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Die Menschheit hat ein Ablaufdatum – und den Göttern geht es nicht besser



Ich war in diesen Tagen auf dem Pizol und bekam auf der Wanderung eine Lektion in Erdgeschichte. Schautafeln verrieten mir, dass die Sardona-Tektonikarena wie der Grand Canyon in den USA zum UNESCO-Welterbe zählt.

Lukas Irmler balances on a 800 meter long highline 200 meters above Segnesboden with view Piz Segnas, left, and Piz Dolf, on Friday, June 28, 2019, in Flims, Switzerland. The highline is Switzerland's longest and will be set up untill Sunday in the Sardona World Heritage Region. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der fragile Mensch: Slackline-Profi Lukas Irmler balanciert 2019 im Bündner Teil der Sardona-Tektonikarena. Bild: KEYSTONE

Die ältesten Gesteine dieser Region sind mehr als 300 Millionen Jahre alt. Vor 200 Millionen Jahren bedeckte ein Meer die Schweiz, die Alpen existierten noch nicht. In der Eiszeit vor 500‘000 Jahren war die Gegend unter Gletschern begraben.

Weiter erfuhr ich, dass unser Planet ursprünglich so heiss war, dass alles Wasser verdampfte. Deshalb war die Erde umgeben von einer riesigen Dampfwolke. Als der Planet abkühlte, soll es Tausende Jahre lang geregnet haben. Dabei entstanden Flüsse, Seen und Meere.

Es dauerte mehr als vier Millionen Jahre, bis der Homo sapiens seinen Auftritt auf dem blauen Planeten hatte. Das war vor etwa 300‘000 Jahren.

Ein denkendes Wesen, das die Fähigkeit der Abstraktion besitzt, sind wir aber erst seit rund 30'000 Jahren. An einen momotheistischen Gott glauben wir gerade Mal ein paar tausend Jahre. Und Maschinen bauen wir erst seit kurzem. All dies ist gemessen an den vier Milliarden Jahren, die die Erde auf dem Buckel hat, ein gefühlter Bruchteil einer Sekunde.

Endlich – und extrem kurz

Wir Menschen wurden weitgehend zu alleinigen Herrschern auf dem Planeten, weil sich die Evolution beim Homo sapiens auf die Entwicklung des Hirns konzentrierte. Dies erlaubte unseren Vorfahren, ein Bewusstsein für unser Sein und für die Zeit zu entwickeln.

Seither wissen wir, dass der Tod das Ende der irdischen Existenz bedeutet. Dass also unser Gastspiel auf der Erde endlich ist. Und dass dieses erdgeschichtlich gesehen extrem kurz ist.

In diesem Dilemma kamen unsere Vorfahren auf die Vorstellung von Gott und und einem Leben nach dem Tod. Seither haben wir das Gefühl, die Krone der Schöpfung zu sein. So suggerieren es uns zumindest mehrere Religionen und viele Glaubensgemeinschaften. Auch die christlichen behaupten, Gott habe uns nach seinem Ebenbild geschaffen.

Geben wir der Erde den Rest?

Da stellen sich ein paar einfache Fragen: Warum hat Gott mehrere Milliarden Jahre gebraucht, bis er auf die Idee kam, uns zu erschaffen? Schliesslich soll er es gemacht haben, um ein Gegenüber zu bekommen. Angesichts der zeitlichen Dimensionen unseres Planeten fragt man sich auch, weshalb er uns nur einen kurzen Augenblick des irdischen Daseins gönnt und uns rasch wieder verschwinden lässt.

Es drängen sich auch Fragen zur Zukunft der Menschheit auf. Wie verändert sich unser Planet in 1000, 10‘000, 100‘000 Jahren? Wie sieht er in Millionen und Milliarden von Jahren aus? Explodiert er eines Tages? Kühlt er irgend wann ab? Kommt es zu einem interplanetaren Grossereignis, das die Erde zerstört? Wie lang bleibt sie noch bewohnbar? Geben wir Menschen ihr gar den Rest?

Soche Überlegungen zeigen, wie sehr wir Menschen aus unserer subjektiven Perspektive heraus unser Dasein interpretieren. Und wie sehr wir getrieben sind von Ängsten und Sehnsüchten. Deshalb können wir uns nur schwer vorstellen, nach einem kurzen Intervall auf der Erde endgültig zu verschwinden.

Auch wenn es eine narzisstische Kränkung ist: Die Wahrscheinlichkeit, dass wir dereinst auf der langen Liste der bedrohten Tierarten stehen werden, ist gross. Ähnlich gross wie die Option, dass auch Gott oder alle Götter dieser Welt ein Ablaufdatum haben. Wie übrigens auch unsere schöne Erde.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Georgia Byrd 14.07.2020 15:35
    Highlight Highlight Es gibt hier gerade einen unfassbar interessanten Artikel zur Sonne. Die Physik/Astronomie erklärt die Sonne (elektrische Aktivität) Biologie/Neurologie erklärt das Gehirn (elektrische Aktivität) und die Spiritualität? Sie erklärt u.a. dass nicht der menschliche Körper, sondern sein Energiefeld, seine Aura, zuerst da war….und schon hält man dich für ne durch geknallte Eso Tante. Das Licht der Sonne enthalte alle Farben, aber der Mensch? Um Himmels willen nein der enthält keine Farben (Aura). Herr Stamm hat wichtige Aufklärungsarbeit geleistet, aber auch seine Sichtweisen haben ein Ablaufdatum.
  • Michael Bamberger 14.07.2020 11:24
    Highlight Highlight bbelser: "Dass wir ein Zufallsprodukt sind, ist unbedeutend."

    Nachdem - gemäss den meissten aktuellen Theorien - vor 66 Millionen Jahren ein Meteorit mit 15 Km Durchmesser in der Halbinsel Yucatán einschlug, setzte das Aussterben der Dinosaurier ein, die seit 180 Millionen Jahren die Welt bevölkert und dominiert hatten. Ohne diese Naturkatastrophe hätten sich grössere Säugetiere (inkl. Hominide) nicht entwickeln können. Uns gäbe es also schlicht nicht und wir könnten somit auch keine "geistreichen" Deliberationen über bedeutende oder "unbedeutende Zufallsprodukte" anstellen.
  • swisskiss 14.07.2020 11:06
    Highlight Highlight Der Mensch in seinem Bewusstsein der eigenen Lebensphase, konnte zur Zeit der Religionsbildung keine Vorstellung haben, wie kurz das menschliche Leben im Verhältnis zur Existenz der Erde ist. Das Alter der Erde wurde erst im 20 Jahrhundert festgestellt. Somit ist die These falsch, dass der Mensch zur Religion kam, weil er sich seiner kurzen Lebensphase im Verhältnis zum Erdalter bewusst war. Sich Zeit bewusst zu sein, bedeutet nicht den Umfang der Zeit zu kennen. Das Konzept der Milliarden alten Erde wurde in der Bibel nicht thematisiert und kann nicht als Grundlage des Glaubens herhalten.
  • Vollkornzwieback 13.07.2020 21:39
    Highlight Highlight Ganz schön tiefsinnig für einen Zwölfjährigen!
  • whoozl 13.07.2020 16:51
    Highlight Highlight Der Mensch, lat. Homo sapiens für 'verstehend', 'weise', ist das einzige Tier auf der Erde, das mehr Gehirn besitzt, als es zum Überleben benötigt. Theologen und Wissenschaftler gleichermassen halten ihn deshalb für die 'Krönung der Schöpfung'!
    Das heisst zum einen, dass nach uns nichts höher entwickeltes kommen kann, zum andern, dass höheres Leben, dort wo es existiert, sich gewissermassen zwangsläufig auf diese 'Krönung' hin zuentwickelt, also auf intelligentes Leben.
    Aber Evolution reagiert nur auf Umweltbedingungen und agiert niemals zielgerichtet! Wir sind also ein reines Zufallsprodukt!
    • bbelser 14.07.2020 01:22
      Highlight Highlight Ich glaube, du kennst die falschen Theologen und Wissenschaftler.
      Ernstzunehmende Theologie und Naturwissenschaft sieht den Menschen seit geraumer Zeit schon nicht mehr als Krone der Schöpfung an. Anthropozentrische Verzerrungen werden in beiden Bereichen reflektiert und kritisiert. Dass wir ein Zufallsprodukt sind, ist unbedeutend. Es kommt nur darauf an, was wir aus unserer "zufälligen" Existenz auf diesem Planeten machen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 14.07.2020 06:45
      Highlight Highlight Viele benehmen sich wie Tyrannosaurus, u. sind es auch, die sich wie Götter benehmen, u. sich dafür halten, wie die Cäsaren, u. Pharaonen, u. den Kinder Gottes, die sich Gottes nennen, weil er in ihnen wohnt, die sich wie Tyrannen benehmen, u. um ihren missionarischen Hunger zu stillen, müssen missionarisch Opfer gesucht werden, und dafür braucht es hinterhältige Tricks, und viel Falschheit, u. um mit falschen Versprechen, die in die irre zu führen, die keine Hoffnung haben, in Gesundheit u. ausgesteuert am Rand leben,, u. auch die Einsamen, die in die Fänge eines Sauriers geraten, der viel verlangt, u. nichts gibt, ausser Vorschriften u. Tyrannei.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 14.07.2020 07:25
      Highlight Highlight Götter sind wie Tyrannen u. so einer ist wie dieser, der über den grossen Teich nach Europa kommt, gleich einem Nero, u. die Pharaonen die sich beide meinten, sie seien Gottes, oder auch Götter. Selbst der einzelne sei er noch so fromm, benimmt sich so, als wäre er ein Gott, manchmal einfach tyrannisch, die meinen mal müsse ihnen in allem Folge leisten, u. müsste zu ihnen bekehren, wie eben der über dem grossen Teich, der meint man müsse nur ihn wählen, aber Hochmut kommt vor dem Fall.

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  • elektron 12.07.2020 20:20
    Highlight Highlight Lieber Hugo Stamm.
    gibt es schon einen Artikel über den unsäglichen Halleluja-Blog bei NAU?
    Wenn nicht, müsstest Du den machen. Danke
    • Oxymora 12.07.2020 23:24
      Highlight Highlight @ elektron

      Gute Idee.

