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U.S. President Donald Trump looks on at the beginning of a meeting with Russian President Vladimir Putin at the Presidential Palace in Helsinki, Finland, Monday, July 16, 2018. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

US-Präsident Donald Trump wird nach dem Treffen mit Wladimir Putin heftig kritisiert.  Bild: AP/AP

Diese 5 Gruppen fühlen sich von Trump vor den Kopf gestossen – und so reagieren sie

Verschiedene Seiten werfen US-Präsident Donald Trump vor, er habe mit seinem fraglichen Auftritt in Helsinki Schwäche signalisiert und die USA verraten. Kritik kommt nicht nur aus der amerikanischen Politik.

17.07.18, 04:51 17.07.18, 12:46


Die Demokraten

Die US-Opposition bewertete den Auftritt Trumps in Helsinki als verheerend. Der Oppositionsführer im US-Senat, Chuck Schumer erklärte, nie in der Geschichte der USA habe ein Präsident einen Widersacher Amerikas in der Art unterstützt, wie es Trump nun mit Putin gemacht habe. «Er stellt sich selber über das Land.»

Der demokratische Abgeordnete Adam Schiff schrieb auf Twitter, Putin werde die Äusserungen Trumps als grünes Licht für eine Einmischung in die bevorstehenden Kongresswahlen im November ansehen, und das sei es auch.

«Idiot» oder «Fanboy» – Kritik an Trumps Auftritt mit Putin

Video: watson

Die Republikaner

Auch in Trumps eigener Partei regte sich Unmut. Für den einflussreichen republikanischen Senator John McCain stellte Trumps Auftritt einen «Tiefpunkt in der Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft» dar.

Für Senator Lindsey Graham hat Trump die Chance vertan, eine klare Warnung an Russland zu senden, solche Einmischungen künftig zu unterlassen. Trumps Äusserungen dürften als Schwäche interpretiert werden und mehr Probleme schaffen als sie lösten.

Paul Ryan, Vorsitzender des Repräsentantenhauses, sagte: «Der Präsident muss anerkennen, dass Russland nicht unser Verbündeter ist.» Es gebe keinen Zweifel an der Einmischung Russlands in die US-Wahl 2016.

House Speaker Paul Ryan of Wis., speaks following a House Republican Conference meeting on Capitol Hill in Washington, Wednesday, July 11. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)

Der Republikaner Paul Ryan kritisiert seinen Präsidenten ebenfalls. Bild: AP/AP

Von einem beschämenden Auftritt sprach der republikanische Senator Jeff Flake. Er hätte nie gedacht, dass er jemals den Tag erleben werde, da ein US-Präsident mit einem russischen Präsidenten auf einer Bühne stehe, und die USA für die Aggression Russlands verantwortlich mache.

Trump machte vor allem die Regierung seines Vorgängers Barack Obama, für die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland mitverantwortlich. Der frühere CIA-Chef John Brennan sagte, Trumps Äusserungen grenzten an Hochverrat. Sie seien nicht nur idiotisch. Putin habe ihn damit völlig in die Tasche gesteckt. «Republikanische Patrioten: Wo seid ihr?», fragte er.

Die amerikanische Bevölkerung

Die Wahrnehmung in der US-Bevölkerung war weitgehend negativ. In hunderten Kommentaren war von «Verrat» die Rede.

Aber auch Prominente melden sich zu Wort. 

Die US-Medien

In den grossen Tageszeitungen schneidet Donald Trump ebenfalls nicht gut ab. Der Auftritt des US-Präsidenten sei ein Kniefall vor Putin.

Fox News: «So gewinnen wir nicht gegen Russland»

«Dass ein amtierender Präsident öffentlich sagt, dass er anstatt seinem eigenen einem ausländischen Geheimdienst Glauben schenkt, ist schockierend und tadelhaft. In einer Zeit, in der unsere Demokratie grossen Bedrohungen ausgesetzt ist, ist es äusserst beunruhigend, dass sich unser Präsident auf die Seite jenes Landes schlägt, welches uns angegriffen hat.»

The Washington Post: «Trumps Pressekonferenz war so, wie Putin sie sich erträumt hatte» 

«Trump hat Putins Einmischung in den Wahlkampf 2016 nicht nur heruntergespielt, wenn nicht sogar angezweifelt, sondern beide Seiten für das angespannte Verhältnis verantwortlich gemacht.» 

