Familie
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Einkauf mit Kindern in der Vorweihnachtszeit? Mit diesem Trick wird der Horror erträglich

Die Wochen vor Weihnachten sind für Eltern oft ein riesiger Stress. Die Geschäfte platzieren Spielwaren enorm prominent – Kinder werden in ihren Bann gezogen und es kommt zu Quengeleien. Eine Mutter hat die perfekte Lösung für dieses Problem auf Facebook gepostet, welche nun viral geht.



Die Vorweihnachtszeit sollte eigentlich besinnlich sein, doch für viele bedeutet sie unendlichen Stress: Geschenke kaufen, Weihnachtsessen vorbereiten, Baum organisieren und schmücken etc. Für Eltern mit jungen Kindern ist die Zeit besonders hart, denn bei jedem Einkauf werden die Kinder mit hunderten von Spielwaren-Angeboten gelockt.

Der Einkauf wird zum Spiessrutenlauf – die Kinder quengeln wegen allerlei möglicher Wunschgeschenke. Die gestressten Eltern lassen sich auf endlose Diskussionen ein und erdulden des öfteren Schrei- und Wutanfälle ihrer Sprosse. Die Amerikanerin Kristina Watts hat eine sehr simple aber effiziente Lösung für dieses Problem gefunden, wie der Stern schreibt. Ihren Life-Hack für Eltern hat sie vor rund einer Woche auf Facebook gepostet und ist damit auf hohe Resonanz gestossen.

Der Beitrag der dreifachen Mutter wurde bereits mehr als 52'000 Mal geteilt und zählt über 16'000 Kommentare. Sie schreibt darin von den Einkäufen mit ihrer Tochter Emerson. Das Mädchen glaubt an den Weihnachtsmann und freut sich enorm auf die Weihnachtstage – und viele Geschenke. Sie ist jedoch genau in diesem Alter, in dem Trotz- und Tobsuchtsanfälle keine Seltenheit sind. Watts nennt es «Meltdowns».

Die Mutter schreibt weiter, dass ihr Handy jeweils «voll von Bildern von Emerson mit jedem einzelnen Teil, das sie sich zu Weihnachten wünscht» ist. «Warum? Weil es der beste Hack aller Zeiten für Eltern ist, der VIELE Meltdowns verhindert hat.»

Bevor sie im Facebook-Post jedoch genauer auf ihren Trick eingeht, beschreibt sie «die schlimmste Zeit des Jahres»: Emerson möchte alles haben, was sie sieht. Der Konsumterror habe die Kinder fest im Griff und es sei kein Weg um ihn herum. Was also haben die unzähligen Fotos auf Watts' Handy mit der Verhinderung von Quengeleien zu tun?

Die Frau hat ihrer Tochter erklärt, dass es wohl kluger sei, dem Weihnachtsmann ein Foto zu schicken, auf dem die Kleine fröhlich lachend mit dem Wunschgeschenk posiert – so weiss der Weihnachtsmann, was sie sich wünscht. Droht ein Meltdown wegen eines Spielzeugs, sagt die Mutter folglich:

«Lass uns ein Bild damit machen und an den Weihnachtsmann schicken, damit er weiss, dass du es haben möchtest.»

Emerson posiert natürlich liebend gern und zeigt sich von ihrer besten Seite für den Weihnachtsmann. Aus diesem Grund hat Watts nun sehr viele zuckersüsse Bilder ihrer Tochter auf dem Handy – und muss kein Tränenvergiessen und keine weiteren Tobsuchtsanfälle erdulden. Sie rät allen Eltern, es ihr gleich zu tun. (mim)