      So was von peinlich dieser Halleluja-Blog.
  • ThisNameWasTaken 12.07.2020 18:30
    Highlight Highlight Mir gefällt der Text grundsätzlich, aber er ist mittlerweile schon etwas 08/15, Herr Stamm. Sie erklären nur den Stand der Forschung etwas unterhaltsamer.

    Ich denke, wir alle müssen damit leben, dass wir keine definitiven Antworten auf wichtige Fragen haben, auch nicht von der Wissenschaft. Auch Atheismus ist ein Glaube, der sich nicht beweisen lässt.
    • Heidi Weston 12.07.2020 19:33
      Highlight Highlight Atheisten glauben nicht an Gott. Da braucht es nichts zu beweisen!
    • Oxymora 13.07.2020 00:46
      Highlight Highlight OMG und ich dachte Atheismus ist ein Lösungsmittel.

      Ein Lösungsmittel für religiöse Probleme.
    • ThisNameWasTaken 13.07.2020 12:15
      Highlight Highlight @Oxymora:

      Kein Glaube - auch der Atheismus - löst irgendein Problem, das muss jeder für sich selber tun.

      Klar, die Konflikte zwischen den Religionen würden ohne sie nicht existieren, dafür kann man sich aber herrlich für irgendeine Ideologie totschlagen.

      @Heidi: keine Ahnung, was Du sagen willst. "glauben" ist nicht "wissen" - und ich lege Wert auf diese Unterscheidung.

      Aber ich gehe davon aus, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt. Und diese Frage hat keine Auswirkung auf mein eigenes Leben, darum ist sie für mich uninteressant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 12.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Momotheistisch betrachtet löst sich die Welt und findet durch Bewusstsein wieder zusammen. Gerade diese Sichtweise lebt nicht von der Fantasie oder rückwärts laufenden Uhren. Auch graue Männer, die Zeit stehlen bedienen das Vorurteil der Fäulnis. Musse hat den Menschen Fantasie und Ideenreichtum ermöglicht. Oder wie Nikolas Tesla sagt:
    Benutzer Bild
    • bbelser 13.07.2020 14:26
      Highlight Highlight Der Momotheismus wurde durch den Fuchurismus aus der gleichen unendlichen Denkschule vollumfänglich widerlegt.
  • Share 12.07.2020 09:11
    Highlight Highlight I

    Die narzisstische Kränkung die hier angesprochen wird, betrifft das irdische Leben das mit dem Tod in ein anderes Sein übergeht. Grundsätzlich ist Bewusstsein und Dasein zu unterscheiden.

    Die Erdgeschichte ist ein Konstruktionssystem, das auf Schlussfolgerungen beruht. Die Analyse von Isotopen und Zerfallsprodukte kann rund 50 000 Jahre zurück konstruiert werden, mit hohen Abweichungs-&Fehlerquoten.
    • Heidi Weston 12.07.2020 19:46
      Highlight Highlight Das Bewusstsein stirbt mit dem Dasein. Beides ist nicht vom Individuum zu trennen. Stirbt das Gehirn, stirbt jegliche Erfahrung, Erinnerung, Wünsche und Gefühle.

      Wenn Sie im Wallis oder Graubünden wandern, gegen Sie auf Granit der 400 Millionen Jahre alt ist. Alpenkalk sind Ablagerungen eines Meeres und ca. 150 Millionen Jahre alt und kommt von Genf bis zum Säntis vor. Nein die Erdgeschichte besteht nicht nur aus Schlussfolgerungen die 50000 Jahre alt sind.
    • Share 12.07.2020 20:43
      Highlight Highlight @H.Watson
      Spätestens der Tod definiert das Ende eines Bewusstseins, danach sind nicht alle Funktionen einfach still gelegt. Es ist rein biochemisch betrachtet ein Weiterschwingen. Diese Bewegung bleiben beschränkt messbar, und ja auch im Gestein. Anhand der Isotopen. Rund 50 000 Jahre lang. Weiter ist die Wissenschaft noch nicht, auch wenn logischerweise schlussgefolgert werden kann, dass der Planet schon länger besteht. Atombomben, Waldbrände und Vulkane können die Daten verfälschen. Eine Verifizierung steht aus. Des Weiteren so scheint es ist organisches Leben älter als die Umgebung.
    • Share 12.07.2020 20:49
      Highlight Highlight @H.Watson
      Und also dieser Käser, der mit dem Wissenschaftspreis, schreibt über das It, welches als natürlicher Informationsträger fungiert. Obwohl wir es nicht wissen können, ist folglich anzunehmen, dass das irdische Leben Bewusstsein ist und nach dem Tod nicht verloren. Es befindet sich in einem anderen Sein, einem anderen Dasein. Aber als Fundi glauben sie ja schon daran, nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 12.07.2020 09:10
    Highlight Highlight II

    Auch die Betrachtung von Gestein und die darin enthaltenen Wendungen, Sedimente und Faltungen sind trügerisch. Was sicher ist, da gehe ich mit Ihnen einig, es gibt kein Rückwärts, die Erdgeschichte hat keine Reversetaste oder Resetknopf. Zeit ist kein Messband mit einem Anfang oder Ende, keine Wiege, die hin-&her wippt. Unsere Galaxie kennt nur eine Richtung, sie ist linear. Lichtgeschwindigkeit ist eine Grösse, die das auf den Kopf stellt, und dennoch läuft unsere Zeit im vierundzwanzig Stunden Rhythmus ohne Ausstiegsmöglichkeit.
  • Pasionaria 12.07.2020 06:18
    Highlight Highlight 2/2
    Es ist wie in der Marktwirtschaft. Solange ein Bedürfnis besteht und man damit Geld machen kann, werden Religionen und deren Götter bestehen bleiben. Mit der Angst und der Hoffnung der Menschen kann man gute Geschäfte machen. Siehe u.a. die milliardenschwere RKK.

    • Grohenloh 12.07.2020 08:55
      Highlight Highlight Der Mensch scheint ein grosses Bedürfnis nach Spiritualität zu haben. Anders ist nicht zu erklären, dass heute so viele der Esoterik erliegen. Natürlich gibt es immer Geschäftemacher aber entscheidend ist, dass so viele Empfänglich für diesen Nonsense sind. Etwa die Bereitschaft, Zuckerkügelchen ohne jeglichen Wirkstoff als „Medikament“ zu schlucken oder ihre Kinder nicht zu impfen. Oder die Einheit mit dem Kosmos zu spüren oder Geld für Aurainterpretationen zu zahlen, usw.

      Das Problem sind nicht die bösen Geschäftemacher sondern die Bereitschaft zu zahlen und zu glauben.
    • Pasionaria 12.07.2020 22:41
      Highlight Highlight Grohenloh
      Prinzipiell haben Sie recht, trotzdem braucht es eine geldgierige Abgebrühtheit, Suchtkranke - Esofreaks sind dies m.E. meistens, wie kann man sonst, all den Humbug glauben? - finanziell dermassen auszunehmen. Ist nicht jedermanns Sache.
      Ist ähnlich wie bei Sektenopfern, der Eintritt ist meist auch freiwillig (ausser bei bedauernswerten Kindern), die Gurus/Sektenführer sind aber die Abzocker und Scharlatane.
  • Pasionaria 12.07.2020 06:16
    Highlight Highlight 1/2
    Ob die Götter irgendwann aussterben werden? Eher glaube ich, dass andere, neue menschengebastelte die alten ersetzen werden. Wie gehabt seit vielen tausend Jahren.
    Das Problem für die Religionen ist die unaufhaltsame, zunehmende Aufklärung und die voranschreitende Wissenschaft, die immer mehr bisher Unerklärliches erklären kann. Wir brauchen keine Götter und Religionen mehr, um die Welt zu rechtfertigen.
    Trotzdem, es wird immer solche geben, die von Religionen mit ihrer Panikmache profitieren, sie werden Mittel und Wege finden, ihre Daseinsberechtigung so lange wie möglich zu erhalten.
    ff
    • Michael Bamberger 12.07.2020 09:15
      Highlight Highlight @ Pasionaria

      Vor der Wissenschaft fürchten sich die Götter wie der Teufel vor dem Weihwasser:

      "...aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen..." (1. Mose 2,17)

      Zehn Gebote:

      "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist." (2. Mose 20,4)

      Jesus:

      "In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast." (Mt 11,25)

    • Ein Biss~~chen vom Tiger 12.07.2020 09:50
      Highlight Highlight Bamberger ist 2. Mose 20,4 nun im übertragenen Sinn gemeint, oder was!?

      Nehmen wir an dass es im übertragenen Sinn ausgelegt wurde, ist es das ein Gleichnis das umschreibt, um sich daraus sich ein Bild zu machen, betreff einer Auslegung der Bibel, oder das der Teufel unter der Erde ist, u. noch Unbekannte nie gesehene, von dem kein Abbild sich machen lässt, u. nur in Phantasien der Götterglauben verborgen sind, die es gar nicht gibt, ist das Abbild Gottes, also das Ebenbild wirklich die eines Gottes, oder will dieser Bibeltext davon abhalten, einen Gott zu verehren den es gar nicht gibt!?
    • Peugeot 12.07.2020 11:46
      Highlight Highlight @Michael B
      Sie und auch viele Atheisten zitieren erstaunlich viel Zitat aus der Hl. Schrift. Das ist erstaunlich und bemerkenswert, da ja aus ihrer Sicht, nichts davon wahr ist. Gott existiert und Jesus von sich hat gesagt: ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 12.07.2020 01:16
    Highlight Highlight Wir mögen zwar nichtige, endliche Wesen auf einem nichtigen, endlichen Planeten in einem nichtigen, endlichen Sonnensystem in einem unendlich, allumfassenden Meer von Sternensystemen sein, aber ist es nicht ganz und gar erstaunlich, dass wir jene Wesen sind, die dieses unendlich allumfassende Universum zu denken und vorzustellen vermögen, sodass wir gleichsam gottgleich eine Perspektive einnehmen, die dieses All in Raum und Zeit in den Blick zu nehmen vermag? - Und sei es auch nur für den Bruchteil eines dahinschwindenden Moments? - Ist das nicht unglaublich unwahrscheinlich? -
    • Hypatia 12.07.2020 10:32
      Highlight Highlight Und was tun wir? - Wie kleinliche Krämerseelen verrechnen und verpacken wir alles wie eine Ware, selbst unser eigenes Leben, steril und "gebrauchsgerecht" in Plastikfolie, stellen sie in unsere Warenhausregale, etikettieren sie mit einem Verfalldatum und bieten sie zum Verbrauch an all die kleinlich rechnenden Konsumenten, zu denen wir uns selbst verniedlicht, ja eigentlich ver-nichtet haben.

      Wo selbst das Leben und die Götter zur käuflichen Ware verkommen sind, da breitet sich die unendliche Geschichte des Nichts aus.
    • Hypatia 12.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Was mich also an Stamms Text besonders irritiert hat, ist der Ausdruck "Ablaufdatum". Er scheint den ganzen Text zu kontaminieren, oder zeitgemässer, wie ein Virus zu infizieren. Metaphern sind nicht harmlose Bilder, sondern können unser Denken in eine Richtung verleiten, die die Sache selbst, um die es geht, ganz gründlich verfehlen.

      Dieses Abfertigen und Fertigwerden, um die ganze Rätselhaftigkeit unseres Daseins als handliche Ware zu verrechnen und herumzureichen und schliesslich zu entsorgen, zeugt von einer Krankheit, die unser Denken nicht erst seit heute befallen hat.
    • Hypatia 12.07.2020 13:13
      Highlight Highlight Wobei ich gestehen muss, dass auch die Metapher der "Krankheit" in eine verfehlte Richtung weisen kann, und somit auch dieses Bild kritisch hinterfragt werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 11.07.2020 20:22
    Highlight Highlight Und alle paar hunderttausend Jahre trifft durchschnittlich ein grosser Asteroid die Erde.

    Der nächste ist übrigens überfällig...
    • Oxymora 11.07.2020 23:19
      Highlight Highlight Ups ich hoffe der Asteroid kann noch etwas warten.

      Ich habe die Kirchensteuern noch nicht bezahlt.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 12.07.2020 01:23
      Highlight Highlight Oxymora, wer sagt dann, *nur fröhliche Geber hat Gott lieb?

      Und dank dem letzten Fast-besuch eines Asteroiden haben die des Götter-Aberglauben überlebt, u. schwafeln immer noch über Sinn u. Unsinn des Glaubens weiter, in der Hoffnung das der andere seiner Meinung nach, ihm einmal recht geben wird.
    • Pasionaria 12.07.2020 06:06
      Highlight Highlight Oxymoro
      Kirchensteuern? Was ist das? Aus Ihren Tasten?
      Bitte sehr in einem Sektenblog spricht man nicht davon, ist viel zu billig. Darin erwähnt und verharmlost man höchstens den Zehnten.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 18:58
    Highlight Highlight Wo Kriege waren, dort wurde gemordet, und Gebiete annektiert, u. den Götterglauben zerstört, u. die auf Papyrusrollen geschriebenen Werke der Erkenntnisse u. Erforschungen von den Lehrer der Antike, von den Barbaren zerstört, u. so ging vieles den Gelehrten der Nachwelt verloren.

    Aus Gier wurden Götter ersetzt, u. ihre Kulturen zerstört, da beides vereint als die Zivilisation zusammen gefügt war.

    So blind der Glaube macht, werden Fortschritt zerstört, wie der Islam die Erkenntnis der Erforschung nicht akzeptieren, da es ihnen fremd ist, u. alles was fremd ist, als gefährlichen Feind beurteilt wird, u. gleich vernichten will.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 12.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Es ist auch zu bedenken, dass der Islam das Christentum, weil es eben das Christentum war, zerstören wollten, weil zuvor die Kreuzritter ihre Kultur zerstört haben, u. so das christliche Abendland als Feind ihrer Kultur den Krieg durch das Osmanische Reich gegen Europa führten, und so wiederum Europa die Kultur des Islams wiederum zerstört haben, u. so der Krieg wieder der Kulturen, die Wissenschaft ihren Untergang herbei führten, u. deshalb zwischen 1. Jahrtausend, bis in die Zeit der Aufklärung, in gewissen Abständen Kriege geführt wurde.

      Also waren monotheistische Religionen verantwortlich für den Niedergang der Kulturen u. ihren Wissenschaft.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 12.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Der Islam zerstörte vor kurzem im Auftrag des IS, die Götterskulpturen anderer längst vergangenen Zivilisationen, die zum Kulturerbe ernannt wurden.
      Dadurch zerstörten sie nicht nur das Zeugnis verschiedener Kulturen, sondern auch Papyrusrollen, und in Stein gemeisselten, Wissenschaft-Erkenntnissen in ihrem eigenen besetzten Gebiet des Islams, von dem nichts davor bekannt wurde, u. nur noch ein kleiner Teil existiert, dass bezeugt dass viel Wissen dadurch verloren gingen. Also wurde durch Kulturbilder- Zerstörung des IS, auch ihrer vielen Wissen zerstört, um sich an den Fortschritt des Westen zu rächen, das von Monotheisten zerstört wurde.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 04:45
      Highlight Highlight Christen sehen den Fortschritt als Abgötterei, neue Erkenntnisse als des Teufels, und die Errungenschaft des Sozialen Friedens, als den Feind der Christen, ... ihrem Antichristen, der für gleiche Rechte für *Alle einsteht.

      Also sind die Monotheisten, der Feind gegen sich selbst, wo die Phantasie über den Pelze-Bub, u. die Entwicklung der Neuzeit, u. sozialen Friedens,
      gegen ihren Glauben sind, weil ihre Götter einen anderen Weg für die Jüngern von ihrem Jesus vorhaben.

      Doch lehren dieselben, dass ihr Gott keine anderen Götter neben sich duldet, u. doch lehren dies Götter, die Ungleichheit gegen den sozialen Frieden.




  • Rémy Zenger 11.07.2020 18:36
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ziemlich seicht geschrieben.
    • Pasionaria 11.07.2020 18:43
      Highlight Highlight Wie hätten Sie's verfasst,
      dass es auch f. Fundis passt?
      Behauptungen brauchen Argumente -
      sonst bleibt es nur eine Blogente!
    • Alienus 12.07.2020 00:23
      Highlight Highlight Seichtheit
      oder
      Untiefen im Blog
      .

      Rémy Zenger hat die Meinung weit getrieben,
      der Text Hugo Stamms sei seicht geschrieben.

      Vorwerfen kann man aber dem Rémy Zenger,
      seine geäußerte Meinung liegt doch niedriger.
    • bbelser 12.07.2020 11:43
      Highlight Highlight Oh, Remy, wie hast du hier nur versagt,
      hast einfach so zu klagen gewagt!
      Kaum hast du den Hugo-Guru beleidigt,
      wird er von seinen Jüngern verteidigt.
      Egal, ob seicht verfasst oder dumm,
      für sie ist's das Evangelium!
      Wer es wagt, zu pinkeln an diesen Stamm,
      dem sind sie lebenslänglich gram.
      Und deine Meinung ist hier nichts wert,
      wenn sie der Argumente entbehrt.
      Drum merke: hältst du den Blog für Stroh,
      dann sag doch klar und laut: wieso?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 11.07.2020 14:00
    Highlight Highlight Gestern kam auf srf ein interessanter Dok-Film über die weibliche Lust und wie sie bei 4 Frauen in 4 Weltregionen im Namen von 4 Kuluren und ihren Religionen unterdrückt bis aufs grausamste beschnitten wurde:
    Eine Japanerin, eine Inderin, eine Amerkanerin und eine Somalische Engländerin.
    Alle diese Frauen leiden nicht nur unter Natur-Beherrschern, sondern noch viel mehr unter gewalttätigen, vergewaltigenden Frauen-Beherrschern!
    Religionen sind (in der Regel) Vehikel des Patriarchats zur Unterdrückung der "Besseren Hälfte"...
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Laut vielen - teils mit akad. Abschlüssen etc. - Männern habe ich aber vernommen und vernehme, es gäbe kein Patriarchat und habe es auch nicht gegeben.

      Schade wurde der Taoismus keine Weltreligion. Von den bekannteren sicher die beste, edelste.

      Obwohl, es ist ja nicht 'die Religion', welche man so als Konstrukt gar nicht fassen, abgrenzen oder definieren kann, sondern die Menschen dahinter, welche sich entsprechend (miss-) verhalten.

      Schlussendlich wurden 'Religionen' immer massivst aus Machtgründen instrumentalisiert. Und so schliesst sich der Kreis zur Unterdrückung (von Frauen z.B.).

    • Michael Bamberger 11.07.2020 15:47
      Highlight Highlight Die Edelste Religion?

      "Frauen haben eine untergeordnete Stellung in der daoistischen Sexualpraktik. In vielen der Schriften wird die Sexualität aus einer männlichen Sicht beschrieben und nicht, wie Frauen den Sex genießen können. Männer werden ermutigt, sich nicht mit einer Frau zu begnügen, und werden angewiesen, nur mit kinderlosen, schönen Frauen sexuell zu verkehren. Obgleich der Mann die Frau sexuell erfreuen muss, ist sie dennoch nur ein Objekt. An vielen Stellen im Ishinpō wird die Frau als „Feind“ bezeichnet." (Wikipedia)
    • bbelser 11.07.2020 16:11
      Highlight Highlight @rodolofo: im äusserst wichtigen und sehenswerten Dok-Film "Female pleasure" der Schweizer Regisseurin Barbara Miller kommt auch noch eine junge deutsche ehemalige Ordensfrau zu Wort, Doris Wagner, mit ihren ebenso erschütternden Missbrauchs-Erfahrungen mit Priestern eines katholischen Ordens. Hilfe und Unterstützung erhielt sie ausserhalb und innerhalb der kath. Kirche. Sie setzt sich heute vehement für grundlegende Reformen in der Kirche ein (erstaunlicherweise nicht für deren Abschaffung o. ä.): Gleichstellung von Frauen, Entklerikalisierung, Demokratisierung etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 11.07.2020 13:24
    Highlight Highlight In Bezug auf die Existenz oder das Leben nur von der Erde und uns Menschen zu sprechen finde ich ziemlich engstirnig.
    Unser Planet ist ein Staubkorn im gesamten Universum. Und was wir Menschen wissen ist noch viel kleiner.
    • Michael Bamberger 11.07.2020 13:53
      Highlight Highlight "Ein Staubkorn" ist masslos übertrieben.

      Unsere Galaxie, die Milchstrasse, entält nach heutiger Erkenntnis rund 100 Milliarden Sterne (Sonnen) und das gesamte Universum zählt etwa 100 Milliarden Galaxien. Die damit verbundene Anzahl von Planeten ist derart enorm, dass unser Planet als Staubkorn eher wie eine ganze Galaxie daher käme.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 14:56
      Highlight Highlight Daher ist es laut heutiger ExpertInnen-Meinung auch sehr wahrscheinlich, dass es Leben 'da draussen' (heliozentrismus... :-)) gibt.

      Je länger man die Gesellschaft/Zeit betrachtet und studiert, desto mehr hofft man, dass sie einen raufbeamen...

      Scotty, mach mal vorwärts!
    • bbelser 11.07.2020 16:20
      Highlight Highlight Die Exo-Planeten-Forschung wird immer interessanter. Je mehr wir davon in der habitablen Zone halbwegs "zahmer" Sterne entdecken, desto mehr lernen wir über die grundlegenden Voraussetzungen von Leben in irdischem Stil. Aber trotz dermassen vieler Möglichkeiten potentiell lebenführender Exo-Planeten: die Chance, dass einer davon nahe bei uns und in zeitlich paralleler Entwicklung ist, also auch "jetzt" eine kommunikationsfähige technologische Zivilisation beherbergt, ist verschwindend gering.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcclean 11.07.2020 12:55
    Highlight Highlight Liebes Watson Team:

    Was hat dieser Artikel mit Sekten zu tun?
    Oder überhaupt jeder Artikel aus Herr Stamms Feder? Ich bin ja selber den Religionen gegenüber sehr skeptisch, diesen Blog aber als Sektenblog zu bezeichnen obwohl es sich mehr um ein Religionsbashing handelt, ist doch sehr an den Haaren herbeigezogen!
    Man kann natürlich damit argumentieren das Religionen auch Sekten sind, das ist mir klar (stimmt wohl auch bis zu einem gewissen Grad). Trotzdem würde ich mir hier ein bisschen mehr Abwechslung wünschen.
    • Ro Viking Ger 11.07.2020 14:22
      Highlight Highlight Vielleicht weil die meisten extremistisch religiös fundamentalen Sekten aus einer heute sogenannten "harmlosen" Religion entsprungen sind?
      Auch das Ur-Christentum gilt aus der Sektoreinbetrachtung als jüdische Sekte.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Die meisten geistlichen Strömungen u. Glaubenslehren, bestehen meist aus mehreren Religionen zusammengemixten Dogmen, also eine gesammelte separate Glaubensverfassung, die als Glaubensgrundpfeiler dienen soll. So bleibt also jeder Glauben, ein Puzzle aus verschiedenen Religionen.
    • lily.mcclean 11.07.2020 15:11
      Highlight Highlight Das ist ja alle schön und gut und stimmt ja auch, aber nach dem gefühlt tausendsten Artikel indem alle Gläubige mal pauschal als Hornochsen dargestellt werden wird mir das langsam zu Einseitig und Öde. Bei dem ganzen Konstrukt Sekte/Glaubensrichtung geht es doch um mehr als die Intelligenz des Individuums (und diese in Frage zu stellen).
      Was treibt die Leute dazu, wie kommt man da wieder raus, welche Konsequenzen bringt dies mit sich, wie erleben das die Angehörigen?
      Die Möglichkeiten da ein bisschen Ausgewogener zu schreiben ist doch durchaus vorhanden? Warum also Anti-Propaganda streuen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • cirus_the_virus 11.07.2020 12:38
    Highlight Highlight Wir sind an einem Punkt angelangt, bei welchem wir uns nicht mehr Gedanken über das eigene Ableben machen sondern über das unsere.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Das Kollektive unserer Zeit ist auch wirklich lebensnotwendig, um zu überleben, denn Kriege sind nicht mehr Königreich und Kontinent-gebunden, sondern Global, so auch was die Katastrophen anbelangt, die jetzt auch menschengebunden sind, und von ihnen auch verursacht werden.

    • Ein Biss~~chen vom Tiger 12.07.2020 13:51
      Highlight Highlight Man schreibt jegliche menschgemachte Naturkatastrophe dem Teufel zu, dem Verursacher der Zerstörung, doch dem getarnten wirklich teuflischen Antrieb, kommt aus frommen Kreisen, wo der Zweck heiligt die Mittel, so scheinheilig wie es eben ist, die heiligen Vorzüge zu erlangen, auf Abzocke von andern, die hoffen dass durch ihre Opfergaben, von den Katastrophen abgewendet werden kann, u. fürs Beten zu fördern, viele Bücher zu kaufen sind, die menschgemachte Katastrophen wiederlegen, u. dem Teufel zuschreiben.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 05:11
      Highlight Highlight Der Teufel liegt im Detail, was Gottes Wille sein soll, oder nicht!

      Das ist des Götter Willens, neben ihrem Gott zu herrschen u. zu wirken, u. im Namen Gottes, über das Leben anderer zu bestimmen, wer das Recht hat auf Erfolg, u. durch Erfolg, als gesegneter Gottes zu sein, denn also der nur ein richtiger Christ der viel Erfolg verbucht, u. dessen Himmelreich auf Erden gesegnet ist, wegen den vielen Zehntenabgabe, oder ist es noch einfacher ausgedrückt, wegen den *christlichen Geldwäscherei* in christlichen Gemeinden!

      Also ist aus christlicher Sicht die Abzockten, ihres betrogenen Versprechens, die abgezockt wurden, um als Leihgabe dem Himmel näher gesegnet zu sein.
  • Lucida Sans 11.07.2020 12:32
    Highlight Highlight Aber, aber, Herr Stamm! Im grossen Märchenbuch steht doch, dass die Erde höchstens so ca. 4000 - 6000 Jahre alt sei. Demnach hätten wir noch ein wenig mehr Zeit bis wirr verschwinden.
    Im ernst jetzt. Die Erkenntnisse zum Weltende sind mir bekannt uns ich denke schon, dass sie stimmen. Aber trotzdem finde ich es so verdammt schade, dass all dasSchöne, unglaublich im Zusammenspiel Mit allem
    • Lucida Sans 11.07.2020 20:07
      Highlight Highlight Hubs, abgehauen. Schade, dass all das Schöne einfach so verschwindet.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 11:27
      Highlight Highlight Die Weltuntergangtheorie, respektive Verschwörungstheorie, die immer andere die Schuld in die Schuhe schieben, und daraus erfundene Gericht Gottes, verbindlich mit der Klimaerwärmung, die Verschwörung an andere u. an ihrem richtenden Gott abschieben, um ihrer Verantwortung zu leugnen, u. weiter anstelle der Sintflut, die Klimaerwärmung von sich weisen.

    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 11:57
      Highlight Highlight Nach dem Motto; die Klimaerwärmung, ist Gottes Gericht, der die sündige Welt, gleich Ninive richtet, ist die Selbstverantwortung von sich zu weisen, und als Umweltsünder weiter fungieren.

      Die benehmen sich wie Götter, die über die Bibel verfügen können, wie es ihnen beliebt, und durch persönliches Auslegen, das Geschriebene gleichberechtigt sich neben Gott sich zu setzten, u. ihm in allen Dingen dreinzureden, wie er es zu richten hat.

      Quo Vadis, auf euren Glauben verzichte ich!!
  • mrmikech 11.07.2020 12:18
    Highlight Highlight "Warum hat Gott mehrere Milliarden Jahre gebraucht, bis er auf die Idee kam, uns zu erschaffen? ".. In den Bibel steht das Gott es in 7 Tagen gemacht hat. Glauben und wissenschaft gehen halt nicht zusammen.
    • karl_e 11.07.2020 17:56
      Highlight Highlight Wenn man an die 6 Tage (am 7. sollst du ruhn) glaubt, dann ist man ziemlich gläubig und ziemlich behämmert.
    • mrmikech 11.07.2020 18:22
      Highlight Highlight @karl_e: mann kann nicht halb-religiös sein. Entweder man glaubt an Gott und den Bibel oder nicht.
    • Kruk 11.07.2020 22:00
      Highlight Highlight Vielleicht ist ein Bibel-Tag einfach unglaublich lange und wir haben immer noch Samstag. 😁

      Dass der Mensch ziemlich spät in Erscheinung trat ist ja richtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 11:56
    Highlight Highlight Wo Kriege waren, wurde gemordet, u. Kulturen zerstört, mitsamt ihren Göttern, u. ihren Erkenntnissen, weil die Eroberer neue Götter mit ins Land bringen, u. erhaben wie sie wahren, von ihnen zerstört wird, was an Erforschten u. Kenntnisse auf Papyrus von den gelehrten der Antike ihrer Errungenschaft besitzen.

    Also wurde durch Gier, Götter u. Kulturen zerstört, wie der Islam und andere Religionen, gewisse Erkenntnisse u. Forschung nicht akzeptierten, da es ihnen fremd war, u. alles was fremd ist, als gefährlichen Feind angesehen wird, und deshalb wird Impfen als Antichristlich verurteilt, denn man stirbt lieben in Krankheit, als dass man seinen Aberglauben verrät.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 12:19
      Highlight Highlight Vermehrt wird daran geglaubt das die Erde rund sein soll, und die Sonne als Mittelpunkt unseres Universums, denn nur so kann man die Wahrheit der Bibel aufrechterhalten, mit glaubend zu machen, was nicht begreiflich ist, denn man will von nichts wissen, was dem Monotheismus im Wege steht, denn nicht die Viel-Götterwelt ist ein Hindernis zur Entwicklung der Welt u. seiner modernen Zivilisation, sondern den Monotheismus, die Ein-Götter aus Kleinasien stammend.

      Also bleibt die Mondlandung nur ein Schwindel, u. die Satelliten von den Dämonen getragenen Sender, die über die Erdenscheiben getragen werden, u. nicht wie im Umlauf der Kugelerde.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 13:41
      Highlight Highlight Erich Von Däniken ein Archäologe u. der Mystik Forschung-Forscher erlegenen Sucher, schreibt Bücher unterandern *Die Götterdämmerung, wo über die Wiederkehr der Götter schreibt, von denen die als gestorben oder nie gewesenen berichtet wird.

      Erich von Däniken sieht das anders, und wills der Umwelt jetzt und danach beweisen, dass es Götter gibt, und er glaubt das die Götter technisch hochentwickelte Lebewesen seien, aus andern Sternen kommend.

