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Urs Rüegsegger bei einer früheren Präsentation: Der SIX-Chef attackiert den iPhone-Hersteller. Bild: KEYSTONE

«Apple Pay ist nicht wirklich innovativ»

Die Verantwortlichen, die hinter der Schweizer Bezahl-App Twint stehen, nehmen den Mund ziemlich voll. Der grösste Konkurrent soll nicht der iPhone-Hersteller sein, sondern die Gewohnheit der Kunden.

29.06.16, 13:34 29.06.16, 13:52


Thierry Keissler hat ein ehrgeiziges Ziel. Bis Ende 2017 sollen eine Million Kunden in der Schweiz die App zum Zahlen nutzen. Das sagte der Twint-Chef am Dienstag am Rande einer Veranstaltung der Finanzbranche in Bern.

Stand heute: Die Apps Twint und Paymit, die im Herbst zu einer einzigen Anwendung zusammengelegt werden, sind erst auf rund einer halben Million Handys installiert. Die Zahl der aktiven Nutzer ist noch deutlich kleiner.

Und Fakt ist: Am liebsten zahlen die Schweizer noch immer mit Bargeld oder kontaktlos mit der Karte.

Daran dürfte auch der Start von Apple Pay in der Schweiz, der «im Sommer» erfolgen soll, wenig ändern. Zumindest vorläufig nicht. Denn die meisten Schweizer Banken und anderen Kreditkarten-Herausgeber sperren sich noch gegen den Bezahldienst des iPhone-Herstellers und hoffen, so der eigenen Lösung einen Vorsprung zu verschaffen.

Kundenkarte soll hinfällig werden

Allerdings ist Twint aus technischen Gründen im Nachteil gegenüber Apple Pay, dazu gleich mehr.

Das Geschäftsmodell von Twint werde nur dann erfolgreich sein, wenn für den Kunden ein klarer Mehrwert ersichtlich sei, gibt der ehemalige Postfinance-Manager Kneissler unumwunden zu. «Twint wird mehr sein als nur Payment», verspricht er.

Ein Anfang in diese Richtung ist gemacht: So kann beispielsweise die Coop-Supercard bei Twint hinterlegt werden. Jedes Mal wenn der Kunde seine Einkäufe mit der App bezahlt, werden die entsprechenden Treue-Punkte automatisch übertragen. Die Plastikkarte wird dadurch überflüssig.

Umfrage

Wie möchtest du in Zukunft am liebsten bezahlen?

  • Abstimmen

658 Votes zu: Wie möchtest du in Zukunft am liebsten bezahlen?

  • 21%Bargeld
  • 10%EC- bzw. Maestro-Karte
  • 2%Kreditkarte mit PIN
  • 14%Kreditkarte, kontaktlos
  • 34%Handy
  • 19%Smartwatch

Pilotversuche sind am Laufen

Doch es soll noch weitergehen. Laut Kneissler kann heute bereits bei mehreren tausend Händlern mit dem Handy bezahlt werden. Diese sollen schon bald gezielt Coupons für Twint-Kunden freischalten können. Entsprechende Pilotversuche laufen. Wer mit der App bezahlt, erhält so einen Rabatt auf seine getätigten Einkäufe.

Auch das Hinterlegen von Stempelkarten soll demnächst möglich sein: Nach zehn Sandwiches, die in der Bäckerei mit Twint bezahlt werden, ist das elfte gratis.

Zudem werden Abholservices getestet. Wer zeitlich knapp dran ist, kann auf dem Weg zum Bahnhof via Twint einen Kaffee bestellen und bezahlen und diesen dann ohne Wartezeit an der Theke abholen.

Schneller die Restaurant-Rechnung begleichen

Neben finanziellen Anreizen sieht Kneissler auch in der Beschleunigung von Prozessen einen Kundenmehrwert. Bis Ende Jahr will Twint bei ersten Restaurants seine Zahlfunktion anbieten: Die Tische sind mit einem QR-Code ausgestattet, die der Kunde nach dem Essen mit der App scannen kann.

