Interview
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Sieht so das Auto der Zukunft aus? Der Icona Nucleus Car wird am Genfer Autosalon vorgestellt. Bild: KEYSTONE

«Die Autoindustrie weiss nicht, was auf sie zukommen wird»

Wie Smartphones werden selbstfahrende Fahrzeuge unseren Alltag revolutionieren. Nicht nur die Art und Weise, wie wir Auto fahren wird sich ändern. Es werden sich Fragen stellen: Lohnt es sich noch, ein eigenes Auto zu besitzen und was geschieht mit unserer Privatsphäre. Antworten darauf gibt der Jurist Joachim Frick.

18.03.18, 16:00 19.03.18, 05:18

Im Science-Fiction-Film «I, Robot» wird der Held wütend, weil ein Roboter bei einem Autounfall ihn rettet und ein kleines Mädchen sterben lässt. Wird ein solches Szenario im Zeitalter von selbstgelenkten Autos Realität werden?
Ich kenne den Film nicht, doch die sogenannte «Tragic-choices»-Situation ist mir vertraut, die Situation, in der ein Fahrzeug beispielsweise entscheiden muss, ob es in eine Mauer rasen und den Fahrer gefährden soll, oder in eine Frau mit Kinderwagen. Dieses Problem stellt sich tatsächlich bei der Programmierung von selbstfahrenden Autos.

Befassen sich bei uns Juristen heute mit diesem Problem?
Ja, und es wird von der Versicherungsindustrie erörtert. In Deutschland gibt es bereits einen so genannten Code of conduct, eine Anleitung, wie man bei der Programmierung vorgehen soll.

Prof. Dr. Joachim Frick, LL.M./J.S.D. ist Partner bei der internationalen Kanzlei Baker & McKenzie. Er leitet die Versicherungspraxis von Baker & McKenzie in Zürich und vertritt Klienten regelmässig in regulatorischen, Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren. Am 21.März wird er am Anlass «Sillicon Valley meets Switzerland» als Experte zu Haftungsfragen teilnehmen. Mehr erfahrt ihr unter: www.siliconvalleymeetsswitzerland.com/

Theoretisch gibt es drei Optionen: Bei einem Unfall ist entweder der Lenker Schuld, der Hersteller oder der Software-Ingenieur. Trifft dies zu?
Das betrifft die Haftungsfrage. Dabei unterscheide ich zwischen einer evolutionären und einer revolutionären Entwicklung. Eine evolutionäre Entwicklung wollen die Automobilhersteller. Sie wollen, dass Autos neben dem automatischen Parkieren immer weitere Funktionen übernehmen.

«Wenn Sie in ein System wie Google eingreifen, an dem Tausende von Fahrzeugen hängen, dann können Sie sehr grossen Schaden anrichten.»

Das gibt es bereits.
Auf den Autobahnen können Sie in einem Tesla oder einem entsprechend ausgerüsteten Autos bereits das Steuer loslassen. Das ist die evolutionäre Entwicklung. Hier muss die rechtliche Grundlage kaum verändert werden.

Der Halter haftet?
Zumindest solange, wie der Fahrer noch aktiv eingreifen kann. Zunächst haftet der Halter und seine Versicherung. Erst wenn es sich herausstellen sollte, dass das Fahrzeug einen Fehler in der Software hatte, wird ein Rückgriff auf den Hersteller oder Software-Lieferanten möglich.

Gibt es auch eine revolutionäre Entwicklung?
Ja. Dazu zählen etwa die Google-Fahrzeuge oder die Tests mit einem kleinen Postauto in Sion. Dort gibt es gar keinen Fahrer mehr. Für diese Fälle müssen wir eine neue gesetzliche Grundlage schaffen. Wahrscheinlich muss der Betreiber, oder gegebenenfalls der Hersteller, in diesem Fall die Haftung übernehmen, und er muss auch entsprechend versichert sein.  

Das bekannteste selbstgelenkte Auto: Der Waymo von Google. Bild: AP/AP

Bereits heute werden solche Robotaxis in amerikanischen Städten getestet. Wird das bald auch bei uns der Fall sein?
Es gibt Studien, die besagen, dass dies bereits 2020 der Fall sein wird. Ich gehe von einer schrittweisen Entwicklung aus. Das bekannteste Beispiel ist der Waymo von Google. Er wird in Phoenix getestet. Diese Stadt hat ein sehr einfaches Strassennetz. Ich kann mir vorstellen, dass sehr bald ähnlichen Städten und Umgebung – auch in Europa – ein Robotaxi-Netz operativ sein kann. Daher müssen auch die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden. Ein Land tut gut daran, dies bald zu tun, um einen entsprechenden Technologie- und Wettbewerbsvorteil zu haben.

Wären in einer Stadt wie Zürich bereits solche Tests möglich?
Das Walliser Postauto ist aufgrund einer Sonderbewilligung ein Einzelfall.