      Wenn jemand mehr wissen will über *Erich von Däniken u. seine Inspirationen, kann es im YouTube finden.


    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 14:20
      Highlight Highlight Es gibt natürlich
      auch das Buch, *`~Die Götterdämmerung, das *von Däniken geschrieben hat!

      Mit seinen Abendteuren in die Götterwelt, und was einmal war, ist, und noch kommen werden kann, denn dafür haben wir die >Apokalypse des *Johannes und des *Nostradamus, wo jetzt noch von *Däniken das Tüpfli auf *i gibt.
      Benutzer Bild
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  • irgendwie so: 11.07.2020 11:40
    Highlight Highlight Die Überlegungen von HS sind sehr gut nachvollziehbar und schlüssig. Dennoch denke ich, dass das Phänomen Mensch-sein mit rein 'logischen' Argumenten kaum zu erfassen ist. Kunst in all ihren Formen zum Beispiel verliert oft den Bezug zum 'Logischen' ohne deshalb unwahr oder wirkungslos zu werden, das gilt imho auch für 'Religionen'. Menschliches Leben ist mehrdimensional. Das Problem beginnt dort, wo aus 'Kunst', Religion oder Wissenschaft ein Wahrheitsanspruch entwickelt wird, der 'umdsverrecken' allen anderen aufgedrängt werden muss, dort wo 'Recht-haben' wichtiger wird als der Mitmensch.
    • Share 11.07.2020 12:33
      Highlight Highlight @Ergo
      Menschliches Dasein mit Mehrdimensionalität zu verknüpfen zeugt von einem Seinsverständnis der Gleichzeitigkeit. In seiner Obskurität könnte von paranoider Schizophrenie gesprochen werden. Die an das menschliche Leben angehängte Dimension von Zeit ist und bleibt für den Menschen und Bewusstsein linear. Einzig die Physik beschreibt das Mehrdimensionale, was daraus schliessen lässt, dass unser ‚Feld‘ janusköpfig ist.
    • bbelser 11.07.2020 13:06
      Highlight Highlight Kunst, Religion, Philosophie, Natur-Wissenschaft sind unterschiedliche "Sprachen", mit denen wir uns dem Phänomen "Welt" nähern. Problematisch wird es, wenn sie versuchen, sich wechselseitig gegeneinander auszuspielen. Oder sich jeweils als alleingültige Betrachtung der Welt verabsolutieren. Alle Herangehensweisen sollten ihre eigene Begrenztheit reflektieren. Sie beleuchten alle nur Aspekte einer sie übersteigenden und viel grösseren Wirklichkeit.
    • Share 11.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Also alles Psychologie? Wobei die Gruppendynamik das Momentum der Manipulation gekonnt verschleiert? Nach dem Prinzip ‚steter Tropfen höhlt den Stein‘ ist keiner davon gefeit.
  • Zeit_Genosse 11.07.2020 11:10
    Highlight Highlight Wenn wir uns das Universum (oder Multiversen, oder...) als den Ort (oder Zustand, oder...) vorstellen wo nichts verloren geht, sondern sich wandelt (verwandelt, verformt, ver...), dann haben alle unsere Ideen, ob wissenschaftlich, religiös oder esoterisch, Raum und wir können (endlich) Frieden finden, weil wir nicht verloren gehen, sondern verwandelt, verformt, oder ver... werden. Die Unendlichkeit ist der ewige Prozess, bei dem Zeit relativ ist. Wer den ganzen Zirkus antreibt, bleibt ein Rätsel oder ist für Perpetummobilegläubige beantwortet.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 06:22
      Highlight Highlight Christen sehen den Fortschritt als Abgötterei, u. neue Erkenntnis des Teufels, die Errungenschaft des sozialen Friedens, als der Feind der Christen, ... ihren Antichristen, der für gleiche Recht für *Alle einsteht.

      Ist Fairness antichristlich, wieder jeglichen Gebots!?

      Also sind die Monotheisten die Feinde gegen sich selbst, wo gegen die Entwicklung der Neuzeit, in ihrer Phantasie, gegen alles Neue zu ihrem Pelze-Bub verschworen haben, u. gegen ihren Glaubens als Göttereinen anderen Weg suchen, die alle Jünger einhalten werden müssen.

      Dieselben lehren, dass Gott keine andern Götter neben sich haben will, u. trotzdem lehren die Ungleichheit gegen den sozialen Frieden.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 07:11
      Highlight Highlight Friede Friede Friede, und es wird doch kein Friede sein, so ist es wenn man Erfolg u. Materialismus, u. Gewinn vor die Menschenrechte stellt, wo viel durch versprechen, auch vieles davon wieder gebrochen wird, u. die WEF wieder sich selbst, Ordnung schaffen will, in einer globalen Welt.

      Der soziale Friede hat nicht mit dem globalen Weltwirtschafts-Frieden zu tun, sondern ist für;
      Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 07:45
      Highlight Highlight Sozialen Frieden fängt schon im Kleinen an, wo man für sich etwas zurück stellt, um mit den andern teilen kann.

      Ein kleiner Junge in Kalkutta der nichts hatte, sagte einmal, wenn ich ein Reicher wäre, gebe ich alles die Hunger haben.

      Wenn schon ein kleiner Junge der nichts hat, alles geben würde, was er besitzt, um den Hunger der Welt zu lindern, denn was hast Du dafür getan, der hier liest und der Junge aus Kalkutta der deinen Hunger stillen will!?

      Wenn die Götter des Wohlstands andere für uns in Hungerlohn arbeiten lassen, dass wir Essen im Überfluss haben, was tun wir denn als Gegenleistung!?
  • DemonCore 11.07.2020 10:58
    Highlight Highlight Lange bevor die Sonne zum Finale Furioso ansetzt (in ca. 3 Mrd Jahren) läuft die genetische Uhr unserer Spezies aus: Die männlichen Geschlechtschromosomen unterliegen einem Degenerationsprozess der in ungefähr 3 Millionen Jahren dazuführen wird, dass es keine genetische Männer mehr gibt und entsprechend keine sexuelle Fortpflanzung mehr möglich ist.

    Soviel zur perfekten Schöpfung.

    Gläubige sind glückliche Idioten, und ich meine das nicht negativ. Idiot ist ursprünglich die Bezeichnung für einen niedrigen (militärischen) Rang, der sich nicht um grössere Zusammenhänge kümmern muss.
    • bbelser 11.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Naturwissenschaft gibt prinzipiell keine Antworten auf Fragen, die sie mit ihrem Instrumentarium nicht beantworten kann. Sie erklärt, wenn es gut läuft, das "Wie". Sie hat keine Antworten auf das "Warum", "Wozu", auf die Fragen nach Sinn und Bedeutung. Diese Fragen für obsolet zu erklären, weil begrenzte Naturwissenschaft dazu prinzipiell keine Antwort geben kann, halte ich für auch für "glücklich idiotisch". Denn diese Fragen verschwinden ja nicht, weil sich jemand darüber lustig macht. Dass nur das von Naturwissenschaft Messbare unsere Welt vollumfänglich erklärt, halte ich für fragwürdig.
    • Share 11.07.2020 13:24
      Highlight Highlight @Demoncore
      Interessanterweise hat die Theorie der Terminierung ein gläubiges Gegenstück und schon deshalb greift Ihre Schreibe zu kurz.
      @bbel
      Warum und wozu sind nicht von ungefähr merkantile Grössen einer Marketingstrategie, die vorzugsweise Gefühle wie sorgenfrei glücklich bedient.
    • Oxymora 11.07.2020 13:31
      Highlight Highlight @bbelser

      Dann noch Fragen die weder von der Wissenschaft, noch von den Religionen beantwortet werden können.

      z.B. Jesus kommt wieder und spaziert über den Thunersee.
      Von rechts nähert sich ein Motorboot. Wer hat Vortritt?

      Religionen können das mit Ihrem Instrumentarium nicht beantworten.
      Juristen hingegen können Sinn und Bedeutung von Verkehrsregeln inklusive "Wie“, "Warum", "Wozu" erklären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 11.07.2020 10:55
    Highlight Highlight Geschichtlich betrachtet wird es höchst wahrscheinlich nicht mehr sehr lange dauern, bis sich die heutigen Weltreligionen mit ihren Göttern in die auf sie wartenden Vitrinen - im Weltmuseum der Mythen und Religionen - einreihen werden.

    So werden die heutigen Weltreligionen mit ihren Göttern, Propheten, Engeln, Himmeln, Teufeln und Höllen in vorzüglicher Gesellschaft sein, umgeben von den versteinerten Göttern und Göttinnen Mesopotamiens, Ägyptens, Griechenlands, Roms, der nordischen Mythologie und noch vielen mehr.
    • Share 11.07.2020 13:29
      Highlight Highlight Was mich so erstaunt an der Tektonik wie bei Sardona ersichtlich ist, ist diese Linie, die sich kilometerlang weiterzieht. Es scheint sich um ein heftiges Naturereignis zu handeln, dessen Sediment ins Gestein geschrieben ist. Was noch mehr erstaunt ist vergleichsweise die Schnelligkeit mit welcher sich die Berge erhoben.
    • Michael Bamberger 11.07.2020 14:34
      Highlight Highlight Die Alpen sind seit 25 Millionen Jahren "am entstehen". Dies weil die afrikanische Platte sich jedes Jahr um rund 5 cm nach Norden schiebt und somit "wachsen" die Alpen jährlich um einige Millimeter.
    • Share 11.07.2020 14:53
      Highlight Highlight Bin fest davon überzeugt, dass es Ereignisse gab, die das beschleunigten.
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  • Denverclan 11.07.2020 10:50
    Highlight Highlight Relativitätstheorie...es gibt sie nicht, die einzig richtige Wahrheit aus Sicht des Menschen. Wer weiss schon, wie der Mensch in 500 Jahren tickt und lebt...und welche Möglichkeiten und Geheimnisse er noch entdecken wird. Leben und sterben gibts jeden Herbst und Frühling...der Stamm eines Baumes altert, die Blätter und Blüten sterben ab und werden wieder neu geboren. Die Natur ist etwas grandioses und wir sind eigentlich der grösste Schädling, aber eben auch ein Teil von ihr...Jedenfalls hätten wir genug zu tun sie zu schützen und nicht nach einem verantwortlichen Nicht-Gott zu suchen.
    • Peugeot 12.07.2020 07:47
      Highlight Highlight Kann Geist aus Stein entstehen? Wieviel Jahre braucht es dazu? Kann ein Lebewesen aus Stein entstehen? Ungläubige "Wissenschaftler" ersannen die sog. "Zufallstheorie", nach der das Weltall durch einen "Urknall" entstand und alles Leben sich aus einem einzelligen Organismus immer weiter "von selbst entwickelte" (ohne es genau beschreiben zu können!) bis zur heutigen Vielfalt pflanzlichen, tierischen und menschlichen Lebens.
    • Peugeot 12.07.2020 07:49
      Highlight Highlight »Selbst für die simpelste Zelle, die man sich vorstellen kann, werden nicht weniger als 100 000 DNS-Basispaare und mindestens 10 000 Aminosäuren benötigt, um eine Proteinkette zu bilden… von den anderen Dingen, die zum Bau der ersten Zelle nötig wären, ganz zu schweigen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass jede einzelne Basenpaarung in der DNS-Kette die gleiche molekulare Ausrichtung haben muss. Nicht nur das, zudem müssen praktisch alle Aminosäuren die entgegengesetzte Ausrichtung aufweisen. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, das durch Zufall fehlerfrei zu erhalten?
    • Oxymora 12.07.2020 11:55
      Highlight Highlight @ Peugeot

      Wieso so kompliziert?