«Trump übergab Putin den Propagandasieg, von dem wir wussten, dass er kommen würde: Unter den Augen der ganzen Welt stellte er sich auf die Seite Russlands und nicht auf diejenige seines Landes. Putin kann sein Glück wohl kaum glauben.» 

The New York Times: «Trump auf Putins Seite, stellt US-Geheimdienst in Frage»

«In einer bemerkenswerten Pressekonferenz nannte Trump keine einzige Aktion, für die Putin zur Verantwortung gezogen werden sollte. Stattdessen richtet er seine schärfste Kritik gegen die Vereinigten Staaten und die Sonderermittlungen zu den Wahlen, die er als ‹lächerlich› und als ‹Hexenjagd› bezeichnet.»

Trumps Geschenk: Briten lassen Riesen-Baby-Ballon steigen

Video: watson

Die Ukraine und ihre Anhänger

Vor dem Treffen hat das Weisse Haus betont, dass sich die USA nicht mit der Annexion der Krim abfinden werden. «Wir erkennen den Versuch Russlands, die Krim zu annektieren, nicht an.»

US-Präsident Donald Trump brachte dies öffentlich jedoch nicht zur Sprache. Ganz im Gegenteil: Der russische Präsident forderte die USA zu mehr Engagement für eine Friedenslösung im Konflikt in der Ostukraine auf. «Die USA könnten entschlossener sein und die ukrainische Führung dazu bringen, ihre Arbeit zu machen», erläuterte er die Forderung.

Auf Twitter stören sich viele daran, dass Trump die Haltung des Weissen Hauses nicht zum Ausdruck brachte.

Gebt Putin Mädels und er strahlt, nur auf Bild 19 ist ein Mann, du kennst ihn

Und so rechtfertigt sich Trump

 Donald Trump hat sein Auftreten beim Gipfeltreffen gegen die scharfe Kritik aus der heimischen Politik verteidigt. Die beiden grössten Atommächte der Welt könnten sich nicht nur mit der Vergangenheit befassen.

Dies erklärte Trump am Montagabend per Twitter. Vielmehr müssten sie aktuell miteinander zurechtkommen. Es gehe um eine bessere Zukunft.

Und was sagt Putin dazu?

Der dürfte sich heimlich ins Fäustchen lachen. Die Beziehungen zwischen den USA und Russland dürfen nach seinen Worten zudem keine Geisel der Russland-Ermittlungen von US-Sonderermittler Robert Mueller sein.

Bei Muellers Untersuchung der mutmasslichen Einmischung Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 handele es sich um «innenpolitische Spiele der USA», sagte Putin am Montag dem US-Sender Fox News. Diese «politischen Spiele» dürften keine Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Russland und den USA haben.

Nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste hat sich Russland massiv in den US-Wahlkampf im Jahr 2016 eingemischt. US-Präsident Donald Trump machte bei seinem Gipfel mit Putin am Montag in Helsinki hingegen deutlich, dass er sich die Erkenntnisse seiner eigenen Geheimdienste zu russischen Cyberattacken nicht zu eigen macht. Putin sei in seinem Dementi einer Wahlkampfeinmischung «extrem stark und kraftvoll» gewesen, sagte Trump. (sda/reu/afp/vom)

Putin eröffnet umstrittene Brücke

Video: srf/SDA SRF

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61
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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapientia et Virtus 17.07.2018 11:47
    Highlight Die Welt braucht Frieden, und für Frieden braucht es gute Beziehungen zwischen den USA und Russland, auch wenn der Preis dafür ist, dass die russische Einmischung in den US-Wahlkampf nicht weiter untersucht wird. Wenn Russland als gleichberechtigter Partner akzeptiert wird, hat es Putin nicht mehr nötig, sich weiterhin in amerikanische Angelegenheiten einzumischen!
    9 25 Melden
    • Sportfan 17.07.2018 13:13
      Highlight So so und die Welt soll einfach so akzeptieren, dass Russland sein Gebiet vergrössert, Flugzeuge abschiesst, Giftanschläge verübt, seine Hooligans in der Welt herum schickt usw. Und das sollen wir alles dulden, nur weil ein durchgeknallter Ami von nichts eine Ahnung hat und irgendwelche Gipfel aus reinem Selbstzweck veranstaltet. Den grössten Despoten dieser Welt einen Platz auf der Weltbühne verschafft?

