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Der Scroll-Wahnsinn

Diese Grafik zeigt, wie viel Bürofläche in Zürich leer steht. Tipp: Du brauchst einen sportlichen Finger

Im Jahr 2014 stieg die Zahl der ungenutzten Büroräume in Zürich auf ein Rekordhoch. Über eine Million Quadratmeter Bürofläche werden nicht genutzt. Unsere Grafik zeigt, wie viele leer stehende Prime Towers das sind (die Auflösung gibt's am Schluss).



Melanie Gath
Melanie Gath

Redaktorin

Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Wohnungssuchenden in Zürich. Ende 2014 standen allein im Wirtschaftsraum Zürich 1'082'000 Quadratmeter Bürofläche leer. Das sind 27 ungenutzte Prime Towers.

Wie die CSL Immobilien AG in ihrem Büromarktbericht 2015 schreibt, handelt es sich dabei um einen Rekordwert. Im Vorjahr waren es demnach noch 348'000 Quadratmeter weniger. Im vergangenen Jahr seien viele Neubauten und Sanierungsobjekte fertiggestellt worden. Die Nachfrage aber sei deutlich zurückgegangen.

In den 20 grössten Schweizer Agglomerationen sind demnach 2014 die innert sechs Monaten verfügbaren Büroflächen auf 2'249'000 Quadratmeter gestiegen. 

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MM 04.02.2015 20:02
    Highlight Highlight Interessante Zusatzlektüre: Aus Preisgründen wird das Stadtzentrum unattraktiv, während die Peripherie interessanter wird.
    http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/5465cdca87da8b070d000001

    Aber was heisst eigentlich «Wirtschaftsraum Zürich»? Wird gar nirgends erläutert, schlecht! Winterthur gehört ziemlich sicher auch dazu. Und dort stand mit dem Sulzer-Hochhaus während mehr als 10 Jahren (bis 2013) quasi ein halber PrimeTower leer.
  • zhch 04.02.2015 19:07
    Highlight Highlight Die Schweiz zählt 20 Agglomerationen (und das sind erst noch bloss die Grössten!)?
    Vermutlich sind wir bei der Nummer 20 schon im Bereich < 20'000 Einwohner...
  • JJ17 04.02.2015 16:22
    Highlight Highlight Naja also sportlich ist das für mich nicht gerade. Ich hatte 4 Sekunden um zu scrollen!
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 04.02.2015 15:37
    Highlight Highlight Lieber Büros wie Wohnungen... diese Fläche wird mit dem hohen Franken noch steigen.
  • Chaose 04.02.2015 15:33
    Highlight Highlight ...und trotzdem soll der Manor an der Bahnhofstrasse raus, damit noch mehr teure Büros gebaut werden können. Ach.
  • Silas89 04.02.2015 15:31
    Highlight Highlight Ich wäre für eine Steuer auf leer stehende bewohnbare Flächen in Gebieten, wo Wohnungsknappheit herrscht.
    • blueberry muffin 04.02.2015 18:44
      Highlight Highlight Schon 2 Möchtegern Reiche die dich dowb gevotet haben. Denen kann man auch nimmer helfen.
  • Gleis3Kasten9 04.02.2015 15:29
    Highlight Highlight Ha, ich hab einfach die "End"-Taste benutzt, nun hat die endlich auch mal einen Nutzen!
  • skillaone 04.02.2015 15:23
    Highlight Highlight Aber jaaaa kei günstigi wohnige baue gäll -.-
  • Louie König 04.02.2015 15:16
    Highlight Highlight Das ist wirklich eine Schweinerei. Wenigsten ein Viertel oder Drittel könnten doch für Wohnungen genutzt werden, vielleicht wird dann auch das Wohnen in der Stadt ein wenig preiswerter...
    • Prima Pseiko 05.02.2015 21:45
      Highlight Highlight finde ich auch. gewerbeliegenschaften aller art sollten bewohnt werden dürfen. die meldepflicht müsste schon lange überarbeitet werden. arbeiten und wohnen am gleichen ort ist so praktisch unmöglich. genau dies ist sehr ökonomisch und ökologisch.
  • DarkStanley 04.02.2015 15:06
    Highlight Highlight Hahahahaha. Einen sportlichen Finger, klar, einen Finger...
    Aber eine Frau hat ja diesen Artikel verfasst (ist jetzt nicht sexistisch gemeint; aber ein Mann hätte vielleicht eine Messlatte gewählt).
    • gupa 04.02.2015 15:57
      Highlight Highlight Kennsch scrolle?

Offen gesagt

«Liebe Parlamentarier, kontrollieren Sie sich doch erstmal selbst ...»

Während Bevölkerung und Wirtschaft leiden und die Restaurants geschlossen sind, bechern Parlamentarierinnen und Parlamentarier an der ausserordentlichen Session, als ginge sie das alles nichts an.

Liebe Parlamentarierinnen, liebe Parlamentarier

Vielfach haben Sie sich während der bundesrätlichen Notrechts-Phase beklagt. In einer Demokratie müsse das Parlament Verantwortung übernehmen können! Die Legislative müsse trotz Krise die Exekutive kontrollieren! Die Volksvertretung wolle ihren Auftrag wahr nehmen und ihren Beitrag zum Wohl des Landes leisten!

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