Armee
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Militärdienst: Ständerat stimmt für kürzere Rekrutenschule



Die Armeereform hat die erste Hürde genommen: Der Ständerat hiess das Projekt am Donnerstag mit 32 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung gut. Die Armee soll kleiner werden, aber voll ausgerüstet und rasch mobilisierbar sein.

Leicht von der Linie des Bundesrates abgewichen ist der Ständerat bei den Diensttagen. Der Bundesrat schlägt vor, die Rekrutenschule von 21 auf 18 Wochen zu verkürzen. Ausserdem sollen die Wiederholungskurse gemäss der bundesrätlichen Botschaft in der Regel nur noch zwei Wochen dauern.

RS nur noch 18 statt 21 Wochen - eine gute Idee?

Der Ständerat ist mit einer kürzeren RS einverstanden, nicht aber mit kürzeren WKs. Nach seinem Willen sollen die Wiederholungskurse weiterhin drei Wochen dauern. Dafür sollen statt sechs nur noch fünf WKs absolviert werden müssen. Die Zahl der Diensttage beliefe sich mit dem Konzept des Ständerates auf rund 245, nach jenem des Bundesrates auf 225. Heute sind es 260 Diensttage.

Die Eckwerte hatte das Parlament schon früher beschlossen: Die Armee soll im Jahr höchstens 5 Milliarden Franken kosten und auf 100'000 Mann verkleinert werden. Der Effektivbestand, der Ausfälle aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen berücksichtigt, läge bei 140'000 Mann. Heute liegt der Sollbestand bei 200'000, davon 120'000 Aktive und 80'000 Reserve. (sda/whr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Er baute in Zürich das grösste Schweizer Flugzeug aller Zeiten

Der Bund überlegt derzeit, welchen ausländischen Kampfjet er beschaffen soll. Einst war es umgekehrt: Ein Schweizer hat seine Kampfflugzeuge aus Oberrieden Armeen in der ganzen Welt angeboten. Der Erfolg sollte sich aber nicht ganz einstellen.

Mit 25 Jahren konnte Alfred Comte Kampfflugzeuge nicht nur fliegen, sondern sie auch selber bauen. Der Welsche gehörte zu den ersten Militärpiloten der Schweiz und betrieb ab 1920 zuerst eine Flugschule und Werkstatt, dann eine Flugzeugfabrik in Oberrieden.

Nach neun Jahren flatterte ein Auftrag von solcher Grössenordnung ins Haus, dass Comte seine Fabrik mit rund 25 Angestellten um eine zweite Montagehalle erweitern musste. Direkt am Seeufer, wo heute das Fitnesscenter Holmes Place mit seiner …

Artikel lesen
Link zum Artikel