Religion
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Vergoldete Kirchen? Das Grossmünster ist ein Wahrzeichen des zwinglianischen Zürichs.

Topverdiener in der Kirche: So viel verdienen die obersten Reformierten 

Das Top-Salär des obersten Reformierten hinterfragt in der Kirche kaum einer. Kein Wunder, denn auch die kantonale Kirchenspitze wird gut entlöhnt.

21.04.18, 18:20 22.04.18, 06:43

Jonas Schmid / Schweiz am Wochenende

Wie viel verdient das Bodenpersonal Gottes? Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds (SEK), legte vor Monatsfrist sein Gehalt offen: 220'000 Franken brutto verdient er pro Jahr, Spesen wie etwa Kurzstrecken-Flüge in der Business-Klasse nicht inbegriffen. Der oberste Reformierte bewegt sich lohnmässig in vergleichbaren Gefilden wie Regierungsräte eines Kleinkantons. Zu reden gibt Lochers Top-Salär in Kirchenkreisen kaum. Mit gutem Grund: denn während die Basis oft ehrenamtlich arbeitet, beziehen auch kantonale Kirchenfunktionäre stattliche Gehälter.

Top-Verdiener ist der Zürcher Ratspräsident Michel Müller. Er kassiert für sein Vollamt 217'178 Franken, also nur geringfügig weniger als Locher. Während der SEK-Präsident 35 Angestellte beschäftigt, trägt Müller immerhin die Verantwortung für gut 600 Mitarbeiter. Die übrigen sechs Mitglieder der Zürcher Exekutive sind mit einem 38-Prozent-Pensum angestellt, wofür sie mit 71'700 Franken abgegolten werden.

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Die grösste Kirche sind die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn mit 600'000 Mitgliedern. Alleine mit Gottes Lohn kommt aber auch deren Synodalratspräsident Andreas Zeller nicht über die Runden. Er bezieht im Vollamt ein Gehalt von 203'500 Franken. Seine sechs Kollegen im Synodalrat verdienen für eine 45-Prozent-Anstellung immerhin noch rund 86'600 Franken.

Dank Kirchensteuern von Privatpersonen und Firmen verfügt die reformierte Kirche über viel Geld. Fast eine Milliarde Franken sprudelt jährlich in ihre Kassen. Sicher ist: der Löwenanteil dieser Mittel wird für Lohnkosten aufgewendet. Da jeder Kanton ein eigenes Staatskirchenrecht kennt, fallen die Bezüge sehr unterschiedlich aus – je nach regionalem Lohnniveau und Wohlstand der jeweiligen Kirche.

Ein Ost-West-Graben

Zu den reicheren Kirchen zählen die Aargauer Reformierten. Das Vollamt ihres Präsidenten Christoph Weber-Berg wird mit 180'000 Franken vergütet, inklusive Zulagen. Die anderen zu 90 Prozent angestellten Kirchenräte erhalten noch 164'000 Franken. Der St. Galler Kirchenvorsteher Martin Schmidt wiederum wird für sein Vollamt mit 159'708 Franken, plus 12'000 Franken Funktionszulage entschädigt.

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Video: watson/Emily Engkent

Im selben Rahmen bewegen sich die Luzerner und Bündner: Die Präsidentin des Luzerner Synodalrats, Ursula Stämmer, verdient für ihr 50-Prozent-Pensum 80'000 Franken, plus Zulagen von 13'000 Franken. Den restlichen vier Synodalratsmitgliedern wird ihre 25-Prozent-Anstellung mit je 40'000 Franken vergütet. Die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden schliesslich zahlt für die 20-Prozent-Anstellung ihrer Kirchenräte 25'600 Franken, plus Sitzungsgelder von 250 Franken pro Tag. Das 40-Prozent-Präsidium, welches Andreas Thöny innehat, wird mit rund 51'000 Franken abgegolten.

Im Kanton Waadt sind Kirche und Staat nicht getrennt: Pfarrer erhalten ihren Lohn direkt aus der öffentlichen Kasse. Ratspräsident Xavier Paillard übt sein Amt zu 80 Prozent aus und bezieht ein Gehalt von 106'000 Franken, zuzüglich Spesen von monatlich 800 Franken.

