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ATP World Tour Finals, London
Nadal - Murray 6:4, 6:1
Wawrinka - Ferrer 7:5, 6:2
Wawrinka hatte grosse Mühe, ins Spiel zu finden.<br data-editable="remove">
Wawrinka hatte grosse Mühe, ins Spiel zu finden.
Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE

Wawrinka nach dem Sieg: «Irgendwann hat mein Kopf entschieden, sich auf das Tennis zu fokussieren»

Stan Wawrinka besiegt an den ATP World Tour Finals in London den Spanier David Ferrer nach einem Steigerungslauf mit 7:5 und 6:2. Er erkämpft sich damit einen «Viertelfinal» gegen Andy Murray.
18.11.2015, 22:5319.11.2015, 07:19

» Der Liveticker zum Nachlesen

Nach zweieinhalb miserablen Sätzen findet Stan Wawrinka gerade noch die Kurve, um sich die Chance auf die Halbfinals zu wahren. Nach dem Sieg gegen Ferrer spricht er von einer Frage des Stolzes.

Hot Shot: Als Ferrer noch gut drauf war.

Bei seiner dritten Teilnahme an den ATP-Finals in London startete Stan Wawrinka so schlecht wie noch nie. Gegen Rafael Nadal ging er 3:6, 2:6 unter und am Mittwochabend lag er auch gegen David Ferrer 2:5 im Hintertreffen. Dann fand er jedoch sein Kämpferherz wieder und schob die Sachen, die ihn neben dem Platz offensichtlich beschäftigen, zur Seite.

«Ich bin ziemlich glücklich mit dem Sieg, besonders weil ich den ersten Satz noch drehen konnte.»
Stan Wawrinka

Der 30-jährige Romand gewann die nächsten sieben Games und schliesslich unter den Augen seiner Eltern Wolfram und Isabelle sowie seiner fünfjährigen Tochter Alexia die Partie 7:5, 6:2. Er fordert damit am Freitagabend (21 Uhr) Andy Murray um einen Platz im Halbfinal heraus.

Durchatmen: Wawrinka kann wie im Vorjahr die Halbfinals erreichen.<br data-editable="remove">
Durchatmen: Wawrinka kann wie im Vorjahr die Halbfinals erreichen.
Bild: Getty Images Europe

Nadal nach zwei Siegen weiter

Am Tag nach der Pleite gegen Nadal setzte Wawrinka gemäss eigener Aussage keinen Fuss auf einen Tennisplatz oder ins Fitnesscenter. Es war augenscheinlich der richtige Weg, um den Fokus zurückzugewinnen. «Das Re-Break im ersten Satz gelang mir etwas glücklich», gab der Lausanner zu. «Danach war ich klarer im Kopf.» Er habe angefangen, besser und aggressiver zu spielen. Mit dem zweiten Satz sei er dann sehr zufrieden gewesen. «Ich weiss nicht, warum, aber irgendwann hat mein Kopf entschieden, sich auf das Tennis zu fokussieren und nicht an anderes zu denken.» Es sei auch eine Frage des Stolzes gewesen, dass er diesmal bis zuletzt um den Sieg kämpfen würde.

Die Statistiken zum Match

bild: srf

Dass im Spiel noch nicht alles zusammenpasste, war für Wawrinka keine Überraschung. «Ich konnte nicht erwarten, dass ich nach dem miserablen ersten Spiel gleich wieder super spiele», erklärte er. Der Sieg, und die Art und Weise, würden nun aber vieles ändern. Wawrinka glaubt vor dem Duell gegen Murray, der mit einem Sieg seine Position als Nummer 2 der Welt bis zum Ende des Jahres sicherstellen könnte, wieder an seine Chance. Immerhin hat er die letzten beiden Spiele gegen den Schotten gewonnen. Allerdings liegen diese bereits über zwei Jahre zurück, seither sind sich die beiden nie mehr gegenübergestanden. 

«Er spielt definitiv wieder viel besser als in der ersten Jahreshälfte.»
Andy Murray über Rafael Nadal

Mit dem 7:5, 6:2 verschaffte sich Wawrinka ein «Playoff» gegen Andy Murray um den Halbfinaleinzug. Der Schotte hatte am Nachmittag deutlich 4:6, 1:6 gegen den wieder erstarkten Nadal verloren, der als zweiter Spieler nach Roger Federer die Halbfinals erreichte und bereits als Gruppensieger feststeht. (zap/ram/si)

Phasenweise wieder der Alte: Rafael Nadal.<br data-editable="remove">
Phasenweise wieder der Alte: Rafael Nadal.
Bild: Kirsty Wigglesworth/AP/KEYSTONE
    Stan Wawrinka
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Die Tennisstars als Comic-Helden

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Die Tennisstars als Comic-Helden
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