Coronavirus
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Eine Information mit der Aufschrift

In Zürich muss man seit Ende August in Geschäften eine Maske tragen. Bild: keystone

Die 3 Sorgenkantone – und was ihre Corona-Massnahmen tatsächlich bringen

Die Kantone Zürich, Genf und Waadt sind momentan die Treiber des Coronavirus in der Schweiz. Regelmässig sind sie für mehr als 50 Prozent der täglichen Fälle verantwortlich. Die drei Kantone haben unterschiedliche Massnahmen zur Bekämpfung ergriffen. Doch bringen diese auch was?



Die täglichen Corona-Fallzahlen steigen seit Monaten langsam, aber kontinuierlich an. Am vergangenen Sonntag hat das BAG 444 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit April nicht mehr. Das ist zum Teil auch den vermehrten Tests geschuldet, nichtsdestotrotz steigen die Neuinfektionen.

Um der Fallzahlen Herr zu werden, greifen die Kantone zu unterschiedlichen Massnahmen, die über die vom Bund verordneten Restriktionen hinausgehen. So gilt mittlerweile in neun Kantonen eine Maskenpflicht in Einkaufsläden, andere Kantone haben die Besucherzahlen bei Veranstaltungen wieder auf 100 Personen begrenzt. Im Kanton Genf sind die Clubs bis zum 10. September gar ganz geschlossen.

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bild: srf

Diese Massnahme ist verständlich, ist der Kanton Genf doch gemeinsam mit Zürich und Waadt ein «Hotspot-Kanton». Bis zu 60 Prozent der täglichen Neuinfektionen gehen auf das Konto der drei Kantone. Wir haben uns die Massnahmen sowie die Fallzahlentwicklung der drei Kantone angeschaut. Und obwohl Korrelation und Kausalität zwei verschiedene Paar Schuhe sind, versuchen wir, ein erstes Fazit zu ziehen.

Genf – das alte Sorgenkind

Ergriffene Massnahmen:

Der Kanton Genf entwickelte sich bereits früh wieder zum Sorgenkind der Schweiz. Am 21. Juli war der kleine Stadtkanton zum Beispiel für 26 Prozent der schweizweiten Neuinfektionen verantwortlich.

Entsprechend rigoroser ist man bei den Massnahmen vorgegangen. Die Maskenpflicht in Läden folgte schnell, am 3. August kündigte Genf gar an, alle Clubs wieder zu schliessen. Laurent Paoliello, Pressesprecher der Genfer Gesundheitsdirektion, zeigt sich zufrieden: «Die verschiedenen Massnahmen haben es uns ermöglicht, den Anstieg einzudämmen.»

Die Fallzahlen in Genf sind auf hohem Niveau, aber stabil

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bild: dennis frasch / erstellt mit infrogram

Schaut man sich die Fallzahlen in Genf an, so bewegen sich diese tatsächlich auf einem hohen, aber stabilen Niveau. Auch das Tanzverbot scheint Wirkung zu zeigen: Die Anzahl der Infektionen bei 20- bis 29-Jährigen ist rückläufig.

Natürlich spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Ein funktionierendes Contact Tracing und eine solidarische Bevölkerung zum Beispiel. Letzteres könne auch indirekt durch die Massnahmen gefördert werden, meint Paoliello: «Die verordneten Bestimmungen sensibilisieren die Öffentlichkeit.»

Zürich – viele Massnahmen, bescheidene Wirkung

Ergriffene Massnahmen:

Der bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz ist der zweite im Bunde der Pandemietreiber. Schaut man sich die Inzidenz pro 100'000 Einwohner an, relativiert sich dies indes wieder ein wenig. Kantone wie Zug, Freiburg oder Neuenburg bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau.

Nichtsdestotrotz machte Zürich Anfang Juli mit «Superspreader-Events» auf sich aufmerksam, zum Beispiel im Latino-Club «Flamingo». Auch das Contact Tracing haderte, da Besucher von Ausgehlokalen oftmals falsche Namen und Telefonnummern angaben. Der Kanton reagierte Anfang Juli mit einer Ausweispflicht.

In Zürich steigen die Fälle weiter

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bild: dennis frasch / erstellt mit infrogram

Danach passierte lange nichts, trotz steigender Fallzahlen. Am 24. August legte der Regierungsrat zusammen mit dem Corona-Sonderstab dann doch noch den Vorwärtsgang ein. Maskenpflicht in Läden, Personenbeschränkung in Bars, Clubs und Restaurants.

In sinkenden Fallzahlen resultieren die Massnahmen momentan noch nicht. Die Neuinfektionen in Zürich bewegen sich auf dem Niveau von Anfang April. Auch für Regierungssprecher Andreas Melchior ist es zu früh, um ein Fazit zu ziehen: «Der Kanton Zürich setzt auf einen konsequenten Vollzug der Massnahmen und entsprechende Kontrollen. Der Regierungsrat analysiert zusammen mit dem Sonderstab Covid-19 die Lage laufend.»

