Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Terrorismus: Attentäter von Brüssel haben laut NDB keine Verbindung zur Schweiz



Die Attentäter von Brüssel weisen nach Einschätzung des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) keinen Bezug zur Schweiz auf. Das sagte NDB-Chef Markus Seiler in einem Interview, das am Samstag in der Westschweizer Zeitung «Le Temps» erschien.

Die islamistischen Anschläge in der belgischen Hauptstadt seien für den Nachrichtendienst keine Überraschung gewesen, sagte Seiler weiter. «Seit dem November 2015 gehen wir von einer erhöhten terroristischen Bedrohung in Europa aus, auch in der Schweiz.»

Der Nachrichtendienst sei sich bewusst, dass er sich auf solche Gewaltakte vorbereitet sein müsse. «Es ist wie mit einem Erdbeben: Man weiss, dass es Nachbeben geben wird. Aber man kann nicht voraussagen, wann.»

Besserer Informationsaustausch gefordert

Unter anderem soll die sogenannte Task Force Tetra (für: Terrorist Travellers), die nach den Anschlägen aktiviert wurde, für eine bessere Koordination sorgen. Das erlaube den Behörden auf den verschiedenen Stufen, «rascher und effizienter» zu handeln.

Für den Nachrichtendienst und die Polizei sei es entscheidend, jene Individuen rechtzeitig ausfindig zu machen, die zur Tat schreiten könnten, sagte Seiler. Denn für Sprengstoffanschläge seien relativ wenige Mittel nötig.

Um diese Leute identifizieren zu können, sei ein besserer Informationsaustausch unter den europäischen Nachrichtendiensten notwendig, sagte Seiler weiter. Dort fehle es dem NDB aber an den nötigen gesetzlichen Grundlagen. Das neue Nachrichtendienstgesetz, das mit einem Referendum bekämpft wird, würde die Kompetenzen ausbauen.

Zugriff auf geleakte IS-Dokumente

Seiler äusserte sich zudem zu internen Dokumenten der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), die ausländischen Medien zugespielt wurden. Es seien rund 5000 Namen darin enthalten, sagte er. Wegen vieler Duplikate sind es deutlich weniger als die zunächst angenommenen 22'000.

In diesem Fundus habe der Nachrichtendienst sechs Personen mit Bezug zur Schweiz gefunden. Zwei haben laut Seiler Schweizer Nationalität, eine unidentifizierte Person aus dem Maghreb habe sich während elf Monaten in der Schweiz aufgehalten. Zu den weiteren drei Personen machte Seiler im Interview keine Angaben. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

102
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

102
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen