USA
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Trump bezeichnet Clinton als «grösste Verliererin aller Zeiten»

Hillary Clinton hat in einem Interview kein gutes Haar an Donald Trump gelassen. Die Reaktion des US-Präsidenten liess nicht lange auf sich warten.



Ein Artikel von

Spiegel Online

US-Präsident Donald Trump hat Hillary Clinton auf Twitter als «grösste Verliererin aller Zeiten» bezeichnet. Sie könne einfach nicht aufhören, was gut für die republikanische Partei sei. Hillary sollte sich auf ihr Leben konzentrieren und es in drei Jahren noch einmal versuchen, schrieb Trump in Anspielung auf seinen Sieg bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr.

Clinton hatte zuvor in einem Interview über den US-Präsidenten und die aktuelle Sexismus-Debatte in den USA gesprochen. Sie wies unter anderem darauf hin, dass sich ihr Parteikollege Al Franken bei einer Frau entschuldigt habe, die ihm einen sexuellen Übergriff vorgeworfen hatte. Sie bedauere was Franken getan habe, sein Verhalten sei nicht zu verzeihen.

ZUM 1. JAHRESTAG DES WAHLSIEGES VON DONALD TRUMP ZUM 45. PRAESIDENTEN DER VEREINIGTEN STAATEN AM MITTWOCH, 8. NOVEMBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Republican presidential nominee Donald Trump and Democratic presidential nominee Hillary Clinton speak during the second presidential debate at Washington University in St. Louis, Sunday, Oct. 9, 2016. (KEYSTONE/AP Photo/Patrick Semansky)..

Werden keine Freunde mehr: Donald Trump und Hillary Clinton. Bild: AP

Aber er habe die Verantwortung übernommen und einer Untersuchung durch den Ethikausschuss des Senats zugestimmt. «So etwas höre ich nicht von Roy Moore oder Donald Trump», sagte Clinton.

Dem konservativen Senatskandidaten Moore aus Alabama werfen mehrere Frauen vor, sie Ende der siebziger Jahre sexuell belästigt zu haben. Eines der mutmasslichen Opfer war damals gerade einmal 14 Jahre alt. Trump äussert sich nicht zum Fall Moore, ganz im Gegensatz zum Fall Franken (mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier). Dem US-Präsidenten hatten im Wahlkampf mehrere Frauen Belästigungen vorgeworfen, was er zurückgewiesen hatte.

Es gebe «absolut nichts», was sie an Trump bewundere, sagte Clinton nun. Er sei eine Schande für das Amt. «Ich habe mir nicht vorgestellt, dass er so schlimm sein würde wie er nun ist.» (hut/dpa)

Mit dem Autoschlitten 320 km/h am Verkehr vorbei

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Video: srf

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 19.11.2017 18:04
    Highlight Highlight Also wenn ich Trump wäre, würde ich echt keine so grossen Töne Spucken.
    Denn der Fakt ist:
    1. Trump hat 3mio stimmen weniger!
    2. Mit Crosscheck hat man ca. 6 Mio. Stimmen in meist Rep. Bundestaaten verschwinden lassen.
    In Ohio hatte Trump 17 000 Stimmen mehr und Croscheck hat 400 000 Stimmen Anuliert!
    Ander wichtige Staaten ist das Verhältnis ca . 1-4 . Also massive mehr Stimmen gestaohlen als Vorsprung!
    3. Die Massive Russische Einflussnahme!
    4. Wikileaks
    Also mit so viel Hilfe 3 Mio weniger Stimmen, ist das wirklich ein Erfolg?
    9 5 Melden
  • INVKR 19.11.2017 16:55
    Highlight Highlight Nun, sie hat es geschafft, gegen Trump zu verlieren, also hat er nicht ganz Unrecht... Ob er wohl das damit gemeint hat?
    13 0 Melden
  • Enzasa 19.11.2017 13:36
    Highlight Highlight Warum sollte Trump seinen eingeschlagenen Pfad verlassen?

    Die Gefahr dabei ist, dass eine Gewöhnung eintritt, die Menschen sich weniger empören und diese unerlässliche Art als „Normal“ etabliert wird.


    6 2 Melden
  • rodolofo 19.11.2017 13:18
    Highlight Highlight Besser eine Verliererin sein, als ein verlogenes Arschloch.
    19 8 Melden

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