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SBB starten Test für Gratis-Internet im Zug – aber nicht für alle Kunden

«SBB Freesurf» bietet eine neue Lösung für eine schnellere, flüssigere Internet-Verbindung. Zuerst erfolgt der Test in Fernverkehrszügen. Mitmachen können Sunrise- und Salt-Kunden.



Eine Frau twittert im SBB-Zug von Zuerich nach Bern ueber ihr Handy, aufgenommen am 7. Februar 2013.(KEYSTONE/Gaetan Bally)

«SBB Freesurf» bietet schnelleres und kostenloses Internet im Zug. Vorerst wird es im Fernverkehr getestet. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Die 44 Intercity-Neigezüge verkehren mehrheitlich zwischen Zürich und Genf, St.Gallen und Lausanne sowie zwischen Basel und Biel, wie die SBB zum Start mitteilten. Zugänglich ist die neue Versorgung für Kundinnen und Kunden von Salt und Sunrise.

App installieren, loslegen

Die neue Internetverbindung weist im Vergleich zum WLAN im Zug eine grössere Bandbreite auf. Um gratis surfen zu können, benötigen die Passagiere die App «SBB Freesurf». Nach Anmeldung und Aktivierung erhalten sie per SMS eine Bestätigung, dass sie kostenlos über ihren Mobilfunkanbieter surfen können. Beim Aussteigen oder Abschalten erfolgt wieder eine Mitteilung, dass der Zugang nicht mehr aktiv ist.

Der Technologietest dauert mehrere Monate. Anschliessend prüft die Bahn, ob sie das Gratis-Internet auf den gesamten Fernverkehr der SBB und später auf den Regionalverkehr ausdehnt. Für Kunden ohne SIM-Karten – etwa Touristen – wird ebenfalls eine Lösung gesucht.

Ergebnisse wollen die SBB später präsentieren. Nach eigenen Angaben laufen Gespräche mit anderen Mobilfunkanbietern und insbesondere mit Swisscom.

Das neue SBB-Angebot basiert auf der guten Mobilfunkversorgung entlang der Bahnstrecken. Die Kunden erhalten eine schnellere, flüssigere Internetverbindung mit mehr Bandbreite im Vergleich zu einem WLAN im Zug. Das WLAN wäre gemäss SBB ein Flaschenhals, da die Signale vieler Nutzer auf wenigen Verbindungen aus dem Zug ins Mobilfunknetz übertragen werden müssten.

WLAN-Lösung für internationale SBB-Züge folgt «Ende 2019»

Im Gegensatz zur guten Mobilfunkversorgung in der Schweiz verkehren Bahnen im Ausland oft auf Strecken, welche durch weniger gut versorgte Gebiete führen. Hier macht der Einsatz von WLAN nach SBB-Angaben Sinn: Ein WLAN-Router bündelt die jeweils vorhandenen Mobilfunknetze verschiedener Anbieter.

Dadurch wird die Internetverbindung besser und Versorgungslücken einzelner Mobilfunknetze können ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund rüsten die SBB ihre internationalen Züge, die sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern verkehren, mit WLAN aus. Dieses steht Ende 2019 in ersten Kompositionen der SBB zur Verfügung.

(dsc/sda)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bjoern85 28.05.2019 13:31
    Highlight Highlight Das einzig vernünftige wären mobile Glasfaseranschlüsse an allen Sitzplätzen und natürlich auf den Toiletten. Störe mich immer derart, wenn ich kein Interweb habe und mich mit der Realität befassen muss. Also das heisst, mindestens einmal pro Jahr.
  • G. 28.05.2019 13:26
    Highlight Highlight Tz
  • kobL 28.05.2019 13:04
    Highlight Highlight Haha toller Check. Wenn man eine 079 Nummer hat, ist man natürlich bei Swisscom. Es wechselt doch Niemand den Provider und portiert seine Nummer. Fail.

    WLAN im Zug ist nicht nur wegen der Internetverbindung Interessant. War in den letzten Wochen mit dem TGV INOUI unterwegs. Da kann man sich z.B. das Menu im Bistro anschauen, vorbestellen und gleich bezahlen, Infos zu Anschlüssen am Zielbahnhof, Infos zur Umgebung, Geschwindigkeit, usw. Auch im Railjet ist das Portal ähnlich aufgebaut.
    • kobL 28.05.2019 13:56
      Highlight Highlight Ok hat nun doch geklappt mit der Registrierung. Aussagekräftige Fehlermeldungen wären manchmal schon nicht schlecht, so hätte ich nämlich meinen Kommentar anders geschrieben 😝

      (Fehlermeldung war, dass das Angebot nur für Salt und Sunrise Kunden verfügbar ist)
    • JudgeofDeath 28.05.2019 16:50
      Highlight Highlight Haha. Bis Pfingsten
  • TheDoctor 28.05.2019 12:40
    Highlight Highlight Von der SBB gibt es derzeit nur halbe Sachen: Halbe Nichtraucherschutzmassnahmen, halbes Gratisinternet, halb funktionierende Züge....

