Interview
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Bundesrat Ueli Maurer, vorne, Bundesraetin Simonetta Sommaruga, hinten Mitte, und Bundespraesidentin Doris Leuthard, hinten rechts, erscheinen zur Medienkonferenz des Bundesrates, am Sonntag, 12. Februar 2017 in Bern. Das eidgenoessische Stimmvolk hatte am Sonntag ueber drei Vorlagen zu bestimmen, die erleichterte Einbuergerung der dritten Auslaendergeneration, die Schaffung des Nationalstrassenfonds NAF, sowie die Unternehmenssteuerreform USR III. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ein enttäuschter Finanzminister Ueli Maurer nach dem Nein zur Unternehmenssteuerreform III. Bild: KEYSTONE

Interview

USR-III-Nein: «Ich frage mich, ob nicht der Mittelstand die Kosten wird tragen müssen»

Das Nein zur USR III ist eine «historische» Niederlage für die Bürgerlichen und die Wirtschaft. Die Politikphilosophin Katja Gentinetta fordert ein verstärktes Engagement der Unternehmer. Sie müssten vermehrt mit ihrer Belegschaft reden.



Bürgerliche und Wirtschaft haben sich gemeinsam für die USR III eingesetzt und klar verloren. Dies wäre früher undenkbar gewesen. Was ist passiert?
Katja Gentinetta:
Mit der Finanzkrise 2008 und der Abzocker-Debatte ist es zu einem Bruch gekommen. Der Grundsatz «Was für die Wirtschaft gut ist, ist für alle gut» gilt so nicht mehr. Man kann nicht mehr voraussetzen, dass er einfach geglaubt wird. Man muss ihn erklären.

Das Grundvertrauen gegenüber der Wirtschaft ist verloren gegangen?
Es ist eine grosse Skepsis vorhanden. Man kann diesen Satz nicht mehr bringen und davon ausgehen, dass alle ihn einfach glauben und so abstimmen, wie man es gerne hätte.

Katja Gentinetta

Katja Gentinetta

Die Politikphilosophin Katja Gentinetta war von 2006 bis 2011 stellvertretende Direktorin der (wirtschafts-) liberalen Denkfabrik Avenir Suisse. Ausserdem moderierte sie die «Sternstunde Philosophie» auf SRF. Heute ist sie selbständige Beraterin.

Was halten Sie vom Mittelstands-Argument, das die Gegner ins Zentrum gerückt haben?
Ich frage mich, ob nicht gerade der Mittelstand die Kosten der Ablehnung wird tragen müssen. Wenn die Unternehmen in Sachen Steuerentwicklung eine Unsicherheit empfinden, schlägt sich das auf ihre Bereitschaft nieder, an diesem Standort zu investieren und längerfristig zu bleiben. Das wird die Schweiz möglicherweise zwar indirekter, aber stärker zu spüren bekommen als allfällige Umlagerungen durch die am Sonntag abgelehnte Reform.

«Die Umverteilung durch den Staat sorgt dafür, dass vieles geglättet wird. Das ist in einem gewissen Mass zwar richtig, geht aber nur, wenn die Steuereinnahmen zuerst erwirtschaftet werden.»

Katja Gentinetta

Soll das heissen, dass die Stimmbürger gegen ihre Interessen entschieden haben?
Den Unternehmen ist klar, dass sie Steuern bezahlen müssen. Diese sollen attraktiv, aber auch verlässlich sein. Genau das ist nicht mehr gegeben, und das ist das grösste Risiko dieses Neins.

Dabei beziehen immer mehr Menschen direkt oder indirekt Geld vom Staat.
Das Verständnis dafür, woher der eigene Lohn und überhaupt unser Wohlstand kommt, ist nicht überall vorhanden. Die Umverteilung durch den Staat sorgt dafür, dass vieles geglättet wird. Das ist in einem gewissen Mass zwar richtig, geht aber nur, wenn die Steuereinnahmen zuerst erwirtschaftet werden.

Dem Mittelstand in der Schweiz geht es vergleichsweise gut. Woher kommt dieses Unbehagen, das sich in einem solchen Abstimmungsergebnis manifestiert?
Es geht auf die Abzocker-Debatte zurück, sie ist im Gedächtnis der Leute haften geblieben. Dann folgte die Finanzkrise und die Tatsache, dass man eine Bank retten musste. Das war ein Einschnitt in der Wahrnehmung der Wirtschaft und des Plädoyers für wirtschaftliche Freiheit.

Eine Folge davon war die Abzocker-Initiative. Ihre Annahme wie auch jene der Masseneinwanderungs-Initiative haben die Wirtschaft verunsichert.
Wir haben das Verhältnis der Schweiz zur Europa in ausführlichen Gesprächen mit der Bevölkerung genau analysiert und dabei festgestellt, dass die Bilateralen eine Worthülse sind. Man weiss nicht, was genau dahinter steckt. Das einzige, das die Leute bewusst wahrnehmen, ist die Zuwanderung. Bei der Unternehmenssteuerreform war es vermutlich ähnlich, das Thema war für viele wenig greifbar.

Haben Unternehmen eine Heimat? Buch von Katja Gentinetta und Heike Scholten.

So ticken die Unternehmer

Katja Gentinetta und Heike Scholten haben in ihrem 2016 erschienenen Buch «Haben Unternehmen eine Heimat?» die Befindlichkeit der Schweizer Wirtschaft erkundet. Es enthält 25 anonymisierte und erhellende Porträts von Entscheidungsträgern aus Schweizer Unternehmen und Konzernen mit Hauptsitz Schweiz. Eine gekürzte Fassung erscheint demnächst auf Englisch – für internationale Manager in der Schweiz, gleichsam als «Einführungslektüre» in die schweizerische Wirtschaftspolitik.

Gleichzeitig wird über das angeblich gewachsene Misstrauen gegenüber den Institutionen geklagt. Wie sehen Sie diesen Aspekt?
Eine Partei bewirtschaftet dieses Misstrauen seit mehr als 20 Jahren und macht damit Politik. Die 25 Wirtschaftsführer, mit denen wir für unser Buch «Haben Unternehmen eine Heimat?» gesprochen haben, sehen eine Gefahr in der direkten Demokratie, allerdings nicht so sehr wegen der Stimmbürger, sondern wegen Parteien, die Themen im Sinne ihrer Positionen extrapolieren und instrumentalisieren. Hier liegt das eigentliche Problem, auch beim Referendum gegen die USR III. Das Thema wurde letztlich auf die angebliche Umverteilung von unten nach oben reduziert.

«Die Leute stimmen als Bürger ab und agieren als Konsumenten im Markt. Das ist genauso nachvollziehbar wie widersprüchlich.»

Katja Gentinetta

Ihr Buch zeigt eine Entfremdung zwischen Wirtschaft und «Normalbürgern».
In erster Linie dokumentiert es die Entfremdung zwischen Wirtschaft und Politik. Sie begann in den 1990er Jahren mit der verstärkten Globalisierung und internationalem Kapital, das auch in die Schweizer Wirtschaft floss. Mit ihnen kam ein internationales Management, womit der Bezug zur Schweiz geschwunden ist. In unserem Land fällt dies wegen der direkten Demokratie ins Gewicht. Letztlich stimmt die Bevölkerung über Standortbedingungen ab. In einer repräsentativen Demokratie verhandeln das die Deputierten mit den Unternehmensvertretern.

Als «Gegenmittel» fordern Sie die Wirtschaftsführer auf, sich vermehrt als Citoyens im politischen Diskurs zu engagieren. Man hat nicht den Eindruck, dass in dieser Hinsicht viel geschehen ist, insbesondere bei der USR III.
Wichtig ist, dies rechtzeitig und kontinuierlich zu tun. Denn es kann kontraproduktiv sein, sich erst dann in eine Debatte einzuschalten, wenn es «heiss» wird. Der Vorwurf kann dann lauten: «Ihr beteiligt euch sonst nie am Diskurs, aber wenn es um Steuern geht, seid ihr plötzlich da.» Politische Zurückhaltung und Einmischung sind eine schwierige Balance, und ich habe durchaus ein gewisses Verständnis für die Unternehmer, dass sie diese Arbeit den Verbänden überlassen.

Nur haben diese Verbände nicht mehr die gleiche Deutungshoheit wie früher.
Wie zu Beginn erwähnt: «Die Wirtschaft» wird nicht mehr einfach positiv wahrgenommen, auch wenn wir alle «die Wirtschaft» sind. Da gibt es offensichtlich mehr Aufklärungsbedarf als in der Vergangenheit.

Wie soll das geschehen? Sie haben selber festgestellt, dass viele Wirtschaftsführer davor zurückschrecken, sich politisch zu exponieren, weil dies dem Geschäft schaden könnte.
Wir fragen die Unternehmer und Manager immer wieder, ob sie mit ihrer Belegschaft über politische Themen reden. Die Bandbreite ist gross. Für einige ist das selbstverständlich. Sie treten regelmässig und auch vor Abstimmungen persönlich vor ihre Mitarbeitenden und kommunizieren ihre Meinung. Andere veranstalten interne Streitgespräche, damit die Leute beide Positionen erfahren. Wieder andere kommunizieren via Intranet. Und dann gibt es diejenigen, die gar nichts machen, weil sie meinen, ihren Angestellten damit praktisch vorzuschreiben, wie sie abstimmen sollen. Insgesamt aber wächst die Erkenntnis, dass ein solches Engagement durchaus lohnenswert ist.

