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Sturm Burglind kündigt sich mit Böen von bis zu Tempo 146 an

03.01.18, 06:20


Vorboten des Sturms Burglind sind in der Nacht auf Mittwoch über die Schweiz gefegt. Auf dem Säntis wurden gegen 4 Uhr Böen von bis zu 146 Kilometern pro Stunde gemessen. Die Appenzeller Bahn kündigte an, den Betrieb teils einzustellen.

Laut Angaben von mehreren Wetterdiensten bliesen die Winde auch im Flachland kräftig. Im Kanton Solothurn bei Welschenrohr Dünnern etwa betrug das Tempo 90. Auch Niederschläge zogen von Westen vor allem über den südlichen Teil des Landes. Über mögliche Sturmschäden war vorerst nichts bekannt.

Derweil führten die Winde zu Verkehrsbehinderungen. Die Appenzeller Bahn stellte wegen der noch erwarteten Winde den Betrieb zwischen Weissbad und Wasserauen vorläufig ein. Auf dem Streckenabschnitt wurden Busse eingesetzt, wie die Bahnverkehrsinformation mitteilte.

Im Kanton Zürich wurde die Strasse zwischen Dietlikon und Kloten in beiden Richtungen gesperrt. Am Flughafen Zürich wurden Böenspitzen von rund 50 Kilometern pro Stunde gemessen. Der Flugbetrieb lief am frühen Morgen zunächst aber ohne Verspätungen an.

Unwetterwarnung des Bundes

Der Wetterdienst des Bundes, MeteoSchweiz, hatte für Mittwoch für weite Teile der Schweiz eine Sturmwarnung der Gefahrenstufe 3 («erheblich») herausgegeben. Die Skala ist 5-stufig und reicht von «keine oder geringe Gefahr» bis zu «sehr grosse Gefahr». Laut MeteoSchweiz muss auf der Alpennordseite im Verlauf des Tages und auf den Alpengipfeln mit Sturmwinden und gar Orkanböen gerechnet werden.

Mehrere Kantonspolizeien formulierten Verhaltensempfehlungen. Sie raten der Bevölkerung, sich während des Sturms nicht im Wald aufzuhalten und lose Gegenstände festzubinden.

Gartenmöbel, Kindertrampoline und Mülltonnen sollten während des Sturms an einem geschützten Ort aufbewahrt oder festgezurrt werden, schreibt etwa die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung vom Dienstagabend. Zudem sollen windanfällige Baugerüste und Abschrankungen gesichert werden.

Nicht in den Wald

Die Behörden von Schaffhausen und beider Basel geben ähnliche Tipps. Sie empfehlen, sich während des Sturms nicht im Wald, am Waldrand oder am Rand von Gewässern aufzuhalten. Die Zürcher Polizei rät sogar grundsätzlich davon ab, sich in dieser Zeit ins Freie zu begeben.

Autobesitzern wird geraten, das Auto in einer Garage oder mit grossem Abstand zu hohen Bäumen zu parkieren. Bootsbesitzer sollen darauf achten, dass ihr Boot sicher belegt sei und auch die Blachen einem starken Wind standhalten. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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