Prostitution
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Nach Entwicklungs-Organisation Oxfam: Auch bei Ärzte ohne Grenzen sexuelle Übergriffe

14.02.18, 20:18 15.02.18, 08:58


Angesichts des Skandals um sexuelle Übergriffe bei der Entwicklungsorganisation Oxfam hat auch die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eine Reihe derartiger Fälle öffentlich gemacht. Bei ihr gab es im vergangenen Jahr 24 bestätigte Fälle sexueller Belästigung oder sexuellen Missbrauchs.

Deshalb seien 19 Mitarbeiter entlassen worden, teilte die in Frankreich ansässige Dachorganisation Médecins sans frontières (MSF) am Mittwoch in Paris mit. Die Organisation führte aus, bei ihr seien 2017 insgesamt 146 Beschwerden eingegangen. 40 davon hätten mutmassliche Fälle von Belästigung und sexuellen Übergriffen betroffen.

Mit rund 40'000 Mitarbeitern weltweit zählt Ärzte ohne Grenzen zu den grössten Hilfsorganisationen der Welt. Sie bietet insbesondere medizinische Betreuung in Konfliktgebieten und anderen Krisenregionen an.

Die international tätige Entwicklungsorganisation Oxfam mit Sitz in Grossbritannien wird seit Tagen von einem Skandal um Sexorgien mit Prostituierten in Haiti und dem Tschad erschüttert. Zudem soll es Fälle von Vergewaltigungen und versuchten Vergewaltigungen im Südsudan gegeben haben.

Am Montag trat Oxfam-Vizechefin Penny Lawrence zurück. Die britische Schauspielerin Minnie Driver legte ihre Tätigkeit als Oxfam-Botschafterin nieder. (sda/afp)

Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 15.02.2018 09:42
    Highlight 2 Themen, die ich nicht getrennt diskutieren möchte. 1)Helfer/Innen gehen für Monate oder Jahre ohne Partner und Familie in ein fernes Krisenland. Wie lebt man/frau unter diesen Umständen die Sexualität? Die lässt sich ja nicht einfach für ein Jahr sistieren. 2)Wie kann man unter diesen Voraussetzungen Sexualität leben, ohne die Frauen (oder Männer) als Gegenstände zu betrachten, über die man notfalls mittels Nötigung und Erpressung sexuell verfügen kann? Vielleicht sollten die Leute Sexarbeiterin aus dem Herkunftsland mitnehmen? Hilflosigkeit, da ein Tabuthema!
    3 3 Melden
  • Restseele 15.02.2018 08:51
    Highlight Das ist jetzt aber wirklich das Hinterletzte!
    Menschlich? Einfach unendlich traurig und leider seit Ewigkeiten so. Solche Leute müssen weg von solchen Posten. Kein Geld mehr spenden ist aber auch der falsche Weg.
    1 2 Melden

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