Yonnihof
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Innerer Dialog - Heute: Sommer

Bild: shutterstock



Motzzentrum: Immer so heiss. Immer so heiss. Immer so heiss.  

Empathie: Silvia hat imfall auf Facebook gepostet, dass es bei ihr in den Wanderferien im Death Valley noch viel heisser ist.  

Ironie: Etwa mit einem Screenshot der Wetter-App?! Neiiiii, wie originell, du.  

Logik: Wenigstens sind die im Death Valley ehrlich mit der Namensgebung, ich war gestern in Bern, das im Moment eigentlich «Burn» heissen müsste.  

Ironie: Ou du, Gratulation, ein Hitze-Wortspiel, davon gibt’s gerade einfach viel zu wenige.  

Motzzentrum: Immer so heiss. Immer so heiss. Immer so heiss. Und alle Ventilatoren sind ausverkauft, dabei hätte ich mir so gerne einen gekauft und mich dann darüber beklagt, dass er nichts nützt.  

Humor: YO! OBERSCHENKEL! OBERSCHENKEL! OBERSCHENKEL!  

Oberschenkel (genervt): WAS IST!?  

Humor: Ich weiss imfall, was im Moment euer Lieblingsfilm ist!  

Oberschenkel: Ah ja? Welcher?  

Humor: «Der mit dem Wolf tanzt», aaaaaahahahahaha!  

Ironie: Höhöhö, der Kindergarten hat angerufen, die suchen deinen grossen Bruder.  

Motzzentrum: Immer so heiss. Immer so heiss. Immer so heiss. Und die blöden SBB mit ihren teilweise unklimatisierten Wagen, chani ja grad is Hammam.  

Füdlispalt: «Sweatdrops keep falling on my head, lalalala ...»  

Hirn: Seid doch mal still, hey, ich versuche gerade zu entscheiden, ob ich ein Pischi tragen oder doch lieber blutt schlafen, dafür einen Mückenstich auf dem Nippel riskieren soll ...  

Zehenzwischenraum (leise murmelnd): Würdsch gschiider mal Söcke aalegge, du Tubel ...  

Motzzentrum: Immer so heiss. Immer so heiss. Immer so heiss. Und die blöden SBB mit ihren klimatisierten Wagen, ich will doch keine Lungenentzündung, simmer da eich z’Amerika oder was?!  

Körper: Woah, können wir bitte endlich baden gehen, ich sterbe gleich ...  

Hirn: Nei, s’Mami hät gseit, mer mues nachem Zmittag MINDISCHTENS e Stund war- ...  

Körper: DINI MUETER!  

Hirn: Sägi doch!  

Humor: A propos: Habt ihr gehört, dass unsere Lieblingsbadi zugeht?  

Alle anderen: WAS?! WIRKLICH!?    

Humor: Ähä. Ich habe zum Abschied extra ein Lied für sie geschrieben: «Now you’re just some Badi that I used to knooooow...» Hahaha.  

Ironie: Höhöhö, HILARIOUS. Ou, wie wär's, wenn wir zur Abwechslung mal ein Listicle über «10 Dinge, die du gegen die Hitze tun kannst» lesen? Ich mag Extrem-Investigativjournalismus. 

Motzzentrum: Immer so heiss. Immer so heiss. Immer so heiss. Und mein Quinoa-Sagmähl-Glacé aus der Hipster-Gelateria schmilzt immer sofort, nachdem ich eine Stunde dafür angestanden bin.  

Hirn: KINDER! GOOD NEWS: MORGEN WIRD’S MAXIMAL 23°C BEI UNS!  

Jubel allerseits.

Pause.

Motzzentrum: Immer so chalt. Immer so chalt. Immer so chalt.

Yonni Meyer

Yonni Meyer (36) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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    Alle Leser-Kommentare
  • Janis Joplin 10.08.2018 13:36
    Highlight Highlight Füdlispalt made my day *kicher* dabei erinnerte mich das Ganze an:

    "Grosshirn an alle: Fertigmachen zum Ärrrrgern!
    Grosshirn an Drüsen: Adrenalinausstoss vorbereiten!
    Grosshirn an Blutdruck: STEIIIGEN !!"
  • D. L. aus B. 10.08.2018 07:23
    Highlight Highlight Deine Texte mag ich am Besten! :-)
  • nilu 09.08.2018 16:23
    Highlight Highlight Sweatdrops keep falling on my head....made myin day 😂😂😂
  • amydaniela_ 09.08.2018 14:24
    Highlight Highlight Herzlichen Dank - ich habe mich köstlich amüsiert! :-)
  • Luca Brasi 09.08.2018 14:02
    Highlight Highlight Die Antwort lautet eindeutig: blutt. ;)
    • Yonni Moreno Meyer 09.08.2018 14:18
      Highlight Highlight Herr Brasi ist Team #trippelnippel.
    • Luca Brasi 09.08.2018 14:19
      Highlight Highlight 😂

LINKE UND NETTE: Von wegen «kleine Schwester von Scheisse»

RECLAIM THE NICENESS!

Die SVP hat’s mal wieder getan. Wie ein kleines Kind, das Aufmerksamkeit sucht, indem es einen Gaggi an die Wand malt (nicht zu verwechseln mit SEINEN Gaggi an die Wand malt), hat sie mit ihren Apfelplakaten für Furore gesorgt. Äusserst erfolgreich – was denn die Aufmerksamkeit angeht. Es ergoss sich die zu erwartende Kritik und dann die Kritik an der Kritik und dann «Warum gibt man sowas überhaupt eine Plattform??!!1!!», etc., etc., blabla.

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