THEMENBILD ZUR WEKO UNTERSUCHUNG ABSPRACHEN IM DEVISENHANDEL --- Bundles of bank notes of Swiss Francs and Euros at the bank vault of the

Manche Unternehmer wären bereit, den Franken für den Euro aufzugeben. Bild: KEYSTONE

Die 25 Unternehmer-Porträts in Ihrem Buch vermitteln den Eindruck, dass diese Leute in einer eigenen Welt leben, die mit jener der «Normalbürger» wenig gemeinsam hat.
Das ist sehr unterschiedlich. Einige Unternehmensführer sind schneller bereit, einen Standortwechsel ins Auge zu fassen. Andere sind zurückhaltender. Das Klischee der Wirtschaft, die ständig mit dem Wegzug droht, können wir aber gerade nicht bestätigen. Es kam in den Gesprächen sogar überraschend wenig zum Ausdruck.

«Die EU wird zum ‹Sündenbock› für die Globalisierung, was sich etwa im Aufstieg der Populisten oder im Brexit manifestiert. Es besteht eine grosse Skepsis, ob der Freihandel und die Mobilität von Unternehmen und Kapitalien wirklich nur gut für alle ist.»

Katja Gentinetta

Trotzdem denken diese Leute sehr globalisiert …
… das müssen sie auch …

während der Normalbürger sich an seinem persönlichen Umfeld orientiert.
Wenn der Normalbürger – mit einem Schweizer Lohn in der Tasche – zum Einkaufen ins angrenzende Ausland fährt, handelt er auch globalisiert. Auch für die Ferien schätzt er die Globalisierung. Die Leute stimmen als Bürger ab und agieren als Konsumenten im Markt. Das ist genauso nachvollziehbar wie widersprüchlich.

Die Unternehmer haben ein sehr positives, fast idealisiertes Bild der Schweiz. Gleichzeitig betonen Sie, dass die Heimat dieser Unternehmen nicht das Land, sondern der Markt ist.
Ja, sie schätzen das Land persönlich. Als Unternehmer aber nehmen sie eine andere Perspektive ein. Das muss auch so sein, sonst bekommen sie mittelfristig Probleme. Ihre Aufgabe ist es, die Wertschöpfung zu steigern und damit letztlich auch Arbeitsplätze zu sichern.

Das führt zu einem etwas zugespitzten Befund: Die von ihnen befragten Wirtschaftsführer könnten problemlos mit dem EU-Beitritt und der Abschaffung des Frankens leben.
In der Tat haben wir mehrmals zu hören bekommen, dass Unternehmer den Euro vorziehen würden, insbesondere wenn sie primär auf dem europäischen Markt tätig sind. Die wirklich interessante Erkenntnis aber betrifft die Europäische Union. Im vertraulichen Gespräch äussern sie sich sehr klar für ein geordnetes Verhältnis, einige sogar für einen Beitritt. Gleichzeitig betonen sie, dass sie dies öffentlich nicht sagen würden.

Der EU-Beitritt ist in keinster Weise mehrheitsfähig. Wird durch das Schweigen der Unternehmer nicht die Entfremdung zwischen Wirtschaft und «Volk» verstärkt?
Ich betrachte das Problem in einem grösseren Kontext. Früher äusserte sich der Protest gegen die Globalisierung in Demonstrationen gegen das WEF oder die G20. Heute kommt diese Stimme an der Urne zum Tragen. Die EU wird zum «Sündenbock» für die Globalisierung, was sich etwa im Aufstieg der Populisten oder im Brexit manifestiert. Es besteht eine grosse Skepsis, ob der Freihandel und die Mobilität von Unternehmen und Kapitalien wirklich nur gut für alle ist. Immerhin hat die Schweiz hierauf bisher gute Antworten gefunden, durch ein austariertes System inländischen Ausgleichs, sowohl sozial wie regional. Diese sorgfältige Balance wird derzeit eher von links bedroht.

«Man kann sich schon fragen, in welchem Mass sich die Krise von 2008 auf die Schweiz ausgewirkt hat. Wir können uns nicht weniger leisten und haben auch nicht mehr Arbeitslose.»

Katja Gentinetta

Am Ende kommen die Unternehmen zum Schluss, dass sie die Schweiz verlassen werden.
Unmerklich findet das bereits statt. Wenn Unternehmen hier nicht mehr investieren, tun sie dies anderswo. Wenn die Hürden gegenüber dem europäischen Binnenmarkt zu hoch werden, gehen sie nach Deutschland oder Osteuropa. Kein Unternehmen verlegt leichtfertig seinen Standort. So lange es nicht unter den Nägeln brennt, versuchen die Firmen zu bleiben. Aber es braucht Anstrengungen, um dies zu vermitteln, und nach dieser Abstimmung muss man diese Anstrengungen nochmals verstärken.

Teilweise spürt man auch eine gewisse Überheblichkeit. Sie zitieren einen Unternehmer mit der Aussage: «Der Schweiz geht es noch viel zu gut.»
Das ist keine Überheblichkeit. Man kann sich schon fragen, in welchem Mass sich die Krise von 2008 auf die Schweiz ausgewirkt hat. Wir können uns nicht weniger leisten und haben auch nicht mehr Arbeitslose. Es wurden im Gegenteil Stellen geschaffen, die Beschäftigung hat zugenommen. Ginge es den Menschen allerdings tatsächlich schlechter, würden sie wohl noch deutlicher für eine Abschottung stimmen.

Presseschau zur USR III

Strukturschwache, ländliche Regionen haben die USR III fast noch deutlicher abgelehnt als die «linken» Städte. Obwohl gerade sie auf Transferzahlungen angewiesen sind.
Bei der Zuwanderung war es genauso. Auf dem Land, wo der Ausländeranteil gering ist, sagt man Nein. Je konkreter man mit einem Phänomen in Berührung kommt, umso besser kann man abschätzen, ob es gut oder schlecht ist. Sonst glaubt man eher das, was einem gesagt wird.

Also muss sich die Wirtschaft stärker engagieren?
Es gibt nicht «die Wirtschaft». Alle Menschen sind Teil davon, dennoch betrachten sie sie als losgelöst vom Alltag, fast wie etwas Extraterrestrisches. Sie müsste viel stärker vermittelt werden, und darum betonen wir die aus unserer Sicht viel zu wenig genutzte Möglichkeit, mit den Mitarbeitern zu sprechen. Sie sind am Wochenende die Stimmbürger, die teilweise gegen ihre Interessen abstimmen. Hier liegt ein unseres Erachtens ungenutztes Vermittlungspotenzial.

Könnte das Nein zur USR III als Weckruf wirken?
Schon der 9. Februar 2014 war ein Weckruf. Die Frankensituation hat sich auch nicht entspannt. Deshalb wage ich nicht die Prognose, dass die Unternehmen ihre Hauptanstrengung auf Kommunikation und Vermittlung verlegen werden (lacht). Dennoch: sie ist notwendig, und viele Unternehmen und Verbände machen heute deutlich mehr als noch vor drei Jahren. Eine solche «Wiederannäherung» aber braucht Zeit. Es wird auch in den nächsten Jahren schwierige Abstimmungen geben. Das Verhältnis zur EU bleibt ein Thema. Am Ende geht es immer wieder um die Entscheidung, Teil dieses grossen Binnenmarktes zu sein oder nicht.

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128Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bronko 19.02.2017 11:57
    Highlight Highlight Warum empfinde ich die Antworten als etwas unreflektiert?
    Es gibt jenseits einer Schweiz der Patrons und ihren braven Finanzangestellten auch noch andere Interessen und differenzierte Wahrnehmungen bzw. Philosophien.

  • Hans Gafner 19.02.2017 00:53
    Highlight Highlight Wenn dann die interessanten Jobs (z.B. Forschung) im Ausland entstehen, können die Schweizer und Schweizerinnen dorthin migrieren (falls sie dort willkommen sind) oder zu Hause nachdenken, warum Arbeit und mehr weg sind.

    Ein paar Zusammenhäge erkennen würde schon viel helfen. Alle sind Teil der Wirtschaft. (Um)verteilen kann man nur, wenn auch was zum Verteilen da ist. Warum riskieren so viele ihr Leben, um nach Europa zu kommen?