      Das sollen wir einfach so gut finden? Warum denn ganz genau?
      16 5 Melden
    • lily.mcbean 17.07.2018 13:39
      Highlight Du verlangst also quasi das man seine Seele dem Teufel verkaufen soll. Frieden brauchen wir auf jeden Fall da stimme ich dir zu aber mit alten Greisen wie Vladi, Erdi und Donnie werden wir dem Frieden keinen Schritt näher kommen.
      13 4 Melden
    • Demo78 17.07.2018 14:31
      Highlight Dein Kommentar ist Naiv.
      Die Russen sind genauso auf Ihre eigenen Interessen fkussiert wie die Amis und fast genauso Streitsüchtig und aggressiv in der Welt unterwegs.
      13 2 Melden
    • swisskiss 17.07.2018 19:10
      Highlight ALLE Nationen setzen je nach Stärke und Grösse ihre politische, wirtschaftliche und bei Notwendigkeit auch militätische Macht ein.

      Es ist schlicht Wunschdenken, dass ein "gutes Verhältnis" der Grossmächte ( was immer das sein mag, bei der gegenseitigen Bedrohung mit tausenden Atomwaffen) zu einer friedlicheren Welt führt.

      Die Geschichte zeigt immer wieder klar, dass eine Appeasement-Politik zu einem Machtvakuum führt, in das andere Mitspieler reindrücken, die dadurch gestärkt werden. Der Abbau globaler Spannung führt zu regionaler Spannung und nicht zu Frieden!
      2 0 Melden
    • Gregor Hast 17.07.2018 19:26
      Highlight @Sapientia et Virtus sehr schön gesagt!
      1 2 Melden
  • Der Mann im Mond 17.07.2018 11:41
    Highlight Eine Zeitlang hatte ich auf FB die satirische Seite FakeNewsAgency betrieben, bis die Wirklichkeit immer öfters meine bescheidene Fantasie übertrumpfte. Aus aktuellem Anlass die erste Fakenews.

    22.1.2017
    Der letzte Streich von Barak Obama:
    Wie gut unterrichtete Kreise um den neugewählten amerikanischen Präsidenten verlauten liessen, hat Barack Obama dem Dump falsche Zugangsdaten und Passwörter für die Inbetriebnahme des "Roten Knopfes" übergeben. Um die richtigen Daten zu bekommen musste sich The Dump an den russischen Präsidenten Vladimir Putin wenden.

    7 4 Melden
  • ThomasHiller 17.07.2018 10:18
    Highlight Wozu sich ärgern und wundern?
    Breite Massen in USA - ob Bürger oder Politiker - haben ihm doch bisher zumindest in ausreichender Art und Weise zugestimmt, daß das so okay ist, wie er es macht. Sonst hätten sie ihn ja nicht gewählt bzw. schon längst impeached.

    Warum also jammern?
    5 11 Melden
  • willi22 17.07.2018 09:39
    Highlight «Viel zu lange haben wir eine verantwortungslose Intervention nach der anderen in Länder unternommen, von denen die meisten von uns noch nicht einmal etwas gehört hatten - das ist Wahnsinn und muss ein Ende haben.» Trump am 16.12.2016.... Mal schauen was rauskommt.
    13 2 Melden
    • Dirk Leinher 18.07.2018 18:55
      Highlight Ja, das ist doch vernünftig für all jene die Frieden wollen.
      2 0 Melden
  • Raphael Stein 17.07.2018 09:27
    Highlight Was für spannende Zeiten wieder.
    Der Dampfkochtopf pfeift aus allen Löchern.
    Zur Abwechslung mal hüben wie drüben.
    20 0 Melden
  • D(r)ummer 17.07.2018 09:26
    Highlight Wenn ich jetzt Trump schlecht rede, verrate ich meinen Wunsch. (Wie Trump im Quark schwimmt wissen wir ja)

    Dieser Wunsch beinhaltet bessere Beziehungen der USA zu Russland.

    5 4 Melden
  • luckyrene 17.07.2018 09:23
    Highlight Mich würde jetzt noch wunder nehmen, was die Russischen Zeitungen Schreiben? Ist da wer der russisch spricht und das weiß?
    17 1 Melden
    • Dirk Leinher 18.07.2018 18:59
      Highlight Da kann man zum Beispiel RT Deutsch oder Sputnik schauen/lesen. Zum Beispiel diesen Artikel finde ich interessant: https://deutsch.rt.com/meinung/73149-auf-augenhohe-mit-putin-trump/
      1 0 Melden
    • luckyrene 19.07.2018 08:15
      Highlight @Dirk Leinher
      Hallo Dirk, danke dir für den Link. Ist wirklich voller Inhalt. Noch lieber hätte ich russische Nachrichten übersetzt auf deutsch gehabt. Ist aber glaub schwierig. Trotzdem... nochmals danke für deine Bemühung.
      0 0 Melden
  • Politikinteressierter 17.07.2018 08:54
    Highlight Schaut euch dieses Video an. Trump denkt, Irland gehöre zu UK, verdeckt die Queen anstatt neben ihr zu laufen und weiss nicht was das Wort "Hard-Brexit" bedeutet. Er sagt stattdessen "heartbreaking". Dies sind nur die sonstigen Peinlichkeiten, neben dem politischen, welches oben schon beschrieben wurde.
    54 2 Melden
    • René Obi (1) 17.07.2018 10:11
      Highlight Erstaunlich, dass Putin nicht lachen musste, als er neben Trump stand... wobei einmal, bei Minute 9:30, hatte er tatsächlich Mühe, sein Pokerface zu wahren.
      24 0 Melden
    • Gregor Hast 17.07.2018 19:32
      Highlight So unrecht hat Herr Trump gar nicht. Nordirland gehört noch immer zur UK. Dort wird mit Pfund bezahlt. Zweitens, die Queen machte Herrn Trump ein Zeichen, dass er vor ihr herlaufen soll und drittens betreffend dem Heartbreaking hat er das Wort wohl nicht richtig gehört und hat daraus einen Witz gemacht.
      1 2 Melden
  • Quacksalber 17.07.2018 08:38
    Highlight Viele Europäer denken wohl so: Persona non grata, teeren und federn, US Botschafter einberufen, diplomatische Beziehungen abbrechen
    12 43 Melden
  • Paddiesli 17.07.2018 08:23
    Highlight Trump wird NIE zugeben, dass sich Putin in die Wahlen eingemischt hat. Denn dann müsste er ja eingestehen, dass sein Sieg nicht selbstverdient war.
    118 10 Melden
    • Gregor Hast 17.07.2018 19:25
      Highlight Der Sieg war selbstverdient - immerhin hatte er auch mehr Wahlmänner als Killary Hilton.
      1 2 Melden
    • Dirk Leinher 18.07.2018 18:53
      Highlight Und, glauben Sie dass Trump aufgrund von Putins "Allmacht" gewonnen hat?
      0 0 Melden
  • Dunning Krüger Effekt 17.07.2018 08:13
    Highlight Mc Cain, Flake, Graham, Ryan und Brennan (?!) bilden ja eine schöne repräsentative Stichprobe für die Republikaner. Genauso wie ein Meinungsartikel auf Foxnews, letztere repräsentiert und Arnold die Amerikaner.

