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Studie zeigt: Im Winter droht der Schweiz ein gigantisches Stromdefizit



Um das Land klimafreundlicher zu machen, will die Schweiz Benziner durch Elektroautos und fossile Heizungen durch Wärmepumpen ersetzen. Gleichzeitig plant das Land den Atomausstieg. Forscher der Empa wollten nun herausfinden, wie gross der dadurch verursachte Mehrbedarf an Strom ist und wann er genau anfällt.

Die Erkenntnisse ihrer soeben publizierten Studie sind brisant. Die Forscher gingen von der folgenden Annahme aus: Wir Schweizer legen 20 Prozent der gefahrenen Kilometer mit Elektroautos zurück und beheizen 75 Prozent unserer Häuser mit Wärmepumpen – dies, nachdem der Wärmebedarf dieser Gebäude durch Sanierungen bereits um rund 40 Prozent reduziert wurde.

Die Folge: Unser Strombedarf würde um fast 25 Prozent wachsen. Der grösste Teil dieses zusätzlichen Bedarfs würde im Winter anfallen. «Im Winterhalbjahr würden uns gemäss unserer Studie 22 Terawattstunden Strom fehlen», erklärt Forscher Martin Rüdisüli von der Abteilung Urban Energy Systems der Empa in der NZZ am Sonntag. «Das ist eine enorm grosse Menge.»

In den letzten Jahren lag das Defizit im Winterhalbjahr im Schnitt bei rund 4 Terawattstunden – fünfeinhalbmal tiefer. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr produzierten alle Schweizer Kernkraftwerke zusammen knapp 25 Terawattstunden Strom.

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    Alle Leser-Kommentare
  • MrEurovision 08.07.2019 15:27
    Highlight Highlight Die einzige wirkliche Lösung des Energieproblems ist Atomstrom. Klar hat Atomstrom viele Nachteile, aber durch Investition in Forschung könnte man viel aus AKW's herausholen (Unter anderem auch sicherheitstechnisch).

    Klar sind erneuerbare Energien toll, aber sie sind auch abhängig von naturellen Gegebenheiten.
  • Heinz Wüthrich 07.07.2019 18:19
    Highlight Highlight Fessenheim in Frankreich geht vom Netz, deutsche AKWs folgen in Kürze. Die Schweizer Stauseen sind in den kritischen Wintermonaten nicht mehr in der Lage, die Lücken zu schliessen. Langsam kommt die Realität auf die Schweiz zu - das Einzige, was die PolikerInnen wirklich in Angst und Schrecken versetzt...!
  • GetReal 07.07.2019 16:45
    Highlight Highlight Und schon überbieten sich die Kommentatoren in spannenden Konzepten, die man einfach nur tun müsse, einfach Geld investieren, dann klappt es schon. Weil die Erkenntnisse, die die Studie offenlegt, nicht ins Weltbild passen - von böse und gut, schwarz und weiss, elektro und fossil. Dabei gibt die Studie ja bereits einige Antworten.