    Kampf gegen die Eliten (Wer ist das?) bringt keinen Wohlstand. Faire Rahmenbedingungen, gescheite Entscheide und gute Jobarbeit bringt mehr!
    • Triumvir 19.02.2017 08:30
      Highlight Highlight Das Abzocker-Powerplay ging dieses mal gründlich daneben und so wird es auch die nächsten paar mal sein. Von Fairness verstehen die bürgerlichen Befehlsempfänger des Geldadels der Schweiz in Bundesbern offenbar nicht mehr sehr viel, so arrogant wie diese Speichellecker derzeit im Parlament die Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten manipulieren wollen. So nicht liebe Geldadel-Stellvertreter!
    • koks 19.02.2017 12:28
      Highlight Highlight "Faire Rahmenbedingungen, gescheite Entscheide und gute Jobarbeit bringt mehr!"
      Genau. Das will die Bevölkerung. Deshalb die notwendige Klatsche für die bürgerliche Polit und Wirtschafts-Elite.
  • WilliMu 19.02.2017 00:19
    Highlight Highlight Schon wieder eine Drohung aus Wirtschaftskreisen: jetzt soll der Mittelstand die Folgen dieser abverheiten USR III Abstimmung tragen müssen. Ich bin jedoch voll zu Frieden, dass sich 60% des Volkes nicht wieder über den Tisch hat ziehen lassen wie bei der USR II von BR Merz. Tatsache ist, dass der Mittelstand eine grosse Menge Geld gespart hat und noch sparen wird. Zudem sind noch keine Arbeitsplätze verloren gegangen, im Gegenteil, es wurden neue geschaffen (z.B. Google, COOP).
    Ich verstehe die Analyse von Frau Gentinetta nicht, es mündet in einer Angstmacherei.
  • Linus Luchs 19.02.2017 00:10
    Highlight Highlight "Das Verständnis dafür, woher der eigene Lohn und überhaupt unser Wohlstand kommt, ist nicht überall vorhanden", sagt Katja Gentinetta. Was für eine unglaubliche Arroganz steckt in diesem Satz. Was beispielsweise ein Reinigungsunternehmen mit Gewinn verkaufen kann, wird von Angestellten mit Lappen und Besen erarbeitet! Löhne sind keine Almosen von barmherzigen Unternehmern, sondern Gegenleistungen für Arbeit. Und so hat die Bevölkerung auch ein Anrecht, an der Wertschöpfung der Unternehmen zu partizipieren. Das Mittel dazu sind faire Unternehmenssteuern im Land, wo die Arbeit geleistet wird.
    • Tomlate 19.02.2017 09:58
      Highlight Highlight Durch die Begriffe Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird bereits klar unterschieden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Angestellte seine Arbeit gibt und die Firma sie (einfach) nimmt. Die Wertschätzung der Arbeitsleistung ist vielerorts gering. Denn arbeiten muss ja (fast) jeder. Zudem gibt es genügend menschliche Ressourcen. Falls der eine nicht mehr will, nimmt man den nächsten.
  • Kstyle 18.02.2017 22:03
    Highlight Highlight Tja wenigstens sind wird dann selber schuld... .
  • rodolofo 18.02.2017 21:27
    Highlight Highlight Kein Wort über die Abzocker-Steuergeschenke und die fehlende Gegenfinanzierung zugunsten der Aktionäre, dafür weitläufiges Schwadronieren über die Zersetzung des Vertrauens zwischen den Wirtschafts-Verbänden und grossen Teilen der Bevölkerung durch unverantwortliche Politische Kräfte...
    Genau so geht es eben nicht!
    Die USR III ging zurück an den Absender, weil sie überzogen, bzw. aus der Balance geraten war!
    Akzeptiert endlich, dass Ihr mit uns nicht alles machen könnt, oder sonst reicht's dann mal endgültig!
  • Turi 18.02.2017 18:33
    Highlight Highlight Bin mal gespannt, wie lange es geht, bis sich Manager und CEOs weltfremd und selbstverliebt beginnen Philosophen zu nennen. Wirtschaftsphilosophen. My ass.
  • Share 18.02.2017 17:11
    Highlight Highlight Es geht hier doch nicht um Standortwettbewerb. Sondern um einen Verdraengungswettbewerb und die existenzielle Sorge die damit einhergeht. Wir reden ueber Unternehmen, die locker einen Kleinstaat ausmachen, wobei der Firmenkodex vorbehaltlos anerkannt werden muss, ansonsten der Arbeitsplatz umgehend weitervermittelt wird, oder dann um Briefkaesten, die gar keine Arbeitsplaetze anbieten. Und Zwölfjährige, die den Leistungswettbewerb mitmachen muessen, ansonsten die Zukunft verbaut ist oder der Anschluss unglaublich teuer wird. Denken Sie mal darueber nach.
  • Herbert Anneler 18.02.2017 16:39
    Highlight Highlight Frau Gentinettas Politphilosophie: sprachlich verwedelter Neoliberalismus: Bürgerschelte (Wir wissen angeblich nicht mehr, dass wir für Lohn arbeiten müssen...) und: die Unternehmer lieben unser Land als Privatmenschen, aber als Unternehmer darf dies angeblich keine Rolle spielen. Ja, Kruzifixundherrgottnochmal, eine Philosophin, die keine Werthaltungen und damit keine Ethik in die Debatte bringt, ist für mich keine Philosophin. Und in Sachen Ökonomie-Kenntnis kann ich Gentinetta nicht mehr als neoklassisches
    / neoliberales Lehrbuchniveau zuschreiben - dort hat es auch keinen Platz für Ethik
    • FrancoL 18.02.2017 19:38
      Highlight Highlight SRY und das erst noch aus einem schlechten Lehrbuch, denn in einem guten Lehrbuch würde zumindest stehen, dass man sich bei diesem Thema nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollte und weniger Plattitüden zum Besten geben, sonder wie viele der Top-Manager sich eher in Schweigen hüllen, denn der Rest bringt nur die unangenehme Wahrheit an den Tag.
  • Greet 18.02.2017 16:26
    Highlight Highlight Neoliberales Avenir-Suisse-Geschwurbel.
  • Thinkdeeper 18.02.2017 15:54
    Highlight Highlight Es ist wie mit Trump, Nazis und IS.
    In narzistischer Betriebsblindheit "religiösem Eifer", Belehrungsresistent, mit Halbwahrheiten & fehlendem Unrechtsbewusstsein unterwegs.

    Die Wollen und werden es erst begreifen, wenn wieder eine Revolution grossen Teile von Ihnen wegfegt. Dann ist es zu spät um "gibt dem Volk Kuchen" umzusetzen.
    Von Wirtschaftsinteressen geprägte Politik präsentiert Alternative Facts und lügt das Volk an. CH
    >10% der Werkstätigen sind Woorking Poor.
    3% Arbeitslose. Halbwahrheit..
    Die Erwerbslosenquote ist eher bei > 20%.
    Bürger Konsument weiss es, schliesst die Augen
    • LeChef 18.02.2017 16:20
      Highlight Highlight Riesen Bullshit Thinkdeeper! Die Erwerbslosenquote gemäss ILO liegt knapp über 5%. Das ist zwar höher als die vom Seco ausgewiesene Arbeitslosenquote, aber weit jenseits von deinen 20%. Lächerlich. Noch schlimmer als Unwissen ist bekanntlich Halbwissen. Vielleicht solltest nächstes Mal wirklich etwas "deeper" denken, bevor du so einen Schwachsinn postest.
    • Electric Elephant 18.02.2017 19:10
      Highlight Highlight @LeChef: Der Haken an der Erwerbslosenquote ist, dass die Nichterwerbspersonen (ca. 30%) nicht in die Quote gerechnet werden. Das sind Leute in Ausbildung, Hausfrauen/männer, Rentner und 20% andere. Da sind noch viele Leute dabei, die eigentlich Erwerbslos wären, z.B. Leute die unfreiwillig in Frührente gehen mussten, Leute die sich einfach nicht arbeitslos gemeldet haben und sich irgendwie durchschlagen, Leute welche eine Ausbildung nur machen um die Zeit ohne Job zu überbrücken, etc. Alle diese erscheinen wohl nicht in der Quote. Von dem her sehen die 5% schon besser aus ,als sie es sind...
    • exeswiss 19.02.2017 01:24
      Highlight Highlight @Electric Elephant diese sind in den ILO 5% dabei, aber in der niedrigeren SECO quote nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hasjisjn 18.02.2017 15:35
    Highlight Highlight Den Blödsinn kann ich nichtmal fertig lesen. Das Problem ist die Masslosigkeit dieser Leute, bei denen der eigene Profit zuerst steht.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 18.02.2017 15:14
    Highlight Highlight Warum bietet man Fr. Gentinetta die Plattform? Bist du Peter dir des Risiko nicht bewusst , zum "Steigbügelgehilfen" von Avenir zu werden? Das ist doch bereits die neue Strategie nach der verlorenen Abstimmung von Avenir und den anderen bürgerlichen WIrtschaftsverbänden. Nachdem die SP gelernt hat den Mittelstand zu adressieren und damit Erfolg hat, soll die Strategie durchkreuzt werden. Indem man eben diesem sagt, die Linke hätte keine Ahnung. Die SP hat zur USR III Hand geboten, wenn die Bürgerlichen nicht aufs Ganze hätten gehen wollen. Alles was jetzt neu kommt ist besser.
    • paulpower 18.02.2017 16:59
      Highlight Highlight Obwohl ich die Ansichten von Frau Gentinetta grösstenteils auch nicht teile, ist es doch horizonterweiternd auch die Meinungen von anderen besser zu kennen. Mal die Blase verlassen und das ganze von einer anderen Seite zu betrachten kann doch nicht schaden. Hilft einem doch auch dabei sich klarer und differenzierter dagegen zu positionieren.
    • Electric Elephant 18.02.2017 19:27
      Highlight Highlight @paulpower: Theoretisch gebe ich Dir ja Recht.... Aber Horizont erweiternd? Eher nicht! Die gleichen abgehobenen Phrasen, wie sie seit Jahren von Avenue Suisse, Economiesuisse und Konsorten kommen... Und irgendwie bezweifle ich auch schwer, dass diese Leute je ihre Blase verlassen und sich Mal die andere Seite betrachten...
  • Triumvir 18.02.2017 14:45
    Highlight Highlight Nachdem ich erfahren habe, dass die gute Frau jahrelang stellvertretende Direktorin der Abzocker-Denkfabrik Avenir Suisse war, habe ich, nachdem ich ein paar Antworten gelesen habe, aufgehört weiter zu lesen. Schade um die wertvolle Zeit. Die Avenir-Fritzen sind nämlich samt und sonders reine Interessenvertreter ihrer Abzocker-Gilde. Nicht mehr und nicht weniger. Total unglaubwürdig. Die erzählen alles, um ihre Abzocker gut da stehen zu lassen. Punkt.
    • FrancoL 18.02.2017 15:04
      Highlight Highlight Ja, aber Sie sollten doch am Gespräch teilnehmen, es braucht alles Ausrichtungen und Meinungsfelder. Keine Zeit ist verloren wenn es um eine Diskurs zur Wirtschaft geht.
  • atomschlaf 18.02.2017 14:24
    Highlight Highlight Aus Schweizer Sicht sollte man punkto Globalisierung schon differenzieren können zwischen Gütermarkt (Freihandel) und Arbeitsmarkt.