Nehmen wir den Bellevue-Platz in Zürich. Es hat Autos, Trams, Velos und Fussgänger. Was ist in einem solchen Fall schwieriger zu regeln: die Technik oder die Gesetzgebung?
Für vollständig selbstgelenkte Fahrzeuge braucht es eine vollständig neue Gesetzesregelung, vergleichbar mit den Sondergesetzen und Haftungsregeln bei der Einführung der Eisenbahnen oder der Flugzeuge. Technisch muss man unterscheiden zwischen der Autobahn-Situation und der Bellevue-Situation. Bis man die Bellevue-Situation ohne separate Spuren und Verkehrstrennungen im Griff hat, wird es noch lange dauern.

«Unter der Woche lässt man das Auto fahren, am Wochenende und auf schönen Strecken fähr man selbst.»

Was bedeutet das für die Robotaxis?
Sie werden wohl zunächst nur auf genau bestimmten Strecken eingesetzt werden, ein bisschen wie Trams. Das gilt für Schweizer Verhältnisse. In den USA fahren die Google-Fahrzeuge seit Jahren praktisch unfallfrei, aber – wie erwähnt – bei ganz anderen Strassenbedingungen. Bei uns könnte ich mir vorstellen, dass relativ schnell der öffentliche Verkehr – Postautos, aber auch Züge – führerlos auf definierten Routen fahren wird.

Selbstfahrende Autos werden mit Smartphones verglichen, sie werden eine Revolution auslösen. Braucht es für diese Revolution eine massive gesetzliche Regulierung?
Es gibt einzelne Fragen, die geregelt werden müssen – die eingangs erwähnten «Tragic choices» etwa – oder Versicherung, Zulassung, IT-Bereiche und Datenschutz. Doch das gilt für die gesamte Entwicklung, die als «Internet of Things» bezeichnet wird. Alles wird mit allem verbunden sein: Autos, Häuser, Infrastruktur. Das auch im Sicherheitsbereich zu Problemen führen, die so genannte «cyber security». Diese Risiken hat die traditionelle Automobilindustrie lange ignoriert. Sie behandelt jedes Auto für sich als ein autonomes proprietäres System.

In Sion wird ein selbstgelenktes Postauto getestet. Bild: KEYSTONE

Nicht nur Sicherheitsprobleme werden sich mit selbstgelenkten Fahrzeugen ändern, sondern auch die Eigentumsverhältnisse. Wer will im Zeitalter von Robotaxis noch sein eigenes Auto besitzen?
An dieser Frage scheiden sich die Geister. Die traditionelle Autoindustrie geht davon aus, dass die Autos billiger und kurzlebiger werden und wie ein Smartphone permanent updated werden. Aber man bleibt Eigentümer. Es gibt jedoch auch die Idee des konsequenten Car-Sharing. Oder man kann sich vorstellen, dass ein Restaurant seine Gäste künftig mit einem selbstfahrenden Auto abholen lässt, nachdem ein Tisch reserviert worden ist. Die entscheidende Frage wird sein: Wie weit sind die Menschen bereit zu teilen?

Wenn wir Menschen immer weniger selbst Auto fahren, nimmt auch die «Freude am Fahren» – wie ein bekannter Werbeslogan lautet – ab, und damit auch die Qualität der Autolenker. Stimmt das?
Ja, dafür geniesst man die Zeit und das Auto wird zum selbstfahrenden Büro oder Wohnzimmer. Und selbstfahrende Autos werden deutlich weniger Unfälle produzieren. Daher werden wahrscheinlich auch die Versicherungsprämien massiv sinken.

Wer selbst fährt, muss höhere Versicherungsprämien bezahlen?
Das ist denkbar. Wir brauchen auf jeden Fall neue Versicherungslösungen. Vielleicht werden die Hersteller oder Betreiber die gesamte Haftung übernehmen. Volvo hat bereits angekündigt, für alle Unfälle mit einem selbstfahrenden Fahrzeug geradezustehen.

Und wo bleibt die Freude am Fahren?
Ich gehe davon aus, dass es gemischte Systeme geben wird. Unter der Woche, im Stau oder auf Autobahen lässt man das Auto fahren, am Wochenende und auf schönen Strecken fährt man selber.

Wenn mein Auto selbst fährt, weiss es bald mehr über mich als ich selbst. Wie wird die Datensicherheit bei selbstgelenkten Fahrzeugen geregelt?
Das ist ein Abwägungs-Problem. Je mehr Daten das Fahrzeug hat, desto sicherer wird es. Umgekehrt erhöht sich das Risiko, dass ein Eindringling auf Ihre Daten zugreift. Studien besagen, dass die Menschen im Zweifelsfall die Sicherheit bevorzugen und dafür die Privatsphäre opfern. Andererseits sind sich die meisten Menschen der Gefahren gar nicht bewusst, die durch das Verknüpfen der Auto-Daten mit anderen entstehen können.

«Vielleicht werden die Hersteller die gesamte Haftung übernehmen.»

Woran denken Sie konkret?
Sie kaufen ein neues Autos. Es ist mit Ihrem Smartphone verbunden, aber auch direkt mit ihrer Garage, ihrem Haus, ihrem Computer und beliebig vielen anderen Systemen, auch mit den Autos, die vor oder hinter ihnen fahren, um den Verkehr optimal zu steuern. Das schafft grosse Risiken für die Privatsphäre. Die Autoindustrie ist sich noch zu wenig bewusst, was da auf sie zukommen wird.

