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Spott für britischen Ex-Premier 

Tony Blairs «Weihnachtskarte des Grauens» und was die Twitter-Gemeinde daraus macht



Sie haben es gut gemeint: Tony Blair, Premierminister des Vereinigten Königreichs von 1997 bis 2007, und seine Ehefrau Cherie versandten wie jedes Jahr eine Weihnachtskarte an Freunde und Bekannte. Einer der Empfänger stellte sie ins Netz, und seither fragen sich die Briten, was ihr Ex-Regierungschef sich dabei gedacht hat.

Blairs verkrampfte Pose mit gefletschten Zähnen führte zu Reaktionen wie «sagenhaft schräg», «furchterregend» oder «grauenvoll», so die BBC. Und natürlich waren auf der Insel die Spötter nicht weit. Das bizarrste an Tony Blairs bedrohlicher Weihnachtskarte sei, dass es das BESTE Foto gewesen sein muss, lästert etwa der Media Blog.

Bereits kursieren auch zahlreiche Parodien auf Twitter. Der «Telegraph»-Journalist Tom Chivers geht von einer Verwechslung aus: Es handle sich wohl um eine verspätete Halloween-Karte:

Einer fühlt sich an den Horror-Klassiker «Nosferatu» erinnert:

Oder an die Kultserie «Friends»:

Auch Freunde bewegter Bilder kommen auf ihre Kosten:

Man solle nicht während einer Darmspiegelung für ein Weihnachtsfoto posieren, meint BBC-Journalist Ben Milne:

Die Kunst muss auch dran glauben, hier mit einer Anspielung auf Grant Woods berühmtes Gemälde «American Gothic».

Besonders schön die Anspielung auf Tony Blairs Parteifreund, Rivalen und ewige Nummer zwei Gordon Brown, der zehn Jahre warten musste, bis er Premierminister werden durfte. 

Was auch einen Karikaturisten inspiriert hat:

Und zum Schluss ein Beitrag aus der Schweiz, eine Anspielung auf Blairs umstrittene Regierungsbilanz, vor allem seine Beteiligung am Irak-Krieg als «Pudel» von George W. Bush.

(pbl)

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