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Bitter für St.Gallen: Goalie Zigi hält einen Penalty von Nsame, aber er hat dabei keinen Fuss auf der Torlinie.
Bitter für St.Gallen: Goalie Zigi hält einen Penalty von Nsame, aber er hat dabei keinen Fuss auf der Torlinie.
Bild: keystone

Penalty-Déjà-Vu bringt FCSG um Sieg gegen YB – Sion taucht erstmals mit Trainer «CC»

Die 25. Runde der Super League bringt am Tabellenende keinen Umsturz, weil Schlusslicht Vaduz sowie Sion je eine Heimniederlage kassieren. St.Gallen und YB trennen sich nach einer turbulenten Partie mit einen Penalty-Déjà-Vu 2:2-unentschieden.
14.03.2021, 18:49

St.Gallen – YB 2:2

Mit einem gerechten 2:2 trennten sich St. Gallen und die Young Boys nach einem intensiven, aber nicht hochstehenden Spiel. Wie in Luzern und Basel sowie daheim gegen Vaduz liess der müde Meister auch in der Ostschweiz zwei Punkte liegen.

Zweimal führten die St. Galler – nach dem sehenswerten 1:0 von Elie Youan nach einem Traumpass von Victor Ruiz in die Tiefe und einem vom überragenden Spanier selbst verwerteten Foulpenalty. Aber zweimal kamen die Berner zurück. Per hart geahndetem Foulpenalty glich Goalgetter Jean-Pierre Nsame mit seinem 13. Saisontor in der Wiederholung vorerst zum 1:1 aus, und Meschack Elia schloss eine Musterkombination mit Jordan Siebatcheu mit dem 2:2 ab. Zuletzt rettete Ati-Zigi mit Big Saves in der Nachspielzeit gegen Spielmann und Siebatcheu.

Alle Tore der Partie.

Vor allem eine Szene gab in St. Gallen zu reden. Sie erinnerte an das packende 3:3 der beiden Kontrahenten vor einem Jahr. Wie damals am 23. Februar 2020 hielt Ati-Zigi einen Penalty, erneut musste dieser jedoch wiederholt werden, weil der Ghanaer die Torlinie zu früh verlassen hatte.

Zigi hat beim ersten Penalty-Versuch von Nsame keinen Fuss auf der Linie.
Zigi hat beim ersten Penalty-Versuch von Nsame keinen Fuss auf der Linie.
bild: screenshot srf

YB hat den Schwung in der Meisterschaft nach seinem Mammutprogramm etwas verloren. Drei Tage nach dem 0:3 bei Ajax in Amsterdam zeigten sich die Berner müde, mit zahlreichen Fehlpässen und Ungenauigkeiten. St. Gallen, mit Basil Stillhart als Rechtsverteidiger und Stergiou wieder im Abwehrzentrum, agierte spielfreudig und aufsässig und in der Abwehr stabil, ehe gegen Spielende die Kräfte schwanden.

St. Gallen - Young Boys 2:2 (1:0)
SR Schnyder.
Tore: 9. Youan (Ruiz) 1:0. 62. Nsame (Foulpenalty) 1:1. 73. Ruiz (Foulpenalty) 2:1. 82. Elia (Siebatcheu) 2:2.
St. Gallen: Ati-Zigi; Stillhart, Stergiou, Fazliji, Muheim; Quintillà; Görtler, Youan (71. Guillemenot); Ruiz (83. Lüchinger); Adamu (75. Cabral), Duah (83. Babic).
Young Boys: Faivre; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort; Fassnacht (75. Spielmann), Aebischer (83. Lauper), Sierro (83. Rieder), Moumi Ngamaleu; Mambimbi (68. Elia), Nsame (68. Siebatcheu).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Abaz, Kräuchi und Traorè (alle verletzt). YB ohne Von Ballmoos, Camara, Garcia und Petignat (alle verletzt). Verwarnungen: 4. Fazliji (Foul), 29. Zesiger (Foul), 31. Nsame (Foul), 35. Ruiz (Reklamieren). 63. Görtler (Foul), 63. Sierro (Foul), 67. Mambimbi (Foul), 86. Elia (Foul).

Natürlich führte der Penalty-Wahnsinn zu hitzigen Diskussionen.
Natürlich führte der Penalty-Wahnsinn zu hitzigen Diskussionen.
Bild: keystone

Sion – Servette 1:2

Ein überzeugendes Servette hat erstmals in dieser Saison ein welsches Derby gewonnen. Die Genfer siegten in Sitten nach einem Doppelschlag in der ersten Halbzeit 2:1. Mit dem vierten Sieg in Folge ist Servette die Mannschaft der Stunde in der Super League. Eine längere Serie haben bislang nur die Young Boys (sechs Siege) hingelegt.

Für Sions Präsident Christian Constantin ist der zweite Einsatz als Interimscoach nach der Absetzung von Fabio Grosso missraten. Anders als beim 3:1-Sieg in Lausanne mussten sich die Walliser zu lange dominieren lassen. In der Schlussphase reichte es nur noch zum Anschlusstor des eingewechselten Yamato Wakatsuki.

Ganz in die Nähe eines Torerfolgs kamen allerdings ebenfalls zuerst die Sittener. Nach einer Viertelstunde zwang Verteidiger Jan Bamert Servettes Goalie Jérémy Frick mit einem Kopfball auf eine Freistossflanke von Anto Grgic zu einer hervorragenden Parade.

Ab der 33. Minute zahlte sich die unbestrittene Überlegenheit der Genfer gebührend aus. Innerhalb von vier Minuten trafen Alex Schalk mit einem Kopfball und Théo Valls mit wuchtigem Dropkick via Pfosten nach einem Abpraller. Erst danach kam Sion ein bisschen besser auf. Kurz vor der Pause wurde Frick auch von Jared Khasa zu einer tollen Abwehr gezwungen. Chancen von dieser Güte hatte die Mannschaft von Trainer Alain Geiger indessen mehr.

Sion - Servette 1:2 (0:2)
SR Tschudi.
Tore: 33. Schalk (Sauthier) 0:1. 36. Valls 0:2. 84. Wakatsuki (Uldrikis) 1:2.
Sion: Fickentscher; Bamert, Ndoye, Abdellaoui; Serey Die; Tosetti (71. Wakatsuki), Baltazar (83. Rodrigues), Grgic, Lovisa (46. Iapichino); Tupta (46. Uldrikis), Khasa.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Clichy; Ondoua; Cognat, Valls (83. Koné); Stevanovic, Kyei (83. Cespedes), Schalk (73. Antunes).
Bemerkungen: Sion ohne Martic, Theler (beide gesperrt), Clemenza, Hoarau, Doldur, Zock, Iapichino, Kabashi, Wesley und Andersson (alle verletzt). Servette ohne Diallo, Imeri, Fofana, Henchoz, Ricardo Alves und Holcbecher (alle verletzt). Verwarnungen: 14. Sasso (Foul), 65. Abdellaoui (Foul), 72. Khasa (Foul), 74. Sauthier (Foul), 80. Uldrikis (Foul).

Trainer Constantin kassiert gegen Servette eine Niederlage.
Trainer Constantin kassiert gegen Servette eine Niederlage.
Bild: keystone

Vaduz – Lugano 0:3

Der FC Lugano feiert in der 25. Runde der Super League im Liechtenstein bei Schlusslicht Vaduz einen ungefährdeten 3:0-Sieg. Den Tessinern spielt ein frühes Tor in die Karten.

Einen günstigen Gegner für ein frühes Gegentor gibt es kaum. Der FC Lugano ist in der Super League allerdings eine der unangenehmsten Aufgaben, liegen die Luganesi einmal in Führung. So gesehen war die dritte Minute im Spiel von Schlusslicht Vaduz gegen Lugano bereits der Super-GAU. Eine missglückte Kopfball-Abwehr von Denis Simani landete über Umwege bei Joaquin Ardaiz, der Uruguayer überzeugte beim 1:0 mit den nötigen Nerven und dem Abschluss in die entfernte Torecke.

Alle Tore der Partie.

Mit dem 1:0 im Rücken spielten die Gäste aus dem Tessin ihre Stärken gegen ein verwundbares Vaduz gnadenlos aus. Die Mannschaft von Maurizio Jacobacci stand in der Abwehr gut und griff den Gegner bei Kontern überfallartig an. Zwanzig Minuten nach dem 1:0 war Ardaiz erneut erfolgreich, diesmal traf der 22-Jährige nach flacher Hereingabe des aufgerückten Numa Lavanchy vom Penaltypunkt. Mijat Maric sorgte zwanzig Minuten vor Schluss mit dem 3:0 für die Entscheidung.

Vaduz - Lugano 0:3 (0:2)
SR Bieri.
Tore: 3. Ardaiz 0:1. 24. Ardaiz (Lavanchy) 0:2. 69. Maric (Ziegler) 0:3.
Vaduz: Büchel; Rahimi (65. Cicek), Simani; Schmied; Dorn, Gasser (46. Coulibaly), Gajic, Lüchinger (75. Gomes), Obexer (71. Hug); Di Giusto; Djokic (65. Ibrisimovic).
Lugano: Baumann; Kecskes, Maric, Ziegler; Lavanchy, Custodio (77. Covilo), Lovric, Guerrero; Bottani (77. Macek); Ardaiz (68. Gerndt), Abubakar (56. Sabbatini).
Bemerkungen: Vaduz ohne Schmid (gesperrt), Wieser und Prokopic (verletzt). Lugano ohne Daprelà (gesperrt). Verwarnungen: 26. Kecskes (Foul). 67. Cicek (Foul). 77. Ibrisimovic (Foul). (pre/sda)

Bild: keystone

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GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

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