Es gibt dazu ebenfalls ein Science-Fiction-Szenario: Der Bösewicht hackt ein Auto und lässt es gegen eine Wand rasen. Ist das, wie das «Tragic-choice»-Szenario, ebenfalls denkbar?
Ich denke, dass auch dieses Risiko tatsächlich existiert. Wenn Sie in ein System wie Google eingreifen, an dem Tausende von Fahrzeugen hängen, dann können Sie sehr grossen Schaden anrichten.

Zum Schluss noch eine Prognose: Werden wir es noch erleben, dass wir in selbstfahrenden Autos unterwegs sind?
Auf jeden Fall. Die rechtlichen Grundlagen lassen sich relativ schnell anpassen. Ich schätze, dass wir in der Schweiz in rund zehn Jahren soweit sein werden.

Audi e-Tron Quattro Studie

Das könnte dich auch interessieren:

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
65
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • seuchengaul 20.03.2018 05:30
    Highlight die frage ist nicht "wann fahren die autos selber?" sondern "wann wird es verboten sein selber auto zu fahren?"
    0 0 Melden
  • Merida 19.03.2018 18:06
    Highlight „Die traditionelle Autoindustrie geht davon aus, dass die Autos billiger und kurzlebiger werden und wie ein Smartphone permanent updated werden.“

    Wieso nicht langlebiger und damit Ressourcen schonender?
    Ich finde diese Wegwerfmentalität etwas vom Schlimmsten in der Entwicklung der Gesellschaft...
    5 0 Melden
    • dnsd 19.03.2018 20:30
      Highlight Das ist höchstens Wunschdenken. Autos als Service werden wegen dem kostendruck eine längere Lebenszeit haben. Zudem hat der Elektromotor hat fast keine Verschleissteile.
      3 1 Melden
  • exodus 18.03.2018 22:26
    Highlight Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die Sicherheit. Die absolute Sicherheit gibt es leider nicht.
    Niemand weiss genau wie lange es dauern wird, bevor selbstgesteuerte Autos fahren können. Aber sobald das möglich sein wird, wird es deutlich viel weniger Unfälle geben. Und das ist das Allerwichtigste.
    16 7 Melden
  • Commander 18.03.2018 21:40
    Highlight Über die Hauptstrasse unseres Kaffs hat es etwa 5 Fussgängerstreifen. Woher soll ein autonom fahrendes Auto erkennen, ob da einer drüber laufen will oder ob da wie so oft ein paar in der Nähe des Streifens tratschen? Ich muss das als Fahrer erkennen, an der Gestik oder dem Blick. Hab eigentlich nichts gegen solche Technologie aber das geht noch ewig bis sowas funktioniert.
    19 26 Melden
    • Ciao Sepp 19.03.2018 01:01
      Highlight commander - sorry, aber schreibe über etwas anderes... uaaaa, da wundert sich unserein noch. Skeptisch sein - skeptisch bleiben, aber nicht verleugnen!
      17 6 Melden
    • ElDiablo 19.03.2018 07:50
      Highlight Ich kann mir vorstellen, dass Autos schon sehr bald diese Gestik verstehen können. Dies ist nicht soo eine grosse Herausforderung zum programmieren. Meine andere Idee ware, dass Fussgänger beispielsweise einen Arm ausstrecken müssen um den Autos zu signalisieren, dass man die Strasse überqueren will. Das ware ja praktisch kein Zusatzaufwand für niemanden, aber würde viel Sicherheit bieten.
      17 6 Melden
    • kobL 19.03.2018 09:24
      Highlight Und was machen die, die z.B. aufgrund einer Behinderung den Arm nicht mehr heben können? Oder gar keine Arme haben? So einfach ist es nicht, wie es scheint ;)
      7 10 Melden
    • ElDiablo 19.03.2018 10:48
      Highlight Guter Punkt, obwohl dies nur wenige betrifft, ist das natürlich trotzdem wichtig. Dies war jetzt auch nur eine spontane Idee. Allerdings bin ich mir relativ sicher, dass auch dafür Lösungen gefunden werden können. (Beispielsweise alternative Gesten) Ich meine damit eher, dass es für solche Probleme Lösungen gibt und die automatische Mobilität kommen wird und sie auf jeden Fall sicherer wird.
      6 3 Melden
  • Stirling 18.03.2018 20:52
    Highlight Nur mal was klarstellen: Computer machen keine Fehler, die Progammierer machen Fehler indem sie nicht merken, dass sich ein „Fehler“ ereignen wird.
    Wie man es schon in anderen Branchen sieht, die Robotik hat grosse Teile übernommen und führt Dinge besser und schneller aus als es je ein Mensch tun könnte. Wieso sollte das beim Verkehr denn nicht gehen?
    Um so mehr Maschinen für uns Dinge erledigen, desto mehr haben wir Zeit zum „Mensch sein“.
    27 11 Melden
  • E. Edward Grey 18.03.2018 20:02
    Highlight Für Zürich wäre ein Verbund aus ZVV, Mobilty und SBB ideal um als Betreiber eine selbstfahrende Flotte schrittweise aufzubauen. Anfangs würden die Fahrzeuge auf festen Routen fahren wie heute Busse, aber bereits mehr on demand statt zu fixen Zeiten und Kapazitäten. Mit der Zeit kommt mit den wachsenden Möglichkeiten der Fahrzeuge immer mehr Autonomie hinzu, z.B. in Form von dynamischen Ausweichrouten bei Baustellen oder flexiblen Stopps zum ein-/aussteigen. Endausbau sind dann komplett flexible Ride-Sharing ZVV-Minibusse welche on demand bestellbar sind und welche die Route flexibel wählen.
    12 7 Melden
  • Steffou 18.03.2018 19:48
    Highlight Wozu selbstfahrende Autos (Personenwagen), wenn es öffentliche Verkehrsmittel gibt? So kann ich schon jetzt auf dem Arbeitsweg Kaffe trinken oder lesen oder schlafen, im Fall!
    31 32 Melden
    • Tilman Fliegel 18.03.2018 21:25
      Highlight Weil der ÖV langsam ist. Das Umsteigen ist mühsam. Der Fahrplan unflexibel und die Frequenz manchmal ungenügend.
      29 9 Melden
    • Idrisi 18.03.2018 23:20
      Highlight Das schliesst sich nicht aus. Wenn die Kosten für den Fahrer wegfallen, kann man sogar öfter mit kleineren Fahzeugen Angebotsverkehre fahren oder den Wechsel zu nachfragegesteuerten öffentlich geteilten Taxis vollziehen. Wer es bezahlen kann, leistet sich eine private Kabine.
      10 1 Melden
  • dmark 18.03.2018 19:46
    Highlight Selbstfahrende Autos gibt es schon lange - nur nannte man das früher "Zug".
    26 32 Melden
    • Stirling 18.03.2018 20:36
      Highlight „Zug“ ist nicht selbstfahrend, bis auf den kleinen im Flughafen der zu den Gates fährt.
      24 0 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 20:59
      Highlight es gibt einen unterschied zwischen MEINEM selbstfahrenden Auto und dem Zug :-).