    Die Schweiz hat vom Freihandel enorm profitiert und tut es auch heute noch. Zwar kommt es immer wieder zu Strukturwandelprozessen, die zwar vorübergehend schmerzhaft sein können, aber letztlich den Wohlstand vergrössern.

    Ganz anders der Arbeitsmarkt, hier hat die Teil-Globalisierung durch die PFZ enormen Schaden angerichtet und dürfte wesentliche Ursache für die vielfach stagnierenden oder gar sinkenden Löhne sein.
    • Greet 18.02.2017 16:29
      Highlight Highlight "Aus meiner Sicht ist da viel Neid (dem xy geht es noch besser) und allgemeine Unzufriedenheit."
      Na und? Die Unzufriedenheit ist da, und damit gilt es umzugehen. Sonst gibts bei der nächsten Abstimmung die nächste Klatsche.
    • supremewash 18.02.2017 16:43
      Highlight Highlight Wir in der Schweiz können unterscheiden wie wir wollen. Die EU, unser wichtigster Handelspartner, tut dies aber nicht.
      Bleibt abzuwarten ob diese 'alles oder nichts' Politik auch in Zukunft besteht. Widerstand innerhalb der Union ist ja auszumachen.
    • atomschlaf 18.02.2017 22:50
      Highlight Highlight @supremewash: Unsinn.
      Grundlage für den Freihandel zwischen der Schweiz und der EU bildet das Freihandelsabkommen von 1972 und nicht die bilateralen Verträge.

      Ob die wirtschaftlichen Vorteile der gesamten Bilateralen die wirtschaftlichen Nachteile der PFZ aufwiegen, ist zudem eine offene Frage...
  • Thinkdeeper 18.02.2017 14:16
    Highlight Highlight Skepsis und Verlorenes Vertrauen! Steuereinnahmen müssen erwirtschaftet werden! Abzockerdebatte, Finanzkrise, Blasen, To big to fail! Bewirtschaften von Institutionen Misstrauen! Widersprüchliches Verhalten des Konsument! Wertschöpfung und LETZLICH Arbeitsplätze sichern! Einheitliche Währung und EU Beitritt! Skepis bezüglich Freihandel, Globalisierung, Mobilität und Kapitalverkehr! Die Schweiz hat ein austariertes System gefunden, Linke gefährden es! Kein Unternehmen verlegt leichtfertig denn Sitz! Der Schweiz geht es noch zu gut! Wir sind alle Wirtschaft!
    Zutreffend und was ist die Lösung?
    • atomschlaf 18.02.2017 14:52
      Highlight Highlight "Thinkdeeper" und dann so eine unstrukturierte Aneinanderreihung von Schlagworten?

      Echt, jetzt?!?
    • Sandro Lightwood 18.02.2017 16:38
      Highlight Highlight Du sagst es ja selber: Kein Unternehmen verlegt leichtfertig denn Sitz!

      So auch jetzt nicht. Well done, den eigenen Standpunkt selber widerlegen... 😂
  • atomschlaf 18.02.2017 13:52
    Highlight Highlight Es wäre noch interessant zu wissen, wie hoch die jährlichen Bezüge von Frau Gentinetta sind.

    Oder anders gesagt, ob sie auch noch zum Mittelstand gehört oder ob ihre Hintermänner sie so gut entlöhnen, dass sie sich zur Oberschicht zählen darf...
    • Jürg Müller 19.02.2017 17:03
      Highlight Highlight Hoppla: Nein, aber zumindest studiert sollte er es haben. Medizin ist eine Wissenschaft, Philosophie, und dann noch Wirtschafts-, ist Kaffeesatzlesen und Phrasendreschen. Meine Meinung. Mir erging es wie einigen hier: als ich Avenir Suisse gelesen habe, hatte ich eigentlich genug. Trotzdem habe ich das ganze Interview gelesen, eine andere Meinung kann nicht schaden. Gesagt hat sie aber nichts neues, das hat man schon bis zum Erbrechen gehört.
  • Mehmed 18.02.2017 13:50
    Highlight Highlight Einkassieren sollen die globalen Aktionäre, bezahlen der Mittelstand. Glauben diese neoliberalen Ideologinnen wie Katja Gentinetta tatsächlich, die Bürger seien so dumm, das nicht zu durchschauen?
  • atomschlaf 18.02.2017 13:49
    Highlight Highlight Frau Gentinetta sagt "Wir können uns nicht weniger leisten und haben auch nicht mehr Arbeitslose."

    Punkt 1 stimmt für viele Menschen und Familien nicht, denn während ihre Löhne stagnieren, galoppieren Wohn- und Krankenkassen-Kosten davon.
    Punkt 2 stimmt vermutlich auch nicht, da die Ausgesteuerten bekanntlich nicht mehr in der Statistik auftauchen.
    • John Carter 18.02.2017 15:17
      Highlight Highlight Pro Monat werden 2-3000 Arbeitslose ausgesteuert die dann ebenso wenig in der Statistik auftauchen wie all diejenigen die gerade eine Schulung machen. So viel zur Schönwetter Politik in Bern.

      Warum man in Bern unbedingt besser dastehen will, verstehe ich nicht.
  • Steely Dan 18.02.2017 13:19
    Highlight Highlight Ob der Mittelstand die Kosten wird tragen müssen, ist nicht die Frage; der Mittelstand hat gerade zum Ausdruck gebracht, dass er die Kosten nicht tragen WILL.

    Das Problem an der Demokratie könnte sein, dass jeder Stimmberechtigte genau eine Stimme hat, ganz unabhängig von der Anzahl Aktien, die er in der Schweiz hält. Steuervermeidungsinstrumente nützen dem Mittelstand ganz sicher nichts, wenn man diese Art des Steuerwettbewerbs bis ganz ans Ende denkt ("race to the bottom").
  • xname 18.02.2017 13:15
    Highlight Highlight Direktorin der (wirtschafts-) liberalen Denkfabrik Avenir Suisse.. Liberal bedeutet in diesem Punkt, wer der Avenir Suisse mehr zukommen lässt, gewinnt deren Interessen. Avenir Suisse ist ja keine Lobby-Schmiede oder Interessenverband. Nicht wahr? Wie kann man so eine Frau und so eine "liberale" Einstellung bei solchen Themen als moralische Instanz nehmen? Auch interessant, dass sie vom Volk mehr Verständnis erwartet, es aber mehrheitlich nur als Konsument hinstelĺt, dessen Hauptpflicht im Konsum liegt, als im wirklichen Verständnis der Volkswirtschaftslehre. Die Doppelzüngigkeit der Lobbies.
  • Dominik Treier 18.02.2017 13:13
    Highlight Highlight Wenn ich das lese kann ich nur lachen. Natürlich gehört jeder der arbeitet und konsumiert zur Wirtschaft, aber meiner Meinung nach nehmen sich gerade internationale Grosskonzerne wesentlich zu wichtig. Diese Vorlage hätte nur Leuten genutzt welche sich Steueroptimierungsabteilungen von mehreren dutzend Personen leisten können oder CEO's deren einzig Brot es ist mit Konsequenzen zu drohen wenn man nicht genau macht was sie wollen. Wem dieses Land nichts bedeutet darf gerne gehen, denn wer dir in guten Zeiten schon nicht beisteht wie loyal kann man erwarten, dass er in schlechten sein wird...
  • Anam.Cara 18.02.2017 13:08
    Highlight Highlight Mir scheint, die Wirtschaft verkauft uns dieses Nein als Totalschaden. Man könnte meinen, dass alle Arbeitgeber in 5 Jahren ins Ausland abgewandert sind. Die Suche nach den Gründen ist sehr breit angelegt und man beschwört alle möglichen Szenarien herauf.

