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epa06675511 Democratic House Minority Leader from California Nancy Pelosi walks to a Congressional briefing from Defense Secretary James Mattis and Chair of the Joint Chiefs James Dunford on the Syria strike in the US Capitol in Washington DC, USA, 17 April 2018. The US launched strikes against Syria early on 14 April in response to Syria's suspected chemical weapons attack.  EPA/JIM LO SCALZO

Nacy Pelosi und die Demokraten klagen gegen das Team von Donald Trump. Bild: EPA/EPA

Wahl-Verschwörung? Demokraten verklagen Russland, Wikileaks und das Trump-Team 

20.04.18, 19:11 20.04.18, 22:27


Unter dem Vorwurf einer Verschwörung zur Beeinflussung der Wahl 2016 ziehen die US-Demokraten gegen Russland, das Wahlkampf-Team Donald Trumps und WikiLeaks vor Gericht. Am Freitag wurde in New York eine millionenschwere Klage vor einem Bundesgericht eingereicht.

Das berichtete die «Washington Post». Die Demokraten werfen den Angeklagten vor, die Wahl zugunsten des späteren Präsidenten Trump beeinflusst und Hillary Clinton aktiv geschadet zu haben. Unter den Beklagten ist auch der russische Militärgeheimdienst GRU.

epa06498556 Former US Secretary of State Hillary Clinton delivers remarks on women's leadership in advancing human rights, justice and peace at Georgetown University in Washington, DC, USA, 05 February 2018. Her remarks were part of the annual Hillary Clinton awards ceremony hosted by Georgetown University's Institute for Women, Peace and Security.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Hillary Clinton. Bild: EPA/EPA

«Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 hat Russland einen Frontalangriff auf unsere Demokratie begonnen und dabei so willige wie aktive Partner in Donald Trumps Team gefunden», erklärte der Vorsitzende der Demokraten, Tom Perez. Es handle sich um beispiellosen Verrat, für die Demokraten sei schwerer Schaden entstanden.

Die Klage unterstellt, dass Russland 2015 und 2016 das Netzwerk der Demokratischen Partei gehackt hat. Aus ihren Computern seien Daten gestohlen und verbreitet worden. Dabei habe Wikileaks geholfen.

epa06679937 Paul Manafort, former campaign manager for US President Donald J. Trump, leaves the DC federal courthouse after asking the court to dismiss charges brought by special counsel Robert Mueller in Washington, DC, USA, 19 April 2018. Attorneys for Manafort argued that Mueller exceeded his authority in pursuing the felony charges against Manafort.  EPA/JIM LO SCALZO

Paul Manafort.  Bild: EPA/EPA

«Statt die Botschaften und die Kommunikation mit Russland offenzulegen, haben Trumps Team und seine Zuarbeiter Russlands Hilfe schadenfroh willkommen geheissen», erklärte Perez.

Der FBI-Sonderermittler Robert Mueller und sein Team untersuchen nach wie vor, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusst hat und ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Team gab. Trump selbst weist diesen Vorwurf rundweg zurück.

Die Klage ist den Angaben zufolge nicht gegen Trump persönlich gerichtet. Betroffen sind unter anderem Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, sein schon in anderer Sache angeklagter früherer Wahlkampfchef Paul Manafort, sein Vertrauter Roger Stone und WikiLeaks-Chef Julian Assange. (sda/dpa)

Gefeuerter Trump-Mitarbeiter gibt verrücktes Interview

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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16
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • walsi 21.04.2018 08:08
    Highlight Ich dachte Mueller sei angestellt worden um genau das herauszufinden und dann Trump anzuklagen. Jetzt wäre spannend zu erfahren, weshalb die Demokraten vorpreschen?
    8 2 Melden
    • swisskiss 21.04.2018 22:16
      Highlight Weil hier im Gegensatz zum Verfahren Mueller die Demokratische Partei finanzielle Verluste durch hacken des email Verkehrs der Parteileitung und einzelner Exponenten und die Veröffentlichung auf Wikileaks geltend macht.