      Ich hocke in meinem Gestank.

      im Zug muss ich noch ..... uups
      es gibt auch noch viele andere Gründe.
      Ich wohne an einem Ort, da fährt kein Zug hin. Man könnte es mit einem Tobel in einer Alm vergleichen, wo man nur auf einer mikrokleinen Strasse zu kommt.

      Anfahrtswege. blöd. Nächstes Dorf 10km.
      Für Städter sind Züge sicher eine Option.

      Was kommt in Zukunft ? Zersiedelung oder alles in die Stadt ? Aber wenn ich den Verkehrskollaps um Paris oder Zürich betrachte. Nicht mal die Bahn kann helfen.
      16 3 Melden
    • dmark 19.03.2018 16:54
      Highlight @Stirling:
      Vielleicht sollte man es auch erst mal mit Zügen versuchen, bevor man ganze Geschichte auf Autos los lässt?
      1 1 Melden
    • Stephan Löffel 19.03.2018 18:43
      Highlight Dmark

      Züge transportieren tausende von Personen. Wenn dort ein Unfall geschieht, Führerlos, ist die Verantwortung ungleich viel grösser als bei einem einzelnen Auto.

      Autos müssen erst mal getestet werden, bevor sie auf diese Art ausgeliefert werden können, Gesetzte angepasst werden. usw.

      Ein einzelner Lokführer in einem Zug, wenn es auch nur ein Techniker ist, der den Zug durchcheckt, und auch auf der Reise ohne Netz weiss was zu tun, ist rein psychologisch viel wichtiger als keiner.

      Ich finde auch in einem Auto sollte es ein Not-Fahr- Set geben. Wie eine Notfall Apotheke.
      1 1 Melden
  • Widmer 18.03.2018 18:06
    Highlight Wenn ich beobachte, welche kleine Fehler sich bei den neuesten Assistenzsystemen beim Beschleunigen oder im Kreiselverkehr einschleichen, glaube ich nicht, dass in den nächsten 20 oder 30 Jahre selbstfahrende Autos in der Masse gibt.
    26 48 Melden
    • dmark 18.03.2018 19:43
      Highlight Absolut. Was immer wieder vergessen wird ist die Fehleranfälligkeit der Sensorik, sowie auch der Elektronik. Das weiss jeder, welcher sich mit Elektronik befasst und ehrlich zu sich selbst und kein Träumer ist.
      Schlimm genug schon, wenn sich erst ein mal die Juristen Gedanken über die Haftung machen müssen.
      Selbstfahrende Autos gehören auf die Schiene... ;)
      23 23 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 21:03
      Highlight das Stimmt.
      - Sonnensturm
      - Polarlichter
      - Kälte / Hitze
      - EMP
      - Internetausfall
      - Programmierfehler
      - Kurzschlüsse
      - Batterieversagen
      - Hackerangriffe
      - Angriffe der Regierung
      - vielleicht ein Kuhdraht ?
      - Blitzschlag / Gewitter ?