    Vielleicht ist es viel einfacher.
    Vielleicht war das kein Votum gegen die Wirtschaft. Sondern ein Votum gegen die unverschämten Gewinne, die Investoren einfahren, während oft genug die Löhne der "Indianer" gedrückt werden.

    Vielen dürfte es gehen wir mir: ich bin für eine gesunde Wirtschaft. Die Betonung liegt dabei auf "gesund"...
  • Raphael Stein 18.02.2017 12:51
    Highlight Highlight Interview und Kommentar habe ich gelesen. Gute Leistung wieder einmal von mir.
    Was mir aauffällt, entweder die Kommentarschreiber oder die nette Dame im Wolfspelz haben etwas nicht ganz verstanden.
    Würden wir endlich aufhören die Arbeit zu besteuern wären wir im 3. Jahrtausend angekommen. Aber so wie bisher wird das nichts. Geplänkel, Schuldzuweisungen, Emotionen und ewiges Diskutieren bringt uns nirgendwo hin. Sicher nicht in eine lebenswerte Zukunft.
  • Adremos 18.02.2017 12:41
    Highlight Highlight Ein bisschen ein sehr harmloses Interview Herr Blunschi. Kann man in diesen Interviews nicht kritischer nachfragen und die Aussagen des Gegnübers anzweifeln?
    Z.B. "Der Grundsatz «Was für die Wirtschaft gut ist, ist für alle gut» gilt so nicht mehr. Man kann nicht mehr voraussetzen, dass er einfach geglaubt wird. Man muss ihn erklären."
    Stimmt denn diede Aussage überhaupt noch ? War sie jemals wirklich wahr?
    Schade, ich finde Ihre Artikel sonst mehrheitlich sehr gut, weil kritisch (in Alle Richtungen), aber dieses Interview.....
    So Sad.... ;)
  • sintho 18.02.2017 12:22
    Highlight Highlight Ist es wirklich das Thema wirklich wert zu Tode diskutiert zu werden?
  • FrancoL 18.02.2017 12:15
    Highlight Highlight "Die Politikphilosophin Katja Gentinetta fordert ein verstärktes Engagement der Unternehmer. Sie müssten vermehrt mit ihrer Belegschaft reden"

    Nein sie müssen nicht unbedingt mehr mit ihrer Belegschaft reden, die Unternehmer müssen ihren Mitarbeitern einen besseren Zugang zum Wohlstand ermöglichen und WENIGER reden sondern sich dafür bemühen dass eine ETWAS ausgeglichenere Verteilung der Wertschöpfung erfolgt, dann wird e auch wieder mit dem "miteinander" klappen.

    Wenn die Wirtschaft so weiterwurstelt dann wird es den Mittelstand gar nicht mehr geben und das ist dann ein Pulverfass.
    • Maracuja 18.02.2017 13:06
      Highlight Highlight Denke auch nicht, dass es gut rüberkommt, wenn in Firmen, die seit Jahren rationalisieren und keine Lohnerhöhungen für Durchschnittsangestellte mehr gewähren, diejenigen, die sich selbst fette Bonis auszahlen, nun auch noch die Belegschaft mit ihrer neoliberalen Propaganda volllabbern werden. Aber in der Blase im Umfeld von Détruire Suisse hat man längst jeden Bezug zur Realität der Durchschnittsverdiener verloren.
    • Thinkdeeper 18.02.2017 14:45
      Highlight Highlight Genau. Politik und Wirtschaft haben dem Bürger zu dienen und nicht umgekehrt.
      Wenn Unternehmer weiterhin Fat Cat, antisoziale Leistungsträgersyndrome und abzocke kultivieren & auf der anderen Seite mehr als 10% Working poor bzw. 3- 25% Arbeits-/Erwebslose schönreden wird es deftig knallen. Ein fairer New Deal ist Grundeinkommen für Alle bezahlt durch Konsum-, Transaktions-, Kapitalgewinn und progressiv nach oben unbegrenzte Einkommenssteuern, Vermögenssteuern (hoher Freibetrag) Risikoabgestufte Gewerbebewilligung, Körperschaftssteuer, Busse und eingezogen Vermögen fehlbarer Unternehmen.
    • FrancoL 18.02.2017 14:57
      Highlight Highlight @Maracuka; Bestens dargestellt, ich denke es ist für mich schon fast "widerlich" wie teilweise versucht wird mit vollem Portemonnaie der Belegschaft klar zu machen dass gespart werden muss, dass mehr zu leisten ist und es zeigt vor allem dass da eine gewisse Schicht die Arbeitnehmer für Vollidioten hält. Eigentlich tragisch wenn man sich vor Augen führt, dass diese Vollidioten zum guten Resultat des Unternehmens beitragen sollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp Burri 18.02.2017 12:12
    Highlight Highlight Es tut mir ja leid aber die Aussagen von Frau Gentinetta strotzen ja nur so vor wirtschaftlichem Halbwissen und ihrer politischen Couleur ... ein solches "Interview" mit einer "Expertin" müsste gross und rot als Kommentar gekennzeichnet werden.
    • DerTaran 18.02.2017 13:07
      Highlight Highlight Ein Interview ist immer auch ein Kommentar.
  • smoking gun 18.02.2017 12:02
    Highlight Highlight "Ich frage mich, ob nicht der Mittelstand die Kosten der Ablehnung wird tragen müssen." Dieser Satz von Frau Gentinetta klingt wie eine Drohung.

    Sie hätte auch sagen können: "Der Mittelstand wird auf jeden Fall die Kosten tragen müssen, weil bei meiner neoliberalen Klientel die Gewinnmaximierung oberste Priorität hat. Akzeptiert, dass wir euch auspressen wie eine Zitrone, oder ihr müsst die Konsequenzen tragen."

    Nun, der Mittelstand könnte antworten: "Wir sind die Konsumenten und wir haben verstanden, welche Macht wir haben. Und wir lassen uns nicht mehr erpressen."
    • FrancoL 18.02.2017 12:17
      Highlight Highlight Richtig! noch selten habe ich bei Antworten so viele einseitige und unfertige Sätze gelesen, das Interview strotzt vor solchen "Halbheiten".
  • DerTaran 18.02.2017 11:56
    Highlight Highlight Danke für das Interview. Super Analyse der Situation (hätte man auch vor der Abstimmung bringen können).
    Ich bin immernoch der Meinung, dass die SVP/FDP Koalition die Hauptschuldigen an der Niederlage sind, weil sie die Schraube überzogen haben, aber die Gefahr, dass der Mittelstand die Zeche zahlen muss sehe ich auch.
    Am Ende muss unser Wohlstand erarbeitet werden und das Geld dafür kommt eben nicht vom Staat.
    Ich würde mir mehr informative Artikel zu Wirtschaftszusammenhängen wünschen, dann wären wir nicht so abhängig von politischen Statements.
    • FrancoL 18.02.2017 12:07
      Highlight Highlight Ein kleiner Denkfehler hat sich eingeschlichen, bzw Du hast etwas vergessen:
      "Am Ende muss unser Wohlstand erarbeitet werden und das Geld dafür kommt eben nicht vom Staat"
      völlig richtig, ABER das Erarbeiten des Wohlstandes findet über die Wertschöpfung eines jeden Unternehmens statt und die Wertschöpfung für dann zum Wohlstand wenn sie BESSER (nicht gleich, nur besser) verteilt wird sonst wird mit dem Wohlstand nichts und genau das passiert heute, die massive ungleiche Verteilung generiert einen ungleichen Wohlstand!
    • Firefly 18.02.2017 12:16
      Highlight Highlight Richtig der Wohlstand muss erarbeitet werden, von denen die Arbeit leisten und aber seit langem keine Lohnerhöhung mehr kriegen, währenddessen die Unternehmen dank der erbrachten Arbeit der Arbeitnehmer immer mehr Gewinne verbuchen, den sie nicht weitergeben sonern nach Panama oder so verschieben. So entsteht kein Wohlstand so entsteht Reichtum für ein paar wenige.
    • Thinkdeeper 18.02.2017 15:13
      Highlight Highlight @ Taran Sie hat nur Halbwissen zusammengefasst um Reichtum für ein paar wenige zu verschleiern. Keine einzige konstruktive Lösung sondern Allgemeinplätze und "Drohung" an den Mittelstand.
      Als Bürger des untere Mittelstand ist mir bewusst, dass ich die Rechnung bezahle. Ich will aber transparent Wissen wofür und kein "Gewinne Privat, Verluste und Risiken dem Staat". Ich will auch keine Unternehmen subventionieren. Wenn Risiken in Form von to big to fail, Arbeitslose, Sozialhilfe oder Katastrophen zu tragen sind wird Allmendewirtschaft, hohe Risikoprämien bzw. Entzug der Bewilligung fällig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • winglet55 18.02.2017 11:49
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, das sich Ottonormalo von der Politik wie auch von unsern Wirtschaftskapitänen verarscht fühlt.
    Der CEO erklärt den MA's das es dieses Jahr leider keine Lohnerhöhung gebe, wegen dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, gleichzeitig schiebt sich das Topmangement Mio.-Boni zu. Die Wirtschaftspolitiker bemühen sich um das Fussvolch auch bloss VOR den Wahlen, nachher sieht man sie nicht mehr (gilt eig. für alle Parteien. Die Werbeflut die gewisse Parteien einem in Briefkasten spülen, vielfarbig auf Hochglanz, nährt den Überdruss auch zunehmend!
  • FrancoL 18.02.2017 11:47
    Highlight Highlight Das Interview ist interessant, teilweise die Antworten gar holzgeschnitzt und ambivalent.

    Ich picke einen Satz heraus:

    "Ihre Aufgabe (der Unternehmer) ist es, die Wertschöpfung zu steigern und damit letztlich auch Arbeitsplätze zu sichern."

    Das Wort "letztlich" ist hier interessant! Die Arbeitsplätze stehen also am Schluss der Kette. Die Wertschöpfung und deren Steigerung dient zuerst vielen Vielem, nur sekundär der Reinvestition und das ist das Problem das man subsummiert unter der wachsenden Ungleichheit zusammenfassen kann.
    Die Steigerung der Wertschöpfung ist besser zu verteilen.
    • Besserwisser 18.02.2017 12:40
      Highlight Highlight @FrancoL Dein herausgepicktes Wort "letztlich" besitzt zwei Bedeutungen und nicht nur die, welche bessser in deine Argumentation passt.

      Duden:

      "Letztlich"

      1. bei genauer Überlegung; im Grunde genommen; schließlich [doch]
      2. in einem letzten Stadium; schließlich, endlich, zum Schluss

      Du behauptest, sie meinte Nr. 2. Man kann ebenso behaupten, sie meinte Nr.1 womit deine Argumentation hinfällig wird. Um dies zu erfahren, müsste man sie fragen.
    • FrancoL 18.02.2017 14:49
      Highlight Highlight @Besserwisser: Ich weiss tatsächlich nicht welche der beiden Interpretationen in diesem einen von mir geposteten Satz gemeint ist. Wenn ich aber den ganzen Artikel lese, dann ist die Richtung der Aussage durchaus so zu interpretieren dass die Arbeitsplätze nicht vorrangig sind, wenn ich noch die Wirtschaft genauer betrachte, dann sind die Reinvestitionen ebenfalls zweitrangig.
      Aussagen gerade einer Philosophin kann man, ja muss man in einem Gesamtkontext lesen dürfen.
    • FrancoL 18.02.2017 14:53
      Highlight Highlight @Besserwisser; Es ist zudem nicht meine Argumentation sondern die der Gentinetta. Sie hätte ganz gut den Fokus auch deutlich auf die Arbeitsplätze setzen können, also auf die Reinvestitionen.
      Sie wird ihre Gründe haben wieso sie dies nicht tat, vermutlich weiss sie ganz gut was in der Wirtschaft abgeht.
  • manhunt 18.02.2017 11:42
    Highlight Highlight ein bisschen viel blabla für jemanden, der noch nie einen rappen san wertschöpfung erzielt hat.
  • stadtzuercher 18.02.2017 11:42
    Highlight Highlight Drohungen noch und nöcher. Nichts gelernt, die Abzockerelite.
  • Sandro Lightwood 18.02.2017 11:41
    Highlight Highlight Sie wollen es wirklich nicht verstehen. Krass.

    So einfach wäre eine USR III (b) zu Retten: Ja liebes Stimmvolk, man kann tatsächlich darüber streiten, ob die Reform zu weit gegangen ist und teilweise zu einseitig ausgefallen ist. Wir nehmen das Votum ernst, gehen über die Bücher und werden eine ausgewogenere Variante erbeiten.

    Und nicht so: Ihr habt einfach alle etwas gegen uns da oben und versteht nicht, um was es geht. Ihr wollt keine Reform? Wie kann man nur so dumm sein. Wir müssen euch intensiver bearbeiten und eure Chefs miteinbinden damit ihr brav folgt.

    Verblendung.
  • Filipposchubser 18.02.2017 11:35
    Highlight Highlight Besorgt dreinblickende Philosophin verzweifelt an vermittlungsresistenten Mitarbeitern und Mitbürgern. Grundhaltung: Es wäre doch so schön, wenn alle machen würden was ich sage... Vielen Dank für die aufschlussreiche Einsicht in ein gestriges Gedankengut...
  • Firefly 18.02.2017 11:28
    Highlight Highlight "Ich frage mich, ob nicht gerade der Mittelstand die Kosten der Ablehnung wird tragen müssen"
    Falls dem so sei und die Eliten das so durchdrücken, wird der Mittelstand eben noch missmutiger werden, und wie das enden kann, sehen wir ja gerade ennet dem Teich.
    Es wird Zeit, dass die Eliten weltweit begreifen, dass der Mittelstand Steuergerechtigkeit fordert und dass Unternehmensgewinne in Lohnerhöhungen fliessen und nicht nach Panama oder Cayman Islands oder irgend so ein Steuervermeidungskonstrukt.
    Dies sind legitime umsetzbare Forderungen, es wurden schon andere globale Standards geschaffen.
    • Alnothur 18.02.2017 11:48
      Highlight Highlight Dann ist die SP mit ihrer Fordetung nach Steuererhöhungen für den Mittelstand auf dem besten Weg...
  • MaTalk 18.02.2017 11:27
    Highlight Highlight Kommunikation löst keine Probleme. Hat jeder Kommunikatiönler in der ersten oder zweiten Vorlesung gelernt. Es sind die Handlungen, an denen die Wirtschaftsvertreter und CEO's gemessen werden. Es ist die Arroganz und Überheblichkeit der ewig gleichen Profiteure, von welcher wir alle genug haben. Und natürlich bezahlt immer der Mittelstand die Zeche. Wer denn sonst?
  • dorfne 18.02.2017 11:24
    Highlight Highlight Die Botschaft zwischen den Zeilen: die Schweizer Wirtschaft gehört nicht den Schweizern, sondern anonymen Aktionären, die über die ganze Welt verstreut leben. Die haben nat. Kein Interesse unser Gesundheitssystem, die Sozialfürsorge usw. mit zu finanzieren. Damit ihre Interessen gewahrt werden, beschäftigen sie in der Schweiz ein hochbezahltes Heer von "Beratungsfirmen", Steueranwälten usw., die zum Teil in der Parlamenten sitzen und die Gesetze bestimmen. Desmaskierend die Aussage, die dir. Demokratie sei schädlich für die Wirtschaft.
    • poga 18.02.2017 11:45
      Highlight Highlight So wie ich die Kommentare durchlese, bist du der Erste, der verstanden hat, was die Dame sagen wollte.
  • whatthepuck 18.02.2017 11:24
    Highlight Highlight "Der Grundsatz «Was für die Wirtschaft gut ist, ist für alle gut» gilt so nicht mehr. Man kann nicht mehr voraussetzen, dass er einfach geglaubt wird. Man muss ihn erklären."

    Der gilt nicht, weil er schlicht nicht wahr ist! Da gibt's auch nichts zu erklären.

    Das Nein war ein Nein zu dieser Reform und nicht zu der Tatsache, dass wir eine Reform brauchen. Ein ausgewogenerer Vorschlag würde angenommen.

    Diese Frau verwendet in ihren Argumentationen verschiedene Stereotypen (der Bürger, das Land, Links-Rechts...), stemmt sich aber gegen eine stereotypisierung "der Wirtschaft". Finde den Fehler.
    • flausch 18.02.2017 11:42
      Highlight Highlight Genau das und nichts anderes ist meine Meinung.
  • Passierschein A38 18.02.2017 11:07
    Highlight Highlight Ach diese sogenannten "Liberalen" kotzen mich tierisch an - gehts der Wirtschaft gut, sahnen sie fett ab und nehmen reichlich Boni für sich.
    Geht der Wirtschaft mal etwas schlechter, werden massenhaft Leute entlassen und Gehälter gekürzt und vor allem NACH STEUERERLEICHTERUNGEN GESCHRIEN!
    • FrancoL 18.02.2017 11:50
      Highlight Highlight Und die Boni fliessen trotzdem, etwas redimensioniert aber immer noch reichlich, auch wenn es dem Unternehmen entsprechend schlechter geht.

      Ueber den kleinen Unterschied des entlassenen Top-Manager und des entlassenen Arbeiters (bis hinauf ins mittels Kader) mag ich mich schon gar nicht mehr äussern.