      Warum erklären Sie nicht gleich, wie der christlich/muslimische Wüstengott aus Nichts entstehen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rikki-Tiki-Tavi 11.07.2020 10:44
    Highlight Highlight Sie sagen es, Herr Stamm: die Menschheit ist ein Furz des Universums Und vergänglich, mit all ihren Gottheiten. Umso mehr sollten wir Sorge tragen zur Erde und zu unseren Mitmenschen bzw zu allen Lebewesen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Wer tut das schon über andere Sorge tragen, wenn selbst im christlichen Abendland die Sklaverei immer noch Salonfähig ist, und die Wirtschafts-Kartelle eigenwillige entscheide treffen, verbindlich der Wirtschaftskriminalität und Vetternwirtschaft.

      Im zweiten Weltkrieg wurden wegen den Armenverhältnisse Familien willkürlich auseinandergerissen, und an Bauern und Unternehmen verdingt, mit einem Hungerlohn das kaum zum Leben taugte, u. oft auch im Viehstall assen und schliefen, um die Nation in eine heile Welt aussehen zu lassen, und Gratisarbeiter die Sklaverei betrieben. So dass die Unternehmer als Götter wiederauferstehen konnten.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 16:42
      Highlight Highlight Der Sklavenarbeit sind auch bis heute nicht Geschichte, denn es gibt sie noch, wo Arbeitslose zu Invaliden gemacht werden, u. in Arbeitsheimen gestellt werden, statt ihnen einen neuen Arbeitsstelle zu geben, der summa summarum im Lohn für die Familie stimmt, u. nicht eine Halblohn- Rente, die nicht den Hunger der Mägen von ihren Kinder stillen.

      Wird es denn wieder gleich den Verdingkinder aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhundert!

      Das wurde im zweiten Hälfte des letzten Jahrhundert weiter geführt, u. noch weitere Jahre.

      Haben Arbeitslose denn keine Zukunft mehr, wo Arbeitsstellen geopfert werden, um den Wirtschaftsgöttern ihren Stellen linde zu stellen.

    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 17:11
      Highlight Highlight Wenn Religion mit Weltwirtschaft u. Politik verknüpft wird, dann sieht das so aus, dass Glaube verzwickt mit einem gierigen Kriegsgott, alias weiss ich wer, der sich als Bibel in der Hand, neben Gott auf seinen Tron sich stellt, und bestimmt ihm vorschreibt, was zu richten ist, wie er es will.

      Der Quiz; wer ist das!?

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  • Bruno Wüthrich 11.07.2020 10:30
    Highlight Highlight Es ist eben alles Theorie. Mir scheint manchmal, wir wissen gar nicht, was wir wissen und was wir nur glauben. Wir suchen für alles Erklärungen und sogar die Wissenschaft kommt aus Mangel an bewiesenen Erkenntnissen teilwiese zu abstrusen Theorien (z.B. Urknall / was zum Teufel soll denn da geknallt haben und warum?). Diese Theorien existieren, weil wir keine andere Erklärung haben. Bei den Religionen ist das ähnlich. Es wird "erklärt", was wir nicht wissen.

    Einen Gott (oder Götter) als Erschaffer zu verehren, mag romantisch sein. Aber es ist keineswegs abstruser als die Urknall-Theorie.
    • Oxymora 11.07.2020 11:54
      Highlight Highlight Die Urknall-Theorie, besagt nicht dass Frauen den Männern untergeordnet sind, dass sich veganes Gebäck im Mund zu Menschenfleisch verwandelt, dass Ungläubige getötet werden sollten, etc.

      Mir erscheint Sie schon deswegen einiges plausibler als Religionen und Götter.
    • Gowynda 11.07.2020 12:12
      Highlight Highlight Die Urknall Theorie ist fundamental nicht mit einer Gottestheorie zu vergleichen. Wissenschaftler stellen nicht willkürlich Theorien auf, sondern sammeln Daten und interpretieren diese. Empirie ist das Stichwort. Gottestheorien sind aber per se keine empirischem Theorien, sie sind per se nicht beweisbar. Also meiner Meinung nach, ist die Urknall Theorie einiges weniger abstrus als eine Gottestheorie.
    • Bruno Wüthrich 11.07.2020 12:14
      Highlight Highlight @ Oxymora

      Sie verwechseln da einiges. Ich beziehe mich bei meiner Aussage darauf, was die Religionen zur Entstehung z.B. der Erde sagen. Damit sind nicht die Aussagen gemeint, mit welchen religiöse Schriften die Menschen "erziehen" wollen. Eigentlich vergleiche ich die Aussage der Bibel "Am ersten Tag schuf Gott den Himmel und die Erde" mit der Urknalltheorie der Wissenschaft. Beides ungefähr gleich abstrus.

      Vielleicht mangelt es uns nur an der Vorstellungskraft, dass etwas gibt, das keinen Anfang und kein Ende hat. Dies würde bedeuten, dass etwas immer schon da war, und immer bleiben wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mascarpone 11.07.2020 10:27
    Highlight Highlight "Gott ist tot" Nietsche
    "Nietsche ist tot!" Gott

    Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es Herr Stamm gleich geht, wie anderen Atheisten, welche jeden Humbug der Evolutions-Theorie glauben. Hauptsache es darf keinen Gott geben.
    • Oxymora 11.07.2020 11:43
      Highlight Highlight @MascarponeProphet

      “Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es Herr Stamm gleich geht, wie anderen Atheisten, welche jeden Humbug der Evolutions-Theorie glauben.“

      Etwas genauer bitte! Was zeigt Ihre Glaskugel?
    • bbelser 11.07.2020 12:19
      Highlight Highlight Evolutionstheorie und Gottesvorstellung schliessen sich nicht gegenseitig aus. Auch wenn denkfaule Atheisten und denkfaule Fundis das noch so oft behaupten.
    • bbelser 11.07.2020 12:48
      Highlight Highlight Btw: hiess der Kerl nicht Nitschke?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pacoSVQ 11.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Es ist genauso Naiv zu denken, man habe in dieser kurzen Zeitspanne alles über die Entstehung der Erde erforscht und wisse nun Bescheid, wie es naiv ist zu glauben wir wären die auserwählte Spezies dieser Erde.
    • bbelser 12.07.2020 10:50
      Highlight Highlight Wir haben durch wissenschaftliche Forschung gerade mal ein Zipfelchen Erkenntnis über den Werdegang unseres Heimatplaneten gewonnen. Dabei sind uns z. B. von den Abermilliarden Dinosauriern, die über Jahrmillionen die beherrschende Spezies des Planeten waren, gerade einmal eine Handvoll fossile Überbleibsel bekannt. Vieles andere ist durch kosmische Katastrophen schlichtweg ohne erkennbare Überreste "verschwunden". Wir können noch nicht mal mit Sicherheit ausschliessen, dass es hier schon einmal eine technische Zivilisation gegeben hat, die einfach wieder zu Magma wurde. Unwissen > Wissen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 05:31
      Highlight Highlight Früher hat man die Kriegsgefangenen noch gepfählt, gestreckt, u. jetzt erschossen.

      Es waren die Christen die den Kriegskunst u. Strategien übernommen haben, u. als Vorbild für andere weitergegeben haben, da sie als grösster religiöser Kult, den grössten Teil der Erde beeinflussten, u. die Kriegskunst weitergaben.

      Mit dem Krieg kamen auch die Zwistigkeiten in Gesellschaft u. Familie, wo Hungersnot zum Brotneid wurde, wo alle Infrastruktur zerstört war, u. kein Essen u. kein Nahrung mehr gab, weil keine Früchte u. kein Erntegut mehr da war, dessen das Volk beraubt wurden.

      Wer waren da die Christen, die christlichen Kriegsgötter, die wir so verehren!'
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 05:45
      Highlight Highlight bbelser,
      Wer sind die Kriegsgötter unserer Nation, die über Leben u. Tod entscheiden, u. mitwirken wer durch den Tod, uns Wohlstand u. Gewinn bescheren soll!?

      Einige dieser Kriegsgötter haben Aktien, u. doch übersehen sie in ihrer Gier, dass ihr Gott keine andern Götter neben sich haben will, weil er sagt u. schreibt, dass du sollt nicht töten!

      Wenn Tr. + Bu. friedlich pokern, u. hinter ein mit Waffen aufrüsten, finanzieren wir Amerika mit Kriegsjet kaufen, ihr Morden auf dem Kriegsfeld.

