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Pascal Gantenbein, Vizepraesident Raiffeisen, an einer Medienkonferenz anlaesslich der Delegiertenversammlung in Lugano, am Samstag, 16. Juni 2018. Das Treffen der Delegierten der Regionalverbaende steht im Zeichen der Aufarbeitung der Aera des ehemaligen CEO Pierin Vincenz. Dessen Geschaeftsfuehrung ist ins Visier von Finanzaufsicht und Justiz geraten. Die Delegierten duerften dabei ihrem Aerger ueber die nicht abbrechenden Negativ-Schlagzeilen Luft verschaffen. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Pascal Gantenbein zieht seine Kandidatur für das Verwaltungsratspräsidium zurück. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Gantenbein will jetzt doch nicht Raiffeisen-Präsident werden

Interims-Präsident Pascal Gantenbein zieht seine Kandidatur für das Veraltungsratspräsidium von Raiffeisen Schweiz zurück. Erst im Juni hatte er noch seinen Hut in den Ring geworfen. Seither sei aber eine Debatte entstanden, die seine Handlungsfreiheit eingeschränkt habe, begründete Gantenbein seinen Schritt.

«Für mich ist es wichtig, nun diese Handlungsfreiheit zurückzubekommen», sagte Gantenbein in einem Interview mit der SRF-Radiosendung «Echo der Zeit» vom Donnerstagabend. Er wolle den Erneuerungsprozess bei Raiffeisen unbelastet von Interessenskonflikten weiterverfolgen können. Sonst würden alle Veränderungen bei Raiffeisen immer im Lichte des Wahlkampfs gesehen. «Mein Ziel ist immer dasselbe geblieben: Für mich ist es wichtig, die Vergangenheit aufzuarbeiten und die Erneuerung verfolgen zu können.»

Gantenbein bestritt, dass sein Rückzug die Folge eines verlorenen Machtkampfes sei. Zuletzt war in den Medien darüber spekuliert worden. «Was gesagt wird, ist das eine. Ich habe eine ganz andere Sicht», sagte er. Im Verwaltungsrat sei die Zusammenarbeit hervorragend.

Gantenbein will auf jeden Fall als Vizepräsident bei Raiffeisen bleiben und den neuen Präsidenten unterstützen. Über die Wahl des neuen Mannes an der Spitze des Raiffeisen-Aufsichtsgremiums entscheiden die Delegierten an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung am 10. November, wie Raiffeisen in einer Mitteilung schrieb.(fvo/awp/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Ulmo Ocin 27.07.2018 09:02
    Highlight Highlight So wie ich aus dem Bericht lese, kommt eine Frau an der Spitze nicht in Frage:)?
  • Der Rückbauer 27.07.2018 07:10
    Highlight Highlight Was die HSG in den letzten Jahrzehnten für Leute abgeliefert hat und all die Irrlehren, die sie verbreitete, ist einfach unvorstellbar. Die HSG sollte trockengelegt werden. Aber es sind ja nicht die Frösche, die ihren Teich trockenlegen. Da müssten andere her. Und die sind nicht in Sicht. Leider, und so kommen immer mehr Würste aus St. Gallen auf den Markt, welche in kurzer Zeit möglichst viel Kohle machen wollen.
  • Raphael Stein 26.07.2018 23:42
    Highlight Highlight Lehre Worthülsen eines Theoretikers aus der St. Galler Schmiede. Tschüss. Er ist Teil vom Problem. Nicht Teil der Lösung.
  • mukeleven 26.07.2018 19:35
    Highlight Highlight nach all dem druck von aussen hat er natuerlich gedreht wie eine windfahne - aber nach dem abschied gisels (was unabdingbar war) - ist es die logische konsequenz, will er seine dienste anderweitig in zukunft anbieten, ohne sein gesicht zu verlieren, wenn es nicht schon verloren ist...