Waadt – das neue Sorgenkind

Ergriffene Massnahmen:

08. Juli: Maskenpflicht in Geschäften

Im Kanton Waadt war es lange Zeit vergleichsweise ruhig. Der Kanton führte schon sehr früh eine Maskenpflicht in Geschäften ein, danach passierte nicht mehr viel.

Seit Mitte August steigen die Zahlen im Kanton jedoch rasant an, dabei sind es vor allem wieder junge Leute zwischen 20 und 39 Jahren, die sich anstecken. Ganze 60 Prozent macht diese Altersgruppe seit dem 15. August aus. Dementsprechend gering ist die Hospitalisierungs- und Todesrate im Kanton.

Im Kanton Waadt klettert die Anzahl Neuinfektionen bedrohlich

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bild: dennis frasch / erstellt mit infrogram

Neue Massnahmen kommen momentan nicht in Frage, wie Lilyane Impala von der waadtländischen Gesundheitsdirektion sagt: «Der Kanton hat alle Massnahmen ergriffen, die er für angemessen hält, und wird neue Massnahmen ergreifen, wenn die Situation dies erfordert.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kanuli 10.09.2020 10:42
    Highlight Highlight Mal eine Frage an die Watson-Crew:
    Sollte man nicht langsam anfangen (auch) die Positivitäts-rate aufzuzeigen? Beispiel: Positivitätsrate 1%:
    Ich führe 100 Tests durch 1 Fall, ich führe 1000 Tests durch, 10 Fälle.
    Positivitätsrate 5%: Ich führe 100 Tests durch 5 Fälle, ich führe 1000 Tests durch, 50 Fälle.
    Die Fälle alleine sagen nur etwas aus, wenn immer gleich viel getestet wurde, aber an der Positivitätsrate würde man dann erkennen, ob der Anstieg auf die Anzahl Tests zurückzuführen ist. Würde mehr Klarheit schaffen, meiner Meinung nach.
  • Cornholio99 10.09.2020 07:13
    Highlight Highlight Da fehlt der Hinweis das man im Waadtland mit Maske in die Migros muss aber Restaurants und Bars ganz normal offen und voll sind. Auch zeigt sich hier der negative Einfluss wenn die App abgelehnt wird der lokale Datenschutzbeauftragte ist da leider keine Hilfe, da er z.B das aufnehmen der Daten im Restaurant erst unterbunden hat....

  • nadasagenwirjetzteinfachmal 09.09.2020 20:45
    Highlight Highlight Dass der Kanton ZH viele Fälle hat liegt vielleicht daran, dass da viele Menschen leben.
    Gerechnet auf 100'000 in 14 Tagen ist Genf klar 2,5x höher als die CH . Zürich liegt lediglich 21% über dem Schnitt der CH.
    Also vergleicht bitte was Vergleichbar ist.
  • Rethinking 09.09.2020 18:22
    Highlight Highlight Home Office für alle die das ohne Probleme können...!?
  • Musta Makkara 09.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Die Fallzahlen sind wohl gerade wegen der Massnahmen (im Gesamtpaket) relativ stabil bis schwach/linear steigend. Ohne Massnahmen wären wir voraussichtlich schon wieder in einem exponentiellen Wachstum. Also lieber noch ein wenig Maskenball statt Totentanz, bis die Impfung da ist. Klüger ist man so oder so immer im Nachhinein.
  • Sapperlot! 09.09.2020 17:36
    Highlight Highlight Ich empfehle jedem Skeptiker sich mit einem Immunologen/in zu unterhalten und dort die Fragen zu stellen. Ich war Vorgestern im Unispital und konnte das machen. Mir wurde erklärt was man weiss und was nicht, wie das Virus sich verhält, warum Ältere und gewisse Junge stärker betroffen sind etc.
    Ich weiss nun, dass ich überall wo es Menschenansammlungen gibt die Maske freiwillig tragen werde um mich, meine Familie und alle anderen zu schützen. Das Virus ist vieles, aber nicht harmlos und weit gefährlicher als z.B. Influenza - mit Glück wird es harmloser durch Mutation.
    • Dark Circle 09.09.2020 19:25
      Highlight Highlight Beat Stadler ist auch Immunologe und behauptet zb ziemlich das Gegenteil :)
    • ursus3000 09.09.2020 19:27
      Highlight Highlight Wieso Immunologe , wieso nicht mit einem Virologen , Infektionologen , Epidemiologen oder sonst einem Experten ?
    • Hadock50 09.09.2020 21:52
      Highlight Highlight Richtig, nur die Skeptiker wolle das gar nicht hören wie gefährlich das Virus ist.
      Denen ist einfach nicht zu helfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aletheia 09.09.2020 16:38
    Highlight Highlight Dieser Test ist die Büchse der Pandora. Man sollte ihn wieder in die Box packen und an einem unbekannten Ort vergraben. Dann würde nämlich auch der Letzte merken, dass gar nichts passiert, dass alles wie immer ist und sich dieses Spektakel ausschliesslich in den Köpfen der Menschen abspielt. Allen voran in denen der Politiker und der Medien. Unser Umgang mit Corona ist nichts weiter als ein Ausdruck menschlicher Irrationalität...
  • hairypoppins 09.09.2020 16:21
    Highlight Highlight Mich würde der Grund für die hohe Ansteckungszahl interessieren
  • PVJ 09.09.2020 16:11
    Highlight Highlight Sind seriöse Aussagen zur Wirkung von Massnahmen anhand dieser wenigen Daten (Fallzahlen pro Kanton) überhaupt möglich? Immerhin unterscheiden sich Schweizer Kantone noch bei vielen weiteren Merkmalen, die ebenfalls die Verbreitung beeinflussen könnten.
    Die Aussagen erscheinen mir eher spekulativ zu sein.
  • mstuedel 09.09.2020 15:47
    Highlight Highlight "Auch das Tanzverbot scheint Wirkung zu zeigen" erinnert irgendwie an die Reformationszeit in der Calvinstadt. Vielleicht besser von der "Schliessung der Nachtclubs" schreiben!
    • ursus3000 09.09.2020 19:29
      Highlight Highlight Das Virus tanzt eben auch gern
  • Burdleferin 09.09.2020 15:36
    Highlight Highlight Ich bin jederzeit bereit eine Maske zu tragen, auch mit dem "Risiko", dass sie nichts nützt.

    Aber es wäre schon sehr, sehr spannend zu sehen, was ohne Maske passieren würde.

    Ich nehme an, dass sich leider nichts verbessert 😔
    • Burkis 09.09.2020 22:07
      Highlight Highlight Aber es könnte sein das es noch schlechter wäre. Mit den Sommerferien Rückkehrer und dem Schulbeginn sind die Zahlen kontinuierlich gestiegen. Ich vermute mal das sich die meisten im kollegialen oder familiären Umfeld anstecken, in kleinen Gruppen, Vereinen, bei der Arbeit, wo man halt keine Maske trägt. Oder wann hat man zuletzt von einem Superspreader mit mehreren Ansteckungen gleichzeitig gehört?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.09.2020 09:13
      Highlight Highlight Was, wenn die Maske das Risiko gar erhöht? Eine Schmierinfektion ist viel leichter möglich, insbesondere, wenn eine Maske mehrmals benutzt wird.
      Ich bin überzeugt, dass Masken nichts für Laien sind. Und selbst wenn dadurch das Virus abgehalten würde, ist in der Folge die Auswirkung auf das Immunsystem ein Faktor, der zu berücksichtigen ist. Wir brauchen den permanenten Kontakt zu krankheitserregern, damit das Immunsystem trainiert bleibt.

      Masken so zu tragen, wie dies aktuell der Fall ist, ist äusserst dumm. Eine Maske soll nur tragen, wer krank ist. Und dies ist nur vorübergehend.
    • Kanuli 10.09.2020 10:50
      Highlight Highlight @Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club: Können Sie auch begründen, weshalb ein Gesunder keine Masken tragen sollte, welche nachweislich das Ansteckungsrisiko reduziert? Da Corona auch ansteckend sein kann, bevor man Symptome hat (oder gar ganz ohne Symptome), würden viele, welche krank sind, gar nicht wissen, dass sie krank sind, und demnach ohne Maske alle "gesunden", welche auch ohne Maske sind, potenziell infizieren können. Unter dieser Prämisse "könnte" jeder krank sein, und daher sollte jeder vorsorglich eine Maske tragen?
  • Wullepulli 09.09.2020 14:47
    Highlight Highlight Es geht bei der Maskenpflicht in den Läden vor allem um Symbolpolitik. Steigen die Zahlen so wird der RR sagen, dass man steigenden Zahlen keine Lockerungen beschliessen kann. Sinken sie aber, so wird der RR diese Tatsache mit der Maskenpflicht in den Läden begründen. Bleiben die Zahlen stabil wird er sagen, dass es noch zu früh ist um eine abschliessende Bewertung abtugeben. Wie auch immer, die Maskenpflicht in den Läden im Kanton Zürich bleibt so oder so über den (aktuell beschlossenen) 30.9. hinaus bestehen.
    • Kritisch Hinterfragen 09.09.2020 15:27
      Highlight Highlight Leider leider leider...

      ...zeigt dass ziemlich gut auf, wir die aktuellen Vorgehensweisen aussehen
    • ursus3000 09.09.2020 15:58
      Highlight Highlight Das war von Anfang an absehbar
    • 97ProzentVonCH68000 09.09.2020 16:10
      Highlight Highlight Highlight Kommentar!
      Zeigt, wie self-fullfiling Medien und Regierungen die Blase pflegen.
  • Peter Vogel 09.09.2020 14:22
    Highlight Highlight Wenn man sich die Grafiken anschaut scheinen die Massnahmen keinen Unterschied zu machen. Der grüne Pfeil könnte an jeder beliebigen Stelle stehen. Gingen in Frühling die Zahlen nicht auch erst zurück als alles komplett heruntergefahren wurde und die Trams und Züge leer waren?
  • TheRealSkyFall 09.09.2020 14:08
    Highlight Highlight Noch für alle zum Mitschreiben/Mithören/Mitschauen:

    Darum funktionieren Masken besser als wir denken (auch wenn nicht korrekt angewendet).
    Play Icon
    • _andreas 09.09.2020 18:13
      Highlight Highlight Gutes Video. Leider sieht man an den Blitzen, dass einige nichteinmal eine so einfache Erklärung verstehen..
    • DerTaran 09.09.2020 22:31
      Highlight Highlight @TheRealSkyFall, leider sind viele Watson-Leser lernresistent, wenn es um Corona geht.
  • Carl Gustav 09.09.2020 14:01
    Highlight Highlight Ich wäre froh, wenn die Maskenpflicht auch in meinem Kanton kommen würde.
    Ob es dann wirklich einen Einfluss hat auf die Zahl der Neuansteckungen; darüber kann man streiten.
    Aber wenn im Oktober/November das grosse Husten losgeht, wird es NICHT mehr tragbar sein, dass jeder mit Symptomen getstet wird und sich in Quaratäne begibt.
    Am Schluss wird die halbe Bevölkerung krankgeschrieben, weil man mit einem Schnupfen nicht mehr raus darf.
    • Lioness 09.09.2020 16:05
      Highlight Highlight Gehen sie mit gutem Beispiel voran. Ich kaufe seit 2 Wochen nur noch mit Maske ein. Für mich ist es ein Zeichen der Wertschätzung an die Mitarbeiter. Halte aber auch immer noch Abstand, was viele ohne Maske auch nicht mehr tun. Gut die Hälfte aller Kunden tragen Masken, da wo ich einkaufe (BL).
    • 97ProzentVonCH68000 09.09.2020 16:11
      Highlight Highlight Noch besser: alle gehen für immer in den Keller...?
    • 97ProzentVonCH68000 09.09.2020 16:57
      Highlight Highlight @Lioness: Fahren sie auch mit max. 3 km/h Auto, weil alles andere rücksichtslos ist?
      Wissens-Service: Strassenverkehr ist aktuell deutlich gefährlicher als das Corona-Virus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Plan B 09.09.2020 13:56
    Highlight Highlight Wie gut unsere Regierung im Frühling reagiert hat und die Situation schnell im Griff hatte. So schlecht verhält sie sich unterdessen.
    Wir werden nicht mal über einen Plan informiert. Es werden tägliche Fallzahlen als Massstab für neue Einschränkungen genommen. Es wird nicht informiert, was eigentlich das genau Ziel der Einschränkungen ist.
    Wollen wir die Zahlen auf 0 bringen? Wollen wir auf eine Impfung warten? Wollen wir Spitalüberlastung verhindern? Oder was wollen wir überhaupt.
    Die Spitäler sind nicht im Geringsten überlastet. Eine Impfung ist fraglich. Zahlen auf 0, unmöglich. Welcher Plan?
    • Antonov 09.09.2020 14:29
      Highlight Highlight Ich hätte es nicht besser sagen können! Endlich ein vernünftiger Kommentar! Leider denken wohl die meisten hierzulande anders.
    • Kritisch Hinterfragen 09.09.2020 15:28
      Highlight Highlight Wollte nicht blitzen. Sorry.