      Als Christen sollten wir das nicht zulassen, oder huldigen wir einen Kriegsgott, der auch uns niederstrecken kann!?
  • bbelser 11.07.2020 10:15
    Highlight Highlight Als Urgrund evolutionärer Entwicklung einen Gott zu postulieren oder abzulehnen, ist beides spekulativ. Es lassen sich Indizien und Plausibilitäten für beides finden. Allerdings ist das "späte" (in welcher Skala?) Auftauchen eines Wesens mit Bewusstsein und Selbstreflexion in der Entwicklung des Planeten Erde kein Indiz in irgendeine Richtung. Die Entwicklung des Menschen hätte auch schon nach 1 Milliarde Jahre Erdentwicklung erfolgen können. Verhindert wurde dies durch zufällige kosmische Ereignisse, die mehrfach über 90% des Lebens auf der Erde auslöschten.
    • Heidi Weston 11.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Und was für Indizien und Plausibilitäten gibt es für die Existenz eines Gottes? Würde mich interessieren.
    • Rabbi Jussuf 11.07.2020 11:57
      Highlight Highlight bbelser
      Nicht verhindert, sondern ermöglicht wurde die Entwicklung des Menschen durch die diversen Impacts in der Evolution. Hätte es die nicht gegeben würden wir immer noch friedlich als Einzeller in urweltlichen Sümpfen herumdümpeln.
    • bbelser 11.07.2020 12:57
      Highlight Highlight @Rabbi: nein, die Impacts haben jeweils die Entwicklung zu komplexeren Lebensformen wieder auf Null gesetzt. Du weisst nicht, wohin Komplexitätsentwicklung ohne einen Impact geführt hätte. Die Evolution ist immer wieder neu in Richtung komplexere Lebensformen gestartet. Wir hatten das "Glück", dass bisher kein massiver Impact mehr stattfand, der wieder alles auf Null setzen würde. Kann aber jederzeit passieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 09:49
    Highlight Highlight GianniR:

    Wenn wir Teil der Natur sind, heisst dies aber im Umkehrschluss nichts anderes, als dass 'wir' (nicht alle) mit der unfassbar rücksichtslosen, grausamen Tötung, Vernichtung und Ausrottung* 'der Natur', ja total krankhafte Selbstschädigung betreiben?

    Also wenn man sich täglich von Kopf bis Fuss ritzt und geradezu aufschlitzt, wird man als psychisch schwerst krank eingestuft und zwangseingeliefert.

    Und bei 'uns' ignorieren bis bejubeln 'wir' dieses Verhalten im grauenhaften Umgang mit uns selbst und unserer Mutter...Natur.

    *Ca. 10'000 Arten rotten Menschen aus. Pro Jahr !!!
    • Rabbi Jussuf 11.07.2020 11:59
      Highlight Highlight Wenn doch bloss endlich die richtigen Arten ausgerottet würden, wie Mücken und Schmeissfliegen.
    • Bruno Wüthrich 11.07.2020 14:24
      Highlight Highlight @ Rabbi

      Dann hätten andere Tiere weniger zu fressen.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 15:26
      Highlight Highlight @Jussuf

      Das du anderem Leben gegenüber kein Respekt zeigst, das wissen wir hier langsam alle, kein Grund, es immer wieder aufs Neue zu demonstrieren, auch wenn dich die Gewissensbisse immer wieder nach Legimitation lechzen lassen.

      Schreib doch dafür einfach 'Tagebuch. Obwohl, dann müsste man sich ja noch reflektieren...

      Keine Sorge, bis zu 80% der Insekten hier sind bereits ausgerottet. Und so extrem wenige Mücken wie dieses Jahr habe ich noch nie erlebt. Maximal beängstigend.

      Ausser für Ultraignorante. Die benötigen keine intakte Mitwelt und Mutter Natur ist einfach eine Ressource.
    Weitere Antworten anzeigen
  • F2 to Enter Setup 11.07.2020 09:30
    Highlight Highlight Es ist vor allem die Sonne, Ursprung des Lebens auf der Erde, die ein garantiertes Ablaufdatum hat.

    Welche Konsequenzen dies für die Erde und für das gesamte organische Leben auf diesem Planeten hat, kann sich jeder selbst vorstellen.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 09:55
      Highlight Highlight Ja, das ist bekannt (fraglich, warum Stamm fast so tut, als wäre das völlig offen und unerforscht).

      Ja, das kann man sich ganz leicht und schnell vorstellen, welche Konsequenzen eine glühende Erdkugel aus Magma/Lava für alles Leben hat.

      Das wars dann auch schon.
      Viele interessiert nicht mal was in 1, 5 oder 10 Jahren, geschweige einigen Jahrzehnten, ist. Siehe Klimakatastrophe und die totale Ignoranz dazu.

      Warum sollen uns also Milliarden Jahre beschäftigten?

      Was schliessen wir für uns, für die Zukunft, für unser Verhalten daraus?

      Ich schlage vor, Fokus. Auf die heutige/morgige Welt.
    • Klaus Trophobie 11.07.2020 15:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 13.07.2020 18:37
      Highlight Highlight Lasst uns leben denn morgen sind wir tot.

      Ist es das B&A beschäftigt, u. ihr Slogan ist!?

      Das wissen über unser Sonnensystem ist noch nicht voll ausgeschöpft, und um die Erde kreisende Teleskope verschlingen Unmengen von Daten, die auf unsere Forschungszentren gesendet werden.

      Wo doch selbst die Erde nicht vollständig erforscht ist, wie will man wissen, wie unsere Sonne vollständig funktioniert!?

      Es steht also noch vieles offen, aber auch gibt es bereits Erkenntnisse, das unser Erdtrabanten einem Klimaerwärmung zum Opfer geworden ist, das aus Menschenhand verursacht wurde!

  • homo sapiens melior 11.07.2020 09:28
    Highlight Highlight Das funktioniert so nicht mit der Zeit. Der Blickwinkel ist viel zu eng.
    Wir wissen nicht, was Zeit genau ist und wie sie funktioniert. Zu viele Fragen sind noch offen. Von Ereignishorizont bis Planck-Zeit. Eine von vielen Theorien dazu: Man kann Zeit theoretisch verlassen und von Aussen betrachten; wie einen Raum. Von dort aus ist sie dann nicht mehr linear, sondern insgesamt erfassbar. Je nachdem, ob ich die Erde vom Bundesplatz Bern aus betrachte oder vom Mond aus, sieht sie sehr anders aus.
    Als Agnostiker mag ich es nicht, wenn Wissenschaft in religiösen Themen missbraucht wird.
    • Oxymora 11.07.2020 09:38
      Highlight Highlight “Wir wissen nicht, was Zeit genau ist“

      Jedenfalls ist die Zeit stärker als die Götter, sie überdauert/e jeden der imaginären Freunde.
    • Rabbi Jussuf 11.07.2020 11:44
      Highlight Highlight In den für uns relevanten Abschnitten wissen wir sehr genau, was Zeit ist.
    • homo sapiens melior 11.07.2020 14:42
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      In den für dich relevanten Abschnitten weisst du für dich genügend genau, wie Zeit zu funktionieren scheint.
      Was Zeit ist, weisst du nicht. Ansonsten kannst du dir den Nobelpreis abholen.
      Sprich also bitte nur für dich, wenn du von individueller Wahrnehmung sprichst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 11.07.2020 09:16
    Highlight Highlight Ein tröstlicher Gedanke: Der Mensch und seine Erfindung der ewigen Gottesherrschaft sind ein kurzes Irrlicht in der Geschichte eines winzigen Planeten und werden, gemessen an der Gesamtdauer dessen Existenz in Kürze spurlos verschwinden.

    P.S. ....Covid19 wird sich einen anderen Wirt suchen müssen.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 10:02
      Highlight Highlight Zuweilen tröstlich, ja.
      Umso untröstlicher, dass Billiarden über Billiarden unschuldige Arten und Lebewesen, inkl. gar nicht weniger Vertredenden von Homo sapiens, dafür maximal - mit ihrem Leben - bezahlen.

      PS: Dieses Virus hatte längst andere Wirte, welche damit gut umgingen und uns, in Ruhe und Frieden liessen.

      Aber bösartige, rücksichtslose, stupide Leute liessen die friedlichen Wirte ganz und gar nicht in Ruhe...

      Da ist ein kleines 'Souvenir' dafür nichts als gerecht. Ein kleiner Anfang von Gerechtigkeit.
    • Maracuja 11.07.2020 10:13
      Highlight Highlight @Gummibär

      Weshalb tröstet Sie dieser Gedanke?
    • Gummibär 12.07.2020 10:28
      Highlight Highlight @Maracuja
      Weil es den ganzen Lärm um die Masken-Pflicht, das (G)eifern über die Wahrheit von Bibeltexten und die Knusprigkeit meines Sonntagsmorgengipfelis in eine gemeinsame Perspektive rückt : Viel Lärm um Nichts.
  • Ro Viking Ger 11.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Die letzten tausend Jahren, an dem Menschen an einen monotheistischen Gott glauben, sind dafür verantwortlich, dass die Ausbeutung und Unterwerfung der Natur durch die Menschen stattfindet. Gott den Gläubigen durch sein "Wort" kundgetan:1.Mose1:28 "Macht Euch die Erde untertan." Und weiter dann noch neutestamentlich indoktriniert, dass es ja sowieso eine neue Welt geben wird und die alte verlorene Welt verschwinden werde. Joh.Offb.21."Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr."
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 10:09
      Highlight Highlight Das wird fraglos eine (grosse) Rolle spielen, doch ist es natürlich bei weitem nicht der einzige Faktor. Monokausalität macht das simplifizierte Weltbild maximal einfach und ist meist genau so maximal unkonstruktiv, oft sogar sehr destruktiv.

      Äusserst gravierende Fehler haben unsere VorfahrInnen schon weit, weit länger als vor 1000, 2000 Jahren begangen.
      Imho war die z.B. Versklaverei von anderen Tieren einer der grössten, der länger wie mehr die schlimmsten Folgen hat.

      Dass man - nebst GöttInnen - eine Allmacht/Quelle als alles übergreifendes, allem zugrundeliegendem sah, ist zudem uralt.
    • DemonCore 11.07.2020 11:03
      Highlight Highlight Richtig. Die Bibel legt die ideologische Basis für die rücksichtslose und teilweise rassistische Ausbeutung der Erde und ihrer Völker. Auch die anderen abrahamitischen Grundlage-Dokumenten Torah und Koran sind nicht frei von diesem totalen Machtanspruch, insbesondere da sie gegenseitig inkompatibel sind. Wenn die Menschheit leben soll, müssen die abrahamitischen Religionen sterben. Alle drei.
    • bbelser 11.07.2020 13:47
      Highlight Highlight Ausbeutung, Verfolgung des "Anderen", Sklaverei, Kriege, Gewalt, Zerstörung: alles erst seit dem Monotheismus? Eine etwas gar geschichtsvergessene und monokausale Betrachtung menschlicher Entwicklung. Aber ok: wenn ich für alles Schändliche die Religion verantwortlich mache, muss ich mich selbst gar nicht ändern, solange ich mich als ungläubig bezeichne. Dann gehöre ich ja automatisch zur Abstammungslinie "der Guten". Schöne einfache Welt monokausaler Erklärungen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 09:03
    Highlight Highlight In den ersten Lebenszeit u. Jahren des *Menschen, u. der Menschheit, war alles noch langsam, u. das nicht wegen mangels des Homo, sondern weil Menschen noch weniges erfahren hatten, denn nur durch was man erfahren hat, u. gelehrt wurde, kann sich das Intellekt sich ausbilden.

