Gesundheit
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ZUR REKORDZAHL AN ORGANSPENDEN IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 15. JANUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Das Spenderherz (oben) wird am 29. Januar 2004 im Inselspital in Bern in den Brustkorb des Patienten (unten) implantiert. Waehrend der Operation hat das Spenderherz fuer die Dauer von 2 Stunden und 3 Minuten nicht geschlagen.    (KEYSTONE/Gaetan Bally)        ,       : FILM]

Im Tessin wird einem Chirurgen vorgeworfen, Fake-Operationen durchgeführt zu haben. Bild: KEYSTONE

Fake-Operationen im Tessin: Neurochirurg soll mehrere Scheinoperationen durchgeführt haben



Die Tessiner Staatsanwaltschaft beschäftigt derzeit ein brisanter Fall: In der Tessiner Privatklinik Ars Medica soll ein Neurochirurg Scheinoperationen durchgeführt haben.

Wie «RSI» berichtet, soll der Chirurg zwischen Ende 2018 und Anfang 2019 an mindestens vier Personen Schein-OPs vorgenommen haben.

Der Fall kam ins Rollen, weil eine 74-Jährige trotz Operation weiterhin Schmerzen hatte. Diese wandte sich ans Kantonsspital Lugano, wo man herausfand, dass das Problem trotz Kernspinresonanz weiterhin fortbestehe.

Der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani äusserte in einem Schreiben einen starken Verdacht, dass die Foraminotomie, eine chirurgische Erweiterung des Nervenaustrittskanals eines Spinalnerven an der Wirbelsäule, gar nie wirklich durchgeführt wurde. Gemäss Merlani beschränkte sich der Eingriff nur «auf einen Schnitt in die Haut und des Unterhausgewebs», schreibt Merlani in einem Brief. Die eigentliche Operation fand jedoch nie statt.

Die Tessiner Staatsanwaltschaft überprüft nun die Vorwürfe von Merlani. Die Privatklinik Ars Medica hat den betroffenen Neurochirurgen bis zur Aufklärung des Falls freigestellt. (ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 20.08.2019 06:19
    Highlight Highlight Naja Placebo Effekt, das kann bei einigen Kranken sogar helfen. Sie setzen dann quasi Selbstheilungskräfte frei. So gesehen also nicht so negativ.
    • achsoooooo 20.08.2019 19:35
      Highlight Highlight @Booker Wenn man mal von den Kosten und trotzdem vorhandenen Risiken (z.B. Risiken d. Anästhesie, lokale Entzündung,..) und der Tatsache, dass man erwartet, seinem Arzt vertrauen zu können, absieht...
  • Randy Orton 20.08.2019 06:17
    Highlight Highlight Wie soll das gehen, ohne dass es die anderen Personen (Operationsassistenten, Anästhesie) im OP-Saal mitbekommen? Eine solche OP würde dann nur wenige Minuten anstatt 1-2h dauern.
    • Heinzbond 20.08.2019 06:48
      Highlight Highlight Das gehört genau untersucht....
    • srepu 20.08.2019 10:13
      Highlight Highlight Man kann die Person trotzdem unter Narkose setzen. Wenn alle gut bezahlt werden ist das kein Problem.
    • Capslock 20.08.2019 11:10
      Highlight Highlight Bezahlte Mittäter, nicht mehr und nicht weniger
    Weitere Antworten anzeigen
  • glass9876 20.08.2019 05:57
    Highlight Highlight Dr. Placebo.
  • TheDudesDude 20.08.2019 05:51
    Highlight Highlight Hätte er die Muskeln beiseite präpariert und den Kanal den Kanal noch erweitert (ca. 30-45min), wäre er nicht in dieser Situation.
    Mein Nacken tut nun vom Kopfschütteln auch weh, für eine allfällige Foraminotomie werde ich wohl aber nicht ins Tessin gehen.

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