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Luftwaffe groundet fünf F/A-18-Kampfjets wegen Rissen

ZUR ARMEEBOTSCHAFT DER SiK-N, AM DIENSTAG, 25. APRIL 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Drei F/A 18 Kampfjets der Schweizer Armee mit laufendem Getriebe kurz vor dem Start zu einem weiteren ...
Fünf von dreissig F/A-18-Kampfjets müssen am Boden bleiben.Bild: KEYSTONE

Luftwaffe groundet fünf F/A-18-Kampfjets wegen Rissen

05.02.2018, 18:1005.02.2018, 18:10

Die Luftwaffe hat bei einem weiteren F/A-18-Kampfjet Risse festgestellt. Damit weisen 5 der insgesamt 30 Flugzeuge Mängel auf. Wie es mit den Maschinen weitergeht, ist unklar.

Laut Verteidigungsdepartement VBS ist offen, ob Bauteile ersetzt werden müssen, wie hoch die Kosten sind oder ab wann die Maschinen wieder eingesetzt werden können. Die Abklärungen seien im Gang, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Der Luftpolizeidienst und die Einsätze der Luftwaffe seien weiterhin uneingeschränkt gewährleistet.

Die Luftwaffe hatte vergangene Woche entdeckt, dass an einer Landeklappe eines F/A-18-Kampfjets ein Befestigungsscharnier gebrochen war. Daraufhin wurden zunächst jene 23 Maschinen untersucht, die auf den Militärflugplätzen Meiringen und Payerne im Einsatz sind. Dabei kam heraus, dass drei weitere Kampfjets Mängel aufweisen.

Risse mit blossem Auge nicht zu erkennen

Inzwischen wurden auch die sieben Maschinen unter die Lupe genommen, die derzeit für Unterhaltsarbeiten bei der RUAG sind. Dabei stellten die Experten Risse an einem weiteren Flugzeug fest. Nach Angaben des VBS waren diese mit blossem Auge nicht zu sehen.

Damit sind insgesamt fünf Maschinen von den Mängeln betroffen. Diese werden laut VBS vorerst nicht mehr eingesetzt. Die Luftwaffe verfügt also vorläufig über lediglich 25 einsatzfähige F/A-18-Kampfflugzeuge. Ob der Ausbildungs- und der Trainingsflugbetrieb damit mittelfristig aufrecht erhalten werden kann, ist im Moment unklar. (leo/sda)

Der F/A-18 bleibt länger im Einsatz, weil der Kauf stockt:

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