Raumfahrt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tiangong 1

«Tiangong 1» hat insgesamt sechs Kopplungsmanöver mit chinesischen Raumschiffen der «Shenzhou»-Reihe durchgeführt. Jetzt kreist die Raumstation steuerlos im All.   Bild: CMSA

Chinas «Himmelspalast» stürzt auf die Erde – wie zuvor schon diese 13 Satelliten        

Seit September 2011 kreist der «Himmelspalast» im Erdorbit. Nun wird die chinesische Raumstation bald in der Atmosphäre verglühen – aber einige Trümmer dürften die Erdoberfläche erreichen.



Kaum hatte Chinas Weltraumbehörde CNSA im September 2016 ihr zweites Raumlabor «Tiangong 2» in den Orbit geschossen, mussten chinesische Funktionäre einräumen, dass sie die Kontrolle über dessen Vorläufer – das Raumlabor «Tiangong 1» – verloren hatten. Die Raumstation umkreist die Erde zunächst in immer niedrigerer Umlaufbahn und wird bis spätestens April 2018 in den Sturzflug übergehen. 

«Ein Grossteil des Labors wird in der Atmosphäre verglühen, aber einige besonders grosse Bestandteile, etwa die Treibstofftanks, könnten auch die Erdoberfläche erreichen.»

Morris Jones, Raumfahrt-Fachmann

Einige Trümmerstücke des rund 10,4 Meter langen und 8,5 Tonnen schweren Labors werden nach Ansicht von Raumfahrtexperten wahrscheinlich bald auf der Erde einschlagen. Wo genau dies geschehen wird, lässt sich unmöglich vorhersagen, 

«Ein Grossteil des Labors wird in der Atmosphäre verglühen, aber einige besonders grosse Bestandteile, etwa die Treibstofftanks, könnten auch die Erdoberfläche erreichen», sagte der australische Raumfahrt-Fachmann Morris Jones am Dienstag der Nachrichtenagentur DPA. «Das Risiko, dass Menschen oder Häuser getroffen werden, ist aber äussert gering.»

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Weltraumschrott auf Kollisionskurs mit der Erde geht. Immer wieder regnen Trümmerteile auf die Erde. 13 Beispiele: 

Kosmos 954

Bild

Ein Trümmerstück des Satelliten. Bild: Wikimedia

Januar 1978
Der sowjetische Überwachungs-Satellit Kosmos 954 stürzt über Kanada ab, wobei radioaktive Trümmer – der Satellit bezog seine Energie aus einem Atomreaktor – auf einem 600 Kilometer langen Streifen im dünn besiedelten Nordwesten des Landes niedergehen. Trotz einer aufwändigen Suchaktion kann nur etwa 0,1 Prozent des gefährlichen Materials geborgen werden. 

Skylab

FILE -  This is a  1979  file image of Skylab, at the end of its mission in 1979 when it crashed back to Earth. Skylab was the first United States manned space station, and was launched on May 14, 1973. NASA's Skylab was one of the best-known of a falling satellite, which re-entered in 1979. About 74 metric tons (82 tons) hit the Earth — some of it in Australia and the rest falling into the Indian Ocea  (AP Photo/NASA, FILE)

So gross wie ein Reihenhaus: US-Raumstation Skylab.  Bild: AP NASA

Juli 1979
Skylab, die erste US-Raumstation, stürzt vier Jahre früher als ursprünglich berechnet ab. Die NASA steuert die 30 Meter lange und 80 Tonnen schwere Raumstation so, dass deren letzter Orbit vor allem über Wasserflächen verläuft. Da Skylab etwas später als vorgesehen in Teile zerbricht, gehen die Trümmer etwas weiter östlich in West-Australien nieder. 

Skylab Trümmerstück

Skylab-Trümmerstück. Bild: blog.b92.net

Pegasus 2

Bild

Drei Jahre lang aktiv: US-Satellit Pegasus 2. Bild: Wikimedia

November 1979
Der 1965 in den Orbit geschossene, 11,6 Tonnen schwere US-Satellit stürzt in den Atlantik, ohne Schaden anzurichten. 

Saljut 7

Bild

Saljut 7 mit angedockter Sojus T-14. Bild: Spacefacts.de

Februar 1991
Die zweite sowjetische Raumstation Saljut 7, ein 16 Meter langer und 19 Tonnen schwerer Koloss, stürzt gut ein Jahr nachdem der Treibstoff ausgegangen ist, unkontrolliert über Argentinien ab. Auf die 400 Kilometer von Buenos Aires entfernte Kleinstadt Capitan Bermudez gehen zahlreiche Trümmerstücke nieder, niemand wird verletzt. 