    Was aber darin komplett fehlt, ist das Thema Infrastruktur. Kaum eine Gemeinde ist heute in der Lage, nur schon für mehrere Elektrofahrzeuge den Strom zur Haustür zuzuführen. Noch lustiger wird es bei den Hausleitungen selbst, die gar nicht damit umgehen können.
  • imposselbee 07.07.2019 16:07
    Highlight Highlight Das könnte die Schweizer Mondlandung werden! Wenn wir sonst schon nichts gescheites produzieren ausser Geld, Pharma und Zigaretten, wäre doch eine Zettawatt-Fabrik genau das Richtige.
    Die SNB hätte die Ressourcen und anstelle Milliarden in FB & Co. zu investieren, könnte der Auftrag auch auf Energieversorgung der Schweizer Wirtschaft erweitert werden, denn ohne Energie nützt Geld auch nicht viel. Kauft doch einfach mal ein paar km2 macht ein tiefes Loch und baut eine Forschungsstätte für Energie mit dem Ziel die Schweiz unabhängig vom Ausland zu machen - für immer.
    • DemonCore 07.07.2019 20:49
      Highlight Highlight Preisstabilität ist die Aufgabe der SNB, nicht die Finanzierung von irgendwelchen Energie-Märchen.
  • Rasti 07.07.2019 14:47
    Highlight Highlight Also mein Strom kommt ja aus der Steckdose, also muss es mich nicht interessieren.
    • infomann 07.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Dieser Spruch ist so alt und ausgeleiert.
  • Patho 07.07.2019 14:24
    Highlight Highlight Solarpanels als Strassenbelag!
    Die potentiellen Flächen sind immens, stören tuts niemanden (ist ja eh schon hässlich) und man könnte auch gleich die Markierungen elektrisch machen, was der Sicherheit dienen würde.
    • Rasti 07.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Du meinst Solar freaking roadways. Schau mal bei Thunderf00t vorbei.
    • DemonCore 07.07.2019 14:57
      Highlight Highlight Eine weitere Fantasie-Idee die seriöse EE-Konzepte mit in die Lächerlichkeit zieht. Gehört in die Kategorie Water-From-Air, bzw. Astrologie, Wahrsagerei, Gesundbeten, Aloe-Vera und Homöopathie.
    • Aglaya 07.07.2019 14:58
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass Solarpanels (mit der heutigen Technik) stabil genug sind, dass täglich tausende von Autos darüber fahren können. Die Panels würden wohl nach kürzester Zeit kaputt gehen, wenn sie nicht sogar schon beim ersten Auto (heutzutage gegen 2t Gewicht) zersplittern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 07.07.2019 14:24
    Highlight Highlight Werder Bundesrätin Doris Leuthard noch irgend ein Befürworter der alternativen Energien, hat jemals behauptet dass es ohne Investitionen geht.
    Es braucht riesige Investitionen, aber mir ist es viel lieber dieses Geld in der Schweiz zu investieren als an die Öl Scheichs zu schicken.
    Es ist spielend möglich, aber die Bremser in der SVP und FDP spielen halt immer noch ihre Macht aus.
    • DemonCore 07.07.2019 14:58
      Highlight Highlight Auch mit viel Geld können sie es in der Schweiz nicht genug winden lassen um 22 TWh zu erzeugen.
    • infomann 07.07.2019 15:35
      Highlight Highlight DemonCore
      Aber mit der Sonne das zehnfache und das speichern in Pumpspeichern Seeen. Es liegt nur am Willen. Wir haben sehr viele Stauseen die umgebaut werden können...... könnten!
    • Nachbarino 07.07.2019 22:11
      Highlight Highlight @DemonCore
      Ist Wind denn die einzige Energiequelle, in welche investiert werden kann?
  • oliversum 07.07.2019 14:03
    Highlight Highlight Angebot und Nachfrage. Strompreis erhöhen wäre eine Möglichkeit, oder Angebot erhöhen und auf jedes Dach Solarpanel bauen. Aber das passt den Grünen ja nicht, Stichwort "Verschandelung"...
  • Bynaus @final-frontier.ch 07.07.2019 12:28
    Highlight Highlight Beznau 3 & 4, Gösgen 2, Leibstadt 2... Aber auch so viele Erneuerbare, wie die Politik gewillt ist, zuzulassen...
    • Platon 07.07.2019 14:51
      Highlight Highlight @DemonCore
      🤦🏻‍♂️ Hört endlich auf mit diesen Reaktoren der neusten Generation. Kein Betreiber würde einen bauen wollen, weil es sich nicht rechnet!
    • DemonCore 07.07.2019 17:33
      Highlight Highlight Quelle Platon? In verschiedenen Ländern werden für Milliarden von Dollars/Euros an neuen Reaktoren geforscht. Nur als Beispiel: Kugelhaufenreaktoren sind schon vor 20 Jahren in Deutschland als Prototypen betrieben worden. In Belgien ist man dabei einen mit 2 Neutronenquellen 'befeuerten' schnellen Reaktor zu bauen. China hat 700 Ingenieure auf den MSR angesetzt, mit dem Ziel ihn zu kommerzialisieren.

