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Avast gibt's als Gratis-Tool, die User bezahlen mit ihren höchst sensiblen Browser-Daten. bild: unsplash

Bekanntes Antivirus-Tool verkauft Surf-Daten (inklusive Porno-Konsum) an Google und Co.

Die populäre Antiviren-Software Avast, die auf Macs und Windows-PCs läuft, sammelt höchst sensible Daten, die zu Werbezwecken weiterverkauft werden.



Update: Avast hat am 29. Februar 2020 via Firmen-Blog angekündigt, das umstrittene Programm einzustellen, das Browser-Daten von Kunden sammelte und weiterverkaufte.

Was ist passiert?

Das Antivirus-Programm Avast überwacht PC-User beim Surfen und eine Tochterfirma verkauft die anfallenden Browser-Daten zu Werbezwecken an Dritte. Laut aktuellen Berichten wurde auch der Online-Porno-Konsum erfasst.

Zu den Firmen, die laut Recherchen von Motherboard (Vice) und PCMag womöglich für solche User-Daten bezahlten, gehören Google, McKinsey, Microsoft und Pepsi.

Gesammelt und verkauft wurden die Daten über die Avast-Tochterfirma Jumpshot, die 2013 von der tschechischen IT-Sicherheitsfirma übernommen worden war.

«Every search. Every click. Every buy. On every site.»

Werbeversprechen von Jumpshot, zu dem, was über die Avast-User gesammelt wurde

PC-Magazin schreibt:

«Avast sammelt die Browser-Historie der Benutzer unter dem Vorwand, dass die Daten ‹entidentifiziert› wurden, um die Privatsphäre zu schützen. Die Daten, die an Dritte verkauft werden, können jedoch mit der wirklichen Identität von Personen verknüpft werden, so dass jeder Klick und jede Suche, die [die Kunden] gemacht haben, offengelegt wird.»

quelle: pcmag.com

Wer ist betroffen?

Potenziell alle Leute, die auf einem Computer surfen, auf dem das kostenlose Antivirus-Programm Avast installiert ist, bzw. früher mal installiert war (und unbemerkt lief).

Das sind Hunderte Millionen, wenn nicht Milliarden PC-User rund um den Globus. Das Unternehmen selbst gab zuletzt an, über 435 Millionen aktive User pro Monat zu haben.

Was für User-Daten wurden verkauft?

Höchst sensible und private Daten.

Das vom Online-Medium Vice und von PCMag eingesehene Material enthielt angeblich Informationen zu:

«Obwohl die Daten keine persönlichen Informationen wie z. B. die Namen der Benutzer enthalten, enthalten sie dennoch eine Fülle von spezifischen Browsing-Daten, und Experten sagen, dass es möglich sein könnte, bestimmte Benutzer zu deanonymisieren.»

quelle: vice.com

Wie verteidigen sich die angeprangerten Firmen?

Sie gehen in Deckung.

Motherboard und PCMag kontaktierten über zwei Dutzend Unternehmen, die in internen Dokumenten (der Avast-Tochter Jumpshot) erwähnt werden. Nur eine Handvoll beantwortete Fragen, die sich auf die Browsing-Geschichte der Avast-User bezogen, und sagte, was sie mit den Daten machen.

Microsoft liess gegenüber Motherboard verlauten, dass es keine aktuelle Beziehung zu Jumpshot habe. IBM fand keinen Hinweis, Kunde von Avast oder Jumpshot zu sein. Und Google reagierte nicht auf eine Aufforderung zur Stellungnahme.

Ein anderes Unternehmen liess verlauten, die anonymisierten Browsing-Daten würden manchmal verwendet, um eigene Produkte und Dienstleistungen weiter zu verbessern. Dabei halte man sich strikt an die geltenden Gesetze.

Wie geht's weiter?

Bis vor kurzem sammelte Avast die Browsing-Daten über ein Browser-Plugin des Unternehmens, das die User vor verdächtigen Websites warnen sollte. Nach Hinweisen von Sicherheitsforschern entfernten die Browserhersteller Mozilla, Opera und Google diese Erweiterungen von Avast.

Doch das Datensammeln ging weiter, wie Motherboard und das PCMag berichten. Anstatt die Informationen über ein an den Browser angeschlossenes Add-on zu sammeln, machte Avast dies über die Antiviren-Software selbst.