    Die Auswahl der Stimmen scheint mir in diesem Artikel nicht ausreichend ausgewogen. Eher echli tendentiös. Damit bietet er keine Basis zur Meinungsbildung, sondern bestätigt wohl nur vorgefasste Meinungen.
    28 74 Melden
    • dan2016 17.07.2018 08:50
      Highlight Statt Foxnews CNN? Schau’s Dir an.
      55 1 Melden
    • René Obi (1) 17.07.2018 10:11
      Highlight Dass Fox sich langsam gegen ihren Nationalhelden stellt ist hingegen tatsächlich bemerkenswert.
      40 1 Melden
    • Gregor Hast 17.07.2018 19:33
      Highlight @René Obi (1) du meinst gegen Willhelm Tell?
      0 0 Melden
  • rychro 17.07.2018 08:12
    Highlight Es ist doch so:
    Trump bewundert Putin, er bewundert Xi Jinping und er bewundert Kim Jong-un. Das sind alles super Menschen.
    Die haben etwas was Trump auch möchte, die totale Macht über ihr Land. Er möchte "sein" Land auch wie eine Unternehmung führen, mit eiserner Hand und ohne das er kritisiert wird. Er will ein Diktator sein, das ist sein Stil.
    145 9 Melden
    • Gregor Hast 17.07.2018 19:24
      Highlight Wow- ich bewundere diese Menschen auch und bin deswegen noch lange kein Diktator!
      0 3 Melden
    • Paddiesli 18.07.2018 06:43
      Highlight Nein, bist du nicht. Gregor, aber du wärst wohl gern einer.
      2 0 Melden
    • Gregor Hast 18.07.2018 22:38
      Highlight Paddiesli - wie du mich durchschaut hast!
      0 0 Melden
  • lilas 17.07.2018 08:10
    Highlight Bald stehen die, welche er noch nicht vor den Kopf gestossen hat, unter Artenschutz!
    45 8 Melden
  • rodolofo 17.07.2018 07:39
    Highlight Ich finde es doch sehr erstaunlich, wenn ausgerechnet die Demokraten, die ja mit Donald Trump erklärtermassen spinnefeind sind, nun von diesem Solidarität und familiäre Gemeinschaft einfordern...
    Im Zuge der Globalisierung sind solche NATIONALISTISCHEN Sentimentalitäten mehr und mehr verschwunden.
    Nach der Komintern und dem WWF haben wir jetzt auch eine "Internationale der Nationalisten" (Irgendwie witzig, oder?)
    Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass sich Leute aus der GANZEN Weltgemeinschaft zusammenfinden, die einen ähnlichen Charakter und ähnliche Weltanschauungen haben.
    10 48 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 17.07.2018 07:37
    Highlight Stephen Colbert hat es auf den Punkt gebracht: ‚ich will nicht sagen, dass Trump ein Agent von Putin ist, aber ich habe einen Agenten und der macht nicht so viel für mich wie Trump für Putin‘
    60 4 Melden
  • lily.mcbean 17.07.2018 07:17
    Highlight Gestern schon musste ich kichern wegen den Fotos und Putins rundum zufriedener Gesichtsausdruck. Diese ganzen haarstäubenden Aussagen von Trump beweisen doch nur einmal mehr das er gar nicht begreift was da mit ihm eigendlich Passierte geschweige davon das er komplexe Situationen erfassen kann. Wetten das sich Putin und seine Leute immer noch kugeln vor lachen?
    76 3 Melden
    • Gregor Hast 17.07.2018 19:35
      Highlight Herr Putin und seine Leute freuen sich, weil Herr Trump ein amerikanischer Präsident ist, der Frieden und keinen Krieg will. Und ich freue mich ebenfalls mit den beiden!
      0 3 Melden
    • lily.mcbean 18.07.2018 07:11
      Highlight Du denkst wirklich es geht hier um "Frieden" ?🤣
      2 0 Melden
  • Theor 17.07.2018 07:11
    Highlight Es ist doch ziemlich klar und überschaubar, wie Trump agiert. Von Parteien denen er sich überlegen fühlt, die greift er an, beleidigt sie bis diese einknicken umd dann lobt er sie und tut als wäre nichts gewesen. Bei starken Parteien ist er gänzlich unkritisch, macht einen auf versöhnlich und lässt die Drecksarbeit andere machen. Das offenbart sein simples Wertesystem.
    43 2 Melden
    • Sportfan 17.07.2018 10:54
      Highlight Und wer genau ist denn bis jetzt eingeknickt? Strafzölle - es gibt Gegenmassnahmen. Mauer - Mexiko bezahlt keinen Heller. IS - Sein toller Plan existiert nicht. Nato - keiner zahlt mehr als unter Obama. Palästina und Israel, keiner ist eigeknickt. Iran??? usw.

      Sagen Sie mir, was hat der bisher mit seinem Getue erreicht.
      14 0 Melden
    • Theor 17.07.2018 13:08
      Highlight Innenpolitisch hat er damit einiges erreicht. Wenn Europäische Bündnispartner in ihren Medienmitteilungen von "schwierigen Verhandlungen" sprechen und dann dennoch eine gemeinsame Abklärung abgeben, dann glauben die US-Bürger (oder zumindest seine Wählerbasis) er hätte hart mit ihnen verhandelt und sich durchgesetzt. Damit sichert er sich seine Wiederwahl.