Den Gürtel enger schnallen müssen die Landeskirchen in Genf und Neuenburg: Kirche und Staat sind strikt getrennt. Steuern werden keine erhoben. Die Reformierten in Neuenburg sind auf freiwillige Zuschüsse ihrer Mitglieder angewiesen. Auf ihrer Website prangt denn auch prominent ein Spendenaufruf. Pfarrer aus der übrigen Schweiz unterstützen ihre Neuenburger Kollegen mit einem Solidaritätsbeitrag.

Mit dem Mitgliederschwund sinken auch die Pfarrgehälter. Orientierten sich diese früher am Lohn der Gymnasiallehrer, so entsprechen sie heute jenem der Sekundarlehrer. Tendenz sinkend.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 22.04.2018 10:24
    Highlight Von jetzt an haben sie meinen Obolus nicht mehr zur Verfügung. Krass, ohne jede Verantwortung und Nutzen ist ein solches Salär unmoralisch.
    8 14 Melden
  • Posersalami 22.04.2018 09:38
    Highlight Finde solche Löhne schon irgendwie obszön.

    Da bin ich gleich wieder froh, schon vor Jahren aus diesem Verein ausgetreten zu sein!
    16 13 Melden
  • Oxymora 22.04.2018 00:02
    Highlight Offenbar macht Nehmen seliger als geben

    Dreist wie Vereine mit Kantonaler Unterstützung bei nicht Mitgliedern Steuern einziehen. Wo es um gesellschaftlichen Nutzen geht AHV / IV etc. findet die Politik keine zufrieden stellende Lösung, aber einige Parteien sorgen gerne dafür; dass für die Religionen, wacker Steuern bei Nichtmitgliedern abschöpft werden

    Sind die 10 Gebote den Kirchen unbekannt?

    Du sollst nicht stehlen.

    Diebstahl ist, wenn man sich fremdes Eigentum gegen Willen der Besitzer aneignet. Diebstahl bleibt Diebstahl, auch wenn die politische Führung dazu ermuntert.
    34 31 Melden
  • Phrosch 21.04.2018 23:16
    Highlight Jetzt wäre noch interessant zu wissen, wie es bei der katholischen Kirche aussieht.
    40 0 Melden
  • Filii Fornicatricum 21.04.2018 22:55
    Highlight Wie sieht es in Basel aus? Konnte durch googeln leider Nichts finden.
    18 0 Melden
  • aglio e olio 21.04.2018 21:06
    Highlight Die Löhne, nun ja, Ansichtssache.
    Stossend ist aber: "Im Kanton Waadt sind Kirche und Staat nicht getrennt: Pfarrer erhalten ihren Lohn direkt aus der öffentlichen Kasse."
    Wie bitte?
    51 14 Melden
    • Phrosch 21.04.2018 23:15
      Highlight Beruhige dich, das ist gesetzlich so geregelt. Könnten die Eunwohner des Kanzons natürlich ändern, wenn sie denn wollten, was aber bisher offenbar nicht der Fsllvwar.
      13 4 Melden
    • amIsanta 21.04.2018 23:38
      Highlight Wie bis vor Kurzem in Bern
      6 1 Melden
    • phreko 22.04.2018 03:24
      Highlight In Bern auch.
      7 1 Melden
    • aglio e olio 22.04.2018 10:00
      Highlight Bin nicht beunruhigt, nur verwundert ;)
      Danke für den Hinweis das es nicht die Ausnahme ist. Irgendwie speziell...
      1 1 Melden
  • Ökonometriker 21.04.2018 20:28
    Highlight Find' ich jetzt nicht so überrissen. Der durchschnittliche Lohn der Vorsitzenden der wichtigsten NGOs lag 2015 bei ca. 350'000 Franken. Chefbeamte verdienen auch mehr als die Kirchenleute. Von dem her liegen ca. 200k im Jahr noch etwa im Rahmen. Schon ein Gymilehrer erhält in Zürich bis zu 178'000 Franken - ohne Führungsfunktion.
    117 53 Melden
    • äti 21.04.2018 23:11
      Highlight Ist denn die Arbeit/Verantwortung/Belastung zwischen diesen auch zu vergleichen?
      19 11 Melden
    • Oxymora 22.04.2018 00:30
      Highlight @Ökonometriker

      Ups! Da haben Sie glatt übersehen das NGOs nicht von Steuern leben, sie haben keine Steuerhoheit über das Schweizer Steuersubstrat.