Erst letzte Woche habe Avast laut einem internen Dokument begonnen, seine bestehenden Gratis-Antivirus-Kunden aufzufordern, der Datenauswertung zuzustimmen.

Umfrage

Hast du gewusst, dass Avast die Browser-Daten an Dritte verkauft?

  • Abstimmen

2,421

  • Ja, war mir bekannt4%
  • Nein, das wusste ich nicht96%

Quellen:

(dsc)

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108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 29.01.2020 12:36
    Highlight Highlight Soeben deinstalliert. Komischerweise habe ich in den AGBs und DSRichtlinien nichts derartiges gefunden.
  • Franz v.A. 28.01.2020 15:55
    Highlight Highlight Mit Win 10 brauchts keine extra Virenscanner! Win Defender reicht zu 100%. Und natürlich gilt ebenso, dass man halt nicht auf jeden Mist klickt und vorher die Linkadresse anschaut. In E Mails von unbekannten auch keine Anhänge anklicken.
  • Ich mein ja nur 28.01.2020 14:25
    Highlight Highlight Notieren: ist es gratis, bist du das Produkt.
  • D10S 28.01.2020 12:52
    Highlight Highlight Kein Schlangenöl, kein Problem. Wer versteht wie dieser Müll funktioniert, benutzt Antiviren-Software eh nicht.
  • ravendark 28.01.2020 10:24
    Highlight Highlight Bei den Gratis-Apps steht auch immer: Brauchen Zugriff auf Mail, Adressen, Fotos, Kontakte usw. und die meisten machen's doch. Die verdienen Unmengen an Schotter, diese Firmen. Und Google ... ist sowieso der Ober-Teufel.
    Ohne mich.
  • Nony 28.01.2020 10:16
    Highlight Highlight Mein Gott, regt euch doch nicht so auf. Wenn ein Produkt kostenlos ist, muss man sich IMMER fragen, ob man nicht eventuell selbst die Ware ist. Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass es genauso ist. Darüber hinaus gibt es doch genug Leute, die jetzt zwar schreien, aber bei der Vorratsdatenspeicherung etc. vollmundig behaupten "Ich hab doch nichts zu verbergen". Wo also seht ihr das Problem? Wer das nicht will - es gibt genügend Alternativen.
  • Aurum 28.01.2020 08:15
    Highlight Highlight Nur so als Beispiel was man alles mit vermeintlich harmlosen Daten im Internet so alles anstellen kann:

    Play Icon
  • Xiakit 28.01.2020 00:16
    Highlight Highlight "Das sind Hunderte Millionen, wenn nicht Milliarden PC-User rund um den Globus."

    Bei einem Marktanteil von 7.95% wird eine Milliarde schwierig :)
    • Evan 28.01.2020 16:50
      Highlight Highlight Was hat einen Marktanteil von 7.95%?
  • Evan 27.01.2020 23:54
    Highlight Highlight Jenen, die sich davor schützen wollen, kann ich nur raten, Open Source Software (am besten FOSS) einzusetzen. Und Firmen wie Google, Facebook, Avast, etc. zu meiden.
  • Bumsfallera 27.01.2020 22:57
    Highlight Highlight Es muss endlich ein internationales Gesetz kommen, dass wir die rechtmässigen Besitzer von unseren Daten sind!
  • Posersalami 27.01.2020 22:27
    Highlight Highlight Haha, in your Face

