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Von der einen Borussia zur anderen? Luvien Favre (l.) sollte offenbar Klopps Nachfolger werden. Doch er sagte ab.
Von der einen Borussia zur anderen? Luvien Favre (l.) sollte offenbar Klopps Nachfolger werden. Doch er sagte ab.Bild: EPA/DPA

Dortmund wollte offenbar Favre als Klopp-Nachfolger – blitzte aber ab

Wer wird Nachfolger von Jürgen Klopp? Borussia Dortmund muss sich zur nächsten Saison einen neuen Coach suchen. Dabei klopften die Klub-Bosse wohl als erstes bei Lucien Favre an. Doch es gab eine Absage.
17.04.2015, 07:4617.04.2015, 07:57

Durch seine erfolgreiche Arbeit bei Borussia Mönchengladbach hat sich Lucien Favre seit 2011 zu einem der begehrtesten Bundesliga-Trainer gemausert. Deshalb war der aus dem Kanton Waadt stammende Favre wohl auch erste Wahl bei Borussia Dortmund – als Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Jürgen Klopp.

Nach Informationen der Allgemeinen Zeitung/Rhein Main Presse soll der BVB bei Favre angeklopft haben, als abzusehen war, dass Klopp, der seit 2008 bei den Schwarz-Gelben an der Seitenlinie steht, nicht weitermachen wird. Favre soll sogar der Top-Kandidat für die BVB-Verantwortlichen gewesen sein, noch vor dem ehemaligen Mainzer Thomas Tuchel.

Gladbach-Coach Favre hat sein Team zum Champions-League-Aspiranten entwickelt.
Gladbach-Coach Favre hat sein Team zum Champions-League-Aspiranten entwickelt.Bild: Uwe Speck/freshfocus
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In Gladbach bessere Chancen auf Königsklasse

Doch nach Informationen der Zeitung gab es für die BVB-Bosse eine Abfuhr. Dabei sollen zwei Gründe ausschlaggebend gewesen sein: Zum einen wollten die Gladbacher Favre verständlicherweise nicht ziehen lassen. Zum anderen will der Schweizer in der kommenden Saison unbedingt in der Champions League spielen.

Und da hat er momentan mit Gladbach die besseren Karten: Er hat es geschafft, aus den lange Zeit als Abstiegskandidat geltenden Gladbachern eine Top-Mannschaft zu formen, die momentan als Tabellendritter Kurs auf die Königsklasse machen. Dortmund steht hingegen auf Platz zehn und hat 18 Punkte Rückstand auf den vierten Rang, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde.

Favres Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2017. Er war in der Bundesliga zuvor bei Hertha BSC in Berlin tätig. In der Schweiz trainierte er unter anderen den FC Zürich, Servette Genf und Yverdon-Sport. (bka)

Rückblick: Das war Klopps schwarz-gelbe Liebesgeschichte

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quelle: bongarts / christof koepsel
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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Amboss
17.04.2015 09:18registriert April 2014
Favre wäre wirklich dumm, zum jetztigen Zeitpunkt zu Dortmund zu wechseln. Er hat in Gladbach in vier Jahren etwas ganz feines aufgebaut und kann jetzt womöglich bald die Früchte dieser Arbeit ernten.
Die Chancen sind gut, nächste Saison Champions League zu spielen.
Und wenn die Bayern mal ein bisschen in den Krisen-Modus fallen, dann ist Gladbach sofort Titelkandidat.
Die erste Meisterschaft seit 1977. Favre würde zur Legende in Gladbach.

Er soll nur seine Arbeit da weiterführen.
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