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Sex, Gewalt und Rassismus: Das sind die 13 kontroversesten Game-Momente

Manche sollten Hype erzeugen, einige entstanden aus purer Dummheit und bei anderen fragt man sich bis heute, was die ganze Aufregung sollte. Fakt ist: Unzählige Male haben bestimmte Szenen in Games für hitzige Diskussionen gesorgt. Wir haben ein paar besonders heisse Eisen zusammengetragen.
26.03.2015, 07:17
Philipp Rüegg
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«Far Cry 3»: Sex-Szene

bild: facepunch

Uiuiuiui Sex aus der Ich-Perspektive. Was bei einem Spiel des französischen Entwicklers Ubisoft eigentlich niemanden überraschen sollte, stiess einigen prüden Amis sauer auf.

«Mortal Kombat»: Fatalities

Ein Spiel, das schon früh eine heisse Diskussion entfachte, ist «Mortal Kombat». 1992 erschienen, schockierten besonders die blutigen Fatalities. Gibt der Spieler nach dem Sieg eine bestimmte Tastenkombination ein, wird der Gegner auf kreative Weise hingerichtet. US-Politiker konnten mit dem Spiel herzlich wenig anfangen. Das führte schliesslich dazu, dass sich die Unterhaltungsindustrie genötigt sah, eine Selbstregulationseinrichtung auf die Beine zu stellen, welche Spiele nach Alter einstufte.

«Night Trap» – Voyeurismus

Zur gleichen Zeit wie «Mortal Kombat» erschien auch das interaktive Horror-Game «Night Trap». Die realistische Darstellung von Gewalt und die zahlreichen schlüpfrigen Szenen mit halbnackten Schauspielerinnen verleiteten US-Politiker zu Aussagen wie: «Ultra-brutal, krank und abscheulich.» Das Spiel stifte Spieler zum Töten von Frauen an, hiess es. Dabei war das Ziel des Spiels das genaue Gegenteil. Aber mit solchen Nebensächlichkeiten halten sich Politiker nicht auf.

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«Call of Duty: Modern Warfare 2» – No Russian

Bild: activision

In der Geschichte von «Call of Duty» gab es so einige Skandälchen. Das Marketing dürfte sich über die zusätzliche Medienaufmerksamkeit gefreut haben wie ein Schnitzel. Einer der grösseren Skandale war sicherlich die Flughafen-Mission in «Modern Warfare 2» in der man als Undercover-Agent zusammen mit Terroristen auf Zivilisten schiessen musste. In der deutschen Version führte das Verletzten von Zivilisten zum Spielabbruch.

«GTA V»: Folterszene

bild: rockstar

Ob als soziale Kritik an den USA gedacht oder nicht, zu reden gab die Szene allemal. In «GTA V» gibt es eine Folterszene in der man einem Gefangenen allerhand Schmerzliches antun kann. Unter anderem Waterboarding, eine von den USA in Guantanamo eingesetzte Foltermethode.

«GTA: San Andreas» – Hot Coffee

bild: rockstar

Und noch mehr Sex. Pfui, pfui, pfui. Für Aufsehen sorgte das geheime Minispiel «Hot Coffee», welches die Hersteller vergassen, aus dem Spiel zu entfernen. Mit einem Cheat konnte so eine Sex-Szene freigeschaltet werden. Das führte dazu, dass in den USA das Spiel eine Alterseinstufung ab 17 bekam, was einer Indizierung gleichkommt, da die meisten Handelsketten keine solchen Spiele führen. Rockstar sah sich gezwungen, die alte Version aus dem Handel zu nehmen und eine gepatchte nachzureichen.

«Resident Evil 5» – Rassismus

bild: capcom

Als 2007 der erste Trailer zu «Resident Evil 5» erschien, wurde dem Spielentwickler Rassismus vorgeworfen. Schwarzhäutige Zombies, die von weissen Protagonisten abgemurkst werden, kam bei einigen Menschen nicht gut an. Dabei spielte der fünfte Teil in Afrika und selbst Anthropologen attestierten dem Spiel einen antikolonialistischen Einschlag.

«Mass Effect» – Sex-Szenen

Sex, überall wo man hinschaut, Sex. Schrecklich. Denkt denn niemand an die Kinder? Die Sci-Fi-Saga hat gleich mehrere solcher Szenen. Als Captain eines Raumschiffes kann man mit mehreren Mitgliedern seiner Mannschaft den Beischlaf praktizieren. Sogar mit dem gleichen Geschlecht – und Aliens. Wenn das der Liebe Gott wüsste.

«Mass Effect 3» – Das Ende

bild: bioware

Was ging ein Aufschrei durch die Game-Gemeinde, als die Spieler entdeckten, dass nach drei Teilen mit unzähligen individuellen Entscheidungen nur ein lauwarmes Ende mit drei schnöden Ausgängen wartete. Entwickler Bioware reichte schliesslich ein verbessertes Ende nach, welches zwar nur marginal anders war, aber bis dahin hatten sich die Spieler wohl bereits wieder dem nächsten Titel zugewandt.

«God of War 3» – Sex-Minispiel

Ich verspreche, das ist der letzte Sexskandal. Wobei anzumerken ist, dass der Aufschrei hierzulande wesentlich gedämpfter ausfällt als in Übersee. Das Spiel mit dem Götter-Killer Kratos hatte schon immer eine Schwäche für kleine Sexszenen. So auch der dritte Teil. Dabei muss man im richtigen Moment die richtigen Tasten drücken, sonst klappt das mit dem Sex nicht. Wie im echten Leben halt. 

Daneben sorgte aber auch die menschliche Türstopperin für einen Aufschrei. Nach einem Kampf mit einer Widersacherin schnappt sich Kratos, den leblosen Körper und benutzt ihn, um eine Tür aufzuhalten, die ansonsten zufallen würde. Nicht die feine englische Art.

«Saints Row IV» – Analwaffe

bild: Deep Silver

Am wenigsten Freude hatten die Australier am «Rectifier» – einer Alienwaffe, die man dem Gegner in den Hintern steckte und ihn begleitet von buntem Feuerwerk in die Luft schoss.

«Hotline Miami 2» – vermeintliche Vegewaltigung

bild: Devolver Digital

Der Nachfolger des Geschicklichkeits-Mördergames «Hotline Miami» beginnt mit einer ziemlich derben Szene. Zwar sind durch die Pixel-Grafik keine Details erkennbar, aber jedem Zuschauer ist klar, dass sich hier eine Vergewaltigung abspielen wird. Bevor es allerdings dazu kommt, ruft der Regisseur «Schnitt» und man merkt, dass es nur ein Filmdreh war. Da die Szene wenig zum Spiel beiträgt und sich zahlreiche Tester im Vorfeld kritisch dazu äusserten, ist die Szene im fertigen Spiel überspringbar.

«Spec Ops The Line» – Zivilistenmord

bild: 2K Games

Das Ballerspiel «Spec Ops The Line» versucht, Krieg ungeschönt darzustellen. Eine Szene rückt diese Bemühung besonders ins Licht. Nachdem man eine feindliche Stellung mit neuartigen Bomben beharkt hat, klärt sich der Rauch und man stellt fest, dass man zahlreiche Zivilisten getötet hat. Der Höhepunkt sind die verbrannten Leichen einer Mutter und ihrem Kind. Viele fanden die Szene ergreifend und ausdrucksstark, anderen ging sie zu weit. 

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