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Zuckerbergs Whatsapp-Kauf

Die wohl verrückteste Übernahme aller Zeiten

19 Milliarden Dollar zahlt Facebook für Whatsapp. Dabei hat Whatsapp gerade mal 50 Mitarbeiter. Dieser Deal irritiert die Hightechindustrie und stellt jeden bisherigen Firmenkauf in den Schatten. Ein Vergleich.

20.02.14, 12:33


Mark Zuckerberg, Facebook's co-founder and chief executive during a Facebook press event in Menlo Park, California in this file photo taken April 4, 2013. Facebook Inc will buy fast-growing mobile-messaging startup WhatsApp for $19 billion in cash and stock, as the world's largest social network looks for ways to boost its popularity, especially among a younger crowd.  REUTERS/Robert Galbraith/Files   (UNITED STATES - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY TELECOMS)

Dass Zuckerberg bereit ist, eine solch enorme Summe für Whatsapp zu zahlen, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass ein erbitterter Konkurrenzkampf unter den Technologieriesen herrscht. Bild: Reuters

12.5

Milliarden Dollar beträgt der teuerste je von Google getätigte Übernahme. 2012 zahlte Google die Summe für Motorola Mobility. Das Unternehmen ist immerhin 15000 Mitarbeiter stark.

8.5

Milliarden zahlte Microsoft 2011 für Skype. Damals arbeiteten bereits 900 Menschen weltweit für die IP-Telefonie-Software.

3.5

Milliarden Dollar zahlte Google im Januar dieses Jahres für das Automatisierungsunternehmen Nest Labs. Die Summe galt bis eben noch als gewagt. Nest Labs beschäftigt 130 Mitarbeiter.

FILE - In this May 11, 2011 file photo, attendees chat at the Google IO Developers Conference in San Francisco. Authorities in China have approved Google Inc.'s bid to buy phone maker Motorola Mobility, clearing the way for the $12.5 billion deal to close early next week. The Chinese government approved the deal on Saturday, May 19, 2012, Google spokeswoman Niki Fenwick said. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez, File)

Googles teuerste Übernahme kommt nicht an den Facebook-Whatsapp-Deal heran: 2012 liess sich Google Motorola «gerade mal» 12.5 Millionen leisten. Bild: AP

3

Milliarden Dollar bot Facebook letztes Jahr Snapchat an. Es wäre damals noch der grösste Zukauf in der Firmengeschichte Facebooks gewesen. Snapchat lehnte das Angebot jedoch ab. Was letztes Jahr noch arrogant wirkte, gilt heute als kluger Entscheid.

1.6

Milliarden Dollar zahlte Google 2006 für das damals 67 Mitarbeiter starke Videoportal Youtube. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass Youtube allein im letzten Jahr schätzungsweise über 5 Milliarden Dollar Umsatz generierte.

1

Milliarde Dollar zahlte Facebook 2012 für Instagram. Es war der bislang grösste Kauf von Facebook. Zum Zeitpunkt des Deals beschäftigte Instagram noch 12 Mitarbeiter und hatte kein Ertragsmodell.

30

Millionen Dollar liess sich Yahoo 2005 Flickr leisten.

5

Millionen Dollar: Für diese läppische Summe kaufte sich Google im Jahr 2004 die Bildverwaltungssoftware Picasa. 

epa04089916 (FILE) A file picture dated 20 January 2014 shows Jan Koum, founder of messaging service WhatsApp, speaking during the Digital Life Design conference in Munich, Germany, 20 January 2014.  Facebook announced on 19 February 2014 that it will buy messaging service WhatsApp for 19 billion dollars.  EPA/MARC MUELLER *** Local Caption *** 51187083

Ihm ist ein guter Deal gelungen: Whatsapp-Gründer Kuom. Bild: EPA/DPA FILES

(dwi)

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