Rainer Hasler, Ex-Captain von Servette und einer der besten Liechtensteiner Fussballer aller Zeiten, ist im Alter von erst 56 Jahren gestorben. Wie das Online-Portal der Zeitung «Vaterland» berichtet, war der frühere Aussenverteidiger an Krebs erkrankt.
Noch am letzten Sonntag habe Hasler das Super-League-Spiel Vaduz - Grasshoppers (1:1) im Stadion mitverfolgt. Bei beiden Klubs hatte er zu Beginn seiner Aktiv-Karriere unter Vertrag gestanden. Sein Sohn Nicolas gehört dem Vaduzer Kader an.
Seine grössten Erfolge als Spieler hatte Rainer Hasler in den Achtzigerjahren in der Westschweiz gefeiert. Mit Neuchâtel Xamax stiess er in die Viertelfinals des UEFA-Cups vor, mit Servette wurde er Schweizer Cupsieger (1984) und Meister (1985). 2004 wurde Hasler von der UEFA als bester Liechtensteiner Fussballer der letzten 50 Jahre ausgezeichnet. Dies, obwohl er für das Fürstentum kein Länderspiel absolviert hatte. Liechtenstein nahm erst nach Haslers Rücktritt erstmals an einer EM- oder WM-Qualifikation teil. (si/syl)
3. November 2002: Das Schweizer Fernsehen hat eine der besten Ideen in seiner Geschichte. Es nimmt Thuns Trainer Hanspeter Latour während der NLA-Partie gegen Servette auf – und macht ihn so auf einen Schlag zur Kultfigur.
Servette Genf ist zu Gast beim FC Thun. Hier ein 17-facher Schweizer Meister, da der Aufsteiger aus dem Berner Oberland. Und mittendrin: Fernseh-Reporterin Regula Späni.
Sie begleitet Thuns Erfolgstrainer Hanspeter Latour und zeigt dem TV-Zuschauer, wie dieser während eines Spiels an der Linie abgeht. Eine grandiose Unterhaltung!
Besonders eine Szene brennt sich tief ins Gedächtnis jedes Schweizer Fussballfans ein. Als Thuns Verteidiger Armand Deumi Servettes Goran Obradovic fällt, ruft Latour …