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia Mey 04.12.2019 08:14
    Highlight Highlight Wir hatten nie solches Geschrei. Unsere Kinder wussten dass es nie etwas gibt, das nicht abgemacht war. Wir nahmen uns zwar Zeit Spielsachen, Süssigkeiten und weiteres zu bewundern, aber zum kaufen gabs nichts. Als sie Taschengeld bekamen wurde auch das meist geplant eingesetzt. So hielt es auch meine Schwester und es klappte bestens.
    • Pümpernüssler 04.12.2019 08:55
      Highlight Highlight Kindheit strickt nach Plan? Klingt jetzt nicht gerade verlockend.
    • Mia Mey 04.12.2019 16:37
      Highlight Highlight Kindheit nach Plan? Ich bin Chaot, aber einige Dinge sind mir wichtig und das war mir wichtig. Geld ist schneller weg als es kommt und mit 4 Kindern gibts in keinem Laden Wunschkonzerte auch wenn’s nur um billiges Zeugs geht.
  • fidget 03.12.2019 11:54
    Highlight Highlight Vorübergehend hat sie sicherlich Ruhe, aber spätestens an Weihnachten ist es damit vorbei, weil nicht alles Gewünschte unter dem Baum liegt. Auf kindliches Vergessen zu hoffen klappt bestimmt nicht mit allen Spielsachen. Erkläre dem Kind einfach, dass es nicht alles haben kann und dass es "viele Batzeli kostet". Auf Dauer ist das die bessere Lösung.
    • fidget 03.12.2019 13:06
      Highlight Highlight @Krise: Je nach Alter des Kindes kann man aber auch ein wenig kindgerechtere Sprache verwenden. Einem 2-3-Jährigen muss ich nicht mit Geldbeträgen kommen, weil er keinen Bezug dazu hat. Hingegen weiss er was ein "Batzen" ist.
    • Murmeli82 03.12.2019 13:42
      Highlight Highlight Kommt auf das Alter an, mit dem Erklären. Ich sage meinen Kindern auch, dass sie sich alles wünschen dürfen. Da sie etwas älter sind als 3, erkläre ich ihnen auch, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen (können).
  • SeboZh 03.12.2019 10:28
    Highlight Highlight Ich (jahrgang 89) hab früher noch in den Katalogen von Franz Carl Weber etc. Sachen markiert, welche mir gefielen. Die Eltern hatten dann eine Übersicht und konnten die Geschenke in einem ruhigen Moment besorgen. Hab nie gehört, dass meine Eltern so Probleme dabei gehabt haben.
    Und alle waren happy.
    • Spirulina 04.12.2019 12:40
      Highlight Highlight @Krise... wirf uns Eltern unbedingt alle in denselben Topf!
      Übrigens: sagte deine Mutter bei der Geburt: “Ich krieg die Krise!” ?
      Scherzen kann ich.
    • SeboZh 04.12.2019 12:41
      Highlight Highlight Also für mein empfinden gabs auch da schon genügend auswahl... Aber klar, wurde sicher nicht besser die letzten jahre über
    • SeboZh 05.12.2019 02:57
      Highlight Highlight @Spirulina: Ich glaube Krise hat eher das Überangebot in den Läden gemeint. Gibt ja heute z.B. keine Migros mehr ohne Spielwarenabteilung.
  • skater83 03.12.2019 10:07
    Highlight Highlight klassischer fall von "don't judge":
    geht dich überhaupt nichts an wie person x solche situationen mit ihrem Kind löst weil: DU HAST KEINE AHNUNG WIE DIESES KIND IST!!!
    Und als Idee ist der Ansatz meines erachtens gar nicht mal so schlecht!
  • Luky22 03.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Mein Geheimtipp! Kind am Arm ziehen, wenn es nicht vorwärts geht.
    • Crissie 03.12.2019 15:29
      Highlight Highlight Dann lässt es sich ganz einfach schreiend fallen und hört gar nicht mehr auf zu brüllen...viel Spass mit den vorwurfsvollen Blicken der anderen Kunden!
    • CrazyLu 03.12.2019 21:17
      Highlight Highlight Wow ✋
  • Sarkasmusdetektor 03.12.2019 09:12
    Highlight Highlight Lifehack? Früher hat man statt Fotos einfach einen Wunschzettel auf Papier gemacht, der Effekt ist der gleiche. Ich sage meiner Tochter auch jeweils: "Wünsch es dir doch zu Weihnachten" oder "Vielleicht bringt es ja der Samichlaus", das reicht meistens auch.
  • w'ever 03.12.2019 09:04
    Highlight Highlight ich währed des "meltdowns" in der spielwarenabteilung.
    setzt sich hin, isst ein sandwich und wartet bis die show vorbei ist.
    und falls ein anderer elternteil mit der kleinen reden, aufheben, beruhigen oä will, dann bekommen ich einen meltdown.
    • äxgüsi 04.12.2019 08:23
      Highlight Highlight Keine Erziehung ist auch eine Erziehung
  • Sir Konterbier 03.12.2019 08:17
    Highlight Highlight Weihnachtsmänner hassen diesen Trick.
    • Murmeli82 03.12.2019 13:43
      Highlight Highlight Zz
  • L.G. 03.12.2019 08:04
    Highlight Highlight Ein einfaches Nein kann sehr gesund und förderlich sein, für den Charakter und zukünftige Leben.
    Ist sicher für Eltern sehr nervenaufreibend, aber immer noch besser als dieser bescheuerte Lifehack.
  • soulcalibur 03.12.2019 08:03
    Highlight Highlight Das nenn ich mal Wohlstandsverwahrlosung....es gibt x-Dinge, die man mit Kindern unternehmen kann. In Shoppingcentern rumhängen und "Föteli" machen ist ja wohl eine Bankrotterklärung sondergleichen. Danach "hackt" man das Kind indem man es offensichtlich belügt. Und natürlich muss man das ganze noch auf den "sozialen" Medien posten, für ein bisschen "Fame" in der Vorweihnachtszeit. Schenkt den Kindern gemeinsame Erlebnisse anstatt "buntes Plastikzeugs". Und liebe Eltern, gebraucht mal wieder euer Hirn anstatt ständig aufs Handy zu starren und "Tipps" solcher "Moms" für bare Münze zu nehmen...
    • Padcat 03.12.2019 08:32
      Highlight Highlight Kannst du dir auch vorstellen dass das auf dem normalen Wocheneinkauf passiert? Im Migros sind die Spielsachen ja auch sehr prominent platziert, selbst wenn ich nur für den Znacht einkaufe muss ich daran vorbei.
    • sottosopra 03.12.2019 09:41
      Highlight Highlight Der/die kluge (und entspannte) Familienvater/mutter tätigt seine Wochen- und Weihnachtseinkäufe online. Die dadurch gewonnene Zeit verbring er mit anderen Tätigkeiten
  • Ichbins 03.12.2019 08:02
    Highlight Highlight Das mit dem Foto ist gut, das mache ich auch so (auch unter dem Jahr). Aber ohne den Weihnachtsmann mit einzubeziehen. Vor dem Weihnachtsrummel sitzen wir dann zusammen und schauen uns die Sachen an, das meiste ist das dann schon Schnee von gestern. Und die Sachen, welche wirklich gewünscht werden verteilen wir dann auf Grosis etc. Funktioniert (meist) tipptopp :)
  • TheClouder 03.12.2019 07:53
    Highlight Highlight Kinder anlügen und dann noch im guten Glauben posieren lassen? WTF!?
  • Meinsch 03.12.2019 06:54
    Highlight Highlight Lifehack? Das Kind wird belogen.
    • Nik G. 03.12.2019 08:18
      Highlight Highlight Wie häufig wurden Sie belogen als Kind und hat Ihnen nun geschadet? Keine Zahnfee, Osterhase, Samichlaus usw. gehabt als Kind?
    • Pafeld 03.12.2019 09:12
      Highlight Highlight Öhm. Besteht nicht das ganze Konzept aus Weihnachten bereits aus einer einzigen Lüge? So nach dem Motto: Schätzchen, natürlich gibt es das Christkindli/Weihnachtsmann (frechgrins). Und nun lasst uns das Tischgebet sprechen und die Geburt von Jesus (ernstguck) feiern.
    • Sarkasmusdetektor 03.12.2019 09:14
      Highlight Highlight Eine Lüge wäre es nur, wenn man versprechen würde, dass sie es dann auch bekommt. So sind es einfach nur Wünsche an den Weihnachtsmann. Dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen ist ganz normal und keine Lüge.
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  • Tsetse 03.12.2019 06:18
    Highlight Highlight Sie wird sehr traurig sein, wenn der Weihnachtsmann nicht alle Geschenke bringt. So gut finde ich das Spiel der Mutter nicht.
    • Militia 03.12.2019 07:43
      Highlight Highlight Sie wird auch traurig sein, wenn der Weihnachtsmann nicht existiert. So ist es nun mal im Leben...
    • Hirngespinst 03.12.2019 07:55
      Highlight Highlight Wir handhaben es aber auch so, dass die Kinder einfach mal aufzählen, woran sie Freude hätten. Dann können wir das der Verwandtschaft so mitteilen und letztendlich wissen die Kinder nicht, was sie bekommen.
      Die Kinder wissen, dass es nicht jedes Geschenk gibt sondern nur einen Teil davon.
    • Padcat 03.12.2019 08:30
      Highlight Highlight Auch die Kleine wird mittlerweile wissen dass sie nicht alle Geschenke bekommt die sie sich wünscht. Und wenn sie nur zwei Dinge bekommt die sie sich gewünscht hat, hat es sich in meinen Augen schon gelohnt
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