Mir

In this June 1998 handout picture from NASA, Russia's Mir space station is photographed during the final fly-around of the Space Shuttle Discovery before docking. The Mir space station's 15-year voyage ended Friday, March 23, 2001 in a spectacular shower of blazing debris over the South Pacific, as computer screens in the Mission Control room went eerily blank and Russians gave the orbiter a dignified farewell. (KEYSTONE/AP Photo/NASA/Str)

Mir (russisch für «Frieden» bzw. «Welt»): Damals das grösste künstliche Objekt im Erdorbit.  Bild: AP, NASA

März 2001
Nach 15 Jahren Betriebszeit tritt ein wahrer Gigant
wieder in die Erdatmosphäre ein: Die russische Raumstation Mir wiegt 135 Tonnen und ist so gross wie sechs Schulbusse. Mir wird vollständig kontrolliert zum Absturz gebracht und verglüht als Feuerball über dem Südpazifik, wo die letzten Trümmerstücke niedergehen.  

Russian Space Station Mir burns up as it enters the earth's atmosphere over Nadi, Fiji,  Friday, March 23, 2001. After 15 years of service in outer space, Mir made its re-entry to earth  .  (KEYSTONE/AP Photo/Rob Griffith)

Wie Sternschnuppen: Trümmer der Mir verglühen über dem Südpazifik. Bild: AP

Columbia

In this Saturday, Feb. 1, 2003 file photo, debris from the space shuttle Columbia streaks across the sky over Tyler, Texas. A new NASA report says that the seat restraints, suits and helmets of the doomed crew of the space shuttle Columbia didn't work well, leading to

Das zerbrochene Space Shuttle über dem Himmel von Texas.  Bild: AP

Das erste weltraumtaugliche Space Shuttle der NASA bricht auf seiner 28. Mission beim Wiedereintritt in die Atmosphäre kurz vor der Landung über Texas auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder kommen bei der Katastrophe um. Einige Teile der Raumfähre verglühen, andere gehen über den Südstaaten der USA nieder. Gefundene Trümmer werden von den Behörden gesammelt, um die Absturzursache zu rekonstruieren.  

This overview of the Columbia debris shows the orbiter outline on the floor with some of the 78,760 pieces identified to date in the Kennedy Space Center's RLV Hangar 22 May 2003. The major Columbia recovery efforts in East Texas have produced more than 70,000 pieces, about 40 percent of the Space Shuttle by weight. The shuttle disintegrated 01 February upon reentering the earth's atmosphere.   EPA-PHOTO/EPA/NASA

Trümmerteile der Columbia in einem Hangar. Bild: EPA NASA

Beppo Sax

Bild

Absturz nach sieben Jahren Dienst im Orbit: Beppo Sax. Bild: acsstudio.acsys.it

April 2003
Der italienisch-niederländische Satellit stürzt 300 bis 400 Kilometer von den Galapagos-Inseln entfernt in den Pazifik. Zuvor war befürchtet worden, Bruchstücke des knapp 1,4 Tonnen schweren Röntgensatelliten könnten über Land niedergehen. Experten gehen davon aus, dass einige Trümmerstücke aus Stahl und Titan von bis zu 100 Kilogramm Gewicht die Erdoberfläche erreicht haben. 

Progress 12 M-12

epa02880088 A handout picture released by the Russian Federal Space Agency Roscosmos on 25 August 2011 shows a Russian Soyuz-U carrier rocket blasting off from the Baikonur cosmodrome in Kazakhstan on 24 August 2011 to deliver a Russian Progress M-12M cargo spacecraft to the International Space Station (ISS). Russia on 25 August grounded a mainstay cargo rocket and ordered an wide-reaching investigation after the country's second failed launch in less than a week. A statement from the Russian national space agency Roskosmos said its Progress M 12-M space cargo vehicle carrying more than 3.5 tonnes of supplies and its booster the Soyuz rocket would not fly missions until further notice. Russia's Soyuz rocket is, since the July retirement of the United States' space shuttle, the only space vehicle capable of moving crew to and from the ISS. According to Roscosmos it is the first Progress failure since 1978.  EPA/ROSCOSMOS PRESS SERVICE/HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Start des Progress-Raumschiffs auf einer Sojus-Trägerrakete in Baikonur.  Bild: EPA

August 2011
Ein russischer Frachter vom Typ Progress stürzt kurz nach dem Start auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS wegen einer Fehlfunktion des Triebwerks ab. Der Frachter mit knapp drei Tonnen Versorgungsgütern zerbricht über dem Altai-Gebirge in Russland. Die Bruchstücke könnten radioaktiv verseucht sein, warnen die Behörden. 