      Deine Meinung Teile ich!
    • fidget 09.09.2020 15:35
      Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir in den letzten Tagen ähnliche Fragen stellte. Ich stehe zwar voll und ganz hinter den Massnahmen, aber wie lange sollen sie aufrecht erhalten werden? Wie du sagst, vor einer Spitalüberlastung, wie dies vor einem halben Jahr befürchtet wurde, sind wir meilenweit entfernt. Daran können sie nicht festgemacht sein.
      Die täglichen Fallzahlen gehören beinahe so zum Alltag wie die Ziehung der Lottozahlen. Die halten sich, mit der seit Wochen üblichen Schwankung, auf einem stabilen Level. Auf 0 werden wir sie nicht bekommen, sofern das Virus nicht ausgerottet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Gruber 09.09.2020 13:48
    Highlight Highlight Und wieder einmal wird wieder nur auf nicht wenig aussagenden Fallzahlen geschaut und mit diesen argumentiert. Seit Wochen bewegt sich die Positivitätsrate mit kleinen Schwankungen im selben bereich zwischen ca. 2.5 und 3.5%. Es ist klar erkennbar, dass die Fallzahlen dann steigen wenn mehr getestet wird und sinken wenn weniger getestet wird.
    Zeigt doch mal die Zahlen der Hospitalisierungen oder der Todesfälle. Die sind nämlich seit langem auf einem sehr tiefen Niveau. Wie erklärt ihr euch das?
  • Booker 09.09.2020 13:17
    Highlight Highlight Das Virus überträgt sich von Mensch zu Mensch, überall wo also Menschen zusammenkommen müssen Massnahmen ergriffen werden. Masken in öV, Läden etc. Ist eine absolut sinnvolle Massnahme. Clubs, Bars und Events sollten zu sein resp. Weiterhin keine stattfinden bis die Lage unter Kontrolle ist. Wir brüten grad die Nachwehen der Sommerferien aus und die Herbstferien stehen vor der Türe! Ein Auslandreiseverbot wäre eine angebrachte Massnahme.
    • front2back 09.09.2020 14:09
      Highlight Highlight Obwohl ich bei der Mehrheit der momentan kursierenden Verschwörungstheorien nur den Kopf schütteln kann, ergeht es mir bei Kommentaren wie jenem von Booker schlimmer... Wie um alles in der Welt stellen sie sich eine Zukunft vor, wenn ihnen ein paar Hundert "Fälle" pro Tag schon solche abstrusen Ideen entlocken? Fälle muss man sowieso relativieren - nur ein kleiner Teil der Leute, die das Virus in sich haben, sind infektiös oder weisen Symptome auf. Wie sollen wir ihrer Meinung nach handeln, wenn im Herbst gleichzeitig noch die normale Grippe und evtl. ein aggressives Magendarmvirus dazukommt?
    • fidget 09.09.2020 15:40
      Highlight Highlight Warum sollen Auslandsreisen verboten werden? Ob ich mich hier in der Schweiz oder irgendwo im Ausland anstecke, spielt überhaupt keine Rolle. Es ist ja nicht so, als wäre die Schweiz eine Insel der Glückseligen, wo es kein Coronavirus gibt.
    • Booker 10.09.2020 07:17
      Highlight Highlight Es geht darum, dass das Virus nicht einfach durch Ferienreisen wieder weiterverbreitet wird in Gegenden, die vielleicht einigermassen sauber sind.
      Die Übersterblichkeit ist keine Phantasie sondern Tatsache, die deutlichsten Zahlen gibt es aus Schweden. Und sehr viele dir Corona hinter sich haben, sind nicht mehr 100% gesund, sondern genesen. Sie haben Veränderungen in der Lunge und in einigen Jahren sehen wir ob es da noch zu Sterblichkeit aufgrund Fibrose kommt. Andere haben demenzartige Anzeichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3klang 09.09.2020 13:09
    Highlight Highlight Alle reden nur von steigenden Fallzahlen vernachlässigen aber die Hospitalisierten und die Tote. Letztere 2 Zahlen sind seit dem Abflachen der ersten Welle tief geblieben. Kranke sind ja kein Problem, solange die Verläufe mild sind. Von daher halte ich auch nichts von weiteren Verschärfungen.

    https://twitter.com/BAG_OFSP_UFSP/status/1303642208520863745?s=19

    • Amboss 09.09.2020 17:45
      Highlight Highlight Richtig. Und genau das hat der BR ja erkannt und lockert weiter, so sind zB bald Grossveranstaltungen wieder möglich. Wenn natürlich noch nicht gleich wir vor der Krise
  • koks 09.09.2020 12:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Snowy 09.09.2020 13:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Thomas G. 09.09.2020 12:59
    Highlight Highlight Man muss sich das Infektionsgeschehen wie einen sehr langen breiten Fluss feststellen, in den viele Nebenflüsse Wasser einleiten. An einer entfernten Stelle 100te Kilometer flussabwärts wird das Wasser gestaut. So lange es flussaufwärts nirgends regnet, kommt nur wenig Wasser im Stauwehr an. Wenn es aber regnet dauert es bis zu einigen Wochen bis das Wasser am Wehr ankommt. Gibt es keine Dürre sondern es regnet immer weiter wird das Wehr irgendwann überschwemmt, es kommt zur Katastrophe.

    So ist das auch mit der Maskenpflicht. Es dauert bis man Effektete sieht.
    • Antonov 09.09.2020 14:36
      Highlight Highlight Eines der kompliziertesten Plädoyers für die Maskenpflicht das ich jemals gelesen habe - aber eben auch nicht besser als alle anderen! Die Argumente fürs Masken tragen scheinen langsam zur Neige zu gehen (ausser bei den Maskenfetischisten).
    • Thomas G. 09.09.2020 15:52
      Highlight Highlight Die Leute verstehen nicht was die Testzahlen vom aktuellen Tag bedeuten. Meine Erklärung ist ein Versuch die langsame Reaktion zu erklären.

      Mach es besser bevor Du andere kritisierst!!
    • Antonov 09.09.2020 21:48
      Highlight Highlight @Thomas G.
      'Meine Erklärung ist ein Versuch die langsame Reaktion zu erklären?
      Das must du mir erklären...
  • Meierli 09.09.2020 12:41
    Highlight Highlight Seit heute darf auch Fribourg als Hotspot gezählt werden. Alleine heute 55 neue Fälle nach corona-data.ch. Der Cluster wächst und wächst und wächst.
  • Hauswurz 09.09.2020 12:34
    Highlight Highlight In Zürich gibt es die verschärften Massnahmen erst seit zwei Wochen. Das ist zu früh um eine Bilanz zu ziehen.
    • ursus3000 09.09.2020 16:04
      Highlight Highlight Genau , dafür braucht es eine Fallstudie ,Wissenschaftlich begleitet und verifiziert gegengelesen und publiziertt redigiert und korrigiert . Und wer die Studie bezahlt , gewinnt
  • Tomtom64 09.09.2020 12:34
    Highlight Highlight Sofort dreht sich die ganze Diskussion wieder um die partielle Maskenpflicht. Wieso? Was ist denn das Problem mit so einer Maske?
    Übermorgen vor 19 Jahren kam es zum grössten Terroranschlag in der Geschichte: 9/11. Seit dann herrschen rigorose Auflagen im Flugverkehr. Ihr kennt sie alle: Keine Flüssigkeiten, kein Taschenmesserchen, Toilettenartikel in minimalster Menge im Platiksäckchen, Schuhe und Gürtel ausziehen, Abtasten und und und.
    Empörung? Keine. Aber ja keine Maske tragen müssen.
    • Swen Goldpreis 09.09.2020 14:02
      Highlight Highlight Vielleicht ist es ja genau diese Erfahrung, wieso Leute gegen Masken protestieren?

      Unter Sicherheitsexperten ist praktisch unumstritten, dass ein Flüssigkeitsverbot keinerlei Nutzen bringt. Doch weil Flughafen und Airlines daran verdienen, wird es nicht aufgehoben.

      Masken haben vielleicht einen positiven Effekt auf das Infektionsgeschehen und sind möglicherweise sinnvoll in einer Pandemie. Das Problem ist nur: Was wir einmal im Namen der Sicherheit einführen, bekommen wir kaum wieder weg. Ich kenne jedenfalls kein Beispiel, wo nachweislicher Sicherheitsunsinn je wieder abgeschafft wurde.
    • Peter Vogel 09.09.2020 14:27
      Highlight Highlight Die Massnahmen im Flugverkehr sind extrem lästig, früher war das überhaupt nicht so, danke USA.
      Und ja, eine Massnahme in Frage stellen zu dürfen, in diesem Fall eine Maske, ist legitim. Das Problem ist, dass die Wirksamkeit umstritten ist.
  • Bravo 09.09.2020 12:33
    Highlight Highlight Sind die Ansteckungen im Kanton VD nachvollziehbar? Sind sie mit dem Ausgang in Lausanne zu verbinden? Oder Ansteckung in Schulen, Familie etc.?
  • Masus 09.09.2020 12:32
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • arbi 09.09.2020 12:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • FrancoL 09.09.2020 13:34
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Clank 09.09.2020 12:29
    Highlight Highlight Wurde zwar nie als Massnahme kommuniziert und angekündigt; aber man müsste auch mal erwähnen, dass Zürich das Nachtnetz komplett eingestellt hat und das seit Frühling.
    • Masus 09.09.2020 12:58
      Highlight Highlight Was auch absolut Sinn macht, weil Viren vor allem nachtaktiv sind👍 Ausserdem sind junge Leute und ihre Tendenz Spass zu haben sowieso eher mühsam, das kommt gerade recht.
    • Clank 09.09.2020 16:47
      Highlight Highlight @Masus Man könnte auch sagen, dass durch das eingeschränkte Nachtnetz, sich mehr Leute ins Züge, Taxis und Uber hinreinquetschen, was die Verbreitung des Virus fördert.
  • schnupperi 09.09.2020 12:23
    Highlight Highlight VD: «Der Kanton hat alle Massnahmen ergriffen, die er für angemessen hält, und wird neue Massnahmen ergreifen, wenn die Situation dies erfodert.»
    Wenn alle Kantone so denken würden wie VD (um 100 Fälle pro Tag - Tendenz steigend), dann wird lange nichts mehr an Massnahmen geschehen. Für die ganze Schweiz würde das eine Fallzahl von rund 1'100 ergeben.
    Spannend die Gelassenheit im Kanton VD. Ob diese angebracht ist oder nicht, weiss ich weiterhin nicht. Werde gefühlt von Tag zu Tag weniger schlau bzgl. Virus und dem Umgang damit.
    • Bananenrepublikaner 09.09.2020 20:50
      Highlight Highlight @Astrogator: dass Du gegen die Maskenpflicht bist, hat mittlerweile jeder verstanden 🙄 Die Maske ist bestimmt nicht die einzige Lösung zur Bewältigung der Pandemie aber bestimmt ein wesentlicher Faktor, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Es ist wohl klar, dass Maskentragen besser ist als nichts tragen.
  • drüber Nachgedacht 09.09.2020 12:16
    Highlight Highlight Wenn wir uns wieder an die Lockerungen zurückerinnern.

    Erst als die Grenzen zum Ausland geöffnet wurden und die Clubs wiedereröffnet wurden haben sich die Zahlen erhöht.

    In Genf und Zürich wurdwn die Clubs stark eingeschränkt, die Zahlen werden stabiler. Das Selbe in Basel.
    In Waadt wo die Clubs immer noch geöffnet haben steigen die Zahlen.

    Vielleicht haben die Clubs wirklich etwas damit zu tun...
    • Masus 09.09.2020 13:00
      Highlight Highlight Vielleicht gibt es aber auch eifach dutzende weitere Faktoren die in deiner Analyse nicht berücksichtigt werden
    • Snowy 09.09.2020 13:21
      Highlight Highlight Schon erstaunlich: Gewisse Leute wollen wohl einfach nicht wahrhaben, dass trotz funktionierendem CT die meisten Menschen sich nicht in Clubs anstecken.

      Was ist es, dass ihr damit nicht klarkommt?
      Ich verstehe es wirklich nicht!
    • Masus 09.09.2020 15:47
      Highlight Highlight @Snowy Politik und Feinbilder. Viele können sich wohl einfach nicht mit dem Nachtleben identifizieren, also ist es viel einfacher dem rüpelhaften Partyfolk die Schuld zu geben als über die grösseren Zusammenhänge zu diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 09.09.2020 12:14
    Highlight Highlight Wirklich interessant ist es, dass die genannten Kantone + Fribourg seit Wochen Hotspots sind, während in anderen Kantonen die Neuinfektionen stabil tief sind. Wäre interessant zu wissen, woran das liegt.
  • KOHL 09.09.2020 12:10
    Highlight Highlight Homeoffice Homeoffice Homeoffice!
    • Sputnik_72 09.09.2020 12:24
      Highlight Highlight Schön wenn man im Büro arbeitet.
      Mein Bruder ist Maurer. Soll er jetzt die Baustelle mit nach Hause nehmen?
    • NullAchtFünfzehn 09.09.2020 12:56
      Highlight Highlight Nein, Sputnik_72. Er soll nicht die Baustelle nach Hause nehmen. Aber zum Beispiel die Mauern zuhause erstellen und sie dann, bei Bedarf, auf die Baustelle transportieren und dort versetzen.
      Das wäre doch mal ein innovativer Ansatz. 😁
    • drüber Nachgedacht 09.09.2020 12:57
      Highlight Highlight @ Sputnik
      Als Maurer arbeitet man meist draussen oder an Orten die gut durchlüftet sind. Da ist das Risiko sich anzustecken viel kleiner, als in einem Grossraumbüro, wo womöglich das Virus noch durch die Klimaanlage im ganzen Haus verteilt wird....
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  • Diavolino666 09.09.2020 12:10
    Highlight Highlight Gibt es irgendwo irgendeinen messbaren Effekt durch die Maskenpflicht?
    • Eskimo 09.09.2020 12:16
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    • Kritisch Hinterfragen 09.09.2020 12:17
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    • ursus3000 09.09.2020 12:19
      Highlight Highlight Es gibt schon Effekte , aber nicht bei den Infektionszahlen
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  • Snowy 09.09.2020 12:06
    Highlight Highlight Die Maskenpflicht "nützt" also vor allem deswegen, weil sie die Bevölkerung sensibilisiert.
    Selbstredend, dass sich dieser Effekt irgendwann abnutzt.

    Nach wie vor steht der Beweis aus, dass Alltagsmasken - in der breiten Bevölkerung angewandt - einen signifikanten Nutzen haben.
    Länder wie Frankreich, Deutschland oder Spanien welche seit langem strikte Maskenpflicht kennen, sind starke Indizien, welche dagegen sprechen.

