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epa05101195 Rescue personnel work at the scene of a bomb blast at the police headquarters of Cinar District, Diyarbakir, southeastern Turkey, early 14 January 2016. A car bomb blast outside a police building in south-eastern Turkey killed at least five people, a news report said on 14 January, citing local officials. Civilians and police were among the dead, and 39 others were wounded in the explosion in the Cinar district of Diyarbakir province, Hurriyet daily newspaper reported, citing a statement from the provincial governor's office. Parts of Diyarbakir province have seen frequent clashes between government forces and Kurdish militants.  EPA/DEPO PHOTOS

Eine gewaltige Explosion erschütterte diese Polizeistation in der Südosttürkei.
Bild: EPA/DEPO PHOTOS

Gewalt in der Türkei reisst nicht ab: Fünf Tote und 39 Verletzte bei Anschlag auf Polizeiposten



Bei einem Autobombenanschlag auf eine Polizeistation im Südosten der Türkei sind mindestens fünf Menschen getötet und 39 weitere verletzt worden. Die Behörden schrieben den Anschlag der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu.

Zwei Menschen wurden offiziellen Angaben zufolge direkt durch den Autobombenanschlag in der Stadt Cinar in der Provinz Diyarbakir getötet. Drei weitere Menschen starben, als ein angrenzendes Gebäude infolge der Schäden einstürzte.

Nach vorherigen Medienberichten wurde die Polizeistation schwer beschädigt. Auch naheliegende Polizeiunterkünfte seien angegriffen worden, wodurch Frauen und Kinder von türkischen Polizisten verletzt worden seien, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Nach dem Bombenanschlag sei es auch zu Raketen- und Schusswaffen-Angriffen gekommen.

Der jahrzehntelange Konflikt der Regierung in Ankara mit der PKK war im Sommer wieder eskaliert, der Friedensprozess kam zum Erliegen. Die Armee geht in den Kurdengebieten im Südosten des Landes seit Dezember mit aller Härte gegen Aktivisten vor. In mehreren Städten herrschen kriegsähnliche Zustände.

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«Russa Today» über die Rettungsarbeiten.
YouTube/Ruptly TV

(sda/afp/dpa)

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