USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07265758 A handout photo made available by the Israeli Government Press Office (GPO) shows Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu (L) welcomes US White House National Security Adviser John Bolton (R) as they meet in Jerusalem, Israel, 06 January 2019.  EPA/Kobi Gideon / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Benjamin Netanjahu und John Bolton am Sonntag in Jerusalem. Bild: EPA/ISRAELI GOVERNMENT PRESS OFFICE

Jetzt grätscht sogar schon John Bolton Donald Trump einen rein



US-Präsident Donald Trumps Sicherheitsberater John Bolton ist zu seinen Syrien-Gesprächen in der Türkei angekommen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Begleitet wird Bolton von Generalstabschef Joseph Dunford und dem Syrien-Beauftragten der US-Regierung, James Jeffrey, der auch neuer Sondergesandter für den Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) ist.

Bolton gilt als militärischer Hardliner und vertrat Trumps Linie bisher konsequent. Doch nun scheinen die Ansichten des Präsidenten und seinem Sicherheitsbeamten auseinanderzugehen. 

Während Trump sich für einen schnellen Truppen-Abzug aus Syrien stark machte, setzte sich Bolton am Sonntag für Schutzgarantien der kurdischen Alliierten ein. Bolton habe am Sonntag gesagt, dass die USA ihre Truppen erst dann abziehen würden, wenn die Türkei garantieren könne, dass die Kurden nicht angegriffen würden. Dies berichtet CNN am Montag.

Donald Trump: «Sie kommen alle zurück, und sie kommen alle jetzt zurück!»

Gespräche mit dem türkischen Präsidentensprecher und Sicherheitsberater Ibrahim Kalin, Verteidigungsminister Hulusi Akar sowie Geheimdienstchef Hakan Fidan waren ursprünglich für Dienstag geplant.

Auf der Agenda dürften unter anderem die Rolle der Türkei im Kampf gegen die IS-Terrormiliz nach dem angekündigten Abzug der US-Truppen aus Syrien stehen sowie eine geplante türkische Offensive gegen kurdische Truppen in Nordsyrien.

Die Kämpfer der kurdischen YPG-Miliz sind wichtige Alliierte der USA im Kampf gegen den IS. Die Türkei wiederum betrachtet die YPG, die an der Grenze zur Türkei Gebiete beherrscht, als Terrororganisation.

Die US-Delegation soll am Dienstag wieder abreisen. (cma/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche?

abspielen

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 07.01.2019 20:59
    Highlight Highlight Einen Rauswurf von Bolton würde ich sogar begrüssen, es wird aber in Trumps Schreckenskabinett wohl nichts besseres nachkommen. Und kommt mir nicht mit "Schlimmer als Bolton geht's nicht", wenn einer einen noch dümmeren Kandidaten für diesen Posten findet, dann ist es Donald Trump.
  • Dirk Leinher 07.01.2019 18:59
    Highlight Highlight Vor allem dass die Kurden Gespräche mit der syrischen Regierung aufgenommen haben um sich mit der SAA zu verbinden, scheint Bolton schwer auf dem Magen zu liegen. Da muss man halt bleiben um weiter gegen Assad zündeln zu können.
    • swisskiss 07.01.2019 20:23
      Highlight Highlight Dirk Leinher: Das Verhalten der Kurden kann doch nicht verwundern. Wenn die USA mit einem unkoordinierten Abzug ein Machtvakuum schaffen, stösst eine andere Macht da hinein. Sollte eigentlich Jedem klar sein der in Geschichte keinen Fensterplatz hatte, so wie der fröhliche Donald.

      Das die USA bleiben um gegen Assad zu "zündeln" ist billigste Polemik.

      Eine etwas realistischere Betrachtungsweise, wie der Einflussverlust in der Region, zu Schaden Israels und zum Vorteil des Irans/(Russland und die Eindämmung türkischer Militäraktionen in Nordsyrien wäre wünschenswert
  • Infamie 07.01.2019 18:39
    Highlight Highlight J. Bolton als die Stimme der Vernunft. Wenn diese Art von Hardliner als neuer Masstab an raison gilt, dann galoppiert es aber gewaltig.
    Ich seh schon schwarzen Schnee fallen.
  • swisskiss 07.01.2019 18:23
    Highlight Highlight Wie schon beim Rücktritt Mattis geschrieben. Erst mal Einen raushauen, um seine Anhängerschaft zu bedienen, um dann zuückzukrebsen, wenn ihm die Konsequenzen seines Handelns aufgezeigt werden. Die Idiotie des Donald Trumps...
    • rodolofo 08.01.2019 07:49
      Highlight Highlight Wenn Trump tatsächlich verrückt...
      Aber neulich ist mir der Gedanke gekommen, dass gerade diese überraschenden Kehrtwendungen, Ausreisser und Loopings der Kern eines teuflisch-raffinierten Erfolgsrezept von Trump sein könnten!
      Ich selber habe einmal im Verlaufe einer psychischen Krise, in der ich mich total daneben und unausstehlich benahm, die interessante Beobachtung gemacht, dass ich GERADE DANN die Leute erst richtig kennenlernte!
      Diejenigen, die so blieben wie vorher und die mir ehrlich ihre Meinung sagten, erwiesen sich als vertrauenswürdig.
      Die Andern habe ich "ausgesiebt".
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 07.01.2019 18:06
    Highlight Highlight Trump ist von allen guten Geistern verlassen 😂
    • the Wanderer 07.01.2019 20:17
      Highlight Highlight wieso verlassen?


