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«Gotthard-Raser» sitzt nach langem Hickhack nun im Gefängnis



ARCHIV - ZUM KAMPAGNENSTART ZUR ABSTIMMUNG AM 28. FEBRUAR 2016, DURCH BUNDESRAETIN DORIS LEUTHARD STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Das Tunnel Einfahrtsportal des Gotthard Strassentunnel in Goeschenen anlaesslich einer Medienfuehrung durch den Gotthard Tunnel von Freitag 4. September 2015 bei Goeschenen.

Bild: KEYSTONE

Gut vier Jahre nach seiner gefährlichen Fahrt durch den Gotthard-Tunnel sitzt ein deutscher Raser seit Dienstag im Gefängnis. Zuvor wurde vergebens versucht, den Mann zum freiwilligen Haftantritt zu bewegen.

Er sei am Morgen an seinem Wohnort im Kreis Ludwigsburg von Polizisten abgeholt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Der 44-Jährige hatte sich zuletzt selbst für krank erklärt und war mehreren Aufforderungen, sich bei den Behörden zur Untersuchung zu melden, nicht nachgekommen.

Der Mann hatte im Jahr 2014 mehrmals mit viel zu hoher Geschwindigkeit im Gotthard-Tunnel überholt. Teils mit Tempo 200 lieferte er sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei.

Ein Gericht in Lugano verurteilte ihn deshalb in Abwesenheit zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten – zwölf Monate davon waren unbedingt zu verbüssen. Das Oberlandesgericht Stuttgart entschied in diesem Frühling, dass der Mann seine Haftstrafe in Deutschland absitzen muss. Eigentlich hätte er bereits seit Anfang Juni im Gefängnis sitzen müssen. (aeg/sda/dpa)

Eine optische Täuschung soll Raser stoppen

Video: srf

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Laky 16.10.2018 17:33
    Highlight Highlight Kurz zur info: das urteil wurde durch die schweiz gefällt und miitels gesuch zur umsetzung nach de geschickt. Die kosten muss der ch-staat zahlen.
  • D(r)ummer 16.10.2018 15:16
    Highlight Highlight Gut so.

    Ich schätze, dass ihm das Grinsen vergangen ist.

  • tzhkuda7 16.10.2018 14:45
    Highlight Highlight Die Zusammenarbeit der Justiz in Europa ist essenziell, um solchen Leuten das Handwerk zu legen. Sonst können Personen die Justiz der Staaten gegeneinander ausspielen (siehe Pastor in der Türkei).

    Das Deutschland den Mann nicht an uns ausliefert ist sogar doppelt von uns zu bedanken.
    Somit werden die Aufenthaltskosten noch dazu an Deutschland überwälzt und müssen nicht von uns getragen werden.
  • Triple 16.10.2018 13:23
    Highlight Highlight Eigentlich bin ich unseren Verkehrsbussen eher kritisch eingestellt. Hier allerdings gehe ich mit unserem Gesetzgeber einig und 12 Monate sind noch gnädig. Vorbildlich, dass die Deutsche Justiz in diesem Fall mitspielt.
    • derEchteElch 16.10.2018 17:47
      Highlight Highlight Seit der Einführung von Via Sicura ist die Anzahl Verkehrstote verglichen mit der Zahl vor der Einführung um ca. 100 Tote gesunken.

      Die strengen Regeln zeigen also durchaus Wirkung. Wenn jetzt die Trendfahrzeuge (E-Bike etc) auch noch in der Gesetzgebung berücksichtigt werden, könnte dies sogar noch weiter sinken.
    • Triple 16.10.2018 23:25
      Highlight Highlight Tja, traue keiner Statistik die du nicht selber verfälscht hast.
  • Vintage 16.10.2018 13:07
    Highlight Highlight Uhh, fremde Richter haben ein Urteil gefällt und Deutschland hält sich daran.
    • Ueli_DeSchwert 16.10.2018 16:07
      Highlight Highlight Psst, nicht so laut, sonst fühlt sich noch wer getriggert :)
    • derEchteElch 16.10.2018 17:40
      Highlight Highlight Nicht ganz. Die fremden Richter haben nur entschieden, dass die von Schweizer Richtern in der Schweiz verhängte Strafe auch in Deutschland abgesessen werden kann/soll.

      Das stärkt sogar den Einfluss von Schweizer Gerichten im Ausland..

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