      Ja das ist zum kotzen.
    • dorfne 18.02.2017 12:04
      Highlight Highlight ...ha, die kassieren auch Boni wenns der Wirtschaft schlecht. Beispiel? Die CS : 3 Milliarden Verlust im 2015 - Boni in gleicher Höhe - sage und schreibe 3 Milliarden.
  • todesnachti 18.02.2017 11:01
    Highlight Highlight Insbesondere die Firmen und Arbeitgeber, die von der USR III profitiert hätten sind jene, die am wenigsten glaubwürdig und vertrauenserweckend. Wenn Väterchen Firma seinen Managern Millionen zahlt, Steuern optimiert (hinterzieht?) und ständig damit droht, das Land zu verlassen, würde ich als Angestellter sicher nicht auf seine Meinung hören, insbesondere je weiter unten ich von der Leiter bin.
    Durch die Pauschalisierung des "Volkes" auf Angestellte/Proletariat, das noch zu dumm ist, selber zu denken spielt sie nur Sozia in die Hände, deren Ideen genau wie ihre in der Vergangenheit stecken.
    • sir_kusi 18.02.2017 11:45
      Highlight Highlight Du redest wohl von ein paar Grossfirmen aus den Medien und nichtvon den KMU, wo die meisten Leute arbeiten.

      Was ist falsch daran, dass der Arbeitgeber die Auswirkungen einer Abstimmung auf sein Geschäft darlegt? Schliesslich muss er ja reagieren falls er betroffen ist. Als Mitarbeiter musst du die Meinung nicht teilen, aber so oder so mit den Auswirkungen auf die Firma leben (oder kündigen).
    • todesnachti 18.02.2017 11:52
      Highlight Highlight KMU wollen/können das Land allerdings nicht verlassen und hätten praktisch nicht von der USR III profitiert. Vlt. reden KMU Besitzer ihren Mitarbeitern auch nicht dreinn wenns ums Abstimmen geht.
  • Yolo 18.02.2017 11:00
    Highlight Highlight OMG, was für ein intellektuelles Minimimi...
  • sir_kusi 18.02.2017 10:56
    Highlight Highlight Ah ja: Irgend ein privatwirtschaftlicher Arbeitgeber (aka Unternehmer) und seine Angestellten müssen das Geld zuerst erwirtschaften, bevor es vom Staat wieder ausgegeben werden kann.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/wenn-der-staat-sich-verselbstaendigt-1.18499463
    • _helmet 18.02.2017 11:55
      Highlight Highlight ..und damit dann wieder zu den Unternehmen fliesst. Staatsausgaben sind ein wichtiger Teil der Nachfrage. Das geht oft vergessen. Und gleichzeitig werden damit noch öffentliche Güter geschaffen. ..Aber ohne Zweifel, Unternehmen brauchen gute Bedingungen. Und das sind sie in der Schweiz ja auch.
    • Der Zahnarzt 18.02.2017 12:07
      Highlight Highlight Sie verbreiten hier die übliche NZZ/ Economisuisse/ Liberalismus Lüge.
      Typische NZZ / Liberalismus Lüge!

      Diese sogenannten Unternehmer wären ohne den Staat gar nichts. Damit ein Unternehmen überhaupt Geld verdienen kann, braucht es einen funktionierenden Staat / Gesellschaft d. h.:

      Infrastruktur, Währung, Polizei, Rechtspflege, Schulen, sozialisierte Menschen (d. h. Menschen mit Sinn für Fairness, Anstand etc.) usw. usw.

      Die Wirtschaft kann die Voraussetzungen für eine funktionierende Wirtschaft nicht selbst schaffen, möchte sich aber an diesen Kosten nicht beteiligen.
    • Adremos 18.02.2017 12:49
      Highlight Highlight Dazu noch den Fakt, dass der Staat Schweiz seit seiner Gründung immer Bürgerlich regiert war....
  • ChiliForever 18.02.2017 10:51
    Highlight Highlight Die USRIII-Diksussion erinnert mich an TTIP+CETA bei uns in Deutschland: Eigentlich gute Sachen mit leider ein paar so unsinnigen Inhalten (bei TTIP+CETA sind's zB, neben anderen,die Schiedsgerichte), daß man als normaler Bürger einfach nicht dafür sein kann.

    Und das ist ein Versagen der verantwortlichen Politiker, weil sie glauben, der Bürger würde schon jede Kröte schlucken. Tut er aber nicht.

    Die USRIII scheint eigentlich gut für die Schweiz zu sein, einige Steuerermäßigungen aber so hoch, daß der Bürger die Zeche zahlt.

    Das hat Gentinetta augenscheinlich nicht verstanden.
    • poga 18.02.2017 11:53
      Highlight Highlight Sie hat jedoch nicht ein einziges Mal den Inhalt der USR 3 kommentiert oder verteidigt. Sie hat lediglich auf die Gefahr hingewiesen, dass der Mittelstand unter der fehlenden Rechtssicherheit am meisten leidet. Wenn du den Artikel in diesem Wissen noch ein mal durchliest, wirst du sehen dass sie eventuell gar nicht so falsch liegt.
    • ChiliForever 18.02.2017 12:59
      Highlight Highlight @poga:Und genau das ist das Problem. Sie geht nicht auf die Inhalte ein, setzt sich nicht mit der Kritik auseinander. Sie sagt nur, "der Mittelsandschadet sich selbst am meisten".
      Ginge sie auf die Inhalte ein, könnte sie die Fehler zeigen und eine bessere Alternative benennen. Das macht sie nicht, sie hat die Sorgen nicht verstanden. Die TTIP/CETA-Befürworter sind genau so.
      Die Bürger erscheinen das klüger und weiter zu sein.
  • Cloud1000 18.02.2017 10:50
    Highlight Highlight Wieder einmal mehr Gefasel aus dem wirtschaftlichen Theoriebüchlein.

    Fakt ist das vom Wachstum der letzten Jahre in der Schweiz vorallem die Firmeneigentümer, Grossgrundbesitzer und Grossaktionäre profitiert haben. Der Mittelstand steht je den mehr einer hohen Konkurrenz gegenüber. Bitte erklären sie mir diese Statistikzahlen und wieviel der Mittelstand davon profitiert hat:

    - hohe Arbeitslosigkeit Ü50
    - Lohndruck aufgrund Konkurrenzdruck durch Zuwanderung
    - explodierende Immobilienpreise
    - Kosten für die Infrastruktur
    usw.






  • Alnothur 18.02.2017 10:50
    Highlight Highlight Ja, der Mittelstand wird die Kosten dieses Neins tragen müssen - sieht man sehr schön daran, dass die SP jetzt bereits nach Steuererhöhungen schreit.
  • sir_kusi 18.02.2017 10:46
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview, mal aus riner Perspektive, die man sich auf Watson nicht gewohnt ist. Konsquenterweise wird es in den Kommentaren schlechtgeschrieben.
    Besonders dieses Statement, was wohl bei vielen hier zutrifft: "Dabei beziehen immer mehr Menschen direkt oder indirekt Geld vom Staat.
    Das Verständnis dafür, woher der eigene Lohn und überhaupt unser Wohlstand kommt, ist nicht überall vorhanden. Die Umverteilung durch den Staat sorgt dafür, dass vieles geglättet wird. Das ist in einem gewissen Mass zwar richtig, geht aber nur, wenn die Steuereinnahmen zuerst erwirtschaftet werden."
    • Gigle 18.02.2017 11:41
      Highlight Highlight Stimmt, weil einem die Aussagen dieser Frau nicht passen muss man automatisch Geld vom Staat bekommen. Geniale Logik.
    • FrancoL 18.02.2017 12:03
      Highlight Highlight Interessant ist der Ausschnitt den Du gewählt hast. Es ist nämlich nicht ein von den meisten Bezügern gewollte Lage oder Situation sondern eine FOLGE einer Wirtschaft die immer mehr Ungleichheit schafft.
      Es ist bezeichnend dass diese Dame diesen Satz ausspricht OHNE auch nur zu erwähnen WIESO es zu diesen Bezügen aus der Staatskasse kommt.
      Würde man die Wertschöpfung NUR ETWAS gerechter verteilen dann wären diese Bezüge schnell reduziert. Doch so zeigt die Aussage verurteilend auf die Bezüger und das ist falsch.
    • strieler 18.02.2017 12:16
      Highlight Highlight Genau diese Aussage - welche sie anführen, ist aber eine, die bei genauerer Betrachtung nicht standhält..aber lesen sie doch diese Kommentare die hier alles so 'schlechtschreiben' was im Interview steht (Hint: die meisten enthalten Argumente die über den Artikel eben hinausgehen und nicht wie der ihrige, der einfach das wiedergibt, was wir alle schon oben gelesen haben..).
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  • Duweisches 18.02.2017 10:43
    Highlight Highlight Ach bitte, diese "Steuerunsicherheit" für die Unternehmen herrscht genau bis zur nächsten Abstimmung. Und diese wurde irgendwann auf ca. 2019/2020 angekündigt. Jetzt liegt es auch an den bürgerlichen, die neue Regorm gemässigter und Mehrheitsfähig auszuarbeiten.
    Nebenbei, woher unser Reichtum kommt will ich so genau wahrscheinlich gar nicht wissen...
    • stadtzuercher 18.02.2017 11:29
      Highlight Highlight steuerunsicherheit, tsts. dabei handeln alle globalen firmen (apple, google, starbucks, aber auch telecomfirmen wie ehemals orange) ihre steuertarife im hinterzimmer mit den steuerbehörden und den politikern aus.
      steuerunsicherheit ist normal heute, ist reine aushandlungssache. für grosse firmen. und der grund, dass apple nur noch 1% gewinnsteuern bezahlt, kmu aber 20-25%.
  • Gigi,Gigi 18.02.2017 10:39
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem ist doch, dass immer mehr - zum Beispiel die Menschen in den strukturschwachen Gebieten - von der Wirtschaft vergessen oder links liegen gelassen werden. Wenn nicht alle am Wohlstand partizipieren können, dann wird es für diese Volksgruppen schwer verständlich, wieso sich die Manager in der den internationalen Firmen derart hohe Löhne ausbezahlen.
  • Le_Urmel 18.02.2017 10:33
    Highlight Highlight Sehr interresant Aussage, nur stellt sich die Frage warum der Teil der Wirtschaft, der das Kapital und die Produktionsstätten besitzt maximal 15% Steuern zahlen soll und der andere Teil, der Wirtschaft, der seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt weit über 30% abführt?