      Wir haben einen gewaltigen Energiehunger. Das Klima verträgt keine weiteren CO2 Emissionen. EE haben noch einige Probleme. Da muss man doch über neue, sichere Reaktoren mindestens reden können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 07.07.2019 12:27
    Highlight Highlight Hier noch eine etwas detailliertere betrachtung: https://www.infosperber.ch/Umwelt/Der-Stromproblem-im-Winter-lasst-sich-atomfrei-losen
  • Walter Sahli 07.07.2019 12:04
    Highlight Highlight Deswegen ist es ja auch so wichtig, dass man beim Wettrennen um die besten Stromspeichersysteme vorne mit dabei ist. Die Vorstellung, dass Strom immer ad hoc produziert werden muss, weil er nicht speicherbar sei, muss endlich aus den Köpfen verschwinden, sonst kommen wir nie vom Fleck.
    • Karl Marx 07.07.2019 14:26
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • DemonCore 07.07.2019 15:01
      Highlight Highlight Andersherum: Zuerst müssen sinnvolle Speichertechniken entwickelt werden, dann können wir über einen massiven Umbau unserer Strominfrastruktur nachdenken. Was ihr wollt: Umbauen, KKW abschalten ohne funktionierende Grossspeicher.

      Und nein, das Überfluten von weiteren Alpentälern zähle ich nicht zu den akzeptablen Speichermöglichkeiten.
    • Rabbi Jussuf 07.07.2019 15:11
      Highlight Highlight Nur weilo das Problem aus deinem Kopf verschwunden ist, ist es noch lange nicht gelöst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Avenarius 07.07.2019 11:19
    Highlight Highlight Macht auf 30% aller Dächer Sonnenkollektoren - und weg ist das Problem. Momentan sind es in der CH knapp 2%.
    Es gibt sicher noch Dutzende andere Möglichkeiten.
    Aber die Sonne gefällt mir persönlich am Besten - jetzt, wo es ja immer wärmer werden soll.
    Einfache Lösung für ein einfaches Problem !
    Frag mich sowieso warum wir noch nicht auf 50% der Dächer die selbstversorgenden Kollektoren haben. Wahrscheinlich denken nur 2% darüber nach. Zeit, dass es mehr werden.
    • Domino 07.07.2019 13:14
      Highlight Highlight In der Nacht scheint keine Sonne und im Winter weniger lang...
    • DemonCore 07.07.2019 13:20
      Highlight Highlight Rechne mir vor wie du mit PV auf 30% der Dachfläche im Winter 22 TWh produzieren willst. In der Schweiz. Die meiste Dachfläche ist im Flachland, wo wir eigentlich dauernd Hochnebel haben zwischen Oktober und April.

      Aus dem Artikel: Die 4 bestehenden KKW erzeugen 25 TWh.
  • Magenta 07.07.2019 11:18
    Highlight Highlight Die Kriege dürften in Zukunft um Infrastruktur und Ressourcen geführt werden. Es wäre deshalb wichtig, dass wir in diesen Bereichen möglichst autonom werden. Das heisst aber auch: weniger Wachstum.
    • Matti_St 07.07.2019 12:39
      Highlight Highlight Infrastruktur aufzubauen bedeutet mehr Jobs, meist durch alle Schichten. Also mehr Wachstum.
      Die Infrastruktur am Laufen halten, geht ins gleiche.
      Aber jetzt ist Stillstand bei Investitionen, weniger Wachstum, dafür mehr für die paar Aktionäre.
    • DemonCore 07.07.2019 12:45
      Highlight Highlight Wenn du Krieg befürchtest, heisst das für uns vor allem die Armee materiell und personell gut aufzustellen. Einige starke Verbündete (EU, NATO?) würde sicher auch nicht schaden.
    • Ueli der Knecht 07.07.2019 14:13
      Highlight Highlight DemonCore:
      Unsere "starke Verbündete" stützen sich auf die "immerwährende bewaffnete Neutralität", die der Schweiz für ihre territoriale Unversehrtheit 1815 aufoktroyiert wurde, und welche 1907 nochmals völkerrechtlich verbindlich bekräftigt und konkretisiert wurde ((http://bit.ly/2H6ix7c und http://bit.ly/2NlJf3f).

      Darauf sollte sich die Schweiz besinnen, und ihren diesbezüglichen Verpflichtungen wieder deutlich Folge leisten.

      Natürlich kann man sich auch der EU, der USA oder der NATO anschliessen, bzw. unterwerfen und die bereits arg lädierte Souverenität gleich ganz aufgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 07.07.2019 10:57
    Highlight Highlight Die Lösung liegt auf der Hand: 1) im Sommer mit Power2Gas Überschussstrom speichern. 2) für den Winter ein Fernwärmenetz aufbauen, das sich aus grossen Speichern bedient, die im Sommer mit Solarthermie „betankt“ wurden. Du denkst das geht nicht? In Dänemark baut man das gerade auf..

    Es ist aber völlig unrealistisch, das wir jemals 75% Wärmepumpen haben werden. Die meisten neu verbauten Heizungen sind immer noch fossile Heizungen. Bevor wir in die Nähe der 75% kommen brauchen wir dank der Erwärmung keine Heizungen mehr..
  • Matrixx 07.07.2019 10:55
    Highlight Highlight Spricht man da von der Situation, wenn man heute die AKWs abstellen würde?
    Die AKWs dürfen noch bis 2050 laufen. Bis dahin hätte man diese Leistung durch Photovoltaik, Windkraft, Gaskraftwerke etc. ersetzt.
    Aber in der Energiestrategie 2050 sind Erneuerbare Energieformen keine grosse Priorität, sonst wäre es tatsächlich machbar.
  • sheimers 07.07.2019 10:54
    Highlight Highlight Wir brauchen mehr Windkraft, die liefert im Winter mehr Strom als im Sommer.
    • DemonCore 07.07.2019 11:12
      Highlight Highlight Das ist doch völlig egal. Sie muss 22 TWh liefern, sprich, soviel wie die bestehenden 4 KKW. Hast du eine Ahnung wieviele hundert Windräder das sind, die rund um die Uhr bewindet werden? Ein bisschen Realismus bitte...
    • Tobias W. 07.07.2019 11:30
      Highlight Highlight Wie sicher bist du da? Ich bin kein Experte, und ich weiss ja nicht, ob du irgend ein ETH-Prof. bist (denke es nicht). Und sicher bin ich auch nicht, mit dem was ich glaube. Aber es würde mich doch sehr verwundern, wenn im Winter der Wind stärker sein sollte, als im Sommer. Ich glaube, dass wir im Sommer deutlich mehr Wind haben.
    • dmark 07.07.2019 12:06
      Highlight Highlight 22 Terawattstunden alleine mit Windkraft decken?
      So viel Fläche besitzt die Schweiz nicht.
      Wenn ich das richtig verstehe...

      Eine Windkraftanlage leistet rund +/- 2 MWh. Das Halbjahr hat rund 180 Tage.
      Dies könnte also mit rund 5555 Windrädern erreicht werden.
      Aber die müssten dann auch die ganzen 180 Tage allsamt voll im Wind stehen und laufen. Tag und Nacht.

      Naja, wenn wir alle kräftig mit helfen und pusten... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 07.07.2019 10:49
    Highlight Highlight Die Energiestrategie 2050 ist total gescheitert. Übung abbrechen. Doris Leuthard sollte dafür gerade stehen.
    • DemonCore 07.07.2019 12:44
      Highlight Highlight Sie wurde von der ganzen (Medien-)Schweiz für diesen Mist beklatscht, bekam ein DRS Preisli und ist eh eine Powerfrou.

      Sie ist die Personifizierung der unbedarften und meist völlig faktenfreien Meinungsbildung zur Energiepolitik in der Schweiz.
  • Stirling 07.07.2019 10:36
    Highlight Highlight Es ist hoffnungslos... solange Lobby für die Verbrennerindustrie betrieben wird. Da gehört die EMPA leider auch zu dem Zirkus.
    Ich finde es moralisch fragwürdig aus Geldgier die Bevölkerung zu belügen.
    Früher hiess es: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!"
    Heute heisst es:"Traue keiner Studie, die du nicht selbst finanziert hast!"

    Wissenschaftler, die absichtlich Zahlen beschönigen und Studien verfälschen um eine bezahlte Meinung zu wissenschaftlich zu untermauern sollten sich in Grund und Boden schämen.
    • ostpol76 07.07.2019 12:15
      Highlight Highlight Wann liefern sie die Beweise für ihre Behauptung?
    • DemonCore 07.07.2019 12:41
      Highlight Highlight Ziemlich unverschämte Behauptungen, die du hier aufstellst. Hast du irgendwelche Belege?
    • Stirling 07.07.2019 15:49
      Highlight Highlight Oh jetzt ist das unverschämt? Es ist unverschämt sich als Wissenschaftler hinzustellen, vetaltete Werte zu nehmen und etwas abzuwerten oder abzuwerten.
      Und wenn sie sich fragen, weshalb das so ist, dann schauen sie von wem er finanziert wird. Von wem die Forschungsanstalt finanziert wird.
      Googeln sie IFO-Studie / Klimabilanz EV
      Googeln sie Swedenstudie
      Youtuben sie Harald Lesch / Brennstoffzelle und dann den Faktencheck und die Antworten darauf.

      Bei der EMPA ist es auch so, dass sinnlos an der Wasserstofftechnik geforscht wird. Die schiessen sich nicht ins eigene Bein.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 07.07.2019 10:34
    Highlight Highlight Die AKW Lobby bettelt für ein neues AKW und präsentiert dass bei der Variante „nichtstun“ eine Lücke entstehen wird. Solange die neuen Erneuerbaren nicht konsequent aufgebaut werden ist das vollkommen logisch. Von nichts kommt nichts.
  • BenFränkly 07.07.2019 10:29
    Highlight Highlight Und selbst Greenpeace sagt: «Baut Wärmepumpen!»
    So ein Quatsch! In der Schweiz gäbe es genügend nachwachsende Wälder, dass wir mindestens jeden zweiten Haushalt mit Pellets beheizen könnten... ausser der Installation der Heizung ist das sogar eine Preisgünstige Art zu heizen... aber Weitsicht ist wohl kaum des Menschen stärke...
    • DemonCore 07.07.2019 12:37
      Highlight Highlight Holz verbauen statt verbrennen, das wäre noch zigmal umweltfreundlicher. Die Zementindustrie hingegen ist ein Spitzen-CO2 Emittent.
    • Sherlock_Holmes 07.07.2019 13:16
      Highlight Highlight Feinstaub, schon mal was‘ gehört davon?

      Heizen mit Holz ist die verfügbar dreckigste Energie im Vergleich mit Strom, Gas oder sogar Öl! (vgl. Tab. Bafu)

      Wir heizen mit einer Luft-Wasser Wärmepumpe bzw. Strom des EKZ aus 100% erneuerbarer Energie, mehrheitlich aus Wasserkraft.

      Aus diesem Grund benutzen wir aus Vernunft unseren schönen, modernen Schwedenofen nur noch selten (3-5x/Winter) – um die Seele zu wärmen.

