Gesellschaft & Politik
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Mit dieser bizarren «Todesanzeige» machen Eltern eines toten Arztes Druck auf die St.Galler Behörden

Der Sohn einer Arztfamilie aus St.Gallen stirbt. Weil die Familie überzeugt ist, dass der Sohn einem Verbrechen zum Opfer fiel, verlangt sie eine Obduktion. Die Staatsanwaltschaft leitet jedoch keine Untersuchung ein. Jetzt macht die Familie den Fall durch ein sehr ungewöhnliches Zeitungsinserat öffentlich. 



Brief Tagblatt

So inserierte die Familie im «St.Galler Tagblatt».

Die Familie Wissmann hat heute dieses Inserat im St.Galler Tagblatt geschaltet, das aussieht, wie eine Todesanzeige. Darin spricht sie direkt zu ihrem toten Sohn Philipp und lässt diesen wissen, sie habe alles versucht, seinen Tod aufzuklären. 

Die wichtigsten Fakten: 

Update mit der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft gegenüber watson: Sprecher Roman Dobler sagt: «Es gibt keine konkreten Hinweise auf Dritteinwirkung.» Man gehe von einem Suizid aus.» Dobler bestätigt, dass man Spuren von GHB gefunden hat. Allerdings sei die Droge nicht die Todesursache. Aus Pietätsgründen will Dobler keine Auskunft zur Todesursache geben. Aber: «Die Position, in der die Leiche gefunden wurde, spricht klar für einen Suizid.» Es gebe keine Hinweise, dass der Sohn das GHB nicht freiwillig eingenommen habe. (feb) 

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