Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

French Open, 3. Runde

Federer (3) – Ruud 6:3, 6:1, 7:6

Switzerland's Roger Federer reacts to cheering spectator during his third round match of the French Open tennis tournament against Belgium's David Goffin at the Roland Garros stadium in Paris, Friday, May 31, 2019. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Roger Federer spielt zwei Sätze lang grosses Tennis. Bild: AP/AP

Federer ohne Satzverlust im Achtelfinal: «Jetzt nehme ich erstmal eine Dusche»

Roger Federer steht beim French Open zum 14. Mal im Achtelfinal. Der 37-Jährige setzte sich in seinem 400. Grand-Slam-Match gegen den Norweger Casper Ruud mit 6:3, 6:1, 7:6 (10:8) durch.



Das Generationenduell mit dem 20-Jährigen aus Oslo entschied Federer ohne grössere Probleme für sich und blieb auch in seinem dritten Match beim diesjährigen Roland Garros ohne Satzverlust. Der Basler marschierte bisher ohne allzu grossen Widerstand durch das Turnier, dementsprechend schwierig ist es, seinen Formstand abzuschätzen. In der 3. Runde wurde er aber zumindest teilweise gefordert.

Federer nach dem Spiel:

«Dieses Match hat Spass gemacht. Casper hat mir das Leben vor allem im 3. Satz schwer gemacht, er hätte ihn sich auch verdient. Auf den schnelleren Unterlagen kann ich besser mit dem Aufschlag dominieren, auf Sand ist das nicht so gut möglich und die heutigen Gegner haben fast keine Schwäche mehr, deshalb bin ich froh, hier ohne Satzverlust durchgekommen zu sein. Und jetzt nehme ich erst mal eine Dusche, das wird super.»

Ruud ging im dritten Satz 2:0 in Führung und hatte später eine Möglichkeit zum 5:3. Im Tiebreak wehrte der junge Skandinavier drei Matchbälle ab und muss sich erst mit 8:10 geschlagen geben. Damit hatte Ruud in der Schlussphase doch noch die Gelegenheit bekommen, eine gute Visitenkarte abzugeben. Vor allem mit der Vorhand gelangen ihm einige sehenswerte Punkte.

Der Matchball:

Einem Satzgewinn gegen Federer kam Ruud deutlich näher als Lorenzo Sonego und Oscar Otte in den Runden zuvor. Das hatte sich in den ersten beiden Umgängen nicht abgezeichnet. Diese dominierte Federer nämlich nach Belieben. Zwischen dem 2:3 im ersten und dem 5:0 im zweiten Satz gewann Federer neun Games in Folge und brillierte dabei nicht zuletzt am Netz. Der Smash zum Matchgewinn nach zwei Stunden und 14 Minuten war der 21. erfolgreiche Netzangriff von Federer.

Der schönste Punkt der Partie:

Auch nicht von schlechten Eltern:

Auch McEnroe ist begeistert:

Es ist schwierig einzuschätzen, zu was Federer in Paris in der Lage ist, weil der Widerstand in der ersten Woche eher gering war. «Es ist sehr gut, dass ich so durch die ersten Runden gekommen bin», freute sich der Schweizer. Es sei auch immer wichtig für ihn zu wissen, dass der Körper hält. Weil er aber in den letzten Jahren so wenig Erfahrungswerte auf Sand gesammelt hat, bleibt «eine gewisse Unsicherheit», was gegen die Allerbesten möglich ist.

Als ältester Spieler seit 1972 nimmt Federer am Sonntag den Achtelfinal beim French Open in Angriff. Weil die gesetzten Spieler in seinem Tableau-Teil die Erwartungen nicht erfüllten, wird der Turniersieger von 2009 auch bei seinem vierten Einsatz auf einen Gegner treffen, der ausserhalb der Top 50 klassiert ist: Der Argentinier Leonardo Mayer (ATP 68) setzte sich gegen den überraschenden Franzosen Nicolas Mahut (ATP 252) in vier Sätzen durch. (pre/sda)

Ticker: 31.05. Federer – Ruud

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die besten Bilder des French Open 2019

So viel verdient Roger Federer mit Werbeverträgen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Unvergessen

Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

5. Juni 1999: Die 18-jährige Martina Hingis macht sich auf, das French Open zu gewinnen und endlich ihren Karriere-Grand-Slam zu vervollständigen. Nach einer 6:4, 2:0-Führung im Final gegen Steffi Graf läuft aber plötzlich alles aus dem Ruder.

Die Affiche verspricht grosses Spektakel. Im French-Open-Final 1999 treffen mit Martina Hingis die aktuelle Weltnummer 1 und mit Steffi Graf die beste Spielerin aller Zeiten aufeinander. Zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten und Generationen stehen sich gegenüber, die das Damentennis prägten wie nur wenig andere.

Das Verhältnis zwischen den beiden ist angespannt. Zwar gibt sich Hingis vor dem Match bescheiden: «Ich würde gerne zeigen, dass der Generationswechsel vollzogen ist.» Wenige …

Artikel lesen
Link zum Artikel