      waren die denn schon mal bei ihm?
  • rodolofo 07.01.2019 17:57
    Highlight Highlight Eine Garantie von Erdogan wäre doch nicht mal das Papier wert, auf der sie geschrieben wäre, falls Erdogan überhaupt eine solche Nicht-Angriffs-Erklärung unterzeichnen würde!
    Die YPG ist für Erdogan gleichbedeutend mit PKK und mit Terrorist Nummer 1.
    Die Kopfabschneider des Islamischen Staates wiederum sind für Erdogan (insgeheim und nicht zugegeben) Verbündete, die sich jedoch am Ende als unfähig erwiesen, weshalb das Türkische Militär die vom IS begonnene Drecksarbeit jetzt selber zu Ende führen muss.
    Die Erdogan-Leute sind also so falsch und hinterhältig, wie die Trump-Leute...
  • Bynaus @final-frontier.ch 07.01.2019 17:51
    Highlight Highlight Ohoh. Leute wie Bolton verstehen einfach nicht, dass für Trump Loyalität eine Einbahnstrasse ist. Sie gilt ihm, und nur ihm...
  • manhunt 07.01.2019 17:00
    Highlight Highlight „...die Rolle der Türkei im Kampf gegen die IS-Terrormiliz...“
    das war jetzt ein witz, oder? ein ganz schlechter dazu.
  • Clife 07.01.2019 16:24
    Highlight Highlight Ich frage mich, wann die ganzen Soldaten und Einwohner begreifen, dass Sie (seien es Amerikaner, Syrer, Russen, Türken oder Ukrainer) auf jemanden hören, der in ihrem Palast Kuchen isst und nicht einmal im Kriegsgebiet war bzw. sein wird. Ich persönlich könnte so einen Anführer ehrlich gesagt nicht ernst nehmen und in den nächsten Wahlen abwählen, aber ich bin ja auch nur irgendein Mensch von daher...
    • Infamie 07.01.2019 20:49
      Highlight Highlight Wenn du militärdienst geleistet hast solltest du verstehen wieso.
      Hier in der Schweiz gibt es glücklicherweise relativ wenig Spinner, wir sind ja auch nur acht Millionen und davon 25% Ausländer.

      Verglichen mit den Militäretats von USA, Ru, Cn und deren Bevölkerung eigentlich selbsterklärend. Diese Nationen haben eine völlig andere Weltanschauung als wir und dementsprechend verfügen sie über Kriegsmaterial um ihre Interessen global durchzusetzen.
      Dementsprechend anders das Heer, die Ausbildung und natürlich überbordender Patriotismus.
      (drill - we are the greatest)
  • Pana 07.01.2019 16:08
    Highlight Highlight Was ja schlussendlich der Grund ist, wieso er seine Leute alle paar Monate austauschen tut / muss. Er redet / twittert und gibt Befehle, aber niemand nimmt ihn ernst bzw hört auf ihn.
    • Skeptischer Optimist 07.01.2019 16:29
      Highlight Highlight Wenn er Bolton rauswirft ist das nut gut für die Welt.

Hollywood verliert einen ganz Grossen: «Easy Rider»-Star Peter Fonda ist tot

Der amerikanische Schauspieler Peter Fonda, der durch den Kult-Film «Easy Rider» berühmt wurde, ist tot. Er sei am Freitag in seinem Haus in Los Angeles an den Folgen von Lungenkrebs gestorben, teilte die Familie des Schauspielers mit.

Fonda starb nach Angaben seines Agenten am Morgen im Kreis seiner Angehörigen. Die Todesursache war den Angaben zufolge Atemstillstand. Der Sohn von Hollywood-Star Henry Fonda (1905-1982) und der jüngere Bruder von Schauspielerin Jane Fonda wurde 79 Jahre alt.

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel