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epa07707957 A handout photo made available by the presidential office shows Iranian president Hassan Rouhani (R) meeting with French envoy Emmanuel Bonne (L) in Tehran, Iran, 10 July 2019. French President Emmanuel Macron's top diplomatic adviser Emmanuel Bonne arrived in Tehran for a two-day official visit aimed to de-escalate recent tension between Iran and world powers over nuclear deal.  EPA/PRESIDENTIAL OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der iranische Präsident Hassan Ruhani (rechts) mit dem französischen Präsidentengesandten Emmanuel Bonne am 10.07. in Teheran. Bild: EPA

Atomstreit: Iran zuversichtlich für Lösung mit USA



Der Iran ist nach Unterredungen mit dem Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen Brief an Präsident Hassan Ruhani zuversichtlich, dass es im Streit mit den USA zu einer Lösung kommen könnte.

«Wir hatten gute Gespräche mit Emmanuel Bonne, wie eine Waffenruhe und ein angemessenes Endspiel aussehen könnte», twitterte Abbas Araghchi, Vizeaussenminister und einer der Hauptunterhändler in den Atomverhandlungen, am Donnerstag. Am Ende seines Besuchs überreichte Bonne ein Schreiben Macrons an Ruhani.

«Wir alle wollen, dass der Atomdeal vertragsgerecht umgesetzt wird ... Daher müssen alle Seiten die Gelegenheit nutzen, um dies auch zu verwirklichen»

Hassan Ruhani

Details zu dem Schreiben und wie das «angemessene Endspiel» aussehen soll, nannte Araghchi nicht. Bonne hatte am Mittwoch mit mehreren iranischen Spitzenpolitikern Gespräche über den Teilausstieg des Irans aus dem Atomdeal und den Streit mit den USA geführt.

Ruhani hatte in den Treffen mit Bonne die Bemühungen Macrons gewürdigt, das Wiener Atomabkommen von 2015 noch zu retten. Der Präsident versicherte, dass auch der Iran den diplomatischen Kanal offen halten werde. «Wir alle wollen, dass der Atomdeal vertragsgerecht umgesetzt wird ... Daher müssen alle Seiten die Gelegenheit nutzen, um dies auch zu verwirklichen», sagte Ruhani.

Teheran hat in den vergangenen Tagen demonstrativ gegen zwei zentrale Auflagen des Abkommens von 2015 verstossen, das den Iran von der Entwicklung einer Atombombe abhalten soll. Das Land hat die Menge an erlaubtem Uran (300 Kilogramm) überschritten und die Obergrenze bei dessen Anreicherung von 3.67 auf 4.5 Prozent erhöht.

Im September will der Iran dann auch die dritte Phase seines Teilausstiegs beginnen, dann will Teheran sein Uran noch höher anreichern und auch den Schwerwasserreaktor Arak aktivieren. Damit reagierte der Iran auf den Ausstieg der USA aus dem Deal 2018 und die «Nichtumsetzung des Abkommens» seitens der verbliebenen fünf Vertragspartner, der vier Uno-Vetomächte Frankreich, Grossbritannien, China, Russland sowie Deutschland. (mim/sda/dpa)

Haben ihre Differenzen: Trump und Ruhani

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 12.07.2019 06:17
    Highlight Highlight Iran verschafft sich mit den angekündigten Schritten Verhandlungsmasse. Die Einhaltung des Atomdeals führte erwiesenermassen nur dazu, dass die USA ihre Vertagsverpflichtungen verletztenund die EU vasallenhaft einknickte. Absolut verständliches Verhalten das nichts mit Provokation zu tun hat.
  • Ueli der Knecht 11.07.2019 16:11
    Highlight Highlight "Teheran hat in den vergangenen Tagen demonstrativ gegen zwei zentrale Auflagen des Abkommens von 2015 verstossen"

    Der Iran vertritt den Standpunkt, nicht gegen den Atomdeal zu verstossen, sondern die vertraglich vorgesehene (und daher erlaubte) Möglichkeit zu gebrauchen, einzelne Verpflichtungen zu suspendieren, solange die USA ihre vertragsverletzenden Sanktionen weiterhin aufrecht erhält.

    Der Vertragsbruch liegt auf Seiten der USA. Der Iran hält sich weiterhin an den Vertrag, der dem Iran die Suspendierung seiner Verpflichtungen erlaubt.

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