Medien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Österreichs Innenministerium warnt Polizei vor kritischen Medien



Das österreichische Innenministerium hat die Polizei in einer internen Mail vor bestimmten Medien gewarnt. Es empfiehlt dabei, die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Zeitungen auf ein Minimum zu beschränken.

«Leider wird wie eh und je seitens gewisser Medien (zum Beispiel ‹Standard›, ‹Falter›) sowie neuerdings auch seitens des ‹Kuriers› eine sehr einseitige und negative Berichterstattung über das BMI beziehungsweise die Polizei betrieben», heisst es in dem Schreiben, aus dem die Zeitungen «Der Standard» und «Kurier» zitieren. Auch beim «Falter» handelt es sich um eine österreichische Zeitung. «Ansonsten erlaube ich mir vorzuschlagen, die Kommunikation mit diesen Medien auf das nötigste (rechtlich vorgesehene) Mass zu beschränken (...)», heisst es in dem Schreiben weiter.

Absender der an die Kommunikationsverantwortlichen der Landespolizeidirektionen gerichteten Mail ist Ressortsprecher Christoph Pölzl. In einer Reaktion auf die Medienberichte verteidigte das Ministerium das Schreiben: «Was den besonders achtsamen Umgang mit den erwähnten Medien betrifft, so basieren die Erläuterungen auf teils jahrelangen Erfahrungen vieler Kommunikationsmitarbeiter im BMI», heisst es in der Mitteilung. Minister Herbert Kickl von der rechten FPÖ sei weder Auftraggeber noch Empfänger der Mail gewesen.

epa06995991 Austrian Foreign Minister Herbert Kickl speaks during a joint press statement with German Foreign Minister Horst Seehofer (not pictured) in Berlin, Germany, 04 September 2018. Seehofer and Kickl had a meeting to discuss recent political topics.  EPA/ALEXANDER BECHER

Der Innenminister Herbert Kickl sei nicht der Auftraggeber der Mail gewesen. Bild: EPA/EPA

In der Mail aus dem Ministerium wird den Polizeidirektionen darüber hinaus empfohlen, stärker über Sexualdelikte zu kommunizieren. Der Absender der Mail bittet, «vor allem Taten, die in der Öffentlichkeit begangen werden, besondere Modi Operandi (zum Beispiel Antanzen) aufweisen, mit erheblicher Gewalteinwirkung oder Nötigungen erfolgen oder wenn zwischen Täter und Opfer keine Verbindung besteht, auch proaktiv auszusenden». Laut der Reaktion des Innenministeriums soll dieser Hinweis einem einheitlicheren Auftritt der verschiedenen Polizeidirektionen und des Innenministeriums dienen. (sda/dpa)

Wie Medien ihre Themen auswählen – ein Erklärungsversuch

Play Icon

Video: Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 25.09.2018 12:20
    Highlight Highlight es wird wieder einmal versucht, die öffentliche berichterstattung zu steuern, resp. kritische berichterstattung zugunsten von hetze und populismus zu unterdrücken. bedenklich, welche strömungen europa immer weiter nach rechts drängen, für die bürger jedoch weiterhin nur parolen skandieren, statt wirkliche propleme anzugehen.
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2018 15:11
      Highlight Highlight Vielleicht sollten sich auch die Medien mal an ihrer Nase nehmen...
  • Pachyderm 25.09.2018 10:16
    Highlight Highlight Wahnsinn. Da wird versucht die seriösen Medien auszuhebeln (von den grösseren überregionalen hochwertigen Zeitungen fehlt in der Liste praktisch nur noch Die Presse) und gleichzeitig die der Rechtsregierung gutgestimmten Boulevardmedien (Krone, Heute, Österreich) zu bevorteilen.

    Auch der Teil mit den Sexualdelikten zeigt, dass es um Populismus statt um die Sache geht - auch wenn im Grossteil der Taten im persönlichen Umfeld passieren, sollen genau die Taten hervorgehoben werden, die eben nicht in dieses Muster passen. Auf was für Schlagzeilen die Rechtspopulisten hier hoffen ist wohl klar.

Deutschland hat eine neue starke Frau – und die Welt verzweifelt an der Aussprache

Annegret Kramp-Karrenbauer – ein ganz normaler deutscher Name. Kein Problem, denken wir Deutschsprachigen und gehen zur Tagesordnung über. 

Für den Rest der Welt gestaltet sich die Sache ein wenig komplizierter. Denn ob in Frankreich oder Japan, in den USA oder Lateinamerika – überall scheitern die Menschen an der Aussprache des Namens Annegret Kramp-Karrenbauer. Wie dieses Video des deutschen Medienmagazins «Übermedien» zeigt: 

Krärenbauä, Anngreat Kämp-Käenbowä oder Anigät …

Artikel lesen
Link to Article