    Das ein gratis Programm meistens nicht wirklich "gratis" sein kann, müsste sich doch langsam herumgesprochen haben. Kein Mitleid von mir.
    • Mehmed 27.01.2020 23:12
      Highlight Highlight @posersalami, jaja. so wie facebook, whatsapp, instagram und hunderte mehr. alle gratis.
    • bebby 28.01.2020 07:45
      Highlight Highlight Jeder der bei Google bzw Facebook einen Account hat, der verkauft seine Daten genauso. Das ist das Geschäftsmodell.
    • Gantii 28.01.2020 11:20
      Highlight Highlight Schreibt er bei einer gratis-onlinezeitung.
  • thierry_haas 27.01.2020 21:47
    Highlight Highlight Wenn das Produkt gratis ist bist du das Produkt.
    Punkt. Schluss.
  • leu84 27.01.2020 21:43
    Highlight Highlight Ich hatte mal auf einem Vorvorgänger-Laptop diese Avast. Es spackte nur und kam nie mehr auf einen Rechner. Auch andere Gratisprogramm kommen mir nicht mehr drauf. Mit meinem aktuellen Antiviren-Programm bin ich zufrieden damit. Sie ist nicht ganz kostenlos aber gut.
  • chnobli1896 27.01.2020 21:27
    Highlight Highlight Das ist doch perfekt, da kann Google ohne gefragt zu werden das richtige Fetischportal empfehlen...
  • Lustiger Baum 27.01.2020 21:00
    Highlight Highlight Du bist das Produkt wenn es gratis ist. Ganz eifach.
  • My Senf 27.01.2020 20:50
    Highlight Highlight Und jetzt stell dir vor du benutzt noch WhatsApp und Messenger 😀
    Du bist für immer fichiert

    Interessanter Bericht gestern im heute Journal dazu
  • Ueli der Knecht 27.01.2020 20:42
    Highlight Highlight Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass man einem Anti-Virus-Programm oder dem Betriebssystem, Microsoft, Google, oder Apple einfach so blind trauen kann. Kann man nicht.

    Alles was technisch möglich ist, wird auch gemacht. Da kennen die Software-Hersteller keine Skrupel. Warum sollten sie auch? Es ist nicht verboten.

    Die Naivität ist offenbar weit verbreitet.

    Nicht Avast, Avira, McAfee, Kaspersky und Konsorten sind das Problem, sondern die grenzenlose Naivität der vielen Benutzer, welche deren Software einsetzen. Ohne die vielen DAUs wären die Datenkraken längst ausgestorben.
    Benutzer Bild
    • NotWhatYouExpect 28.01.2020 12:26
      Highlight Highlight Nana... steck nicht alle Software Entwickler unter einen Hut.

      Wir / ich machen das z.B. nicht.

      Aber, wenn jemand ein Produkt Gratis anbietet muss man sich als "Kunde" Fragen mit was Sie Geld machen.
    • drüber Nachgedacht 28.01.2020 15:24
      Highlight Highlight Für was braucht man bei Windows noch ein externes Virenschutzprogramm?

    • Ueli der Knecht 28.01.2020 17:31
      Highlight Highlight "Nana... steck nicht alle Software Entwickler unter einen Hut."

      So war das schon nicht gemeint, NotWhatYouExpect.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ed B 27.01.2020 20:37
    Highlight Highlight Hat jemand hier die Vorstellung, dass unsere Daten uns gehören? Ich denke nicht, dass Avast die Ausnahme, sonder wohl eher die Regel ist und glaube, dass Google, Facebook & Co. jeden von uns bereits bis in alle (intimen) Details kennen.
    • happytreasure 28.01.2020 09:33
      Highlight Highlight Ich würde mir wünschen, dass die Daten uns gehören. Dazu braucht es jedoch eine Vorgabe vom Rechtsgeber um die Situation zu klären und da ist Gähnen angesagt in der Politik.
    • Bits_and_More 28.01.2020 09:59
      Highlight Highlight Wenn die Daten uns gehören, können auch wir darüber entscheiden, ob wir diese verkaufen möchten oder nicht. Das geschieht ja heute schon via AGBs. Gerade Google und Facebook verdienen ihr Geld mit Werbung, basierend auf der Nutzung von Daten. Irgendwie müssen ja die ganzen Server und Tausende von Mitarbeiter bezahlt werden.
  • 7immi 27.01.2020 20:35
    Highlight Highlight Ist das Produkt gratis, so bist du das Produkt. Ist nunmal so. Niemand arbeitet umsonst...
    • Evan 27.01.2020 23:56
      Highlight Highlight Meistens ja, nicht aber bei freier Open Source Software.
  • stadtzuercher 27.01.2020 20:33
    Highlight Highlight Benutze Mac seit 20 Jahren ohne Anti-Virus-Programm. Ohne Schaden. Aber mit gesundem Menschenverstand.

