Donald Trump
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Der chinesische Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump in Peking. Bild: AP/AP

Warum Trump den Handelsstreit mit China verlieren wird und was das bedeutet

Erst ein Durchbruch, dann doch wieder nicht: Im Handelsstreit zwischen den USA und China geht es hin und her. Peking hat erkannt, dass die US-Regierung zerstritten ist – und nutzt dies kühl aus.

22.05.18, 22:00 23.05.18, 08:23

Marc Pitzke, New York



Ein Artikel von

«Meine Art des Geschäftemachens ist ganz einfach», schrieb Donald Trump in seinem Bestseller «The Art of the Deal». «Manchmal gebe ich nach, aber meistens kriege ich, was ich haben will.»

Das Buch von 1987 begründete den Mythos Trump. Heute weiss man: Trumps Talent als Geschäftemacher ist zumindest zweifelhaft, seine tollen Business-Weisheiten waren von einem Ghostwriter erfunden. Er hat allerdings ein Talent zur Selbstvermarktung, mit dem er es bis ins Weisse Haus schaffte.

Doch dort stösst Trumps Inszenierung nun an ihre Grenzen. Akutes Beispiel: der Handelsstreit mit China. Die Krise brach im März aus, als Trump Strafzölle auf chinesische Importe androhte, gefolgt von Gegendrohungen Pekings. Zwei hochrangige Gesprächskreise sollten verhindern, dass der Konflikt zu einem tatsächlichen Handelskrieg eskaliert.

Trump wirbt auf Twitter mit seinem Erfolg:

Das letzte Treffen in Washington warf allerdings mehr Fragen auf, als es beantwortete. Es endete am Wochenende mit einem nichtssagenden Statement, gefolgt von widersprüchlichen Auftritten seiner Wirtschaftsberater. Trotzdem lobte sich der Präsident am Montag in Tweets für einen Durchbruch, den es so nicht gab.

Dilettantismus und interner Zank

Vielleicht ist das Verhandlungsstrategie. Wahrscheinlich jedoch haben Trump und sein Team die Chinesen unterschätzt. Die wiederum nutzten Dilettantismus, internen Zank und generelle Richtungslosigkeit bei den Amerikanern aus, um die jüngsten Verhandlungen zu blockieren. Trumps Leute versuchten nach Informationen mehrerer US-Medien zwar noch, die chinesische Delegation in letzter Minute auszutricksen: Chef-Wirtschaftsberater Larry Kudlow vermeldete voreilig, dass Peking bereit sei, US-Produkte im Wert von mindestens 200 Milliarden Dollar aufzukaufen, um so die Handelsungleichheit zu schmälern – eine Zahl, die angesprochen, doch nie beschlossen wurde.

China dementierte, Kudlow ruderte zurück, die Gespräche wurden vertagt. Die gemeinsame Erklärung, um die sie bis in die Nacht rangen, enthielt nur noch vage Absichtsbekundungen.

China will demnach vor allem mehr amerikanische Agrarprodukte und Energie als bisher importieren - was aber sowieso geplant war: «Um die inländische Nachfrage zu decken, muss China Energie, Futtermittel und Fleisch importieren», sagte Brad Setser vom Council on Foreign Relations der «Washington Post». So einen Deal hätte man «jedem US-Präsidenten angeboten».

Auch die Ankündigung Pekings vom Dienstag, die Importzölle auf Autos zu senken, löst den eigentlichen Konflikt nicht. Trump will erreichen, dass China seinen milliardenschweren Handelsüberschuss reduziert.

Dennoch setzen die USA im Gegenzug für die bisherigen Ankündigungen Chinas die angedrohten Strafzölle vorerst aus - was der Volksrepublik mehr nutzt als d«en USA und von den chinesischen Staatsmedien denn auch als gröss»ter Erfolg der Gespräche propagiert wurde: Die USA hätten einseitig eingewilligt, «keinen Handelskrieg zu beginnen». Auch alle anderen Reizthemen resultierten nur noch in schwammigen Floskeln.

Hier Taktik, dort Chaos

China spielt auf lange Sicht, während Trump kurzfristig agiert. Ihm geht es offenbar vielmehr um einen schnellen Sieg, um einen knackigen Slogan für den Kongresswahlkampf im Herbst - und womöglich sogar um persönliche Gegengeschäfte zugunsten seines eigenen Konzerns.

Wie chaotisch-unkoordiniert das US-Vorgehen ist, vor allem ohne informierte Führung aus dem Oval Office, zeigte schon die erste Runde Anfang Mai. Dazu reisten Kudlow, Finanzminister Steven Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross, der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Trump-Berater Peter Navarro nach Peking. Durch die Delegation verlief eine Kluft, sinnbildlich für die gesamte Regierung: Auf der einen Seite Hardliner wie Navarro, die China kaltstellen wollen; auf der anderen Seite Traditionalisten wie der Ex-Banker Mnuchin. In Peking waren sie sich so uneins, dass sie sich nach US-Medienberichten öffentlich anbrüllten und Navarro vorübergehend ausgeschlossen wurde.

Das kam den Chinesen gelegen. Nach Angaben der «New York Times» hatten sie Mnuchin, der eine sanftere Gangart befürwortet, seit Monaten schon als ihren «Hauptansprechpartner kultiviert». Es klappte: In Peking habe er unter vier Augen mit dem chinesischen Chefunterhändler Liu He konferiert - was zu dem lautstarken Streit mit Navarro geführt habe.

Die Taktik aus «The Art of the Deal» entpuppt sich so auf bisher folgenschwerste Weise als Flop. Elf Schritte zum Erfolg zeichnete das Buch damals nach, von «Nicht kleckern, sondern klotzen» bis «Viel Spass!». Den grössten Spass scheinen zurzeit jedoch die anderen zu haben.

China rüstet auf:

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 23.05.2018 10:33
    Highlight Man trug das Wissen und die Technik nach China, um dort billig produzieren zu lassen - weil gierig nach Gewinn.
    Nun wundert man sich darüber, dass sich China sich zu einer Weltmacht empor gehoben hat?
    Ich meine mal etwas darüber gelesen zu haben, dass im Moment ca. 1 Million tech. Ingenieure jährlich ihren Abschluss machen...
    20 0 Melden
    • me myself 23.05.2018 17:59
      Highlight Es ist sogar noch schlimmer, wir haben die hiesige Industrie kaputt gemacht. Uns fehlt mitterlweile wahrscheinlich Wissen. Aber man hat es ja zugelassen. Die gierigen Konzerne und Aktionäre die Quartalsgewinne wollen haben uns, den Kontinent der Industriellen Revolution, Fortschritt und Aufklärung, verkauft. Wir gehen an der Gier zu Grunde.
      7 0 Melden
    • farbarch1 23.05.2018 18:38
      Highlight Gier beginnt zu Hause: Einkaufstourismus, Geiz ist geil, Shoppen direkt in China, billigste T-Shirt und so, weisch.
      3 0 Melden
    • dmark 23.05.2018 19:03
      Highlight @farbarch1:
      Ich würde dies nun nicht mal unbedingt als Gier betiteln.
      Warum?
      Nun, es werden mittlerweile viele Produkte gar nicht mehr bei uns produziert, weil diese ausschliesslich in China gefertigt werden.
      Warum sollte ich da einen Aufschlag für den einheimischen Importeur bezahlen, wenn ich diese Dinge selbst importieren kann? Diejenigen, welche die Globalisierung anfänglich wollten (um am heimischen Markt vorbei günstig produzieren zu lassen - siehe auch @me myself), haben nicht damit gerechnet, dass der normale Bürger diese Globalisierung ebenfalls nutzen kann - dank der Vernetzung.
      5 1 Melden
    • farbarch1 23.05.2018 23:39
      Highlight @DMark.Das ist ein interessanter Aspekt. Jedoch denke ich dass bezüglich der Gier beide Parteien im gleichen Boot sitzen. Die globalisierer optimieren den Gewinn, die global handelnden Ein Käufer den Preis. Ich sehe langfristig nur einen Gewinner, er heisst China.
      2 0 Melden
  • wasps 23.05.2018 07:01
    Highlight Trump denkt und handelt kurzfristig. Welche Erkenntnis! Was denn sonst, er will 8 Jahre an der Macht bleiben. Nächster Fixpunkt zu diesem Ziel sind die Kongresswahlen im November. Ich sehe beim besten Willen nicht, warum das Verhandlungschaos ihm Schaden sollte. Im Gegenteil, er wird jedes Nichtresultat zu seinen Gunsten twittern und seine Gefolgschaft wird ihm zujubeln. Das einzige, das zählt, sind Jobs! Und da liegt er vorne, die Konjunktur läuft auf Hochtouren.
    5 7 Melden
    • Billy the Kid 23.05.2018 13:20
      Highlight @wasps
      Das mit den "Jobs" ist auch so einen Ammenmärchen. Wussten Sie, dass viele Amerikaner schon gar nicht mehr "auf der Suche" nach einem legalen Job sind und somit schlicht aus der Statistik fallen? Oder wussten Sie, dass man schon in der Statistik auftaucht wenn man nur schon 1 Stunde pro Woche "part time" arbeitet. 50 % der US-Famililien können ohne Kreditkarte schon nicht mehr genug Essen jeden Monat auf den Tisch zaubern. 55 Millionen US-Bürger müssen auf Lebensmittelmarken zurückgreifen. Viele Städte sehen immer mehr aus wie Detroit und noch obendrauf herrscht eine Heroinepidemie...
      15 1 Melden
    • Billy the Kid 23.05.2018 13:37
      Highlight @wasps
      Die neuen massive Taxcuts werden die Situation noch drastisch verschlimmern, obwohl schon jetzt an allen Ecken und Enden fürs Nötigste die Mittel fehlen.
      Mich erinnert die ganze Geschichte ans Ancien Regime kurz vor der Französischen Revolution. Die herrschende Klasse hat völlig das Mass verloren und verliert sich in arroganter Dekadenz und lächerlichen Hofintrigen. Die USA sind da nur die Vorreiter - in andern gossen Ländern siehts ähnlich düster aus.
      12 1 Melden
    • wasps 23.05.2018 14:16
      Highlight @billy. Das sehe ich anders, neue Jobs sind immer gut für bestehende Regimes. Entscheidend ist dabei vor allem die Situation des Mittelstands. Die Ärmsten bleiben immer auf der Strecke und richten sich an jene, die Ihnen das Blaue vom Himmel versprechen.
      2 5 Melden
    • Billy the Kid 23.05.2018 17:01
      Highlight @wasps
      Wenn ich von über 50% der Familien in den USA spreche, dann spreche ich nicht nur von den Ärmsten, sondern vor allem vom Mittelstand.
      Genau wegen diesem Mittelstand, der seit Jahren seine Felle wegschwimmen sieht, wurde Donald Trump gewählt. Das Vertrauen ins "Establishment" ist sowohl "links", als auch "rechts" völlig erodiert (dies zeigte auch das Phänomen "Sanders"). Es war schlau von Trump genau in diese Kerbe zu schlagen, da dies seine einzige Chance war Präsident zu werden. Die Demokraten hingegen setzten aufs völlig falsche Pferd in dieser Situation.
      9 2 Melden
    • Billy the Kid 23.05.2018 17:12
      Highlight @wasps
      Sie verwechseln wohl die künstlich aufgeblasenen US-Börsen mit der Realität...
      4 3 Melden
    • wasps 23.05.2018 18:57
      Highlight Dann liefern Sie doch mal verlässliche Quellen für Ihre Aussagen.
      2 3 Melden
    • Billy the Kid 23.05.2018 20:44
      Highlight @wasps
      Sie könnten ja auch einfach mal selber googeln wie man in den USA die Arbeitslosenstatistik erstellt. Da ist wohl das bureau of laborstatistics die erste Anlaufstelle. Sie müssen sogar nur "bure" eingeben und google und co. leiten sie direkt weiter. Good luck.
      2 0 Melden
  • Ökonometriker 23.05.2018 02:09
    Highlight Hört mal endlich auf China als die gelbe Gefahr darzustellen. China leidet stark unter der US-amerikanischen Machtpolitik - man müsste den Yuan dringend abwerten aber man traut sich nicht, weil sonst Strafzölle drohen.

    Ja, die USA sind mächtig - aber hier leiden hunderte von Millionen Menschen unter deren Druck.

    Und nein, das macht Trump nicht zu einem tollen Deal-maker. Denn die tief qualifizierten Jobs in den USA fielen grösstenteils der automatisierung und nicht der Globalisierung zum Opfer.
    27 5 Melden
  • Sophia 23.05.2018 00:55
    Highlight Gute Geschäftsleute waren selten gute Politiker und umgekehrt. Trump ist nicht mal ein guter Geschäftsmann. Sonst wüsste er, dass die Chinesen so viele US-Staatsanleihen besitzen, dass sie den Dollar frei manipulieren könnten, und dies auch tun werden, sobald für sie ein Vorteil daraus entsteht. 300 Millionen Amis werden kaum eine Milliarde Chinesen in die Knie zwingen können. Wir Europäer sollten uns von keiner der beiden Supermächte abhängig machen und uns emanzipieren. Deren Streit ist unsere Chance!
    48 2 Melden
    • swisskiss 23.05.2018 06:21
      Highlight Sophia: Deine politische Einschätzung ist richtig, die wirtschaftliche falsch. Der Schuldenanteil der Chinesen am amerikanischen Haushaltsdefizit, besteht zum überwiegenden Teil aus Staatsanleihen mit 10 bis 30 jähriger Laufzeit. Diese Obligationen sind frei handelbar und führen bei einem Ueberangebot auf Verkaufsseite in erster Linie zum Anstieg der Schuldverzinsungsquote und nicht zur Schwächung der Währung. Auch Neuemmissionen von US Staatsbonds werden dadurch höher verzinst werden müssen, um sie am Markt plazieren zu können.
      14 2 Melden
  • kleiner_Schurke 22.05.2018 23:11
    Highlight Die Chinesen wenden im Umgang mit Leuten wie Trump einen Methodenkatalog namens 三十六計 (sānshíliù jì) = 36 Strategeme (Überlistungstechniken) an.

    Eindrückliches Beispiel für die Anwendung eines Strategemes in der Schweiz war der Kauf von Syngenta. Es wurde das 17. Strategem 拋 磚 引 玉 (pāo zhuān yǐn yù) = einen Backstein hinwerfen, um Jade zu erlangen, angewendet. Man kaufte eine renommierte Firma in einem reichen Land um Firmen in der EU den Mund wässrig zu machen. Und natürlich war das Management von Syngenta so dämlich die Firma zu verkaufen und wundert sich nun echt über Stellenabbau.
    31 5 Melden
    • PVJ 23.05.2018 14:04
      Highlight Bei Trump könnte man interpretieren, dass er die Strategeme "Ein Feuer für einen Raub ausnutzen" (d.h. Chaos säen um den Gegner zu besiegen) oder - noch besser - "Verrücktheit mimen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren" anwendet.
      Wobei ich da meine Zweifel habe...

      https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.05.2018 15:18
      Highlight Syngenta ist ein Schmuckstück; sicher kein Backstein.

      Die Sache mit dem Backstein betrifft eher das Freihandelsabkommen. Die beiden Freihandelsabkommen zwischen China und der Schweiz und Island sind aus chinesischer Sicht nicht viel wert (Backsteine), gemessen an einem Freihandelsabkommen mit der EU (Jade). Diese zwei Freihandelsabkommen sollen den Appetit der EU auf ein eigenes Freihandelsabkommen mit China wecken.

      Bei Syngenta passt eher das Strategem 23: Sich mit einem fernen Feind verbünden, um einen Nachbarn (US- und indischer Agrarmarkt) anzugreifen.
      5 4 Melden
  • c_meier 22.05.2018 23:04
    Highlight Danke, dass für einmal über echte Politik ennet dem Teich berichtet wurde, (wie "der Aussen-Minister hat"... " der Finanzminister beriet über dieses Geschäft"... usw).

    immer nur "der Präsident bekommt bald Probleme", "wird es sehr schwer haben" von Herr Löpfe ist langsam nicht mehr glaubwürdig.
    Bitte etwas mehr Artikel über die reale Politik der Staaten (also Budget, Gesetze, ...). Meiner Meinung genügt es über die Ermittlungen 1x pro Woche eine Zusammenfassung.
    21 5 Melden
  • Super 22.05.2018 22:59
    Highlight Die USA, Südkorean und Japan können China praktisch alle wichtigen Mikrochips verweigern. Der Schaden wäre enorm!
    Nicht das ich das für eine Ratsame Idee halte, aber ganz an einem so kurzen Hebel sitzen die Amis auch nicht...
    Es ist ja auch nicht so das die Chinesen sehr zimperlich sind wenn sie ihre Macht einsetzen um einen Vorteil zu erreichen.
    Die ganze Backendtechnik die Huawei, zum Beispiel an die Swisscom verkauft sind illegale Kopien von Cisco oder Bouyges.
    8 11 Melden
    • lilie 23.05.2018 12:35
      Highlight @Super: Und China könnte allen diesen Ländern a
      die Lieferung von Seltenen Erden verweigern, welche für die Chipherstellung nötig ist.

      Der Elektronikmarkt ist so komplett globalisiert, dass ein Handy praktisch aus Teilen aus der ganzen Welt bestehen.

      China sitzt dabei an einem ziemlich langen Hebel.
      10 2 Melden
    • Super 23.05.2018 13:33
      Highlight @lilie
      Wie du vielleicht weisst sind die seltenen Erden gar nicht selten.
      Bisher bestand kein Grund sie nicht aus China zu kaufen weil der Preis stimmt. Sollten die Chinesen die Liefeungen stoppen freuen sich viele andere...
      2 2 Melden
    • Ueli der Knecht 23.05.2018 15:22
      Highlight Super: Die zwei schnellsten Supercomputer sind chinesische Eigenproduktionen.

      https://www.golem.de/news/top-500-supercomputer-china-ist-neue-nummer-1-mit-selbst-entwickelten-prozessoren-1606-121610.html
      https://www.golem.de/news/tianhe-2a-weltweit-zweischnellster-supercomputer-wird-doppelt-so-flott-1709-130162.html

      Trump entblösste jüngst sein kurzes Schnäbi, als er eine chinesische Firma retten musste, nachdem die US-Chip-Industrie nicht liefern durfte. Trump musste schnell einsehen, dass er so die heimische Chip-Industrie noch mehr schwächt, aber gleichzeitig die chinesische stärkt.
      6 2 Melden
    • Super 23.05.2018 20:45
      Highlight &knecht
      Danke für deine Unterstüzung!
      Sunway basiert seine Chips unter anderem auf DEC Chips, natürlich ohne zu frage ...
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 23.05.2018 21:23
      Highlight Super: Wenn Patente ablaufen, braucht man nicht mehr zu fragen. DEC war früh unterwegs; viele der heutigen Innovationen basieren auf deren Erfindungen. Auch Intel und AMD hatten ziemlich viel DEC-Technologie übernommen. Nicht zuletzt haben DEC/Compaq seit 1998 in Shenzen gemeinsam mit den Chinesen an Chip-Architekturen geforscht.

      Ich meine, es ist fahrlässig die Chinesen zu unterschätzen und zu glauben, sie könnten nur kopieren und nichts selber erfinden. In vielen Hitech-Bereichen ist China führend, auch in der Forschung.

      Wir sind viel abhängiger von China als sie von uns oder von den USA.
      1 0 Melden
  • Scaros_2 22.05.2018 22:55
    Highlight Wenn man bedenkt, das die Chinesen mit "The Art of War" eines der ältesten Bücher über Strategie besitzen welches bis heute den Managern und Politiker in China als Pflichtlektüre auferliegt und dem Grundsatz folgt, das jeder Krieg mit Täuschung zu gewinnen ist muss man sich nicht verwundern wenn diese Chinesen die US-Regierung in einer Langfristigen Perspektive komplett über den Tisch ziehen. Es ist auch so passend. Trump sucht stets den Kurzfristigen, persönlichen Erfolg während die Chinesen für Jahre planen.

    Trump kann nur verlieren auf der Meta-Ebene
    61 13 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2018 23:02
      Highlight Ein passender Link:

      "Alle Kriegshandlung beruht auf Täuschung"
      https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme
      6 1 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 23:39
      Highlight The Art Of War - Amazon Bewertung 3.8
      The Art Of The Deal - Amazon Bewertung 3.9
      Hinweis: Der Kommentar kann Spuren von Humor enthalten
      18 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 23.05.2018 11:06
      Highlight Trump täuscht primär sich selbst und seine Anhänger.
      13 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 22.05.2018 22:49
    Highlight Der Vorteil von China: kein Chaos! Alle ordnen sich dem Ziel unter und brauchen in der Öffentlichkeit keine Erfolge zu kommunizieren. Sie nutzen alle der vielen Schwächen der Trump-Regierung gnadenlos aus. Wenn ihnen einer nicht passt, dann redet man einfach nicht mit ihm und schon hält Trump diesen für einen Versager und feuert ihn. China steuert schon so auf die Weltmacht Nummer 1 zu, Trump und sein Chaos-Club werden das Ganze aber noch massiv beschleunigen. China ist jetzt nämlich ein verlässlicher Partner, der sich an Abmachungen hält, die USA sind es nicht mehr.
    116 11 Melden
    • Mikee 23.05.2018 00:02
      Highlight China IST die Weltmacht Nr. 1. Nur haben es einige noch nicht bemerkt.
      18 1 Melden
  • Radiochopf 22.05.2018 22:14
    Highlight Keine Überraschung.. die Chinesen haben einfach die besseren Karten, denken langfristig und sind intelligenter als Trump und sein Team... die Chinesen werden die USA bald überall überholen und noch weiss ich nicht ob das besser oder schlechter ist...
    136 7 Melden
    • shthfckup 23.05.2018 00:46
      Highlight China ist totalitär, wo soll das besser sein? Immer das gleiche, mehr macht mehr geld mehr kontrolle blabla...

      Zum 🤢
      17 5 Melden
    • Dong 23.05.2018 08:03
      Highlight M. E. entwickeln sich die Staaten im chinesischen Einflussbereich aktuell eher besser als in dem des Westens. Ich bin da vorläufig mild optimistisch.
      5 0 Melden
  • Roman Stanger 22.05.2018 22:09
    Highlight Aus Spiegel und Watson hatte ich auch schon erfahren warum Trump die Wahlen verlieren wird.
    103 50 Melden
    • FrancoL 22.05.2018 22:26
      Highlight Da kannst Du aber nun 1 zu 1miterleben welche Nation mehr Konzept hat. ZUr Zeit sieht es nicht nach den Amis aus, ausser man glauben den Nacherzählungen Trumps. Gilt übrigens auch für die Geschichten rund um Kim.
      41 10 Melden
    • Factfinder 22.05.2018 23:34
      Highlight Hihi, aber Fake News sind immer die anderen ;)
      7 2 Melden

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