    Das stösst den Bürgern auf, dass der eine Teil den anderen (schwächerenTeil) unterdrückt.

    Die Gewinne explodieren seit Jahren und die Gehälter erodieren
    • sir_kusi 18.02.2017 11:34
      Highlight Highlight Beziehst du dich im letzten Absatz auf die 99% KMU in der CH oder auf die paar Grossen, die in den Medien sind?
    • Le_Urmel 18.02.2017 11:55
      Highlight Highlight Die KMU werden von dieser Dame doch nicht vertreten, weil die haben meist die Bodenhaftung nicht verloren. Es sind ja auch nicht die KMU die drohen das Land zu verlassen.

      Eher schon gab es da ein paar CEOs grosser Konzerne, die damit drohten nach Dubai zu gehen, wenn in der Schweiz die Steuern steigen würde.
    • strieler 18.02.2017 12:19
      Highlight Highlight sir kusi ich antworte mal so wie ich es verstehen würde - auf die Unternehmen, welche auch von der USRIII überdurchschnittlich profitiert hätten - also wohl keine KMU...
  • koks 18.02.2017 10:30
    Highlight Highlight Arbeitete bei Avenir Suisse, der neoliberalen Lobbyorganisation der Abzocker und globalen Aktionäre.

    Und nebenbei: Ist sogar verwandt mit Pascal Gentinetta, dem neoliberalen ehemaligen Direktor von Economiesuisse, der Schwesterorganisation von Avenirsuisse.

    Ich bezweifle, dass die Lösungen für die Gesellschaft von Morgen von solchen Menschen kommen werden.
    • Jol Bear 18.02.2017 11:28
      Highlight Highlight Koks, Ihr Kommentar tönt ziemlich ideologisch, totalitär und vorurteilsbeladen. Und der Hinweis auf die Verwandtschaft mit der daraus gefolgerten Verurteilung, na ja, das kennen wir aus peripheren Ecken der politischen Ideologie...
    • strieler 18.02.2017 12:24
      Highlight Highlight Jol Bear - aber genau das, was sie koks vorwerfen, sagt er ja über die Aussagen Frau Gentinettas - und auch wenn koks etwas überspitzt nicht die einzelnen Aussagen von oben auflistet, die man so kritisieren kann (was aber andere Kommentierer hier durchaus machen), hatte ich beim lesen in beinahe jeder Antwort auch die Entsprechenden Aussagen / Worte / Wendungen etc. gefunden, die klassischerweise von den Wirtschaftsfreunden verwendet werden. Frau Gentinetta hat mit ihrer 'Ideologie' nicht gerade hinter dem Berg gehalten. (ich schreibe Ideologie in '', weil ich der Meinung bin, ...
    • strieler 18.02.2017 12:26
      Highlight Highlight dass ideologisch / Ideologie als Begriff an sich, nicht negativ konnotiert sein sollte - dass ist auch so eine Unart, die uns, oder besser gesagt ihnen, irgendwo in der politischen Diskussion beigebracht wurde.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Winschdi 18.02.2017 10:30
    Highlight Highlight Wenn mir mein CEO eine Abstimmungsempfehlung geben würde, wäre ich sehr nahe an einer Kündigung... Das geht ja gar nicht, aber egal, ca. 90% ihrer Aussagen decken sich eh nicht mit meiner Meinung.
    • Winschdi 18.02.2017 10:32
      Highlight Highlight "ihrer" = Frau Gentinetta
  • R&B 18.02.2017 10:26
    Highlight Highlight Ich konnte das Interview nicht fertig lesen... Die Ablehnung der USR3 ist die Aufforderung nach einer Überarbeitung und nicht Ablehnung. PS: Wir wissen, woher der Wohlstand kommt.

    Frau Gentinetta hat entweder keine Ahnung oder was ich eher vermute (ehemals avenir), dient auch den Reichen zu.

    Momentan wird von ihr und den Bürgerlichen herumschwadroniert, dass der Bürger zu dumm sei, die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen und dass man diese hätte besser erklären müssen.

    Das ist wie wenn ein Marketingler ständig neue Werbespots schaltet, was nicht hilft, wenn das Produkt Sch... ist.
    • Töfflifahrer 18.02.2017 10:57
      Highlight Highlight Ich habe es auch nicht fertig lesen können. Das alles zeigt doch auf, dass diese 'elitären' Kreise nicht verstanden haben was genau passiert ist und die wollen das auch nicht verstehen. Nur die Aussage, die Gewinne müssen zuerst erwirtschaftet werden, ist selten dämlich. Denn die Firmen um die es geht, erwirtschaften schon fast zu hohe Gewinne, die dann aber sicher nicht der Gesellschaft zu gute kommen sondern ins Ausland transveriert werden und einige wenige davon profitieren. Ist jetzt etwas gar Links geschrieben, aber ich habe das Gefühl es könnte in etwa stimmen.
  • _kokolorix 18.02.2017 10:25
    Highlight Highlight Die 'angebliche Umverteilung von unten nach oben' ist seit 40 Jahren im Gang und statistisch erwiesen. Man schaue sich die Studien von Piketty an, welch die exorbitanten Vermögenszuwächse des reichsten Prozentes eindrücklich aufzeigen.
    Katja Gentinetta produziert hier fast nur Worthülsen und lügt zum Teil schamlos. Die Unternehmer profitieren hier enorm von der Infrastruktur und bezahlen ihre Steuern eben nicht, was die vielen Nachzahlungen nach der Steueramnesie belegen.
    Ausserdem nehmen wir durchaus wahr, dass unsere Löhne seit Jahren stagnieren, während die Kosten laufend steigen
    • Luca Brasi 18.02.2017 10:45
      Highlight Highlight Müsste da nicht der Interviewer nachhaken? Ich meine, dass die Studien von Piketty doch auch bekannt sein sollten.
    • Homes8 18.02.2017 11:48
      Highlight Highlight Steueramnesie ist ein cooler Verschreiber
    • atomschlaf 18.02.2017 13:54
      Highlight Highlight Wobei genau gesagt die Umverteilung nicht einfach unten nach oben sondern von der Mitte nach unten und oben erfolgt.
  • Widmer 18.02.2017 10:19
    Highlight Highlight Gentinetta hat zuletzt bei Avenir Suisse gearbeitet. Das sagt eigentlich alles. Avenir Suisse war noch nie KMU-freundlich.
    • koks 18.02.2017 10:36
      Highlight Highlight erinnert sich noch jemand an das 'weissbuch' von avenir suisse im 1995? die anleitung für die gestaltung einer neoliberalen gesellschaft. privatisierung, steuersenkungen etc. genau das, woran heute die welt krankt.
      https://www.woz.ch/-5cd
      katja gentinetta sollte sich schämen.
    • Homes8 18.02.2017 12:06
      Highlight Highlight Fragt sich, was man unter KMU versteht.
      Oft denkt ein Einzel- oder Kleinst-Unternehmer denkt er sei mit "K" gemeint. Das soll er auch glauben, Dabei denken Avenir Suisse und die Politiker dabei an Unternehmen mit ca. 50 Angestellten und Umsatz von 10Mio.
      Einzelunternehmer sind für die nur ein notwendiges Übel wie Angestellte.

      Früher wurde gefragt: "Syt dr öber, oder nämed dr Lohn?"
  • Wolfsblut 18.02.2017 10:11
    Highlight Highlight «Wirtschaftsführer sehen eine Gefahr in der direkten Demokratie…» Dieser Satz zeigt, wer die alleinige Macht will. Unternehmen siedeln sich auch in der Schweiz an, weil die direkte Demokratie langfristig Stabilität garantiert. Unser Land hat mehr zu bieten, als tiefe Steuern für Konzerne.
    • Alnothur 18.02.2017 10:48
      Highlight Highlight Vielleicht hättest du den Satz fertiglesen sollen.
    • Töfflifahrer 18.02.2017 10:58
      Highlight Highlight Ja stimmt, aber unsere Politiker sägen sehr beharrlich an dem Mehr das wir zu bieten haben.
  • pun 18.02.2017 10:07
    Highlight Highlight Tl;dr
    Die Argumente für die USR3 sind noch dieselben, die Einsicht auf der wirtschaftsliberalen Seite klein und der Kapitalismus funktioniert immernoch gleich wie vorher.

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