    Wie oft haben irgendwelche IT-Fuzzis und möchtegern-Experten propagiert, jeder bräuche ein Antivirus-Programm. Bullshit. Der potenzielle Schaden ist grösser mit als ohne solch dämliches Programm.
    • sunshineZH 27.01.2020 22:20
      Highlight Highlight Haben schon viele gesagt und dann ein infiziertes File geöffnet 😉 Aber gut, auf MAC ist die Gefahr durchaus kleiner infiziert zu werden.
    • Pafeld 27.01.2020 22:34
      Highlight Highlight Und woher weisst du genau, dass du nicht von Malware betroffen bist, wenn du keinen Scanner hast? Das es für Mac keine Viren gäbe, ist schon seit Jahren nicht mehr der Fall. Sorry, du bist scheinbar vom Dunning-Kruger befallen. Hör mal lieber auf die IT-Fuzzies. Die wissen im Gegensatz zu dir, was sie tun.
    • Xiakit 28.01.2020 00:23
      Highlight Highlight Man braucht auch kein Antivirus Programm. Viren sind auch nicht dafür gemacht von Ihnen bemerkt zu werden, bei Apple sind es übrigens Rootkits. Wenn es Sie interessiert, mal CVE und IOS googeln ganz interessant zu erkennen das nichts mit Netzwerkanschluss sicher ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ezry 27.01.2020 19:57
    Highlight Highlight Auch wenn es wohl zu spät ist, deinstallieren wir mal diese Spyware ...
  • NoRepFly 27.01.2020 19:41
    Highlight Highlight Wir lernen: nichts ist umsonst.
  • bandra 27.01.2020 19:38
    Highlight Highlight Was nichts kostet, ist nichts wert.
    • Ueli der Knecht 27.01.2020 20:45
      Highlight Highlight Die Software, die kostet, ist ebenfalls nichts wert.

      Ich würde jedenfalls keinen Pfifferling auf McAffee, Kasperski, Avira, Symantec usw. setzen.
    • Bits_and_More 28.01.2020 10:01
      Highlight Highlight @Ueli
      Und was setzt du dann ein? Im Privatgebrauch kann jeder für sich entscheiden, ob er auf Open Source setzt mit allen Vor- und Nachteilen. Bei Firmen wird das ganze schon kritischer bewertet.
    • NotWhatYouExpect 28.01.2020 12:30
      Highlight Highlight @Brandra: Oje.. da liegst du sowas von falsch.

      Sehr wahrscheinlich setzt sogar Watson kostenlose OpenSource-Software ein, um Ihre Webseite zu betreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einhund 27.01.2020 19:35
    Highlight Highlight «There ain't no such thing as a free lunch.» Müsste inzwischen auch jeder User begriffen haben...
  • Pat the Rat aka Grapefruitsaft 27.01.2020 19:30
    Highlight Highlight Ach soooo...

    Deshalb bekomme ich ständig E-Mails die mir Penisvergrösserungen anbieten 🤪🤪🤪
    • Cityslicker 27.01.2020 20:49
      Highlight Highlight Das bedeutet, sie haben sogar bereits Zugriff auf deine Kamera. 🤣
    • Pat the Rat aka Grapefruitsaft 27.01.2020 21:27
      Highlight Highlight @ Cityslicker:

      Keine Sorge, da gibt's eh "nichts" zu sehen... 🤣
  • Turicum04 27.01.2020 19:24
    Highlight Highlight Ohne Virenschutz ist sicherer. Ich habe noch nie einen gehabt.
    • Zinni 27.01.2020 21:15
      Highlight Highlight Ja, ich hab auch mal gedacht, dass ein gratis antivirensystem ausreicht. Bis ich dann von microsoft schweiz ein brief bekam, dass mein e-mailkonto wegen massenversenden von spam-mails gesperrt und zurückgesetzt wird. Ich hab mir einen e-mail-bot eingefangen. Du würdest nicht glauben, wie schnell ich mir eine kostenpflichtige software holte 😂 das war eine ziemlich üble erfahrung. Hab dann gesehen, was da alles von meinem email-konte versendet wurde 😱
    • Aurum 28.01.2020 08:26
      Highlight Highlight @Turicum - Bin mir nicht sicher ob mir dein Humor gefällt oder mir deine naivität Angst macht :)
  • Scarrus 27.01.2020 19:14
    Highlight Highlight Ich frag mich ob das nur bei Avast der Fall ist oder ob es eher der Regel entspricht.
    • Ueli der Knecht 27.01.2020 20:52
      Highlight Highlight Es entspricht der Regel. Man muss nur mal die AGBs lesen. Stets willigt man ein, dass die erhobenen Daten - selbstverständlich anonymisiert - für die "Verbesserung der Servicedienste" (d.h. für was-auch-immer) verwendet und an Dritte weitergegeben werden dürfen.

