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Bundesrat Alain Berset spricht am Zukunftsparteitag der SP Schweiz, am Samstag, 3. Dezember 2016, in Thun. Die Delegierten der SP Schweiz stellen am Parteitag die Weichen fuer die Zukunft ihrer Partei. Verabschiedet werden soll ein Wirtschaftspositionspapier, das im Vorfeld Diskussionen ueber die Ausrichtung der Partei ausgeloest hat. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bundesrat Alain Berset spricht am Zukunftsparteitag der SP Schweiz in Thun.  Bild: KEYSTONE

Parteitag: SP verabschiedet umstrittenes Papier zu Wirtschaftsdemokratie

Die SP will mehr Mitbestimmung für die Arbeitnehmenden. Am Parteitag in Thun haben die Genossen am Samstag deshalb das umstrittene Positionspapier zu «Wirtschaftsdemokratie» deutlich angenommen. SP-Bundesrat Berset warnte die Genossen derweil vor Selbstgerechtigkeit. 



Bundesrat Alain Berset hat in seiner Rede am Parteitag der SP Schweiz in Thun den Aufstieg der Rechtspopulisten thematisiert. Diese hätten keine Antwort auf die Probleme der schlechter Gestellten, sagte er am Samstag.

Es lasse sich zurzeit der Aufstieg einer Internationalen der Nationalisten beobachten, sagte Berset weiter. Mit Blick auf den Erfolg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen zitierte er Winston Churchill: «Amerika macht immer das Richtige – nachdem es alles andere ausprobiert hat.»

«Auch hier wächst die Ungleichheit, werden Gewinne der Globalisierung ungleich verteilt, gewinnen die Nationalisten an Macht.»

Bundesrat Berset

Der Bundesrat warnte seine Genossen aber auch davor, «in die Falle der Selbstgerechtigkeit» zu tappen. So ganz anders seien die Verhältnisse diesseits des Atlantiks auch nicht. «Auch hier wächst die Ungleichheit, werden Gewinne der Globalisierung ungleich verteilt, gewinnen die Nationalisten an Macht.»

SP setzt weiter auf Klassenkampf

Video: kaltura.com

Rechtspopulisten würden alle, die sie kritisieren, als Elite bezeichnen, fuhr Berset fort. «Das ist nicht nur postfaktisch, das ist schlicht Nonsens.» Und weiter. «Sie geben vor, im Namen des Volkes zu sprechen – und spalten so das Volk.»

Gerade die Schweiz tauge nicht für den Nationalismus. Es sei schliesslich die kulturelle und sprachliche Vielfalt, welche die Schweiz zu einem solch «interessanten und lebenswerten Land» mache.

SP-Positionspapier wird angenommen 

Zudem haben die Delegierten das umstrittene Positionspapier zur «Wirtschaftsdemokratie» diskutiert. Das Papier warf bereits im Vorfeld hohe Wellen. Mehrere Vertreter des rechten Flügels der Partei übten in Medien Kritik an der Stossrichtung des Papiers. Es fordert etwa, die Mitgestaltungsmöglichkeiten der Arbeitnehmenden in den Unternehmen zu erhöhen.

Pascale Bruderer, Staenderaetin, anlaesslich der Enthuellung des neuen Markenauftritts von Rivella, am 27. Januar 2016, im Sihlcity in Zuerich. (PHOTOPRESS/Dominik Baur)

Ständerätin Pascale Bruderer. Bild: PHOTOPRESS

Eine Gruppe um die Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer und den Zürcher Ständerat Daniel Jositsch stellte einen Rückweisungsantrag. Das Papier solle so überarbeitet werden, «dass es mit dem Konzept der sozialen Marktwirtschaft übereinstimmt», heisst es im Antrag.

«Es geht mir darum, die Breite unserer Partei aufzuzeigen.»

Vor mehreren Hundert Delegierten sagte Bruderer, dass es ihr nicht darum gehe, die Partei zu spalten. «Es geht mir darum, die Breite unserer Partei aufzuzeigen.» Sie forderte eine Überarbeitung des Papiers, damit dieses in der Partei besser abgestützt und in der Lebensrealität der Menschen besser verankert sei.