      Im Gegensatz zur Mueller Unterschung die ergebnisoffen ist und in erster Linie die politischen Verfehlungen beleuchten soll, ist diese Klage gegen Trumps Team, Russland und Wikleaks, eine Zivilklage, die in erster Linie Erkenntnisse aus der Mueller Untersuchung zieht und daraus die finanziellen Forderungen begründen will.
      1 1 Melden
  • Therealmonti 21.04.2018 06:25
    Highlight Schwach von den Demokraten und ein Verzweiflungsschuss, der ins eigene Knie trifft. Anstatt die Gunst der Stunde zu nützen und den US-Wählern mit neuen Köpfen und einem griffigen Parteiprogramm den US-Wählen deutlich zu machen, dass es eine Alternative gibt zu Trump und den verfilzten Republikanern halten sie selbst am Filz fest. Nancy Pelosi und Konsortien schaden der Partei mehr als sie nützen.
    10 3 Melden
  • zeromaster80 21.04.2018 05:34
    Highlight "Mimimi, alle anderen sind an unseren Versagen schuld! Mimimi"
    Klingt wie ein Wahlkampf-Gag der Republikaner, die Wiederwahl wird mit diesen billigen Maschen immer wahrscheinlicher und daran sind dann eindeutig die Demokraten schuld... Ich sehe sie schon nochmals mit Hillary antreten...
    9 6 Melden
    • swisskiss 21.04.2018 22:32
      Highlight zeromaster: Nenne mir EINEN Politiker, der eine Präsidentschaftswahl verloren hat und wieder antreten durfte.

      Seit Nixon ist das nicht mehr vorgekommen und das mit gutem Grund. Das Looserimage ist eine schwerwiegende Hypothek.

      Aber zuerst mal die "midterms" abwarten, die den Dems sehr wahrscheinlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus bringen wird und dann schauen, wen die Demokraten bringen.
      2 2 Melden
  • He nu.. 20.04.2018 23:12
    Highlight He, Blitzer! Schaut mal die Resultate an. Überall Ablehnung. Merkt ihr etwas? Die Schweizer sind eben Demokraten.
    4 5 Melden
  • Juliet Bravo 20.04.2018 23:06
    Highlight Wäre ich Brite, der „Remain“ gestimmt hat, käme ich mir auch verarscht vor.
    3 7 Melden
  • äti 20.04.2018 22:48
    Highlight Logische Aktion: Offizielle Ermittlungen sind besser als Gerüchte.
    4 4 Melden
  • Slavoj Žižek 20.04.2018 21:17
    Highlight Das ist ja eine lustige Verschwörungstheorie.
    32 43 Melden
  • Wahrsager 20.04.2018 20:58
    Highlight Die Demokraten können offenbar eine demokratische Präsidentschaftswahl nicht akzeptieren, wenn sie diese Wahl verloren haben.
    Oder aber die Parteiführung der Demokraten ist von einem Virus befallen, das verschwörungstheoriegläubig macht. Das geht schwer in Richtung Wahnvorstellungen, sprich Schizophrenie.
    34 56 Melden
    • äti 20.04.2018 22:50
      Highlight .. warum liegen Wahrsager immer voll daneben?
      5 3 Melden
    • Jemima761 21.04.2018 00:54
      Highlight Warum? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
      3 4 Melden
  • Spooky 20.04.2018 20:47
    Highlight Ich vermute, es geht nicht mehr lange, dass die Gegner von Donald Trump einen Profikiller engagieren, um ihren Staatsfeind Number One umzulegen.
    25 51 Melden
    • Spooky 21.04.2018 09:17
      Highlight Sorry. Es heisst natürlich: "Ich vermute, es geht nicht mehr lange, bis die Gegner..."
      2 2 Melden
  • Watson=Propagandahuren 20.04.2018 20:36
    Highlight Üblicherweise sind Rundumschläge ja meist ein Zeichen von Verzweiflung. Wäre nur die Frage wieso Verzweiflung?
    27 35 Melden
  • Herbert Anneler 20.04.2018 19:21
    Highlight Sieht nicht gerade aus wie der grosse
    Aufbruch der Demokraten! Eine grosse Enttäuschung! Apparatschiks unter sich... Der Phönix, der aus der Asche hätte steigen können, ist ein müdes Huhn.
    44 20 Melden

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