      Anonymisiert sind die Daten nicht. Nur pseudonymisiert. Du wirst so zum Datenklumpen ohne Namen, aber mit sexueller Neigung, mit politischer Einstellung, mit Beziehungsnetz zu anderen Datenklumpen, mit Kaufkraft, Vorlieben, Kreditwürdigkeit, usw.

      Mit etwas Statistik lassen sich solche Datenklumpen realen Menschen zuordnen.
    • Antinatalist 27.01.2020 22:47
      Highlight Highlight Scarrus hat die Frage wohl auf Security Software bezogen - und nicht Facebook & Co.

      Zumindest Emsisoft liefert quartalsweise einen Transparenzbericht. Auch hat Emsisoft einen Verhaltenskodex und mir ist kein anderer Security-Software-Anbieter bekannt, der sich so deutlich und absolut gegen politischen Druck stellt und sogar Anwender darüber informiert, wenn Regierungen eine Herausgabe von Informationen verlangen.
    • Ueli der Knecht 27.01.2020 23:40
      Highlight Highlight "mir ist kein anderer Security-Software-Anbieter bekannt, der sich so deutlich und absolut gegen politischen Druck stellt und sogar Anwender darüber informiert, wenn Regierungen eine Herausgabe von Informationen verlangen."

      Das mag auch nur gute PR sein. Apple macht schon lange auf diese Art PR, koopieriert aber offensichtlich mit den Behörden.

      Politischem Druck standzuhalten gelingt wohl keiner Firma. Staatsanwälte haben sehr gute Druckmittel, um praktisch jeden in die Knie zu zwingen. Sie können nicht nur Beugehaft anordnen, sondern praktisch jedes Geschäft zerschlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 27.01.2020 19:09
    Highlight Highlight Man kann das nur immer wieder wiederholen. Datenhandel muss verboten werden!
    • Ueli der Knecht 27.01.2020 20:53
      Highlight Highlight Das Datensammeln auch.
    • Bits_and_More 28.01.2020 10:03
      Highlight Highlight @Tom
      Halte ich für den falschen Wert. Wen wir sagen, dass die Daten dem Nutzer gehören, soll auch der Nutzer darüber entscheiden, ob er seine Daten verkaufen oder weitergeben möchte.
    • NotWhatYouExpect 28.01.2020 12:33
      Highlight Highlight Man muss irgendwo einen Zwischenweg finden.

      Es soll genauer definiert werden müssen was für Daten genau gesammelt werden und was weitergegeben wird. Sowas muss Fett für die Benutzer ersichtlich sein. Wenn das nicht eingehalten wird soll es saftige wirklich saftige Busen geben.

      Aber wie immer wird die Politik vor der Wirtschaft kuschen und sich bücken.
  • glöbeli 27.01.2020 19:00
    Highlight Highlight Wie sollen sich sonst kostenlose Programme lohnen? Jeder muss doch seine Brötchen verdienen. Als Web Entwickler stört es mich schon lange, dass viele denken im Internet sei alles gratis. Das ist leider nicht so und wenn etwas gratis ist, dann wird irgendwie sonst Geld verdient. Das sollte doch 2020 jedem klar sein.
    • NotWhatYouExpect 28.01.2020 12:34
      Highlight Highlight Denke ich mir auch immer. Aber leider denkt die Breite masse nicht so weit oder es ist Ihnen schlicht egal.

      Bin auch Entwickler und bin immer wieder erschreckt wie Sorglos meine Bekannten mit Ihren Daten umgehen.
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2020 18:04
      Highlight Highlight > Als Web Entwickler stört es mich schon lange, dass viele denken im Internet sei alles gratis.

