Raumfahrt

«Tiangong 1» hat insgesamt sechs Kopplungsmanöver mit chinesischen Raumschiffen der «Shenzhou»-Reihe durchgeführt. Jetzt kreist die Raumstation steuerlos im All.   Bild: CMSA

Chinas «Himmelspalast» stürzt auf die Erde – wie zuvor schon diese 13 Satelliten        

Seit September 2011 kreist der «Himmelspalast» im Erdorbit. Nun wird die chinesische Raumstation bald in der Atmosphäre verglühen – aber einige Trümmer dürften die Erdoberfläche erreichen.

17.10.17, 14:43 17.10.17, 16:10

Kaum hatte Chinas Weltraumbehörde CNSA im September 2016 ihr zweites Raumlabor «Tiangong 2» in den Orbit geschossen, mussten chinesische Funktionäre einräumen, dass sie die Kontrolle über dessen Vorläufer – das Raumlabor «Tiangong 1» – verloren hatten. Die Raumstation umkreist die Erde zunächst in immer niedrigerer Umlaufbahn und wird bis spätestens April 2018 in den Sturzflug übergehen. 

«Ein Grossteil des Labors wird in der Atmosphäre verglühen, aber einige besonders grosse Bestandteile, etwa die Treibstofftanks, könnten auch die Erdoberfläche erreichen.»

Morris Jones, Raumfahrt-Fachmann

Einige Trümmerstücke des rund 10,4 Meter langen und 8,5 Tonnen schweren Labors werden nach Ansicht von Raumfahrtexperten wahrscheinlich bald auf der Erde einschlagen. Wo genau dies geschehen wird, lässt sich unmöglich vorhersagen, 

«Ein Grossteil des Labors wird in der Atmosphäre verglühen, aber einige besonders grosse Bestandteile, etwa die Treibstofftanks, könnten auch die Erdoberfläche erreichen», sagte der australische Raumfahrt-Fachmann Morris Jones am Dienstag der Nachrichtenagentur DPA. «Das Risiko, dass Menschen oder Häuser getroffen werden, ist aber äussert gering.»

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Weltraumschrott auf Kollisionskurs mit der Erde geht. Immer wieder regnen Trümmerteile auf die Erde. 13 Beispiele: 

Kosmos 954

Ein Trümmerstück des Satelliten. Bild: Wikimedia

Januar 1978
Der sowjetische Überwachungs-Satellit Kosmos 954 stürzt über Kanada ab, wobei radioaktive Trümmer – der Satellit bezog seine Energie aus einem Atomreaktor – auf einem 600 Kilometer langen Streifen im dünn besiedelten Nordwesten des Landes niedergehen. Trotz einer aufwändigen Suchaktion kann nur etwa 0,1 Prozent des gefährlichen Materials geborgen werden. 

Skylab

So gross wie ein Reihenhaus: US-Raumstation Skylab.  Bild: AP NASA

Juli 1979
Skylab, die erste US-Raumstation, stürzt vier Jahre früher als ursprünglich berechnet ab. Die NASA steuert die 30 Meter lange und 80 Tonnen schwere Raumstation so, dass deren letzter Orbit vor allem über Wasserflächen verläuft. Da Skylab etwas später als vorgesehen in Teile zerbricht, gehen die Trümmer etwas weiter östlich in West-Australien nieder. 

Skylab-Trümmerstück. Bild: blog.b92.net

Pegasus 2

Drei Jahre lang aktiv: US-Satellit Pegasus 2. Bild: Wikimedia

November 1979
Der 1965 in den Orbit geschossene, 11,6 Tonnen schwere US-Satellit stürzt in den Atlantik, ohne Schaden anzurichten. 

Saljut 7

Saljut 7 mit angedockter Sojus T-14. Bild: Spacefacts.de

Februar 1991
Die zweite sowjetische Raumstation Saljut 7, ein 16 Meter langer und 19 Tonnen schwerer Koloss, stürzt gut ein Jahr nachdem der Treibstoff ausgegangen ist, unkontrolliert über Argentinien ab. Auf die 400 Kilometer von Buenos Aires entfernte Kleinstadt Capitan Bermudez gehen zahlreiche Trümmerstücke nieder, niemand wird verletzt. 

Mir

Mir (russisch für «Frieden» bzw. «Welt»): Damals das grösste künstliche Objekt im Erdorbit.  Bild: AP, NASA

März 2001
Nach 15 Jahren Betriebszeit tritt ein wahrer Gigant
wieder in die Erdatmosphäre ein: Die russische Raumstation Mir wiegt 135 Tonnen und ist so gross wie sechs Schulbusse. Mir wird vollständig kontrolliert zum Absturz gebracht und verglüht als Feuerball über dem Südpazifik, wo die letzten Trümmerstücke niedergehen.  

Wie Sternschnuppen: Trümmer der Mir verglühen über dem Südpazifik. Bild: AP

Columbia

Das zerbrochene Space Shuttle über dem Himmel von Texas.  Bild: AP

Das erste weltraumtaugliche Space Shuttle der NASA bricht auf seiner 28. Mission beim Wiedereintritt in die Atmosphäre kurz vor der Landung über Texas auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder kommen bei der Katastrophe um. Einige Teile der Raumfähre verglühen, andere gehen über den Südstaaten der USA nieder. Gefundene Trümmer werden von den Behörden gesammelt, um die Absturzursache zu rekonstruieren.  

Trümmerteile der Columbia in einem Hangar. Bild: EPA NASA

Beppo Sax

Absturz nach sieben Jahren Dienst im Orbit: Beppo Sax. Bild: acsstudio.acsys.it

April 2003
Der italienisch-niederländische Satellit stürzt 300 bis 400 Kilometer von den Galapagos-Inseln entfernt in den Pazifik. Zuvor war befürchtet worden, Bruchstücke des knapp 1,4 Tonnen schweren Röntgensatelliten könnten über Land niedergehen. Experten gehen davon aus, dass einige Trümmerstücke aus Stahl und Titan von bis zu 100 Kilogramm Gewicht die Erdoberfläche erreicht haben. 

Progress 12 M-12

Start des Progress-Raumschiffs auf einer Sojus-Trägerrakete in Baikonur.  Bild: EPA

August 2011
Ein russischer Frachter vom Typ Progress stürzt kurz nach dem Start auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS wegen einer Fehlfunktion des Triebwerks ab. Der Frachter mit knapp drei Tonnen Versorgungsgütern zerbricht über dem Altai-Gebirge in Russland. Die Bruchstücke könnten radioaktiv verseucht sein, warnen die Behörden. 

Progress-Raumschiff. Bild: Wikimedia

UARS

So gross wie ein Bus: US-Forschungssatellit UARS.  Bild: AP NASA

September 2011
Der 6,5 Tonnen schwere amerikanische Upper Atmosphere Research Satellite (UARS) stürzt vor der Westküste Nordamerikas über dem Pazifik ab. Die Trümmer – nach Schätzungen der NASA erreichen rund 26 Stücke mit einem Gewicht von bis zu 140 Kilogramm die Erdoberfläche – verteilen sich über einen Umkreis von 800 Kilometern. 

Karte des UARS-Orbits: Der gelbe Balken zeigt den berechneten Ort des Wiedereintritts, die gelbe Linie die Bahn der Trümmer. Karte: Earthsky.org

ROSAT

Der bis dahin schwerste deutsche Satellit: Das Röntgenobservatorium ROSAT.  Bild: EPA

Oktober 2011
Nachdem der deutsche Röntgensatellit ROSAT kontinuierlich an Höhe verloren hat, umkreist er Ende September 2011 die Erde in nur noch 290 Kilometer Höhe. Der knapp 2,5 Tonnen schwere Satellit kann nicht kontrolliert zum Absturz gebracht werden, da er kein Triebwerk besitzt. Im Oktober verglüht er über dem Golf von Bengalen im Indischen Ozean. Schäden durch Trümmer sind nicht bekannt. 

ROSAT beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.  Bild: dlr.de

Phobos-Grunt

Die Mars-Sonde vor dem Start.  Bild: EPA

Januar 2012
Die russische Mars-Sonde Phobos-Grunt, die aufgrund eines technischen Defekts den Erd-Orbit nicht verlassen konnte, tritt über dem Pazifischen Ozean unkontrolliert in die Atmosphäre ein und verglüht zu grossen Teilen. Gemäss Schätzungen der Europäischen Weltraumagentur ESA erreichen Trümmer der Raumsonde bis zu einem Gewicht von 300 Kilogramm die Erdoberfläche; Giftstoffe wie das radioaktive Kobalt sollen jedoch verglüht sein. 

Vor dem Absturz: Aufnahme von Phobos-Grunt mit dem Weltraumbeobachtungsradar TIRA.  Bild: Fraunhofer FHR/dapd

GOCE

November 2013
Das Ionen-Triebwerk des Gravity field and steady-state ocean circulation explorer (GOCE) fällt aus, nachdem der Xenon-Vorrat aufgebraucht ist. Der geowissenschaftliche Satellit der ESA verliert darauf an Höhe und tritt rund drei Wochen später in die Erdatmosphäre ein. Während seiner Bahn über Sibirien, den Indischen Ozean, den Pazifik und die Antarktis bis über den Südatlantik verglüht GOCE zum grössten Teil; schätzungsweise ein Viertel der Gesamtmasse stürzt als Trümmer bei den Falklandinseln ins Meer. Schäden sind nicht bekannt.

Progress M-27M

Start der Sojus-Trägerrakete mit dem Prospekt-M-27M-Raumschiff.  Video: YouTube/Телестудия Роскосмоса

Mai 2015
Der russische Raumfrachter Progress M-27M startet Ende April 2015 zu seinem Versorgungsflug für die Internationale Raumstation (ISS), erreicht aber aufgrund eines technischen Problems die geplante Umlaufbahn nicht. Eine gute Woche später verglüht der ausser Kontrolle geratene Transporter in der Atmosphäre. Einige Wrackteile fallen westlich von Chile in den Südpazifik. 

Die Wiedereintrittsorte des Raumtransporters gemäss der russischen Weltraumorganisation Roskosmos und dem US-Militär.  Karte: russianspaceweb.com

(Mit Material der Nachrichtenagentur sda)

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Wie gut kennst du dich aus da draussen? Löse das Quiz zu unserem Sonnensystem!

1.Unser Mond ist bei grösster Distanz rund 406'000 Kilometer von der Erde entfernt. Welche der anderen sieben Planeten hätten dann zwischen Erde und Mond Platz?
Die fünf kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Alle sieben.
2.Bis auf Merkur und Venus haben alle Planeten in unserem Sonnensystem Monde. Welcher ist der grösste?
Shutterstock
Shutterstock
Titan
Shutterstock
Ganymed
Shutterstock
Kallisto
3.Welcher Planet ist kleiner als der grösste Mond?
Shutterstock
Shutterstock
Merkur
Shutterstock
Venus
Shutterstock
Mars
4.Jupiter ist der grösste der Planeten in unserem System. Wie gross ist sein Anteil an der Gesamtmasse aller Planeten?
Shutterstock
37 Prozent
52 Prozent
71 Prozent
5.Ein anderes Bild entsteht, wenn das Zentralgestirn, die Sonne, miteinbezogen wird. Wie gross ist deren Anteil an der Gesamtmasse des Sonnensystems?
Shutterstock
69,84 Prozent
88,79 Prozent
99,86 Prozent
6.Nichts ist schneller als Licht. Doch benötigt es rund acht Minuten, um von der Sonne zu uns zu gelangen. Wie lange unterwegs ist aber ein Photon, das im Inneren der Sonne entsteht, bis es deren Oberfläche erreicht?
Über 1 Million Jahre.
Über 10'000 Jahre.
Über 10 Jahre.
7.Der Mars ist kleiner als die Erde. Wie gross ist seine Oberfläche, wenn man sie mit der Erdoberfläche vergleicht?
Nasa
Wikipedia
So gross wie die gesamte Wasserfläche der Erde.
Wikipedia
So gross wie die gesamte Landfläche der Erde.
Wikipedia
So gross wie Europa und Asien zusammen.
8.Der Mars hat zwei kleine Monde, Phobos und Deimos. Welche der folgenden Aussagen zu den Marstrabanten ist frei erfunden?
Die Oberfläche von Phobos ist so gross wie die Fläche von London.
Phobos ist derjenige Mond im Sonnensystem, der sich am nächsten zu seinem Planeten befindet.
Phobos wird auf seiner Umlaufbahn seinerseits von Deimos umkreist.
9.Unser anderer Nachbarplanet, die Venus, zeichnet sich durch eine spezielle Eigenschaft aus. Welche?
Shutterstock
Sie hat nur am Südpol eine Eiskappe.
Sie besitzt kein Magnetfeld.
Der höchste Vulkan im Sonnensystem befindet sich auf der Venus.
10.Der Planet der Ringe, der Saturn, weist noch eine weitere Besonderheit auf. Welche ist es?
Nasa
Er rotiert so langsam, dass ein Tag länger dauert als ein Jahr.
Er hat mehr Monde als der Jupiter.
Seine Dichte ist so niedrig, dass er auf Wasser schwimmen würde.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sorbitolith 17.10.2017 20:45
    Highlight Alles nicht wahr, die haben doch das Territorium des Deutschen Reichs verletzt und wurden von Flugscheiben abgeschossen! Wake up! 😁😁😁😇
    3 1 Melden
  • Bynaus 17.10.2017 15:44
    Highlight Man sollte vielleicht noch sagen, dass die Trümmer von Tiangong 1 nur in einem Band von 42.8 Grad vom Äquator entfernt zur Erde fallen können - das ist die Neigung der Bahn der Station. Der südlichste Punkt der Schweiz ist bei ca. 45.8 Grad Nord. So weit, so gut. :)
    4 2 Melden
    • D(r)ummer 18.10.2017 10:38
      Highlight Ist es richtig, dass ein Satellit erst ab 45 Grad (prograd) bis 45 Grad (retrograd, also 135 wenn prograd gemessen) überall auf der Erde sichtbar sein kann?

      Danke für eine Antwort. :)
      1 0 Melden
    • Bynaus 18.10.2017 14:17
      Highlight Naja, kommt halt drauf an wie hoch er fliegt. Je höher, desto weiter hinauf (in Richtung Pole) ist er sichtbar. Insofern hängt es nicht (nur) von der Neigung ab.
      2 1 Melden

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