    Ah, Moment, zumindest von etwas gibt es mehr: Höhere bis doppelt so hohe Billettpreise 😒
    • BaDWolF 28.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Dann nimm halt deine Tardis!
    • TheDoctor 28.05.2019 16:36
      Highlight Highlight Rose weiss immer was zu tun ist! 👍😄
    • Ril 28.05.2019 17:06
      Highlight Highlight Die meisten reisen ja auch mit Halbtax...
    Weitere Antworten anzeigen
  • gigus 28.05.2019 11:58
    Highlight Highlight WLAN-Lösung für internationale SBB-Züge folgt «Ende 2019» muss bizli lachen.
  • Aff 28.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Nein danke, auf noch jemanden der noch mehr Daten von mir haben will, kann ich verzichten.
  • Magnum44 28.05.2019 11:14
    Highlight Highlight Swisscom-Kunden brauchen diese App auch nicht, sie haben immer Netz ;)

    Allerdings muss man sich schon fragen, für was diese Geld ausgegeben wird? Vor 10 Jahren war wifi sicher ok, heute hat auch jeder Touri eine zweite SIM im Smartphone...
    • ID# 28.05.2019 12:21
      Highlight Highlight Naja, ich bin jetzt diesen Monat vom Salt- aufs Swisscomnetz umgestiegen. Gerade in der Stadt hatte ich mit Salt besseren Empfang... Liegt wohl an der höheren Frequenz von Salt und der damit verbundenen kleineren Zellgrösse...
    • Dominik Treier 28.05.2019 13:29
      Highlight Highlight Das wohl nicht, das würde in Verbindung mit weniger Kunden höchstens höhere Geschwindigkeiten und tieferen Ping erklären, für eine Abdeckung in der Breite sowie auch Durchdringung von Wänden sind tiefere Frequenzen immer besser. Glaube eher, dass Salt für deine bevorzugten Lokalitäten wohl bessere Antennenstandorte aufweist. Generell gilt deine Erfahrung nämlich definitiv nicht...
    • ID# 28.05.2019 14:23
      Highlight Highlight Naja, so halb: für die gleiche Abdeckung benötigt Salt mehr Antennen. Das Netz von Salt mag teurer sein, defür besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rburri38 28.05.2019 11:12
    Highlight Highlight Da mag die SBB recht haben, jedoch ist es eben gerade für Geräte ohne SIM absolut nutzlos. Und am wichtigsten wäre doch das Notebook zum Arbeiten, welches meistens keine SIM hat. Klar, Hotspot geht, aber eine direkte Lösung wäre doch deutlich schöner....
    • nukular 28.05.2019 11:50
      Highlight Highlight naja.. man siehts ja bei den öbb.. ich bin da mit meinem hotspot 10x schneller unterwegs im web, als wenn ich mit meinem laptop über das öbb-wlan zugreifen würde....
    • Dominik Treier 28.05.2019 13:35
      Highlight Highlight Das kommt natürlich auch auf die Technik, deren alter und die Anzahl der Hotspots und angeschlossenen Empfänger im Zug an nukular. Das Postauto-Wlan bespielsweise finde ich bei uns absolut unbrauchbar, weil die einen alten Hotspot einsetzen, der vermutlich nur HSPA+ im 3G-Netz beherrscht, was mit ein paar Leuten überlastet ist und bei uns nur 1Mbit/s und einen miserablen Ping bietet. Diese Infrastruktur wird von den Verkehrsunternehmen häufig nur gerade zweckmässig angeschafft und ist dann mit dem Datenverkehr in 3 Jahren, wo sicher noch keine Erneuerung stattfindet, schon heillos überfordert.
    • rburri38 28.05.2019 18:27
      Highlight Highlight @Nukular: Das stimmt, auch bei der DB funktioniert das WiFi katastrophal (jedenfalls im ICE1 zwischen Basel und Frankfurt). Aber mit der neusten Technologie dürfte das eigentlich gut funktionieren.
  • Retiru 28.05.2019 10:57
    Highlight Highlight Und um das Ganze zu finanzieren werden die Ticketpreise erhöht 👌🏽
  • whis 28.05.2019 10:53
    Highlight Highlight Das sagt man seit gefühlt seit 5 Jahren.. 🙄

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