«Es reicht nicht, wenn der Staat dort eingreift, wo die Wirtschaft versagt.»

Zahlreiche Redner stellten sich aber auch hinter das Papier. So argumentierte die Zürcher Nationalrätin Mattea Meyer, dass die bisherige «Pflästerlipolitik» nicht genüge. «Es reicht nicht, wenn der Staat dort eingreift, wo die Wirtschaft versagt», sagte sie.

Mattea Meyer (SP-ZH) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 15. Maerz 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nationalrätin Mattea Meyer. Bild: KEYSTONE

Für Meyer steht das Positionspapier für eine Politik, die «am Kern» ansetze, «an der ungleichen Verteilung von Macht». Das laut zu sagen, sei «nicht realitätsfremd», sondern «mutig und zukunftsweisend».

Trotz langer und kontroverser Diskussion war das Resultat schliesslich deutlich. Die Delegierten folgten der Geschäftsleitung und lehnten den Rückweisungsantrag mit 375 zu 59 Stimmen ab. Nun geht es um den Feinschliff: Über 32 Änderungsanträge werden noch diskutiert. (rar/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • R&B 04.12.2016 13:35
    Highlight Highlight Ciao SP! Werde wohl bei den nächsten Wahlen für die GLP stimmen. Der linke Flügel der SP hat keine Ahnung von der Realität.
  • Spooky 04.12.2016 01:08
    Highlight Highlight Die Schweizer Oberschicht, das sind 1%, lässt ihre Schweizer Unterschicht nur solange am Leben, als diese für sie nützlich ist. Okay, schon gut, ihr habt nichts begriffen. No Offence! Keep on smiling!
    • rodolofo 04.12.2016 09:21
      Highlight Highlight Vielleicht liegt unsere Überlebens-Chance in diesem Nützlich sein!
      Unsere Nachbarn gehören zur reichen Oberschicht, ohne deswegen unsympathisch, oder arrogant zu sein (Gut, die Frau ist schon eine richtige Zicke, aber bei Frauen wirkt das ja noch attraktiv).
      Wir dagegen sind arme Mittelstands-Schlucker, die von tiefen Hypothekenzinsen profitieren, sich aber statt eines Zweitwagens Marke BMW nur ein E-Bike leisten können.
      Unsere Nachbarn beschäftigen Gärtner, Zimmermädchen, Bauarbeiter und bestellen ständig irgendwelchen Dinge.
      Sie kurbeln also die Wirtschaft an.
      Bei uns wuchert nur der Efeu...
  • Der Zahnarzt 03.12.2016 21:04
    Highlight Highlight Meines Erachtens hat die SP (und die Linken überhaupt) heute zwei Probleme:

    a) Falls es gelingt den Kapitalismus zu überwinden (was wünschenswert ist), was dann? - Die Linken haben kein Konzept für eine postkapitalistische Gesellschaft (niemand hat dieses Konzept, obwohl viele merken, dass es in der Luft liegt).

