DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Di Maio neuer italienischer Aussenminister, Lamorgese löst Salvini ab

04.09.2019, 16:2404.09.2019, 16:47
Luigi di Maio.
Luigi di Maio.Bild: EPA ANSA

Der Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung Luigi di Maio wird neuer italienischer Aussenminister. Dies teilte der designierte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Mittwoch nach einem Treffen mit Staatspräsident Sergio Mattarella mit.

Neue Innenministerin wird die Spitzenbeamtin Luciana Lamorgese. Sie löst den Hardliner Matteo Salvini ab, dessen rechte Lega aus der Regierung ausgeschieden ist.

Neuer Wirtschaftsminister wird der PD-Politiker und bisherige EU-Abgeordnete Roberto Gualtieri. Das neue Kabinett soll am Donnerstag um 10.00 Uhr vereidigt werden. Anschliessend muss es sich dem Votum beider Parlamentskammern stellen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Rechtspopulisten in Europa

1 / 15
Rechtspopulisten in Europa
quelle: dpa-zentralbild / britta pedersen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Impfpflicht für über 50-Jährige in Italien – Draghi wollte noch härter durchgreifen
Angesichts explodierender Fallzahlen hat die italienische Regierung die sofortige Einführung einer Impfpflicht für die über 50-Jährigen beschlossen. Premier Draghi wollte eigentlich härter durchgreifen – aber die Lega und die Fünf Sterne legten sich quer.

Betroffen von der neuen Schutzmassnahme sind 2.3 Millionen Personen: So viele Italienerinnen und Italiener über 50 Jahre haben sich bisher noch nicht geimpft. Das sind zwar weniger als 10 Prozent dieser Altersklasse, aber sie sind es, die hauptsächlich für den zunehmenden Druck auf die Spitäler verantwortlich sind. «Wir schreiten in den Altersklassen ein, die im Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus mehr vom Risiko eines Krankenhausaufenthaltes betroffen sind, um den Druck von den Kliniken zu nehmen», begründete Ministerpräsident Mario Draghi die neuen Massnahmen.

Zur Story