Konsum - Detailhandel
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Coop machte im 2018 eine knappe halbe Milliarde Franken Gewinn



Joos Sutter, Vorsitzender der Geschaeftsleitung und Leiter Direktion Retail, spricht an der Bilanzmedienkonferenz von Coop in Muttenz am Dienstag, 19. Februar 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung spricht an der Medienkonferenz am 19. Februar. Bild: KEYSTONE

Die Detailhändlerin Coop hat im vergangenen zwar mehr Betriebsgewinn gemacht, aber unter dem Strich weniger verdient. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg um 5,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Franken.

Der Reingewinn sank dagegen um 2,6 Prozent auf 473 Millionen Franken, wie Coop am Dienstag vor den Medien in Muttenz bekannt gab. Damit ist der Reingewinn in etwa wieder auf dem Niveau von 2016 angekommen. Damals hatte Coop einen Gewinnsprung von 14 Prozent auf 475 Millionen Franken gemacht.

2018 hat Coop die Umsätze sowohl im Detailhandel, als auch im Grosshandel steigern können und erstmals die Marke von 30 Milliarden Franken geknackt. Insgesamt wuchs der Konzernumsatz um 5 Prozent auf 30,7 Milliarden Franken, wie das Unternehmen bereits im Januar bekannt gegeben hatte.

Grosshandel und Produktion legen zu

Hauptgrund für das starke Wachstum war Geschäftsbereich Grosshandel und Produktion. Dieser konnte den Umsatz um 9,0 Prozent auf 14,2 Milliarden Franken verbessern. Das deutliche Plus ist zu einem guten Teil Akquisitionen zu verdanken, welche die Hälfte des Wachstums beisteuerten.

Kräfig zugelegt hat die Transgourmet-Gruppe. Die in zahlreichen europäischen Ländern im Grosshandel tätige Coop-Tochter steigerte den Nettoerlös um 6,9 Prozent auf 9,7 Milliarden Franken. Damit habe sie ihre Position als zweitgrösstes Unternehmen im europäischen Abhol- und Belieferungsgrosshandel weiter ausbauen können, schrieb im Communiqué.

Gewachsen ist Coop aber auch im Detailhandel, der den Nettoerlös um 1,9 Prozent auf 17,7 Milliarden Franken steigerte. In den Supermärkten fiel das Umsatzplus indes nur moderat aus: Mit 10,4 Milliarden Franken lag der Nettoerlös der Coop-Läden um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dagegen legten die Fachformate deutlicher um 3,6 Prozent auf 7,3 Milliarden Franken Umsatz zu. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raembe 19.02.2019 19:12
    Highlight Highlight Das ist doch mal ein Anlass um die Löhne beim Verkaufspersonal zu steigern.
    • Wander Kern 19.02.2019 19:45
      Highlight Highlight Hahahaha. Ju driimer ju...
    • Raembe 19.02.2019 21:40
      Highlight Highlight Hoffen darf man ja noch 😏
  • Wander Kern 19.02.2019 19:03
    Highlight Highlight Und das, obwohl ich den Schnaps immer im Hosenbein verstecke. Halsabschneider!!!
  • I_am_Bruno 19.02.2019 14:43
    Highlight Highlight Eine ernst gemeinte Frage an alle BWL-Profis: Was machen eigentlich die "Genossenschaften" Migros und Coop mit ihren Milliarden-Gewinnen? Wer erhält das Geld? Das Management?
    • Fabio74 19.02.2019 20:11
      Highlight Highlight @adam Nun wird ja keiner gezwungen bei Coop und Migros einzukaufen
    • Chääschueche 19.02.2019 20:27
      Highlight Highlight @i am
      Wie jedes Unternehmen muss auch eine Genossenschaft Gewinn machen um zu investieren und zu wachsen. Oder wie soll Coop/Migros ohne Gewinn ein neues Geschäft Bauen und bezahlen? Hosenknöpfe?

      Die Migros als Beispiel hat 2017 122 Millionen in Kultur investiert.

      https://www.migros-kulturprozent.ch/uber-uns/zahlen


      Coop macht glaube ich etwas ähnliches.

    • Chääschueche 20.02.2019 11:39
      Highlight Highlight @Adam
      Soll ich jetzt die Firmen aufzählen die nicht zur Migros und Coop gehören?

      Es gibt genügend Firmen ausserhalb des Migros/Coop Universums zumindest in den meisten Bereichen.


      Beispiel Möbel:
      Ikea
      Möbel Pfister
      Diga Möbel
      Möbel hubacher
      Ottos Warenposten
      XXL Lutz
      Lipo
      Möbel Märki
      Und dann noch viele weitere kleine Möbelhäuser die jedoch nicht unbedingt den Geiz ist Geil Menschen anziehen.

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