      Steht uns alles noch bevor.
      12 9 Melden
    • Stephan Löffel 19.03.2018 01:42
      Highlight ich meine das nun auch im Ernst:
      Wenn jemand vor das Auto steht, dann steht es still.

      Egal wer das ist.

      Ob

      - Wildwechsel
      - Polizist
      - Demonstrant
      - Frau mit Kinder
      - ungeliebte Person.


      blöd ist nur, wenn einem die Person einfach so zum Spass blockieren möchte.

      Oder die Automatic mit einem Laser austrickst

      So könnte man zu Beginn die Wahrnemung dieser Fahrzeuge sicher narren. Und auch auf offener Landstrasse blockieren.

      Denn ein Auto stellt ja dann keine Waffe mehr dar.

      Es kann ein Reh über die Strasse rennen, bei Nacht dunkel Vororts und das Auto hält.
      Bei mir hats genug davon
      4 2 Melden
  • Stephan Löffel 18.03.2018 17:56
    Highlight also ich persönlich bin ja begeistert davon, wenn ich nicht mehr autofahren müsste. Das wäre ein Traum für mich.

    Einfach in das Ding reinrutschen, GPS raussuchen mit dem Computer,

    UND DANN IN RUHE DIE FAHRT GENIESSEN ******

    sowas.

    und wenn es die GPS nicht gibt, in die Nähe und den Rest per Joystick oder Tastatur. Wie auch immer.

    Nicht mehr dieses Gehetz auf den blöden Strassen. Ich HASSE DAS SO SEHR:

    DANKE :-)

    Verkehrsleitsysteme mit Staus sollten eigentlich anständige Navis bereits integriert haben. Ich habe bei TomTom etliche günstige gesehen.
    28 26 Melden
  • keplan 18.03.2018 17:56
    Highlight Warum sollte ich bei einem SELBSTfahrenden auto überhaupt eine Versicherung bezahlen. Ich kann ja nichts dafür wenn es einen unfall baut
    69 21 Melden
    • Bits_and_More 18.03.2018 18:03
      Highlight Warum soll ich eine Hagelversicherung abschliessen. Ich kann ja nichts dafür, wenn es hagelt.

      Zum Auto, du entscheidest aber, dass das Auto fahren soll. Damit kann argumentiert werden, dass du auch haftbar bist.
      43 6 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 18:32
      Highlight Möglicherweise könnte die steuernde Software teurer werden.

      Der Versicherer zb Zurich wird wohl politisch etwas gegen diese Autos unternehmen wollen. Dies wäre die logische Folgerung. per Lobying

      Entwicklungen verhindern, damit Milliarden Beträge trotzdem noch fliessen. Das wäre eine gute Vorlage für einen Roman.

      Ja gewisse Versicherungen würden sich ändern.
      Versicherungvertreter werden ganz bestimmt jetzt schon Strategien ausarbeiten. 100%.

      Da wird eine ganze Sparte geändert werden.
      Aber erst muss es noch durch die Politik --> SVP wie immer dagagen. Links/Grün dafür.
      4 12 Melden
    • exodus 18.03.2018 19:43
      Highlight Zurzeit ist es grundsetzlich so geregelt, dass wer ein Fahrzeug betreibt, übernimmt die Haftung, die obligatorisch versichert werden muss.
      Gibt es einen Unfall, und stellt sich fest, dass ein Fehler bei der Konstruktion des Fahrzeugs liegt, dann kann die Versicherung beim Hersteller die entstandene Kosten zurückverlangen.
      Volvo hat vorangekündigt in Zukunft selber für Unfallkosten haften zu wollen. Ob sich die gesetzliche Lage in Zukunft sich ändern wird, ist fraglich.
      9 1 Melden
    • Tilman Fliegel 18.03.2018 21:21
      Highlight Wer soll denn sonst bezahlen? Die Frage ist wohl nicht, ob die Versicherung zahlt, sondern wer die Prämie zahlt.
      3 2 Melden
  • Blister 18.03.2018 17:52
    Highlight Hin- und hergerissen. Wünsche mir schon lange einen Autopiloten für die Autobahn, aber nur wenn er Tacho 145 in der Schweiz und Tacho 165 in Italien fahren kann. Sonst fahr ich lieber selbst. In der Stadt freue ich mich auf die Autopiloten, die halten sicher immer an, wenn man ihnen den Vortritt nimmt 🤗
    12 57 Melden
    • atomschlaf 18.03.2018 18:14
      Highlight Wenn ich nicht selbst fahre und während der Fahrt arbeiten oder lesen kann, dann spielt es für mich keine grosse Rolle mehr ob mein Auto 120 oder 145 fährt.
      Sinnvoll wäre es jedenfalls wenn alle autonomen Autos gleich schnell fahren, ob 120, 130 oder 150.
      52 4 Melden
    • E. Edward Grey 18.03.2018 19:50
      Highlight Autonome Auto brauchen keine Richtgeschwindigkeit.
      9 10 Melden
    • atomschlaf 18.03.2018 21:04
      Highlight hmm... bei geringer Verkehrsdichte eher nicht, aber sonst vermutlich schon sinnvoll, um die Kapazität der Strasse gut zu nutzen.
      4 0 Melden
    • Idrisi 18.03.2018 23:24
      Highlight Das geht nur im Thurgau. Überall sonst ist das Optimum wohl eher bei 85 km/h.
      3 2 Melden
  • Billagtrumpicdumpmyass 18.03.2018 17:37
    Highlight Führerlose Fahrzeuge auf der Strasse sind von Anfang an dem Untergang geweiht, da es keinen gesunden Menschenverstand besitzt. In sehr vielen Fällen ist Augenkontakt unabdingbar, Handzeichen sowieso. Ich möchte in keiner Welt leben in der allein eine Software entscheidet ob gebremst wird oder nicht. Anders sehe ich den Einsatz im Schienenverkehr, jedoch nur mit entsprechend ausgerüsteten Perrons.
    27 67 Melden
    • Hallo1234 18.03.2018 18:13
      Highlight Wenn jedes Auto autonom fährt, können die miteinander kommunizieren (Internetof things, 5G). Problematisch wird es nur, wenn 50% der Fahrzeuge autonom fahren und der Rest von einem Menschen gesteuert wird. Das würde die Kommunikation in so einem Fall erschweren. Autonomes fahren macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn 100% autonom fahren. So wird der Verkehr viel flüssiger und es entstehen weniger Staus.
      36 6 Melden
    • atomschlaf 18.03.2018 18:15
      Highlight Auf der Autobahn sehe ich autonome Fahrzeuge schon recht bald.
      Abseits der Autobahn wird es wesentlich länger dauern.
      36 2 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 18:20
      Highlight Völlig nicht nötig, ich fahre teilweise tausende von Kilometer in Frankreich, Schweiz und da achte ich sicher nicht auf die Augen der Typen, sondern auf die Lichter und auf den Abstand zwischen mir und dem Vorderman und dem Hintermann und dem Fahrverhalten.

