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Swissquote mit stärkerem Gewinnwachstum im 2016



Die Onlinebank Swissquote hat im Geschäftsjahr 2016 einen Gewinn von knapp 21 Millionen Franken erzielt. Der Gesamtertrag betrug rund 150 Millionen Franken und bestätigt die im November in einer Gewinnwarnung nach unten korrigierten Prognosen.

Swissquote habe in einem schwierigen Marktumfeld und belastenden Negativzinsen den Gesamtertrag um 2.5 Prozent gesteigert, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Im Juli hatte der Online-Broker allerdings noch eine Ertragssteigerung von 10 Prozent erwartet. Die Unsicherheiten auf den Märkten rund um den Brexit oder die US-Wahlen habe die Handelslust aber merklich gedämpft, hiess es damals.

Mit Ausnahme des eForex-Geschäfts - den Handel mit Devisen - stiegen die Erträge in allen Bereichen. Eine starke Zunahme sah die Bank auch bei der Zahl der Konten. Diese kletterten um knapp einen Drittel auf 302'775 an. Grund war insbesondere der im Mai erfolgte Transfer der PostFinance-Konten.

Der Netto-Neugeldzufluss stieg nicht zuletzt darum um fast das Vierfache auf 6 Milliarden Franken an. Das Depotvermögen erweiterte sich derweil um knapp die Hälfte auf 18 Milliarden Franken.

Bis 2020 will Swissquote ehrgeizige Wachstumsziele realisieren. Die Zahl der Kundenkonten soll um 100'000 erhöht werden und das Depotvermögen organisch und mit Partnern auf über 1 Milliarde Franken ansteigen.

Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung wieder eine Ausschüttung von 0.60 Franken pro Aktie beantragen - davon 0.47 Franken als Rückzahlung von Kapitalanlagereserven und 0.13 Franken als Dividende. (sda)

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