      Hast du schon einmal eine einzige Webseite ohne (gratis) FLOSS gebaut?
  • Brodius 27.01.2020 18:37
    Highlight Highlight Betrifft das alle oder nur die welche die Datennutzung zugestimmt haben?
  • SatyrMagnus 27.01.2020 18:16
    Highlight Highlight Es gibt nunmal nichts gratis auf dieser Welt… Wer nicht mit Geld bezahlt, zahlt anderweitig, beispielsweise mit seinen User-Daten.
  • gangdalang 27.01.2020 18:03
    Highlight Highlight Das besagte Programm ist bei mir installiert. Was empfiehlt sich nun als Alternative für den Normalo-PV-Nutzer? Nur Windows Defender, anderes gratis Antivirenprogramm oder eine kostepflichtige Lösung?
    • Antinatalist 27.01.2020 18:41
      Highlight Highlight Sofern du Microsoft vertraust... 🙄 ...dann reicht der Defender im Normalfall.

      Ansonsten empfehle ich Emsisoft Anti-Malware. Weil Fabian Wosar den Durchblick hat und Emsisoft sowohl Privatsphäre, als auch Datenschutz nicht nur gross schreibt, sondern auch soviel Wert darauf legt.

      Gratis bedeutet immer, dass man mit seinen privaten Daten bezahlt. Fragt Mark Zuckerberg, der weiss das auch.
    • PO3T 27.01.2020 18:44
      Highlight Highlight Da würde ich Defender in Kombination mit Malwarebytes empfehlen. Microsoft sammelt sowieso Daten. Wenn du dass nicht willst, musst du auf Linux wechseln (Ubuntu wäre da recht Benutzerfreundlich).
      Malwarebytes unbedingt die Bezahl-Version nehmen.
      Gratis Produkte sind eben meist nicht gretis 😋
    • Cpt. Jeppesen 27.01.2020 18:45
      Highlight Highlight Für Windows 10 reicht Windows Defender und ein Script-Blocker (z.B. uBlock origin) für den Tagesgebrauch. Dazu alle paar Monate mal mit CC-Cleaner das System ausputzen um den üblichen Windows-Ballast loswerden. uBlock schützt dich vor Drive-By-Infections, der Defender ist von Microsoft, die vermutlich ihr Betriebssystem am Besten kennen. Der Rest auf dem Markt ist meiner Meinung nach Schlangenöl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 27.01.2020 17:52
    Highlight Highlight Ich darf davon ausgehen, dass es auch Smartphones betrifft, korrekt?
    • Pakart 27.01.2020 19:26
      Highlight Highlight am surfen, spielt keine Rolle auf welchem Gadget.
    • ravendark 28.01.2020 10:26
      Highlight Highlight Falls du "Gratis"-Apps hast, ja. Du erlaubst ihnen ja Zugriff auf dein gesamtes Phone. Bist nicht der einzige.
    • Matrixx 28.01.2020 21:14
      Highlight Highlight Ich habe die bezahlte Version gehabt. Damit dürften meine Daten sicher(er) gewesen sein. Ich unterstütze aber diese Firma deswegen nun nicht länger.
  • *sharky* 27.01.2020 17:51
    Highlight Highlight Je schneller diese Firma weg vom Fenster ist, umso besser... und zwar für immer!
    • Jol Bear 27.01.2020 20:47
      Highlight Highlight Sinnvoller: Einsicht bei den Usern, dass eine derart komplexe Software, wie Antivirustools es nun mal sind, nicht zum Nulltarif entwickelt und unterhalten werden können. Diese Arbeit muss aus irgendeiner Quelle bezahlt werden, und hier läuft das eben über Verkauf von Daten. Ausserdem: eine solche Sicherheitssoftware überwacht, überprüft und registriert ALLES (jeden Click, JEDE Datei auf dem Compi! Alles!). Da gebe ich gerne ein paar wenige Fr. pro Monat aus, um die Wahrscheinlichkeit des Datenschutzes zumindest wesentlich zu erhöhen.
    • Ueli der Knecht 27.01.2020 21:00
      Highlight Highlight Solange die Datenkraken Futter finden, wirst du sie nicht ausrotten können.

Interview

«Das ist eine Veruntreuung des Volksvermögens» – wieso sich SP-Badran über die SBB ärgert

Die mit viel Rückhalt gestartete Wohnungs-Initiative droht laut jüngsten Umfragen zu scheitern. Mitinitiantin Jacqueline Badran spricht im grossen Interview über unwissende Medienschaffende, illegale Renditen und die Schwächen linker Kampagnenrhetorik.

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