      Aber für soo Kinkerlitzchen habe ich echt keine Zeit.
      Vielmals spiegelt auch die Sonne oder schlechte Sicht. Nein für das gibt es rechtzeitiges Blinken und Bewegungen des Fahrzeugs. Stopplichter. Abstand halten. Ruhe bewahren.

      Am schönsten wäre den Autopiloten rein und tschüss. Aber ok. 10 Jahre zu früh.
      28 5 Melden
    • Alnothur 18.03.2018 20:17
      Highlight "Wenn jedes Auto autonom fährt, können die miteinander kommunizieren (Internetof things, 5G)."

      Das wäre mit grossem Abstand das Beschissenste, was man machen könnte.
      9 12 Melden
    • Billagtrumpicdumpmyass 19.03.2018 09:20
      Highlight Da vergessen einige dass auf den Strassen noch andere Verkehrsteilnehmer anzutreffen sind, welche nicht mit einem Bordcomputer ausgestattet sind. Fußgänger, Velofahrer... 🙄
      5 3 Melden
  • Stephan Löffel 18.03.2018 17:33
    Highlight Es ist mir lieber, selbstfahrende Autos, als solche, wo der Fahrer
    - Zeitung liest,
    - während dem, isst, trinkt, pinkelt.
    - seine Zigarette anzündet und den Verkehr vergisst
    - telefoniert
    - einschläft
    - aus Wut ausrastet
    - einen Herzinfackt bekommt

    oder wie bei bei meinem Velounfall:

    mit den Kindern lamentiert und dabei das Velo auf dem Velostreiffen übersieht.

    Auch ich als Autofahrer bevorzuge es sehr, nicht mehr ein Fahrzeug fahren zu müssen. Die Leute sind mir heute so sehr agressiv.

