Langlauf
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13.12.2014; Davos; Ski nordisch - Langlauf Davos Herren 15 Km: Didrik Toenseth (NOR), Martin Johnsrud Sundby (NOR) und Dario Cologna (SUI) vl. an der Siegerehrung.  (Christian Pfander/freshfocus)

Cologna fährt in der Heimat auf dem Podest. Bild: Christian Pfander/freshfocus

Bündner auf dem Podest

Dario Cologna verpasst ersten Heimsieg in Davos nur knapp und wird Dritter



Der erste Heimsieg in Davos blieb Dario Cologna erneut verwehrt. Zum vierten Mal lief er am Davoser Weltcuprennen aufs Podest. Über 15 km klassisch belegte er hinter Weltcup-Leader Martin Johnsrud Sundby (1.) und Didrik Tönseth (2.) den dritten Platz.

Im Ziel präsentierte sich Doppel-Olympiasieger Cologna trotz des geringen Rückstands von bloss 7,3 Sekunden zufrieden. «Ich erachte es als äusserst positiv, dass ich schon wieder aufs Podest laufen konnte», so Cologna. Der 28-jährige Schweizer schaffte im siebenten Weltcuprennen der Saison seine bislang beste Klassierung. Und er schaffte es aufs Podest, obwohl er das Rennen in klassischer Technik in Skating-Skis bestritt. 

Dario Cologna of Switzerland on his way to the 3rd place, at the 15 km mens classic race at the Davos Nordic FIS Cross Country World Cup in Davos, Switzerland, Saturday, December 13, 2014. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Cologna lag zu Beginn noch in Führung. Bild: KEYSTONE

«Ich erachte es als äusserst positiv, dass ich schon wieder aufs Podest laufen konnte.»

Dario Cologna.

Beinahe wäre die Rechnung aufgegangen:

Cologna lag an den Zwischenzeiten 3 (nach 5 km) bis 6 (nach 10 km) in Führung; der Maximalvorsprung betrug nach zwei der drei Runden 13,8 Sekunden auf Tönseth und 15,7 Sekunden auf Sundby. Auf der Schlussrunde musste Cologna dem kräfteraubenden Laufstil in den Skating-Skis (nur Doppelstockstösse) aber Tribut zollen.

Der Sieg ging so an den 30-jährigen Norweger Martin Johnsrud Sundby. Sundby baute mit dem bereits dritten Saisonsieg die Führung im Weltcup aus. Auch er hatte sich überlegt, ob er das Rennen in Skating-Skis bestreiten soll und ob diesem Entscheid fast die ganze Nacht kein Auge zugetan. 

Am Ende zahlte sich für ihn die konservative Wahl aus. Er teilte sich das Rennen gut ein, belegte nach fünf Kilometern bloss den 8. Platz, lief auf der zweiten Rennhälfte der Konkurrenz aber davon. (si/syl)

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