Da Twint eine direkte Verbindung ins Kassensystem des Restaurants hat, erkennt das Programm die Tischnummer und generiert die Rechnung. Der Betrag wird anschliessend automatisch abgebucht – das Warten auf den Kellner entfällt.

«Apple Pay ist nicht wirklich innovativ»

Twint gehe im Anwendungsbereich deutlich über das hinaus, was Apple Pay anbiete, sagt Urs Rüegsegger, CEO der Finanzdienstleisterin SIX. Der Konzern ist neben den fünf grössten Schweizer Banken und den Detailhändlern Coop und Migros einer der Besitzer von Twint und fungiert als Acquirer, also als Zahlungsabwickler im Hintergrund.

«Apple Pay ist nicht wirklich innovativ, sondern funktioniert als klassische Kreditkartentransaktion», gibt Rüegsegger zu bedenken. Dank der Innovationen, die Twint als Ersatz zum Bargeld bietet, ist er zuversichtlich, dass sich der nationale Standard von Twint neben dem internationalen Standard von Apple Pay wird etablieren können.

Fraglich bleibt, ob solche Zusatzangebote den nötigen Anreiz bringen, damit die Leute vom Bargeld und dem kontaktlosen Bezahlen mit Kreditkarte auf die Twin-App umsteigen. Denn die Technologie könnte für Twint zum Stolperstein werden.

Apple verweigert Zugriff

Apple verweigert den App-Entwicklern bis anhin den Zugriff auf die NFC-Schnittstelle. Nur Apple Pay wird die Kommunikation via Near Field Communication (NFC) erlaubt.

Dabei wäre dies die einfachste und schnellste Technologie. Das Hinhalten des Handys an den Zahlterminal genügt, das Öffnen einer App oder das Scannen eines Codes entfällt.

Wer noch schneller bezahlen will, kann auf die Apple Watch zugreifen. Zweimal den Knopf am Gehäuse drücken und der Kauf ist innert Sekunden abgewickelt. Um so kontaktlos zu bezahlen, muss man das iPhone nicht mitführen.

Hoffen auf die Wettbewerbsbehörde

Rüegsegger sagt denn auch klar, dass die Monopolisierung der NFC-Schnittstelle durch Apple ein Problem für Twint darstellt. Die starke Verbreitung von NFC in der Schweiz seit der Einführung der kontaktlosen Kreditkarten zeige, dass die einfache Handhabung einem klaren Kundenbedürfnis entspreche. «In der digitalen Welt geht es um Convenience».

Der SIX-Chef wünscht sich denn auch, dass Apple die Blockadepolitik aufgeben würde. «Es wäre auch interessant zu hören, was die Wettbewerbsbehörde dazu sagt. Wir denken Apple betreibt hier eine Behinderung des Wettbewerbs», kritisiert Rüegsegger.

Für den Fall, dass Apple die NFC-Schnittstelle auf den iPhones dereinst tatsächlich freigeben sollte, wäre die neue Twint-App auf alle Fälle gerüstet. Sie wird technologieoffen konzipiert und funktioniert neben Bluetooth und QR-Codes auch mit NFC.

Umfrage

Welchen Bezahldienst willst du in Zukunft bevorzugt nutzen?

  • Abstimmen

543 Votes zu: Welchen Bezahldienst willst du in Zukunft bevorzugt nutzen?

  • 48%Apple Pay
  • 30%Twint-App
  • 6%PayPal
  • 16%Andere

(dsc/sda)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tatwort 30.06.2016 09:34
    Highlight Bei der Umfrage fehlt Bitcoin...
    3 2 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 29.06.2016 22:57
    Highlight Die meisten der genannten Zusatzfunktion bietet Apple Pay ebenfalls bereits an, dazu gehören speziell Kundenkarten und 10erAbos/Stempelkarten.