    Man sagt wir leben in einer schnellen Zeit, wegen dem hochentwickelten Zivilisation, die immer mehr abverlangt, um unsere Bedürfnisse zu decken, in einer konkurrierenden rastlosen Zeit, u. dafür um sich dem zu entfliehen, sucht sich der Mensch in der Esoterik eine Gewisse Ruhestätte, um sich zu entspannen.


    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 09:43
      Highlight Highlight Bis in die Kirchen hinein kommt die Rastlosigkeit unserer Gesellschaft, u. flieht man in eine esoterische Welt, um sich zu recyceln.

      Wo das Leben langsamer verläuft als wo sonst, hat das Leben noch eine gemächliche Zeit, wo man ungenervt u. ohne Hetze leben kann.

      Wo man hingegen in einer Welt des expandieren lebt, ist es ein Leben ohne Rast, trotz Ablenkung u. Vergnügen, denn man hat alles, u. man hat nichts, was das Leben einfacher macht, u. da ist der Weg zur Sekte gelegt, wo man seine Erlösung finden sollte, doch auch bis dorthin wird expandiert, denn der Mensch bleibt ein aufstrebendes Wesen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 10:00
      Highlight Highlight In der esoterischen Götterwelt, u. da will ich nichts ausschliessen, gibt es auch Enttäuschungen, u. wird enttäuscht, wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen, wie man sich es erhofft hat, denn auch dort gibt es den aufstrebenden Menschen, der alles haben will, trotz abgrenzen von der Aussenwelt, denn von dort kommen die Rastlosigkeit hinein, die hinein kommen, um sich recyclen.

      So hat man vergeblich versucht, die Götterwelt zu retten, die uns von den ungerechten rastlosen Welt erlösen sollte, weil alle Selbsttäuschung nicht hingehalten hat, was den Götterglauben aufrecht erhalten kann.

      Wer soll denn nun gerettet werden, wir den Menschen oder die Götterwelt!?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 11.07.2020 11:04
      Highlight Highlight Hingegen ist in einer aufstrebenden Welt, oder der vergebliche Versuch die Kirche aus dem Offside zu retten, weil es nicht mehr recyceln kann, mit ihrem Gott als den Erlöser, aus der Welt ungerecht ist, sondern selbst bis da hinein sein Übel treibt, wo Geld als Beitragspflicht zum erlösen verlangt wird, wo mit lehren Versprechen abgezockt wird, u. betrogen wird.

      Da soll die Welt der Götter aufrecht bleiben?

      Kennt ihr den Ruf: Mein Gott, warum hast du mich verlassen!

      Das ist ein verzweifelter trauriger Ruf, ohne eine Hoffnung erlöst zu werden, u. dieser soll uns erlösen, der selbst nicht erlösen kann, noch sein Gott!?
      Benutzer Bild
  • HundBasil 11.07.2020 08:45
    Highlight Highlight Stamm glaubt alles, was auf Schautafeln in der Bergwelt des Pizol steht. Ohne zu hinterfragen, akzeptiert er Buchstabe für Buchstabe. Andere haben das ja berechnet, dann wird es so stimmen, mag er denken. Ich stelle mir vor, wie er seinen Enkelkinder die Geschichte der Entstehung der Erde erzählt. Es regnete während Tausenden Jahren und voilà, da entstanden Süsswasserseen und Salzmeere. Ein naiver Glaube offenbart uns da der Autor. Ein naiver Glaube, den er bei anderen kritisiert.
    • N. Y. P. 11.07.2020 09:01
      Highlight Highlight @HundBasil

      Nümmt mich Wunder. Was genau glaubst du micht ? Das mit den 4 Milliarden Jahren zum Beispiel ? Oder gleich alles ?
    • F2 to Enter Setup 11.07.2020 09:03
      Highlight Highlight Eben KEIN Glaube, Wissenschaft. Und mit der tun sich Gläubige schwer, wie man sieht.
    • Oxymora 11.07.2020 09:33
      Highlight Highlight Der grösste Unterschied zwischen erdgeschichtlichen Erzählungen und religiösen Erzählungen ist: Erdgeschichtliche Erzählungen richten sich an interessierte Kinder, da Erzählende keinen Grund haben Kinder erdgeschichtlich zu indoktrinieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 11.07.2020 08:41
    Highlight Highlight Ja klar haben die Götter ein Ablaufdatum. Das heisst aber noch lange nicht, dass es die Götter nach dem Ablaufdatum nicht mehr gibt. Nach dem Ablaufdatum sind sie einfach aus unserem Bewusstsein verschwunden.

    Pffhhh...!!! Als ob das die Götter kümmern würde!

    Übrigens, sogar die Göttin unserer Epoche, die Wissenschaft, hat ein Ablaufdatum.
    • Heidi Weston 11.07.2020 10:44
      Highlight Highlight Das heisst also, dass die Ägyptischen Götter, die Aztekengötter oder die der Maya‘s, die Götter der Germanen, Römer, Griechen, Der Sumerische-, Babylonische-, Assyrische-, Hurritische- Elamische-, Altiranische-, Hattische-, Hethitische-, Luwische-, Palaische- Phönizische-, Minoische- oder Estruskische-Religion irgendwo in einem Götter-Altenheim sitzen und gelangweilt Karten spielen?

      Jegliche Religionen sind Erfindungen der jeweiligen Kulturen und verschwanden mit der Kultur. Die grossen Weltreligionen haben die Kulturgrenzen überwunden, werden dennoch eines Tages verschwinden.
    • DemonCore 11.07.2020 11:08
      Highlight Highlight Wissenschaft eine Göttin? In welchem Tempel? Welche magische Eigenschaften soll sie haben? Welche irren Priester wollen ihr Jungfrauen opfern oder ein anderes Volk zu ihrer Ehre unterjochen oder ausrotten?

      Wissenschaft ist eine Beschäftigung, kein Fabelwesen. *Mit der Schulter zuck*

      Religionen waren erste, unbeholfene Gehversuche in Wissenschaft. Heute können wir Blitz und Donner anders erklären als mit einem bärtigen Göttervater, der schlechte Laune hat. Offensichtlich haben wir immer noch ein paar Nachzügler mitzuziehen...
    • Spooky 13.07.2020 01:27
      Highlight Highlight @Heidi Weston
      @DemonCore

      Den Göttern ist es egal, was ihr über sie denkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 11.07.2020 08:35
    Highlight Highlight Spannend, dem Sektenblog noch einen Hauch Astronomie beizugeben.

    Dass es Gott gibt oder nicht gibt, kann nicht bewiesen werden.

    Ein sehr starkes Indiz,
    wie Hugo Stamm schreibt, dass es Gott aber nicht gibt, ist:
    Warum hat Gott mehrere Milliarden Jahre gebraucht, bis er auf die Idee kam, uns zu erschaffen?
    DAS ist schon eine berechtigte Frage.
    • Bildung & Aufklärung 11.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Warum sollte 'Gott', sagen wir Urkraft, erst dann die 'Idee' gehabt haben?

      Vielleicht war die 'Idee' schon beim Urknall - und dem was sogar hinter dem steckt - da?

      Vielleicht war es keine Idee uns zu erschaffen, sondern der Lauf der Evolution...

      Vielleicht gab es schon anderes höchst intelligentes (obwohl dies bei all der endlosen willentlichen Dummheit dieser vermeindlich intelligenten Spezies die Ironie par excellence in sich ist) Leben vor Homo sapiens?
      Die letzten (ganz wenigen) nachweisbaren Spuren sind gerademal einige zehntausende Jahre zurückzuverfolgen...
    • bbelser 11.07.2020 10:30
      Highlight Highlight Diese Frage ist extrem geozentrisch gedacht und funktioniert nur mit einem ganz bestimmten Gottesbild, nämlich einem Gott, der ein bisschen blöde und wirr rumprobiert, sein Ebenbild zu erschaffen bzw. der dauernd eingreift und nachjustiert. Mit einem anderen Gottesbild lässt sich die Evolution des Universums für ein tolles Indiz für einen geistigen Urgrund hinter dieser Evolution ansehen.
    • Team Insomnia 11.07.2020 10:54
      Highlight Highlight „Warum hat Gott mehrere Milliarden Jahre gebraucht, bis er auf die Idee kam, uns zu erschaffen?“

      Also er hatte ja noch zuerst die Dinos gemacht. Und davor noch die Amphibien und so! Und dann hat er auch noch ein Snickers gegessen 😂😎!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • GianniR 11.07.2020 08:28
    Highlight Highlight Die gleichen Überlegungen wie Stamm habe ich mir auch gemacht. Deshalb bin ich auch zu den gleichen Schlussfolgerungen gekommen. Wir sind Teil der Natur und als solcher wird es uns "am Schluss" gleich ergehen wie jedem anderen Lebewesen. Der Rest ist Romantik oder Selbstüberschätzung.
    • Canarios 11.07.2020 10:23
      Highlight Highlight Genau, und die Menschheit sorgt selbst dafür dass ihr Ablaufdatum immer schneller näher rückt. Diese immer mehr und immer mehr und immer verrückter Mentalität der Menschheit dürfte dafür sorgen. Von Hugo Stamm habe ich vor Jahren mit Interesse seine Ausführungen über Scientology gelesen. Denen sind Verwandte von mir zum Opfer gefallen.
    • bresse 11.07.2020 17:16
      Highlight Highlight Weil du die dieselben Überlegungen gemacht hast wie Stamm, bist auch du zur Schlussfolgerung gelangt, dass Blinde den Sehenden sagen wie die Welt auszusehen hat, ja das passt.
    • Grohenloh 12.07.2020 00:07
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.

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