    Ich hätte gerne eine Regierung, welche nicht in erster Linie Massnahmen erlässt um die Bevölkerung zu sensibilisieren, sondern um sie konkret zu schützen, wenn wirklich nötig.
    • PlayaGua 09.09.2020 12:12
      Highlight Highlight Es gibt mittlerweile genügend Studien, welche den Nutzen von Masken belegen. Nutzen heisst übrigens nicht Sicherheit.
    • SeboZh 09.09.2020 12:21
      Highlight Highlight Und alle in Deutschland halten sich an die Maskenpflicht? Sieht man ja an den Anti Corona Demos... Aber klar, weil sich wohl nicht alle an die Regeln halten und der Effekt daher kleiner ausfällt, sind natürlich gleich die Regeln schlecht
    • Ah_geh 09.09.2020 12:31
      Highlight Highlight Manchmal beschleicht mich das Gefühl, man versucht mit einer Maskenpflicht zu verschleiern, dass man auf ein Schweden ähnliches Modell abzielt, minus die effizienten Versammlungsbeschränkungen.

      Es heisst immer, dass Masken in Theorie und Experiment schützen. Da gibt es auch wenig daran zu rütteln, aber damit wird gekonnt die Diskussion darüber umschifft, dass diese Pflicht in Situationen verordnet wurde, wo sie gemäss allen momentan verfügbaren Daten epdiemiologisch irrelevant ist.

      Sobald wir wieder Massnahmen à la Schweden haben, rege ich mich auch nicht mehr über Masken beim Einkauf auf.
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  • Jurinho8788 09.09.2020 12:03
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    • Blitz Gordon 09.09.2020 12:15
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    • Masus 09.09.2020 12:37
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    • Ian Cognito 09.09.2020 12:50
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Posersalami 09.09.2020 11:54
    Highlight Highlight Gibts von der Contact Tracing Front Neuigkeiten? Hat Zürich das endlich mal auf die Reihe bekommen, oder tappen wir weiter im Dunkeln? Mein letztes Update war, das nur ca. 1/3tel der Neuinfektionen zurückverfolgt werden konnten.
    • lilie 09.09.2020 12:14
      Highlight Highlight @Posersalami: Die Rückverfolgung ist schweizweit nur in etwa 40% der Fälle möglich, ich glaube auch nicht, dass das in anderen europäischen Ländern besser ist.

      Was aber viel wichtiger wäre, ist das rasche Unterbrechen von Infektionsketten - und da haperts noch gewaltig. Da müsste man mal noch mindestens drei Gänge hochschalten.
    • Meiner Einer 09.09.2020 12:23
      Highlight Highlight Mittlerweile gibt es paar spannende und ich finde gut gemachte und aussagekräftige Daten und Grafiken vom Kanton ZH: https://www.zh.ch/de/gesundheit/coronavirus/zahlen-fakten-covid-19.html?keyword=covid19#/home
    • drüber Nachgedacht 09.09.2020 12:23
      Highlight Highlight Es wäre sicher spannend, da mehr zu wissen.

      Ich habe jedoch den Verdacht, dass es viele Infizierte gibt, die in den Ferien bei ihren Familien waren und danach die Quarrantäne nicht einhielten. Damit sie keine Bussen zahlen müssen sagen sie danach, sie wissen nicht wo sie sich angesteckt haben.

      ZB Familie aus dem Kosovo. Kinder erzählen in der Schule, sie waren 4 Wochen in Italien in den Ferien....
  • d10 09.09.2020 11:49
    Highlight Highlight Warum werden immer noch nur Grafiken der Neuinfektionen gezeigt? Aussagekräftiger wären die Entwicklung der Positivitätsrate, der Corona-Hospitalisierten und der Corona-Toten in diesen Kantonen?
    • Unicron 09.09.2020 12:11
      Highlight Highlight Ich würde gerne weder hospitalisiert werden noch sterben. Also versuchen wir doch lieber zu verhindern dass es soweit kommt.
      Positivitätsrate vielleicht noch am ehesten.

      Aber Leute können schlecht mit so niedrigen Werten wie 2.5% umgehen und haben dann das Gefühl es ist gar nicht so schlimm.
    • PlayaGua 09.09.2020 12:11
      Highlight Highlight Ist so. Manchmal wird auch über die Anzahl Hospitalisierungen berichtet. Natürlich mit mantramässiger Ergänzung, dass aktuell fast nur Junge infiziert seien.
    • Snowy 09.09.2020 12:14
      Highlight Highlight Weil in den letzten 7 Tagen genau sieben Menschen mit (nicht zwingend an) Covid 19 gestorben sind. Diese Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 85 Jahren und diverse andere, schwere Vorerkrankungen.

      Die Alterserwartung in der Schweiz beträgt übrigens 84.

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