    Ich sage nur: Verkehrsleitsysteme in Grossstätdten wie Paris oder Zürich für Autonome FZ
    111 25 Melden
    • 〰️ empty 18.03.2018 19:23
      Highlight Die Grossstadt Zürich 😂🤣
      13 3 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 20:32
      Highlight ich weiss, ich wohnte da 10 Jahre, und wahr froh, mit öv unterwegs zu sein. Aber ich fuhr auch manchmal mit dem Auto rum. Aber sehr selten. Horror. Gutes Lehrstück. Albisriederplatz, hehe oder beim HB Braucht viel Geduld.
      3 1 Melden
  • kleiner_Schurke 18.03.2018 17:29
    Highlight Morten Hannesbo CEo von AMAG war neulich im DRS1 Mittagsgespräch. Er machte mir den Eindruck als wüsste er exakt, was auf die Autobranche zukommt. Er schien mir auch relativ gut einschätzen zu können wann sich die "grosse Revolution" in der Autobranche abspielen wird. Was heute herumfährt wurde vor 6 bis 7 Jahren entwickelt. Er denkt, dass es noch ca 2 bis 3 Entwicklungszyklen brauchen wird bevor Autos elektrisch und automatisch fahren. Wir sprechen also ca vom Jahr 2030 plus.
    27 2 Melden
  • Maya Eldorado 18.03.2018 16:49
    Highlight Als Velofahrererin, werde ich an selbstfahrenden Autos gar keine Freude haben.
    Schon mehr als einmal konnte ich einen Unfall verhindern, weil ich festellte, dass der Fahrer im Auto mich nicht bemerkte, obwohl ich Vortritt hatte.
    12 98 Melden
    • nödganz.klar 18.03.2018 17:14
      Highlight Maya, das macht keinen Sinn. Selbstfahrende Autos werden dich definitiv eher bemerken, als abgelenkte Fahrzeuglenker. Computergesteuerte Roboter machen aus Prinzip weniger Fehler als Menschen, liegt im Sinn der Sache.
      76 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.03.2018 17:20
      Highlight Genau das wird mut selbstfahrenden Autos nicht mehr geschehen.
      47 8 Melden
    • kleiner_Schurke 18.03.2018 17:33
      Highlight Ja, weil selbst fahrende Autos werden sehr viel weniger Fehler machen als Menschen. Da Velos nicht von Menschen gesteuert werden, wird es klar sein, das Velofahrer mehr Fehler machen als Autos im Autopiloten. Schon heute bügle ich regelmässig Fehler von Velofahrern aus. Viele fahren, in einer Art Selbstmordkommando, bei rot durch, Nehmen sich rücksichtslos von Links kommend den Vortritt, habe mir schon mal den Rückspiegel abgefahren und so weiter und so fort. Längst nicht alle Velofahrer sind so, aber es gibt da wirklich einige Prachtexemplare...
      30 13 Melden
    • FabianK 18.03.2018 17:34
      Highlight Du widersprichst dir in diesem Kommentar gleich selbst. Weil dir die heutige Situation nicht gefällt, willst du keine Veränderung?
      31 3 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 17:42
      Highlight Ich denke, dies wird berücksichtigt werden müssen, denn sonst müsste man auch Fussgänger, die einfach die Strasse überqueren, unberücksichtigt lassen, stell dir das mal in Zürich vor.

      Ich glaube Autonome Autos halten viel eher und halten sich mehr an den gelben Streiffen als normale Autofahrer. Ich war auch Velofahrer und wurde auch angefahren von einer Unachtsamen Dame. Ich habe jetzt noch 3 abgerissene Bänder davon. Auf dem Velostreiffen.

      In der Schweiz gibt es tausende Orte, wo ein solches Auto üben kann hehe. sonst: untauglich. Ich sag nur Bülach ist ein guter Ort dazu.
      12 0 Melden
    • dä dingsbums 18.03.2018 18:02
      Highlight Die Frage ist nur, wie erkenne ich, ob mich ein selbstfahrendes Auto bemerkt hat?
      6 13 Melden
    • Bits_and_More 18.03.2018 18:06
      Highlight Es wäre natürlich auch möglich, deine Fahrinformationen (Position, Geschwindigkeit) per Smartphones in ein für autonome Fahrzeuge zugängliche Informationssnetz zu speisen. Somit wüssten die Autos, wo du dich befindest.
      8 7 Melden
    • nick11 18.03.2018 18:25
      Highlight Ich sehe schon wie Leute spasseshalbdr vor den Autos rumhüpfen, und die sich dann nicht mehr vom Fleck bewegen, und wie sich die Insassen noch mehr aufregen als heute 😂
      17 4 Melden
    • Maya Eldorado 18.03.2018 19:01
      Highlight dä dingsbums
      Du hast's erfasst!
      Wer kann mir garantieren, dass ein selbstfahrendes Auto Velofahrer erkennt?
      Es gibt ja auch Autofahrer, die spezielle Augen haben, die nur Autos erkennen können.