    Sehe als Kunden keinen Vorteil von Twint, ausserdem ist der Aufwand für die Händler grösser da sie es direkt in das Kassen-System integrieren müssen während Apple Pay überall funktioniert wo man kontaktlos bezahlen kann.

    PS: Ja auch bei Coop funktioniert Apple Pay bereits, habs getestet :)
    16 4 Melden
  • Out of Order 29.06.2016 19:59
    Highlight Klingt ja erstmal nach grossem Kino, was da SIX und Twint da alles planen. Bin gespannt.

    Zum Thema Innovation und ApplePay. ApplePay ist keineswegs auf Bezahlen beschränkt - lokale Gutscheine und Bonuskarten werden schon unterstützt und die Tage bereits ausgerollt.
    12 2 Melden
  • Michael Walter 29.06.2016 18:19
    Highlight Wenn die Banken auf Applepay setzen würden, würden sie Android User links liegen lassen, oder müssten zusätzlich noch Android pay, und wer weiss vielleicht auch noch Samsung Pay unterstützen. mit Twint/Paymit gibts nur ein System ist einfacher, und man schiebt nicht noch bei jeder Zahlung Apple geld in den Hintern, die haben eh genug davon.
    13 10 Melden
    • bebby 01.07.2016 11:24
      Highlight Wär ja schön, wenn es nur ein System gäbe...aber bereits im nahen Ausland funktioniert Twint nicht mehr. Am Ende wird es wohl 2 globale Systeme geben wie Visa und Mastercard.
      Die Schw. Banken kassieren übrigens immer noch deutlich mehr ab als Apple selbst.
      Vorteil von einer Plastikkarte: Funktioniert auch ohne Strom auf dem Handy.
      2 1 Melden
    • Robert.Walter 04.07.2016 18:45
      Highlight Ihre Strohmann Argument ist auf Ignoranz aufgebaut.

      Diese "Zusatzsystemme" funktioniert innerhalb des bestehenden NFC Bezahlungsinfrastruktur.
      0 0 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 29.06.2016 17:04
    Highlight Die vorgestellten Handy-/Smartwatch-Lösungen haben alle gemeinsam, dass sie die De-Anonymisierung des Geldes noch verstärken, und gleichzeitig die Daten-Monopolosierung von Privatfirmen ermöglichen. Das Bargeld ist anonym. Diese Bezahlapps bauen diese Eigenschaft des Geldes ab. Sie sind also alles andere als innovativ.

    Wirklich innovativ sind Bezahlapps wie zB. Bitcoin, die ohne Bank/Apple/Post/Visa auskommen, weil sie "Peer to Peer" (P2P) sind.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin

    Die haben keine PR-Abteilung. Es ist einfach ein Stück Code, das Satoshi einmal ins Internet gepflanzt hat.
    6 10 Melden
  • cerritus 29.06.2016 15:43
    Highlight Ich freu mich schon auf die ersten Beiträge vom CCC wie man durch die Stadt läuft und mit einem Bezahlgerät sich so ein paar Franken dazuverdient xD
    3 3 Melden
    • Robert.Walter 04.07.2016 18:48
      Highlight Weiß nicht von der anderen aber es geht mit Apple Pay nicht so. Keine Buchungen geht ohne Bewilligung mit TouchID.
      4 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 29.06.2016 15:06
    Highlight Es ist schade sich Twint mit der veralteten Bluetooth Lösung mehr oder weniger selbst ins Bein geschossen hat.