      Den Schaden oder die Inhaltslosigkeit seines Handelns offenbart sich erst in vielen Jahren. Dafür muss er nicht mehr geradestehen. Im Moment läufts ziemlich rund für Trump.
      7 1 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 17.07.2018 07:05
    Highlight Das war schwierig für Trump, dass die USA hier einigermassen die Glaubwürdigkeit behalten konnte. Hätte er eine eventuelle Einmischung von Russland zu sehr angeprangert, hätte Putin die vielen Wahlen, in welche sich die USA weltweit schon eingemischt hätten ins Spiel gebracht. Das wollte Trump verhindern, so konnte er viele Ex-Präsidenten und seine Geheimdienste beschützen. Gut gemacht!

    Snowden hat seinem Freund Putin sicher schon das eine oder Beispiel nennen können, welches Putin nicht schon durch seine Geheimdienste erfahren hatte.
    15 96 Melden
    • tychi 17.07.2018 09:11
      Highlight Sosos... Es gehört also zur Aufgabe des US-Präsidenten seine vielen Ex-Präsidenten und seine Geheimdienste zu beschützen, in dem er diese mit Bückling und Schleimspur den Russen vorführt und deren Arbeit systematisch diskreditiert.
      Wer den Widerspruch findet, darf ihn behalten.
      Fakt ist: Trump hat mit diesem Treffen (und mit der ganzen Europareise) viel Glaubwürdigkeit verloren. Ein Bückling vor Putin, der dies als Carte Blanche für weitere Einmischungen werten wird.
      38 3 Melden
    • Sandro Lightwood 17.07.2018 09:38
      Highlight Stimmt, Trump geht es bekannterweise nur um die anderen. Sicher nie um sich selber. Und er würde auch nie eine Ex-Präsidenten in die Pfanne hauen. Niemals.
      39 1 Melden
    • PVJ 17.07.2018 10:45
      Highlight Goldjunge, Dein Beitrag zeigt dass es täglich schwieriger wird, Deinen Star und sein grenzwertiges Verhalten zu verteidigen. Ich bewundere Deine Kreativität dabei, aber plausibel ist diese Story wirklich nicht.
      Früher oder später werden es auch seine Wähler merken.
      19 2 Melden
    • Kip_Organa 17.07.2018 10:49
      Highlight Meinst du das Ernst?! Für die USA spielt es überhaupt keine Rolle ob Putin whataboutism betreibt. Es ist aber schon sehr speziell, wenn der eigene Präsident sich auf die Seite des rivalisierenden Staates stellt.

      Seine eigenen Geheimdienste hat Trump auf diese Weise keineswegs geschützt, sondern angegriffen..
      16 1 Melden
    • Sportfan 17.07.2018 13:24
      Highlight Goldjunge - wer hat denn diesen Gipfel abhalten wollen? Die Medienkonferenz usw.

      Niemand hat Ihren Star dazu angehalten. Er hat sich selber inszenieren wollen und ist einmal mehr erbärmlich gescheitert.

      Mit Volldampf ins offene Messer gelaufen. Das macht ihr Idol. Nichts anderes!
      10 1 Melden
  • iggy pop 17.07.2018 07:04
    Highlight Mich freuts, dass sich die USA und Russland wieder positiv annähern. Habe die Pressekonferenz auf Youtube angeschaut; 17000 Aufrufe, 300 likes, 10 dislikes. Es gibt auch eine andere Sicht. Ich frage mich ob all die Twitterer und Nachplapperer die Pressekonferenz überhaupt angeschaut haben oder doch nur in ihrer Filterblase stecken geblieben sind.
    20 73 Melden
    • D(r)ummer 17.07.2018 10:43
      Highlight Gibt's die PK mit deutschen Untertiteln?
      3 0 Melden
    • Sportfan 17.07.2018 11:00
      Highlight Wenn sich die ganze Welt wundert, dann dürfte die wohl nicht ganz unrecht haben.