      Uebrigens bin ich gar nicht einseitige Velofahrerin. Ich habe auch die Auto- und Motorradprüfung gemacht und bin gerne damit gefahren. Nur inzwischen hat es mir zu viel Verkehr bei den Schnellfahrern. Darum beschränke ich mich seit längerem auf den halblangsamverkehr.
      3 10 Melden
    • Maya Eldorado 18.03.2018 19:04
      Highlight bits and more
      Als verantwortungsvolle Velofahrerin lasse ich während der Fahrt das smartphone beiseite und richte meine Augen ausschliesslich auf den Verkehr.
      10 3 Melden
    • Stephan Löffel 18.03.2018 20:42
      Highlight Es ist traurig zu sagen, dass einem niemand etwas garantieren kann.
      Du kannst nur immer aufpassen, beobachten und Vorfälle melden.
      Normalerweise liegt das an der Software, wenn es nicht klappt. Es kann also korrigiert werden.
      Wem melden ? Polizei. Mir fällt auch nichts besseres ein.
      Ich als Velofahrer würde das so tun, wenn mir so einer ans Bein pinkeln würde.
      Auch ein solches Auto blinkt rechts und spurt ein.
      Und bitte: immer Helm an. Ich hatte einen und viel Glück bei meinem Unfall sonst .... pip. nur 3 Sehnen.
      Ich verstehe Leute ohne Velohelm nicht. Velofahren ist gefährlich.
      1 2 Melden
  • CASSIO 18.03.2018 16:46
    Highlight die autoindustrie dürfte bereits heute wissen, dass sie in zukunft keine investitionsgüter mehr verkauft, sondern dienstleistungen.
    49 10 Melden
    • ElDiablo 18.03.2018 17:48
      Highlight Ganz ehrlich ist teilen nichts für mich. Ich möchte MEIN Auto und nicht irgend eines, dass ich noch teilen muss oder nur nutzen darf. Damit bin ich, denke ich, nicht alleine und deshalb wird es mit dem Eigentum immer noch so sein.
      22 19 Melden
    • me myself 18.03.2018 19:02
      Highlight Interessanter Ansatz, könnte durchaus eintreffen. Vielleicht wird es auch ein Mischmodell. Uber hat bereits tausende selbstfahrende Autos bestellt.
      Somit betreut ja Uber die eigentliche Dienstleistung.
      3 0 Melden
    • 7immi 18.03.2018 19:14
      Highlight @cassio und eldiablo
      da sieht man einmal mehr den unterschied der verlieben. genau deshalb wird nicht immer alles gemacht, was logisch oder technisch möglich ist. ein eigenes auto zu haben und unabhängig zu sein ist nunmal den grund, ein auto zu besitzen und das wirds auch bleiben. auch die versicherungen und autohersteller haben kein interesse an diesem teilen, da sie dann weniger verkaufen und versichern können (versicherungen brauchen die masse)... wir werden sehen wohin sich die sache bewegt.
      6 3 Melden
    • CASSIO 18.03.2018 19:23
      Highlight ElDiablo, ich bin der Meinung, dass Du dies auch sollst. Aber genau das autonome Fahren wird die Konzerne vor grosse Herausforderungen stellen, auch was die Haftungsfragen anbelangt. Angesichts der gesamten Komplexität macht es deshalb Sinn, wenn bei dieser neuen Generation von Fahrzeugen neue Systeme eingeführt werden, auch im Bereich der Abrechnung (Preis pro km). Das bewegt die Autobauer vielleicht auch dazu, Autos zu bauen, die eine längere Lebensdauer als nur 200'000 km haben, weil die Konzerne die Autos nämlich selbst unterhalten müssen.
      3 1 Melden
    • Gringo99 18.03.2018 19:54
      Highlight El Diablo, mit deiner Einstellung bist du leider nicht allein.. die Technologie wird funktionieren und wenn man die Verkehrsexplosion der letzten Jahrzehnte anschaut ist alles andere als Car-Sharing ein Witz. Es gibt schlicht nicht genügend Platz und Ressourcen als dass weiter jeder seine zwei Karren besitzt die zu 98% rumstehen.
      3 3 Melden
    • CASSIO 18.03.2018 20:16
      Highlight 7immi, das "teilen" heisst nicht, dass weniger konsumiert wird, im gegenteil, es wird vielmehr konsumiert werden, weil mobilität optimiert wird. ökonomisch betrachtet, macht es keinen sinn, ein auto zu besitzen, das wäre schon heute so. mit "robotcars" jedoch wird die mobilität ökonomisch und hoffentlich auch ökologisch optimiert, alles andere wäre verschwendung oder luxus, den sich personen wie eldiablo weiterhin leisten sollen, spricht ja auch gar nichts dagegen. unabhängig wirst Du auch in zukunft sein können, noch viel unabhängiger sogar.
      4 2 Melden
    • ElDiablo 18.03.2018 20:19
      Highlight Ich finde es eine interessante Diskussion. Ich denke, dass eine Sharing Gesellschaft ökologisch sehr sinnvoll wäre, allerdings habe ich trotzdem lieber mein eigenes Auto.
      9 0 Melden
    • 7immi 18.03.2018 21:21
      Highlight @cassio
      wenn man die fahrzeuge teilt, dann braucht es weniger fahrzeuge, da nicht mehr jeder eins besitzt, das in der garage rumsteht. gefahren wird noch gleich viel, aber mit weniger autos (schleht für die hersteller und versicherungen).
      auch betreffend unabhängigkeit sehe ich das anders. will ich am karfreitag in den urlaub fahren, dann werde ich leer ausgehen, da dann alle verreisen wollen. somit muss ich mich dann anpassen und bin so abhängig. derzeit nutze ich mobility und den zug. geht meistens gut und ist sehr ökoomisch, aber ich bin nicht unabhängig. zu spitzenzeiten gibts kein auto.
      2 1 Melden

Coop und Migros aufgepasst – «Plastic Attack» kommt in die Schweiz

Wenn nach dem Einkauf viel Abfall im Supermarkt zurückbleibt, nennt sich dies «Plastic Attack». Die Aktion aus England erreicht jetzt auch die Schweiz.

Keynsham ist eine kleine Stadt im Südwesten Englands. Berühmt ist der Ort zwischen Bristol und Bath vor allem für seine Vergangenheit. Unter anderem für eine Schlacht im Mittelalter, als königliche Truppen auf Aufständische rund um den Herzog von Monmouth trafen. Nun wird Keynsham zum Schauplatz eines weiteren Kampfes. Des Kampfes gegen übermässig viel Plastikabfall. Ein Kampf, der sich nun auf die ganze Welt ausweiten könnte. Auch auf die Schweiz. Aber von vorn.

Alles fing vor zwei Wochen an, …

Artikel lesen