      Bei den Staatsangestellten ist es auch logisch, dass Sie vom Staat bezahlt werden, sie sind schliesslich für unsere Zivilisation tätig.

      Anders ist es bei den Religionen, sie sind für Ihren angeblichen Schöpfer und die Gläubigen da, die Gläubigen könnten ihr Hobby auch selber finanzieren, wie Mitglieder anderer Vereine auch.

      Mir scheint der Glaube endet bei den Finanzen!
      30 20 Melden
    • refree 22.04.2018 05:53
      Highlight @Oxymora. Und Sie übersehen, dass die Kirchen in unserer Gesellschaft immer noch viele Verantwortungen wahr nimmt, welche vom Staat noch nicht wahrgenommen werden (Arbeit mit Alten, Dementen, Obdachlosen). Ich persönlich würde die vollständige Trennung zwischen Kirche und Staat befürworten und begrüsse prinzipiell die Debatte... Diese über eine Neiddiskussion über die Löhne der Kirchenführung zu führen (welche ja offensichtlich der Position entsprechend durchaus nicht überrissen sind) finde ich dann doch recht geschmacklos.
      34 11 Melden
    • P1erre991 22.04.2018 09:57
      Highlight Der Gymnasiallehrer bildet aber unsere Kids aus und was tut der Kirchenkleriker außer demütig die Spenden zu zählen! In der der Welt rumfliegen und ein wichtiger "Gring" machen. Für diese Leistung ist jeder Lohn über den 30 Silbermünzen zu viel. Alles andere sind Spesen.
      11 11 Melden
    • Oxymora 22.04.2018 12:46
      Highlight @refree

      Geschmacklos ist es, Bücher zu fördern, die Frauen, Homosexuelle, Geschieden, Ungläubige etc. stigmatisieren.

      Geschmacklos ist es, diese Ideologie und ihre Gefolgschaft mit Steuern am leben zu erhalten.

      Geschmacklos ist es Organisationen der Gemeinden, der Kantone und von Privaten, die für Alte, Demente und Randständige sorgen in der Diskussion auszublenden.

      Die Kirchen Milliarden werden vor Allem für Löhne und Infrastruktur eingesetzt.
      Bei der Spitex z.B. käme von den Milliarden wesentlich mehr bei den Bedürftigen an.
      12 2 Melden
    • refree 22.04.2018 17:45
      Highlight Da scheint jemand in einem schwarz-weissen Weltbild ziemlich festgefahren zu sein. ^^ Worüber diskutieren wir eigentlich? Trennung von Kirche und Staat befürworte ich unbedingt... Aber undiff. Kirchenbashing ist nicht sonderlich konstruktiv. Gerade die Reformierte Kirche vertritt ein sehr aufgeklärtes Menschenbild (ihre o.g. Aussagen mit den Büchern ist Quatsch) und spielt in der Gesellschaft immer noch eine wichtige Rolle. Klar: Sozialarbeit, Denkmalpflege& Rituale wie Beerdigungen etc etc lassen sich alle auch weltlich organisieren. Das muss aber als Alternative auch erst organisiert werden
      2 2 Melden
    • Gummibär 22.04.2018 19:01
      Highlight Die mittelalterliche Vermischung von Kirche und Staat ist ein alter Zopf der endlich abgeschnitten gehört. Selbstverständlich sollen fähige Führungskräfte anständig entlöhnt werden und zwar von ihrem Arbeitgeber, der in diesem Fall ein gemeinnütziger Verein sein muss der von Mitgliedern und FREIWILLIGEN Zuwendungen finanziert wird.
      3 0 Melden
    • Oxymora 22.04.2018 23:57
      Highlight Da scheint jemand nach eigenen Angaben angeblich für die Trennung von Kirche und Staat zu sein. Und kennt mehr als nur schwarz und weiss.

      Erinnert mich an diese Geschichte:

      http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Politiker-brechen-Wahlversprechen-23964402
      2 1 Melden
  • Chrigi-B 21.04.2018 20:21
    Highlight Wie bitte? Was werden da für Löhne bezahlt? Eine absolute Schweinerei!
    42 86 Melden
    • Fabio74 21.04.2018 21:46
      Highlight Und warum?
      43 15 Melden
    • Fly Baby 21.04.2018 22:13
      Highlight Wieviel sollen sie denn verdienen deiner Meinung nach? Nichts?
      33 10 Melden
    • refree 23.04.2018 21:53
      Highlight @ Fabio.
      Weil es vermutlich mehr ist als er verdient ;)
      1 0 Melden
  • therealest 21.04.2018 19:43
    Highlight Wieso bin ich nicht Kircheadministrator geworden?
    26 24 Melden
    • lilie 21.04.2018 21:58
      Highlight @therealest: Wenn es dir nur um den Lohn geht, reicht ein Studium egal welcher Richtung und eine hohe Führungsposition in einem grösseren Unternehmen.

      Wenn es dir aber um den Inhalt geht, kommst du hingegen nicht um ein Theologiestudium herum. 😉
      40 10 Melden
  • demian 21.04.2018 19:29
    Highlight Läuft beim Bodenpersonal...
    67 8 Melden
  • refree 21.04.2018 19:11
    Highlight Die Frage ist doch eigentlich: Wie viel dürfen Chefs von gemeinnützigen Organisationen verdienen? Angesichts der Tatsache dass es sich hier um die oberste Leitung der Kirche handelt finde ich diese Löhne nicht besonders skandalös. Das bewegt sich etwa in der Grössenordnung von dem, was auch die Chefs von den meisten Hilfsorganisationen wie Caritas und WWF verdienen... Die haben viel Verantwortung, würden in der Wirtschaft in ähnlicher Position das 10fache verdienen und müssen für mich auch nicht arm sein. Finde ich so völlig in Ordnung, mehr sollte es dann aber auch nicht sein.
    75 37 Melden
    • bebby 22.04.2018 05:41
      Highlight Das Problem ist eher die Abgrenzung zwischen ehrenamtlicher und bezahlter Arbeit - was wird bezahlt und was nicht. Ich habe mehr Mühe damit, dass Hilfsorganisationen Leute und Firmen dafür bezahlen, dass sie um Mitglieder werben. Denn letztlich geht es um Inhalte und nicht um die Maximierung der Spenden und Mitglieder.
      Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Kirchen sollen Ueberzeugungstäter bleiben. Das sind keine „Jobs“.
      9 2 Melden
    • Chnebeler 22.04.2018 06:43
      Highlight Einen wichtigen unterschied gibt es aber doch. Der Lohn des WWF-Chefs wird nicht bei der Steuerrechnung erhoben, sonder basiert zum Grossteil aus freiwilligen Zuschüssen. Daher finde ich den Vergleich nur begrenzt zulässig.
      16 1 Melden
    • DerTaran 22.04.2018 09:01
      Highlight Also ich muss keine Kirchensteuer bezahlen wenn ich nicht will. Also doch freiwillig.
      Ich finde die Löhne nicht überrissen, nach der reißerischen Überschrift hatte ich deutlich mehr erwartet.
      6 6 Melden
    • Gummibär 22.04.2018 11:17
      Highlight In 20 von 26 Kantonen werden Firmen besteuert.
      Geld stinkt nicht, sagen die Kirchen und nehmen auch gerne Zwangsbeiträge von Waffenexporteuren und Bordellen.
      7 1 Melden
    • Oxymora 22.04.2018 17:25
      Highlight @ Gummibär

      Richtig Gummibär
      Firmen und Konzerne, das tönt gut weil es aus der kirchlichen Propaganda stammt. Es werden die juristischen Personen im Allgemeinen gemolken.

      Vom einmann/frau Betrieb über die Behindertenberatung bis zu anderen Vereinen und Glaubensgemeinschaften. (Je nach Kanton)

      Muss die Behindertenberatung keinen Unkostenbeitrag verlangen um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten (gratis), kann sie vom Kanton wie ein Offiziersverein als gemeinnützig eingestuft werden und die Ungläubigensteuer entfällt.
      Das dürfte hin und wieder mal vorkommen.
      2 0 Melden

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