    b) Man kann nicht einerseits von der Wirtschaft moralische ethische Verantwortung verlangen und gleichzeitig auf der gesellschaftlichen Ebene moralischen Relativismus predigen ohne an diesem Widerspruch zu zerbrechen.
    • rodolofo 04.12.2016 09:13
      Highlight Highlight Dass es kein Konzept gibt, stimmt nicht.
      Es gibt sogar sehr viele Konzepte, nur müssen wir uns auch die Mühe machen, nach ihnen zu suchen, wenn wir welche finden wollen!
      Ein Konzept lautet: Qualität statt Quantität
      Der heutige Kapitalismus geht zwanghaft in die Gegenrichtung einer Massenschrott-Produktion.
      Ein anderes Konzept heisst "Nachhaltigkeit", was bedeutet, dass auch ein Schmarotzer seinen Wirt nicht so weit aussaugt, dass dieser kollabiert.
      Unsere gegenwärtige Raubbau-Ökonomie läuft bekanntlich in die Gegenrichtung und beschleunigt dabei sogar noch das Tempo...
    • Thadic 04.12.2016 10:27
      Highlight Highlight Wenn man merkt, dass man in die falsche Richtung fährt, darf man den erst "Stopp" rufen, wenn man genau weiss wo der richtige Weg ist?
    • Der Zahnarzt 04.12.2016 12:18
      Highlight Highlight @rodolofo: Wir reden von zwei verschiedenen Dingen. Sie reden von Nachhaltigkeit, Qualität etc., d. h. Sie reden von Kapitalismus + Nachhaltigkeit, + soziales Gewissen, + Ökologie etc. - Ich rede aber von der Zerstörung des Kapitals, vom brechen der Macht des Kapitals und wenn nötig, der Bestrafung, der Kapitalisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 03.12.2016 18:57
    Highlight Highlight Die rechten Dauermotzer geben aber wieder mal Vollgas mit ihren hohlen Diffamierungen der SP. Echt erbärmlich!
  • rodolofo 03.12.2016 18:52
    Highlight Highlight Ich fühle mich sonst eher dem "Linken Flügel" der SP verbunden, aber dieses Mal gebe ich Pasquale Bruderer recht.
    Das Konzept der Demokratie in der Wirtschaft hat sich in zahlreichen Pionier-Projekten der Selbstverwaltungs-Bewegung als zu schwerfällig und nicht praktikabel erwiesen und sich damit selbst erledigt.
    Alle früheren Arbeiter-Kollektive, die ich kenne, sind heute normale KMU's, welche zwar in einem Alternativen Sektor tätig sind, aber ansonsten professionell-geschäftlich funktionieren.
    Die Demokratie gehört aber in die Volkswirtschaftliche Lenkung durch die Staatlichen Institutionen!
  • Klaus K. 03.12.2016 18:01
    Highlight Highlight Der Feminismus der SP ist zum Gähnen. Pfründe einigen wenigen gutbetuchten und Privilegierten zuschachern, bezahlt vom Mittelstand. Nö.
    • FrancoL 03.12.2016 18:38
      Highlight Highlight Während dem Gähnen sollte man keine Kommentare schreiben, diese wirken dann mehr als nicht verständlich, gähn lieber in Ruhe weiter. Bei Gelegenheit kannst Du wenn Du fertig gegähnt hast die Machverhältnisse in der Schweiz analysieren und mir dann sagen wie genau eine Minderheit wem was zuschanzt. Bin gespannt mehr zu erfahren.
    • HerrBircher 03.12.2016 19:24
      Highlight Highlight Dieser Feminismus ist schon die Wurzel des Bösen. Gibt es noch etwas an dem er nicht schuld sein soll?
  • andrew1 03.12.2016 15:02
    Highlight Highlight Dieses churchhill zitat wäre besser gewesen :"Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, dass immer wieder Dummes, Hässliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen.". werden wir von der SP zwar wohl nie hören wenn sogar plakate abgehängt werden und politischen gegnern der mund verboten wie in anderen ländern derzeit, welche von der sp heftig kritisiert werden dafür
    • HerrBircher 03.12.2016 19:25
      Highlight Highlight Ich bin ziemlich sicher, dass sich Churchill bei diesem Zitat auf die Kommentarfunktion von Newsportalen bezogen hat.
  • SuicidalSheep 03.12.2016 15:01
    Highlight Highlight Ich wähle SP - und bin dennoch nicht mit allem einverstanden was sie tut. Gerade Sachen wie "Die Überwindung des Kapitalismus" ist schlicht an einer Realität vorbei politisiert. Oder auch bin ich gegen Frauenquoten, da so unter Umständen eine weniger qualifizierte Frau nur wegen ihrer Vagina in die GL kommt.