Progress-Raumschiff

Progress-Raumschiff. Bild: Wikimedia

UARS

FILE - In this file image provided by NASA this is the STS-48 onboard photo of the Upper Atmosphere Research Satellite (UARS) in the grasp of the RMS (Remote Manipulator System) during deployment, from the shuttle in September 1991. NASA's old research satellite is expected to come crashing down through the atmosphere Friday afternoon, Sept. 23, 2011 Eastern Time. The spacecraft will not be passing over North America then, the space agency said in a statement Wednesday evening. (AP Photo/NASA)

So gross wie ein Bus: US-Forschungssatellit UARS.  Bild: AP NASA

September 2011
Der 6,5 Tonnen schwere amerikanische Upper Atmosphere Research Satellite (UARS) stürzt vor der Westküste Nordamerikas über dem Pazifik ab. Die Trümmer – nach Schätzungen der NASA erreichen rund 26 Stücke mit einem Gewicht von bis zu 140 Kilogramm die Erdoberfläche – verteilen sich über einen Umkreis von 800 Kilometern. 

UARS Satellit Tracking Karte

Karte des UARS-Orbits: Der gelbe Balken zeigt den berechneten Ort des Wiedereintritts, die gelbe Linie die Bahn der Trümmer. Karte: Earthsky.org

ROSAT

epa02976697 An undated handout picture provided by EADS Astrum shows the German satellite Rosat (Roentgensatellit) which has been in orbit since 01 June 1990. According to the latest calculations Rosat will be crashing. The German Aerospace Center (DLR) in Cologne announced that the satellite would reenter the earth's atmosphere on 22 or 23 October 2011.  EPA/EADS ASTRIUM  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der bis dahin schwerste deutsche Satellit: Das Röntgenobservatorium ROSAT.  Bild: EPA

Oktober 2011
Nachdem der deutsche Röntgensatellit ROSAT kontinuierlich an Höhe verloren hat, umkreist er Ende September 2011 die Erde in nur noch 290 Kilometer Höhe. Der knapp 2,5 Tonnen schwere Satellit kann nicht kontrolliert zum Absturz gebracht werden, da er kein Triebwerk besitzt. Im Oktober verglüht er über dem Golf von Bengalen im Indischen Ozean. Schäden durch Trümmer sind nicht bekannt. 

Bild

ROSAT beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.  Bild: dlr.de

Phobos-Grunt

epa03061020 (FILE) A file handout image released by Russian Federal Space Agency Roscosmos on 02 November 2011 shows the Russian Phobos-Grunt probe being prepared for launch from the Baikonur cosmodrome in Kazakhstan. The defective Russian Mars probe Fobos-Grunt returned to Earth on 15 January 2012 and was landing in the Pacific Ocean. Debris from the 13.5-ton space vehicle fell into the ocean, after it had been trapped in a decaying orbit, Russian authorities told Interfax news agency on 15 January.  EPA/ROSCOSMOS/HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 00000403000238

Die Mars-Sonde vor dem Start.  Bild: EPA

Januar 2012
Die russische Mars-Sonde Phobos-Grunt, die aufgrund eines technischen Defekts den Erd-Orbit nicht verlassen konnte, tritt über dem Pazifischen Ozean unkontrolliert in die Atmosphäre ein und verglüht zu grossen Teilen. Gemäss Schätzungen der Europäischen Weltraumagentur ESA erreichen Trümmer der Raumsonde bis zu einem Gewicht von 300 Kilogramm die Erdoberfläche; Giftstoffe wie das radioaktive Kobalt sollen jedoch verglüht sein. 

Achtung Redaktionen: Bild nur zur redaktionellen Berichterstattung und bei Nennung

Vor dem Absturz: Aufnahme von Phobos-Grunt mit dem Weltraumbeobachtungsradar TIRA.  Bild: Fraunhofer FHR/dapd

GOCE

November 2013
Das Ionen-Triebwerk des Gravity field and steady-state ocean circulation explorer (GOCE) fällt aus, nachdem der Xenon-Vorrat aufgebraucht ist. Der geowissenschaftliche Satellit der ESA verliert darauf an Höhe und tritt rund drei Wochen später in die Erdatmosphäre ein. Während seiner Bahn über Sibirien, den Indischen Ozean, den Pazifik und die Antarktis bis über den Südatlantik verglüht GOCE zum grössten Teil; schätzungsweise ein Viertel der Gesamtmasse stürzt als Trümmer bei den Falklandinseln ins Meer. Schäden sind nicht bekannt.

Progress M-27M

abspielen

Start der Sojus-Trägerrakete mit dem Prospekt-M-27M-Raumschiff.  Video: YouTube/Телестудия Роскосмоса

Mai 2015
Der russische Raumfrachter Progress M-27M startet Ende April 2015 zu seinem Versorgungsflug für die Internationale Raumstation (ISS), erreicht aber aufgrund eines technischen Problems die geplante Umlaufbahn nicht. Eine gute Woche später verglüht der ausser Kontrolle geratene Transporter in der Atmosphäre. Einige Wrackteile fallen westlich von Chile in den Südpazifik. 

Progress M-27M-Raumfrachter Absturz Karte

Die Wiedereintrittsorte des Raumtransporters gemäss der russischen Weltraumorganisation Roskosmos und dem US-Militär.  Karte: russianspaceweb.com

(Mit Material der Nachrichtenagentur sda)

Sterne, Planeten, Monde und noch mehr Weltraum-Stoff

Warum du es nie schaffen wirst, deiner Mutter zu erklären, was ein Schwarzes Loch ist

Link zum Artikel

Erstes Foto von einem Schwarzen Loch – und das Internet so 🤷‍♀️

Link zum Artikel

Dies ist das erste Bild eines Schwarzen Lochs

Link zum Artikel

Wenn die Sonne stirbt, gibt es keinen «Superwind» – eher einen leisen Furz

Link zum Artikel

Wie stirbt das Universum?

Link zum Artikel

So fantastisch schön ist unsere Erde von der ISS aus

Link zum Artikel

Mysteriöse Radiowellen aus dem Weltall sind ein Rätsel für Astronomen

Link zum Artikel

Edelstein statt Eisenkern – diese Planeten bestehen aus Saphir und Rubin

Link zum Artikel

17 spektakuläre Weltraum-Bilder, die du gesehen haben musst

Link zum Artikel

Saturn verliert seine Ringe – und zwar schneller als gedacht

Link zum Artikel

Und es ward Licht! Seit 20 Jahren sind Raumfahrer auf der ISS

Link zum Artikel

Der Mars lockt – doch kann man da überhaupt leben?

Link zum Artikel

NASA veröffentlicht erste Audioaufnahmen: So ausserirdisch klingt der Mars

Link zum Artikel

2018: A Mars Odyssey – die Geschichte der Mars-Expeditionen in Bildern

Link zum Artikel

Marssonde erfolgreich gelandet: Das erste Bild von InSight ist da

Link zum Artikel

War «Oumuamua» eine Alien-Sonde? Ein Harvard-Papier suggeriert es

Link zum Artikel

Diese 5 Projekte bringen dich vielleicht bald ins All – etwas Kleingeld vorausgesetzt

Link zum Artikel

Das Kessler-Syndrom oder wie eine Kettenreaktion im All unser Leben verändern könnte

Link zum Artikel

So gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Aliens gibt

Link zum Artikel

So beeindruckend ist ein Sandsturm auf dem Mars

Link zum Artikel

31 Dinge, die noch heisser sind als dieser Sommer (und nein, hier gibts keine nackte Haut)

Link zum Artikel

Darum ist das die längste Mondfinsternis, die du in deinem Leben sehen wirst

Link zum Artikel

Überraschung auf dem Mars: Forscher finden unterirdischen See

Link zum Artikel

Wo ist die Erde Nummer 2? Das sind die Top Ten der Kandidaten

Link zum Artikel

Forscher machen Zufallsfund und entdecken zwölf neue Jupiter-Monde

Link zum Artikel

Funktioniert der «unmögliche» Quantenantrieb EmDrive? Das sagt die Forschung

Link zum Artikel

Wenn wir zu den Sternen reisen, brauchen wir ein Raumschiff, das es jetzt noch nicht gibt

Link zum Artikel

Aliens kontaktieren? Das sollten wir besser nicht tun

Link zum Artikel

Wenn es Aliens gibt, wie sehen sie dann aus?

Link zum Artikel

Den Mars besiedeln? Nein, es gibt ein besseres Ziel: Titan!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

IXV – die wiederverwendbare Raumfähre der ESA

Wie gut kennst du dich aus da draussen? Löse das Quiz zu unserem Sonnensystem!

Quiz
1.Unser Mond ist bei grösster Distanz rund 406'000 Kilometer von der Erde entfernt. Welche der anderen sieben Planeten hätten dann zwischen Erde und Mond Platz?
Bild zur Frage
Die fünf kleinsten.
Die fünf kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Alle sieben.
Alle sieben.
2.Bis auf Merkur und Venus haben alle Planeten in unserem Sonnensystem Monde. Welcher ist der grösste?
Bild zur Frage
Shutterstock
Titan
Shutterstock
Titan
Ganymed
Shutterstock
Ganymed
Kallisto
Shutterstock
Kallisto
3.Welcher Planet ist kleiner als der grösste Mond?
Sonnensystem, Planeten
Shutterstock
Merkur
Shutterstock
Merkur
Venus
Shutterstock
Venus
Mars
Shutterstock
Mars
4.Jupiter ist der grösste der Planeten in unserem System. Wie gross ist sein Anteil an der Gesamtmasse aller Planeten?
Jupiter
Shutterstock
37 Prozent
52 Prozent
71 Prozent
5.Ein anderes Bild entsteht, wenn das Zentralgestirn, die Sonne, miteinbezogen wird. Wie gross ist deren Anteil an der Gesamtmasse des Sonnensystems?
Sonne
Shutterstock
69,84 Prozent
88,79 Prozent
99,86 Prozent
6.Nichts ist schneller als Licht. Doch benötigt es rund acht Minuten, um von der Sonne zu uns zu gelangen. Wie lange unterwegs ist aber ein Photon, das im Inneren der Sonne entsteht, bis es deren Oberfläche erreicht?
Sonne Eruption
Über 1 Million Jahre.
Über 10'000 Jahre.
Über 10 Jahre.
7.Der Mars ist kleiner als die Erde. Wie gross ist seine Oberfläche, wenn man sie mit der Erdoberfläche vergleicht?
Mars-erde-Grössenvergleich
Nasa
Wasserhalbkugel Erde, Wasserhemisphäre
Wikipedia
So gross wie die gesamte Wasserfläche der Erde.
Landhalbkugel Erde, Landhemisphäre
Wikipedia
So gross wie die gesamte Landfläche der Erde.
Eurasien
Wikipedia
So gross wie Europa und Asien zusammen.
8.Der Mars hat zwei kleine Monde, Phobos und Deimos. Welche der folgenden Aussagen zu den Marstrabanten ist frei erfunden?
Marsmonde Phobos Deimos
Die Oberfläche von Phobos ist so gross wie die Fläche von London.
Phobos ist derjenige Mond im Sonnensystem, der sich am nächsten zu seinem Planeten befindet.
Phobos wird auf seiner Umlaufbahn seinerseits von Deimos umkreist.
9.Unser anderer Nachbarplanet, die Venus, zeichnet sich durch eine spezielle Eigenschaft aus. Welche?
Bild zur Frage
Shutterstock
Sie hat nur am Südpol eine Eiskappe.
Sie besitzt kein Magnetfeld.
Der höchste Vulkan im Sonnensystem befindet sich auf der Venus.
10.Der Planet der Ringe, der Saturn, weist noch eine weitere Besonderheit auf. Welche ist es?
Saturn
Nasa
Er rotiert so langsam, dass ein Tag länger dauert als ein Jahr.
Er hat mehr Monde als der Jupiter.
Seine Dichte ist so niedrig, dass er auf Wasser schwimmen würde.

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sorbitolith 17.10.2017 20:45
    Highlight Highlight Alles nicht wahr, die haben doch das Territorium des Deutschen Reichs verletzt und wurden von Flugscheiben abgeschossen! Wake up! 😁😁😁😇
  • Bynaus @final-frontier.ch 17.10.2017 15:44
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht noch sagen, dass die Trümmer von Tiangong 1 nur in einem Band von 42.8 Grad vom Äquator entfernt zur Erde fallen können - das ist die Neigung der Bahn der Station. Der südlichste Punkt der Schweiz ist bei ca. 45.8 Grad Nord. So weit, so gut. :)
    • D(r)ummer 18.10.2017 10:38
      Highlight Highlight Ist es richtig, dass ein Satellit erst ab 45 Grad (prograd) bis 45 Grad (retrograd, also 135 wenn prograd gemessen) überall auf der Erde sichtbar sein kann?

      Danke für eine Antwort. :)
    • Bynaus @final-frontier.ch 18.10.2017 14:17
      Highlight Highlight Naja, kommt halt drauf an wie hoch er fliegt. Je höher, desto weiter hinauf (in Richtung Pole) ist er sichtbar. Insofern hängt es nicht (nur) von der Neigung ab.

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel