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Universität Bern ficht Bundesentscheid zu Cannabis-Studie nicht an

12.12.17, 15:32


Die Universität Bern ficht den ablehnenden Entscheid des Bundes für eine Studie zum legalen Verkauf von Cannabis nicht an. Die Universität und mit ihr verschiedene Städte sehen allenfalls andere Lösungen.

Ein langwieriges Beschwerdeverfahren ist aus Sicht der Universität nicht zweckmässig, wie sie am Dienstag in einer Mitteilung festhält. Dieser Entscheid sei auch vor der aktuellen politischen Initiative zur raschen Einführung eines sogenannten Experimentierartikels zu sehen.

Um das Verbot von Cannabis zu Genusszwecken befristet und beschränkt auf gewisse Kreise aufzuheben, bräuchte es einen so genannten Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz.

Weiterhin prüft die Studienleitung eine Neuausrichtung des Projekts mit verändertem Studiendesign, wie die Universität weiter mitteilte.

Die am Versuch interessierten Städte Bern, Biel, Luzern und Zürich halten den Entscheid der Universität Bern für nachvollziehbar, wie sie ihrerseits in einer Mitteilung schreiben.

Eine Beschwerde würde die auf Seiten des Bundes angelaufenen Arbeiten zur Schaffung der nötigen gesetzlichen Grundlagen für eine solche Studie blockieren. Die Städte unterstützen die Schaffung eines Experimentierartikels und möchten, dass der politische Prozess dahin beschleunigt werden kann. (sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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