Israel
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Israel

Tempelberg: Verletzte und Festnahmen



An ultra-Orthodox Jewish man stands in the Al Aqsa Mosque compound, also known to Jews as the Temple Mount, in Jerusalem's old city, Wednesday, March 17, 2010. Israel on Wednesday lifted its tight restrictions on Palestinian access to Jerusalem's holiest shrine and called off an extended West Bank closure after days of clashes between Palestinians and Israeli security forces. Despite moving to end the lockdown, Israel still kept thousands of police officers on alert as an uneasy calm settled over the holy city. (AP Photo/Tara Todras-Whitehill)

Bild: AP

Bei Konfrontationen auf dem Tempelberg in Jerusalem sind heute mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Palästinensische Demonstranten hätten Polizisten nach der Öffnung der Anlage in Jerusalems Altstadt am Morgen mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen, sagte ein israelischer Polizeisprecher. Dabei seien zwei Beamte leicht verletzt worden.  Nach Angaben von Sanitätern wurden zwölf Palästinenser verletzt. Laut der Polizei wurden drei Demonstranten festgenommen.

Hintergrund der Konfrontationen ist eine Debatte im Parlament über eine Ausweitung israelischer Rechte auf dem Tempelberg. Die Initiative hat auf palästinensicher und jordanischer Seite Empörung ausgelöst. Muslime verehren die Stätte als «Haram al-Scharif» (Edles Heiligtum). Juden dürfen auf der Anlage, die unter jordanischer Hoheit steht, nicht beten und haben eingeschränkte Besuchsrechte. Die westliche Mauer der Anlage, die Klagemauer, untersteht seit 1967 israelischer Kontrolle. Sie ist heute die heiligste Stätte der Juden. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

«Operation Entebbe»: Wie Jonathan Netanjahu auf einem Terminal in Uganda zum Helden wurde 

Vor 40 Jahren befreite ein israelisches Einsatzkommando über 100 Geiseln auf einem 4000 Kilometer entfernten Flughafen. Der Kommandant der Elitesoldaten kam dabei ums Leben und wurde zur zentralen Figur im Heldenmythos Entebbe. Sein Name: Jonathan Netanjahu. 

Zwei Minuten nach dem Take-off des französischen Airbus A300 sprangen drei Männer und eine Frau von ihren Sitzen und übernahmen die Maschine mit Waffengewalt. Die Terroristen diktierten Flugkapitän Michel Bacos ein neues Ziel: Flug 139 der Air France, gestartet um 9 Uhr am 27. Juni 1976 in Tel Aviv mit Bestimmung Paris, nahm Kurs auf die libysche Küstenstadt Bengasi.

Nach dem Zwischenhalt dort dirigierten die Luftpiraten die aufgetankte Maschine mit 257 Passagieren – eine Geisel …

Artikel lesen
Link zum Artikel