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Während Otto Normalbürger Schal und Schirm verlauert, geht den USA eine Luft-Boden-Rakete verloren – und taucht in Kuba wieder auf



Eine vermisste Hellfire-Rakete der US-Streitkräfte ist laut einem Pressebericht in Kuba aufgetaucht. Die Luft-Boden-Rakete, die besonders von Helikoptern eingesetzt wird, sei Anfang 2014 für eine Militärübung nach Spanien gesandt worden.

UNSPECIFIED, UNSPECIFIED - JANUARY 07:  A Hellfire missile hangs from a U.S. Air Force MQ-1B Predator unmanned aerial vehicle (UAV), at a secret air base in the Persian Gulf region on January 7, 2016. The U.S. military and coalition forces use the base, located in an undisclosed location, to launch drone airstrikes against ISIL in Iraq and Syria, as well as to transport cargo and troops supporting Operation Inherent Resolve. The Predators at the base are operated and maintained by the 46th Expeditionary Reconnaissance Squadron, currently attached to the 386th Air Expeditionary Wing.  (Photo by John Moore/Getty Images)

Hellfire-Rakete am Rumpf einer unbemannten US-Drohne im persischen Golf.
Bild: Getty Images Europe

Auf dem Rücktransport in die USA sei die Rakete aber verloren gegangen, berichtete das «Wall Street Journal» am Donnerstag. Demnach wurde die Rakete per Lastwagen nach Paris gebracht und in einen Air-France-Flug nach Havanna verladen, wo sie von kubanischen Beamten beschlagnahmt wurde.

Laut dem Zeitungsbericht versuchte das US-Verteidigungsministerium, nachdem es vom Hersteller Lockheed Martin über den Vorfall informiert worden war, vergeblich, die Rakete von Kuba zurückzuerhalten.

Demnach bestand weniger die Befürchtung, dass Kuba die Rakete selbst nachzubauen versucht, als dass es die Technik mit Ländern wie China, Russland oder Nordkorea teilt. Das Pentagon will nun in einer Untersuchung klären, ob die Rakete wegen eines Fehlers nach Kuba gelangte oder ob eine kriminelle Absicht dahinter steckte. (wst/sda/afp)

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