    Auf der anderen Seite hat die SP aber auch viele grossartige Ideen, die oft von den Bürgerlichen in den Dreck gezogen werden und unnötig Angst gemacht wird, zB Stopp der Spekulation mit Lebensmitteln, bessere Bedingungen für Arbeitnehmer durch höhere Löhne und mehr Ferien, etc.
    • Thadic 03.12.2016 18:06
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass alle (oder fast ) meinen Kapitalisten zu sein, weil sie in diesem System leben. Die meisten leben aber von ihrer Arbeit und nicht von den Kapitaleinkünften. Nur ein kleiner Teil bereichert sich so geschickt auf unsere Kosten und wird ohne zu arbeiten immer reicher, eben die echten Kapitalisten. Deshalb ist die Überwindung des Kapitalismus aktueller denn je.
    • Salute the Parrot 03.12.2016 18:07
      Highlight Highlight Niemand mag die Quote. Schlimmer als die Quote ist aber der Status quo. Dasselbe gilt beim Klassenkampf...
    • rodolofo 03.12.2016 19:11
      Highlight Highlight In Norwegen haben sie mit der Frauenquote sehr gute Erfahrungen gemacht.
      Es braucht manchmal eine Anschub-Energie, damit die Emanzipation richtig in Gang kommt und damit "Männer-Geheimbünde" geknackt werden können.
      Nachher läuft der Prozess von selbst weiter, in einer Dynamik, bei der dann auch emanzipierte Männer ihre Chance bekommen und ihren "Chefinnen" den Rücken frei halten.
      Petra Gössi von der FDP ist eine solche moderne Chefin, und was sie über das "Altkommunistische Strategiepapier" der SP, aber auch über die Profilierungs-Sucht von CVP und SVP gesagt hat, kann ich voll unterschreiben.
  • demokrit 03.12.2016 14:38
    Highlight Highlight Berset ist selbst der Inbegriff des Selbstgerechten. Direkt nach dem Studium Politiker geworden und meinen grosse Töne spucken zu können. So läuft das mit dem Respekt nicht. Weder in der Schweiz, noch andernorts.
    • Fabio74 03.12.2016 16:26
      Highlight Highlight Was genau ist dein Problem?
    • demokrit 03.12.2016 17:08
      Highlight Highlight Mit dem Berufspolitiker ab Studium à la Berset und Wermuth?
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 03.12.2016 17:38
      Highlight Highlight Alain Berset ist vom Beruf Dozent und Forscher. So viel zu seiner Arbeit als «Berufspolitiker».
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 03.12.2016 14:09
    Highlight Highlight Ich als junger Mittelstandswähler kann mich sehr gut mit der Parteipolitik der SP anfreunden. Klar "rennen" ihnen die Leute davon wenn Parteien wie z. B. die SVP mit einfachen Lösungen zu komplexen Themen werben. Ich glaube aber daran, dass Politik mehr ist als nur "wer am lautesten schreit". Deswegen unterstütze ich lieber die meiner Meinung nach vernünftigere Seite.

    Nicht dass das noch als SP Werbung gilt xD. Das Plakat bei der DSI Abstimmung (Schweizer Hakenkreuz) fand ich z. B. auch nicht in Ordnung.
    • FrancoL 03.12.2016 15:03
      Highlight Highlight Ausgewogener Kommentar der eine klare Botschaft aussendet: Komplexe Themen kann man nicht mit einfachen Lösungen lösen.

      Der Mensch ist leichtgläubig und sehnt sich nach einfachen Lösungen. Das ist der Nährboden für Parteien die die einfachen Lösungen, im Wissen dass sie nichts taugen, anbieten um Wähler zu binden.
    • Radesch 03.12.2016 16:06
      Highlight Highlight @FrancoL
      Meine Rede! Aber hey, wieso denn Gedanken an komplexe Themen verschwenden, wenn alles auch so einfach gehen kann.
    • Radesch 03.12.2016 16:39
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Blumen ;)
  • LaPaillade #BringBackHansi 03.12.2016 14:07
    Highlight Highlight Wieder mal die üblichen Kommentare hier: Die SP nimmt die Arbeiter und Armen nicht ernst. Die SP ist nur für die Eliten da. Die SP kümmert sich nicht um unsere Probleme. Mimimimi

    Vielleicht hätte man halt Sachen wie Mindestlohn, Einheitskasse oder BGE annehmen sollen. Ist ja nicht so, dass nichts versucht wird.
    • demokrit 03.12.2016 14:43
      Highlight Highlight Der Arbeiter ist an diesen "sogenannten Lösungen" offenbar nicht interessiert. Man könnte das ja auch einmal zur Kenntnis zu nehmen.
    • FrancoL 03.12.2016 16:12
      Highlight Highlight @demokrit; An was für Lösungen ist denn der ArbeiterIn interessiert?
      Wenn Du da einige Lösungen im Auge hast die den Arbeiter interessieren könnten dann wäre es noch sinnreich wenn Du uns sagen würdest welche Partei diese dem Arbeiter genehmen Lösungen den auch realisiert oder zumindest im Visier hat und vor allem mit welchen Mitteln.
    • demokrit 03.12.2016 17:05
      Highlight Highlight FrancoL: Jedenfalls nicht an den Lösungen der SP (Mindestlohn, BGE, Einheitskasse). Der Arbeiter fand es nicht überzeugend. Wir haben abgestimmt.

      Eine Arbeiterpartei gibt es schon lange nicht mehr. Ich sehe nur noch Teilproblembewirtschafter. Die einen wollen ein bisschen grüne Wirtschaft und hohe Mindestlöhne und behaupten andererseits jeder Mensch auf der Welt sei willkommen, die anderen wollen keine Zuwanderung und vertreten das in Steueroasen parkierte globalisierte Grosskapital und die Totalprivatisierung. Für den Arbeiter konsistent ist wohl beides nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 03.12.2016 13:08
    Highlight Highlight Typisch SP... zuerst mit den Finger auf andere zeigen und vor den Rechten warnen aber selber völlig am Volk vorbei politisieren.
    • FrancoL 03.12.2016 14:05
      Highlight Highlight Warnen steht bei jeder Partei auf dem Menüplan, ich glaube es auch bei der SVP bemerkt zu haben.
    • terribile 03.12.2016 15:37
      Highlight Highlight AHHH genau - wenn ich mich noch an seine Worte betreffend der Karnkenkassen Prämien erinnere!
      Ausser, dass er sich gerne präsentiert - nichts handfestes. Nun muss die Bevölkerung darunter leiden. Er soll doch lieber seinen Job für die Bevölkerung der Schweiz machen bevor man die Internationale Anerkennung seiner Person den vorrang gibt. Es scheint aber auch bei den Kantonalen roten das gleiche Spiel zu sein. Die eigene Tasche ist halt näher.
    • FrancoL 03.12.2016 16:08
      Highlight Highlight @terribile; Und wo genau erkennst Du dass Berset zuerst nach internationaler Anerkennung strebt? oder magst Du Dich mit Kommentaren profilieren die dann nie vor Dir untermauert werden?

      Und was genau her der zur KK gesagt, was nicht zutreffen könnte? Und vor allem mit welcher Funktion? Als Vertreter des Bundesrates oder als SP Politiker?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 03.12.2016 13:04
    Highlight Highlight Man mag es kaum mehr hören. Auch wenn Kommunismus nun in Wirtschaftsdemokratie umgetauft worden ist, sind diese erwiesenermassen mehrfach gescheiterten Rezepte der Linken absolut untauglich. Die SP hat die Moral auf ihrer Seite, weil sie den Schwachen helfen will und allen Grund und Boden gemäss eigenen Spielregeln umverteilen will. ABER, bevor man umverteilen kann, muss man etwas produzieren und Gewinn erwirtschaften und DAS hat noch kein Linker geschafft, auch wenn es ein paar Millionäre gibt, die vorm Ableben ihre linke Seite entdecken. SP, kündigt Eure Staatsjobs und schafft selber welche.
    • FrancoL 03.12.2016 14:12
      Highlight Highlight Nun um Jobs zu schaffen braucht es was genau? Es braucht Menschen die diese Jobs bewältigen und damit zur Prosperität der Unternehmen beitragen und dies nicht in unbedeutendem Mass. Wenn es etwas zum Umverteilen gibt dann wurde das mitunter nicht NUR durch die Chefetage generiert sondern durch viele, viele Mitarbeiter. Also können diese Mitarbeiter die diesen Mehrwert entscheidend mit geprägt haben auch auf eine Wirtschaftsdemokratie, also einer ETWAS ausgeglicheneren Verteilung der Früchte pochen.
      Zudem wenn alle Jobs schaffen, wer erledigt alle diese Jobs? Ich glaube da haben sie ein Problem
    • FrancoL 03.12.2016 14:25
      Highlight Highlight Ich habe selbst zwei kleine KMUs und muss immer wieder feststellen wie abhängig ich von meinen Mitarbeitern bin. Wenn der eine andere andere ausfällt muss ich mich zur Decke strecken, mich darauf verlassen können dass die anderen sich mehr einbringen um die fehlende Arbeitskraft zu überbrücken.
      Darum bezahle ich meinen Mitarbeitern und Auftragnehmern gute überdurchschnittliche Löhne, weil ohne sie würde ich nicht weiter kommen. Und ich bezahle ihnen auch gute Löhne damit sie an den Früchten der für uns guten Wirtschaftslage teilhaben können. Weil es meine Mitarbeiter gibt, geht es mir gut.
    • Thinktank 03.12.2016 15:58
      Highlight Highlight Lieber FrancoL. Na hoffentlich zahlst du gute Löhne, so wie tausend andere Betriebe. Als Wirtschaftsdemokrat fragst du aber sicher jeden Monat deine Mitarbeiter wieviel du dir ausbezahlen darfst. Übrigens bist du ein Ultraliberaler, wenn der Ausfall eines Mitarbeiters zu Mehrarbeit bei den anderen führt. Was sagt wohl die Gewerkschaft dazu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 03.12.2016 12:21
    Highlight Highlight Ich gehe mit Berset einig in allen angesprochenen Punkten. Eine klare unmissverständliche Sicht ohne zu hetzen und brandmarken, eine Sicht auf der sich aufbauen lässt weil sie nichts Extremes stützt. Danke Alain Berset.
    • Hierundjetzt 03.12.2016 12:54
      Highlight Highlight Wahre Worte. Merci für den unaufgeregten Kommentar
    • FrancoL 03.12.2016 22:38
      Highlight Highlight @Stipps; Wieso sollte die Hetze sein? Es sind unaufgeregte Darlegungen, wer hetzt ist eigentlich ein gewisser Stippe, der der öffentlich-rechtlichen Stellen?
    • Spooky 04.12.2016 01:23
      Highlight Highlight "...aber es ist mir nie aufgefallen dass nur Linke dort arbeiten."

      Kauf dir eine neue Brille!
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  • Karl33 03.12.2016 12:15
    Highlight Highlight Kein Wunder wandern alle WählerInnen zu den Rechtspopulisten, wenn alle anderen Parteien - inkl. SP - nur noch kleine privilegierte Klientel bedienen. Die SP könnte sich ja schon fragen, weshalb die Partei so unattraktiv geworden ist für Arbeitende, Männer und Mittelständler.
    • FrancoL 03.12.2016 13:00
      Highlight Highlight Wieso bedienen denn die anderen Parteien die weniger Privilegierten?
      Und wo hast Du bei Berset erspäht dass er nur eine privilegierte Klientel bedienen mag? Ich habe davon nichts gelesen.
      Die SP ist unattraktiv geworden weil andere Parteien ohne Inhalt aber gut werben.
      Ich warte immer noch auf Lösungen der SVP, Lösungen die dem Arbeitenden und Mittelständler etwas bringen, keine Aussage wie "wir machen es richtig" sondern eine Aussage was sie richtig machen, wenn sie denn etwas machen.
    • FrancoL 03.12.2016 23:51
      Highlight Highlight @Stipps; Und welche Partei soll den Inländervorrang denn genau stützen? bevor Du antwortest, mach Dir eine Liste der entscheidenden Personen die da agieren müssten und frage Dich ehrlich (falls das bei Dir im Vokabular zu finden ist) ob diese Entscheidungsträger wirklich den Inländervorrang stützen mögen. Deine Liste dürfte dann sehr, sehr kurz ausfallen.
    • Thadic 04.12.2016 08:51
      Highlight Highlight Wenn ich mit den sogenannten Büezer rede, dann merke ich oft, dass sie gegen die SP sind wegen der Ausländerpolitik. In anderen Fragen (Abzocker,Pauschalsteuer,1:12, etc. ) ist man sich viel näher, aber dann, je näher der Abstimmungstermin kommt, desto grösser wird die Angst in ihnen. Sie bekommen Angst davor, dass wenn sie in die Hand beissen die sie füttert, sie dann geprügelt werden werden. Solange das Futter also so reichlich ist, wird sich kaum etwas ändern.
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