    Ausserdem haben alle neueren Postcards NFC bereits inklusive so das eigentlich keine 3rd party Lösung mehr her muss.
    6 11 Melden
    • tonofbasel 29.06.2016 16:06
      Highlight naja..wenn Apple, mit über 70% Marktanteil NFC blockt dann kann Twint auch nicht gerade viel dagegen machen und muss auf Bluetooth oder QR codes zurück greiffen..schon krank das Apple mit sowas durchkommen kann..
      13 9 Melden
    • Str ant (Darkling) 29.06.2016 16:47
      Highlight @tonofbasel finde etwas traurig wie apple-dependant sie scheinbar sind.
      NFC funktioniert auch ohne Apple!
      Ausserdem ist der Marktanteil round about fifty fifty nur mal so
      5 7 Melden
    • Pascal Mona 29.06.2016 19:16
      Highlight @Straße ant, Bericht gelesen? Apple gibt eben diese NFC-Schnittstelle nicht frei! Auf Android könnte Twint hingegen mit NFC funktionieren...
      9 2 Melden
    • Robert.Walter 02.07.2016 19:02
      Highlight Und Android hat massive Sicherheitsprobleme. 80% Android Geräte kann nicht die neusten Updates bekommen. Gestern ist eine Bericht über android's schwach und leicht zu knacken Verschlüsselungskonzept veröffentlicht.
      2 1 Melden
    • Robert.Walter 03.07.2016 02:35
      Highlight http://arstechnica.com/security/2016/07/androids-full-disk-encryption-just-got-much-weaker-heres-why/
      1 1 Melden
  • peigi 29.06.2016 15:00
    Highlight Man kann jetzt diskutieren, ob Twint innovativ ist, toll, zu kompliziert oder was auch immer. Technisch ja alles ok. Hautproblem ist für mich aber recht simpel:

    1. Guthaben aufladen ist mühsam, da man bestimmt beim Wochenendeinkauf an der Kasse mit Kind auf dem Arm CHF 2.40 zu wenig hat...

    2. Apple Pay wird international eingeführt und funktioniert auch im Urlaub, Twint/Paymit wohl kaum.

    Twint/Paymit ist unnötig. Die Banken geben ja auch VISA, Mastercard, Maestro, VPay etc. raus und erfinden keine eigene Karte... Ausser vielleicht die Post. Viel Spass im Urlaub mit einer Postcard...
    29 8 Melden
    • Madison Pierce 29.06.2016 15:44
      Highlight Twint ist schon innovativ. Kundenkarten wären ein echter Vorteil gegenüber den anderen Bezahlarten. Nur die Kreditkarte zu ersetzen bringt nicht viel, kontaktlos bezahlen geht auch damit.

      Aber wie Du schreibst, das Aufladen ist zu umständlich. Die Kreditkarte hängt auch am Konto (Lastschrift), von daher sollte es auch für Twint möglich sein. Oder direkt gekoppelt und Limite etc. im Online Banking einstellbar. Müsste gehen, kommt ja von den Banken.
      3 6 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.06.2016 14:49
    Highlight Bezahlen muss nicht "Innovativ" sein. Und was SIX unter Innovation versteht sieht man ja...
    26 4 Melden
  • TheBean 29.06.2016 14:25
    Highlight In der Umfrage oben fehlen noch die Contactless Debitkarten (gibts für V PAY und Maestro, wenn auch nur bei wenigen Anbietern)

    Ich bezahle am liebsten mit V PAY Contactless - geht schnell, wird direkt vom Privatkonto abgebucht und ist ziemlich sicher vor Skimming
    10 3 Melden
    • Robert.Walter 04.07.2016 18:51
      Highlight Apple Pay unterstützt auch debitkarten aber nur wenn die Großbanken blockiert es nicht.
      1 0 Melden
  • DailyGuy 29.06.2016 14:25
    Highlight Ach ja und lustig ist ja auch, dass die UBS bei ihren USA-Karten Apple Pay erlaubt...
    19 3 Melden
    • Robert.Walter 03.07.2016 18:19
      Highlight Weil im USA UBS gehört zu kein Marktkartell und echt Wettbewerben muss.
      1 0 Melden
  • Donald 29.06.2016 14:14
    Highlight Bei Android könnte man NFC schon lange nutzen und Twint macht es trotzdem nicht. Daher ist das eine eher fragwürdige Aussage...
    24 6 Melden
    • Zappenduster 29.06.2016 14:53
      Highlight Man will wohl nicht diverse Versionen betreuen müssen und IOS ist meines Wissens am meisten verbreitet in der Schweiz, deshalb wohl auch noch kein NFC auf allen anderen Plattformen.
      11 5 Melden
    • Donald 29.06.2016 15:09
      Highlight Könnte man meinen. Aber Twint wurde einfach auf Bluetooth aufgebaut... jetzt hat man scheinbar erkannt, dass NFC doch auch eine Option wäre. Ich finde das eigentlich OK. Einfach kommt die Erkenntnis ziemlich spät.
      7 5 Melden
  • So en Ueli 29.06.2016 14:10
    Highlight Nur bares ist wahres
    17 16 Melden
    • Tiny Rick 29.06.2016 16:35
      Highlight Das sagte man auch mal über Tauschhandel. 😉
      10 2 Melden
    • Robert.Walter 03.07.2016 18:22
      Highlight Und Schwarzmarkt und Steuerbetrug.
      1 0 Melden
  • DailyGuy 29.06.2016 14:04
    Highlight Klar, Twint ist super innovativ. App auf dem Smartphone suchen, Bluetooth Verbindung aufbauen, bestätigen, und dann erst bezahlen. Bei Apple Pay einfach die Uhr oder das iPhone neben den NFC-Terminal, dass iOS Gerät merkt das und zack ist per Fingerprint bezahlt. Ohne Daten zu übermittlen und mit einer einmaligen Transaktionsnummer.
    Und Kundenkartensupport kommt auch bei Apple Pay.

    Die Einstellung der Banken stört mich. Apple behindert den Wettbewerb und soll ja den NFC-Chip freigeben aber sie verweigern die Teilnahme bei Apple Pay. Glashaus. Steine. Ihr wisst schon.
    32 14 Melden
    • Tiny Rick 29.06.2016 16:35
      Highlight Wahre Worte! 👍🏾
      8 4 Melden
    • Robert.Walter 03.07.2016 18:47
      Highlight Banken agieren immer im Selbst- (nicht Kunden-) interesse; auch in diesem Fall ist es nicht anders.

      Die Großbanken will mittels ihrem PR-Maschine und blode Vorwürfe ihrem Cashcow schützen gegen echte kundenorientierte Wettbewerb.

      Erste schritt: klumpig regional Paymentsystem zu Gunsten die Bänken lancieren;

      Zweite Schritt: ablehnen ihren teuren Kreditkarten mit Apple Pay funktionieren zu lassen;

      (mehr)
      2 0 Melden
    • Robert.Walter 03.07.2016 18:51
      Highlight (Fortgesetzt)

      Dritte Schritt: allgemein FUD streuen! Verunglimpfen Apple Pay als "uninnovative und NFC/TouchID Tech Monopolist". Plädieren, agieren, Drohungen machen bzgl eventuell Kartellamt Eingriffen.

      Nächste Schritt: schalten NFC/ Apple Pay Funktionalität beim Händler aus.

      Diese Woche beim Interdiscount, hab ich beides gemerkt 1. neue Twintpilse gerät und 2. Apple Pay nach einem Jahr einwandfrei Einkauf funktioniert nicht mehr.

      So Herr Twintsprecher, Wenn haben wir eine ehrliche Diskussion über diese Thema???
      2 0 Melden
    • DailyGuy 04.07.2016 07:58
      Highlight Die Twintteilnehmer spielen alle nicht fair. Die Schmutzkampagne, welche die Chefetage abzieht ist nur lächerlich. Wenn doch ihr Produkt so viel besser ist, könnte man ja einfach die Apple Pay Funktion freischalten. Dann würde ja der Kunde selber merken, welches Produkt besser geeignet ist.
      Wenn Six, wie Sie sagen, Herr Walter, die NFC Funktionalität wirklich ausschaltet (kann ja auch ein Transaktionsfehler gewesen sein) ist die Wettbewerbsfrage sowieso hinfällig. Dann muss das Twintkonsortium sicherlich nicht Apple beim Weko einklagen.
      2 0 Melden

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