      Aber es scheint mir, sie fühlen sich wie der Falschfahrer. Nur Sie sind richtig, der ganze andere Rest ist in einer Filterblase gefangen. Danke dafür
      13 1 Melden
    • durrrr 17.07.2018 11:56
      Highlight Was ist eigentlich so fürchterlich schlimm an einer Annäherung zwischen den USA und Russland? Hättet ihr es denn lieber, dass die zwei Typen nicht mehr miteinander reden und stattdessen ihr Zeigefinger über den roten Knopf kreisen!? Was bringt denn das sture Verhalten der EU mit ihren Sanktionen??? Von Diplomatie scheinen die meisten hier nicht allzu viel zu verstehen. Warum sollte Trump Putin an einer öffentlichen Medienkonferenz anschmieren und umgekehrt? Das macht niemand. Weder Merkel noch ein Obama. Das sind alles retuschierte, vorgeschriebene Floskeln mit denen die zwei argumentieren.
      4 12 Melden
    • Henri Lapin 17.07.2018 12:26
      Highlight 300 Russen
      5 1 Melden
  • Oberon 17.07.2018 06:45
    Highlight Putin hat zumindest seine Ziele erreicht, aber Trump hat ja jetzt einen Ball zum spielen. ;)
    43 4 Melden
  • Jaklar 17.07.2018 06:45
    Highlight Tja die haben trump gewählt. Dass die leute durch nachdenken klüger werden, das habe ich ad acta gelegt. Aber vielleicht nützt es etwas wenn sie die folgen spühren. Fast wie kinder. Den briten geht es momentan auch so.
    32 4 Melden
  • The oder ich 17.07.2018 06:19
    Highlight Trump- und Putin-Versteher in 3 - 2 - 1 ...
    20 6 Melden
  • walsi 17.07.2018 06:01
    Highlight Nichts Neues unter der Sonne, alle die sich dank Twitter und Co. mitteilen können verurteilen das Treffen, inkl. den Medien. Wie das auch bei anderen Dingen der Fall ist die der Präsident tut. Seine Wählerbasis bleibt ihm aber treu. Nur weil sich diese Leute nicht über Twitter und Co. melden bedeutet es nicht, dass es diese nicht gibt. Das wahr schon bei den Wahlen so, wenn man die Medien und sozialen Netzwerke verfolgte war klar, es kann nur Clinton gewinnen. Die Medienschaffenden sollten endlich mal ihre Blase verlassen und mit den Leuten auf der Strasse reden, die nicht auf Twitter sind.
    85 145 Melden
    • reconquista's creed 17.07.2018 06:29
      Highlight Ich denke, die Medien wissen bereits, dass es eine fanatische Trump-Wählerbasis gibt, die auf beiden Augen blind sein will und getrieben von fox news über jeden Fehltritt hinwegsehen will.
      Aber auch trotz ihrer so genannten “Leuten auf der Strasse“ hat eine Minderheit von 3mio weniger US-Amerikaner diesen Unmensch gewählt, das kann uns doch Hoffnung geben
      48 9 Melden
    • swisskiss 17.07.2018 07:02
      Highlight walsi: Wer negiert die Basis von Trump? Kein klar denkender Mensch! Auch Medien und Twitteruser kennen den Fakt, dass über 80% der republikanischen Wähler und damit insgesamt 42% aller Wähler (Tendenz wieder stark sinkend) die Arbeit Trumps als gut oder eher gut bewerten.

      Die Verurteilung von Trumps Aussagen kommen aus republikanischen Kreisen, die neben der Arbeit in den Geheimdienstausschüssen bis jetzt die Politik Trumps getragen haben.

      Wenn Orrin Hatch,Trump für die Schwächung der eigenen Geheimdienste kritisiert. sollte man hellhörig werden, wenn Kritik aus dieser Ecke kommt.
      47 1 Melden
    • Gipfeligeist 17.07.2018 08:19
      Highlight Stimme ich dir nur zu. Die grosse Mehrheit der Republikaner mag die Handlungen Trumps verurteilen, aber werden weiterhin für ihn stimmen.
      Nach diesem Artikel meint man, alle seien gegen den Präsidenten. Der hat jedoch immer noch eine 42% (!!!) approval rate :/
      7 1 Melden
  • zombie woof 17.07.2018 05:40
    Highlight Soll noch jemand sagen, Putin hätte Trump nicht im Griff.
    251 37 Melden
    • rodolofo 17.07.2018 07:42
      Highlight Zwei Mafia-Bosse grinsen einander an, während ihre Killer um sie herum stehen und auf ein Zeichen des Chefs warten, um im entscheidenden Moment loszuballern...
      19 9 Melden
    • zombie woof 17.07.2018 09:41
      Highlight Mit dem feinen Unterschied dass Trumps Killer nur Platzpatronen haben
      16 2 Melden

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