      Jörg Kachelmann hat dazu im Januar 2019 in seinem Blog Wettermacher Klartext gesprochen.

      https://blog.tagesanzeiger.ch/wettermacher/index.php/732/heizen-mit-holz-eine-dumme-idee/
      Benutzer Bild
    • BenFränkly 07.07.2019 16:01
      Highlight Highlight Da werden einige Dinge aber vergessen. Der Feinstaub ist ein kurzfristiges Problem - wird beim nächsten Regen rausgewaschen. Ausserdem ist die Emission bei Pelletsanlagen viel tiefer als beim Cheminee. Die CO2 Emissionen aus Holz werden zudem wieder gebuden, sobald das bewirtschaftete Waldstück aufgeforstet wird. Wenn nun aber Kohlestrom (weil im Winter wenn Kalt zu wenig erneuerbarer vorhanden ist) importiert wird, ist Deine Wärmepumpe die grössere Dreckschleuder als mein Pelletsbrenner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wine Spectator 07.07.2019 10:25
    Highlight Highlight Ich wäre dafür ein frisches Atomkraftwerk zu bauen, am besten gleich im Aargau, der Kanton ist sich ja eh schon dran gewöhnt. Dann haben wir unser Energieproblem auf saubere weise gelöst und man kann auch weiterhin E-Mobilität fördern. Wind- und Wasserkraftwerke schaden unserer Natur nachweislich auf massivste weise. Der AKW-Müll kann kann man nach Niedersachsen bringen, die Deutschen richten das schon.
    • DemonCore 07.07.2019 14:27
      Highlight Highlight Die radioaktiven Abfälle kann man in der Nordschweiz in die Opalinustonschichten einlagern. Die sind geologisch auf 200 Mio Jahre stabil, ebenso in Bezug auf Grundwasser. Das ist noch besser als Niedersachsen.

      Blitzt so viel ihr wollt. Die geologischen Fakten lassen sich nicht wegblitzen, ebenso wenig die Tatsache, dass wir so oder so 1000e Tonnen Abfälle einlagern müssen, d.h. wir kommen gar nicht darum herum, ein Endlager einzurichten.
    • Rasti 07.07.2019 15:00
      Highlight Highlight Die Brennstäbe kann man wieder anreichern. Die Russen und die Franzosen machen das. Ist zwar teurer als einfach zu vergraben aber verursacht keinen Müll. Ausserdem macht das bisschen an Müll auch nichts mehr aus, denn es ist einer von 400 Reaktoren.
    • BenFränkly 07.07.2019 16:03
      Highlight Highlight Der Jura hält keine 200mio. Jahre ruhig. Ich kenne den Geologen der das Blatt Sissach kartiert hat. in den letzen 200tsd. Jahren gab es nachweislich Bewegungen im Opalinuston.
      Brennstäbe Anreichern braucht Energie. Warum nicht gleich auf Solar setzen statt die Energie für radioaktive Spielchen verheizen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • drüber Nachgedacht 07.07.2019 10:22
    Highlight Highlight Wenn schon nur so oberflächlich über die Studie informiert wird, wäre es hilfreich mindestens einen die Studie zu verlinken.
    Ist doch immer wieder spannnend zu sehen, wie die eine Studie über das gleiche Thema 180 Grad gegenseitige Ergebnisse liefert wie die gleiche Studie aus einem anderen Institut.
    • Ueli der Knecht 07.07.2019 14:21
      Highlight Highlight Die Verlinkung der Studie wird die von dir aufgeworfenen Fragen vermutlich auch unbeantwortet lassen.

      Martin Rüdisüli, Sinan L. Teske and Urs Elber, "Impacts of an Increased Substitution of Fossil Energy Carriers with Electricity-Based Technologies on the Swiss Electricity System":
      https://www.mdpi.com/1996-1073/12/12/2399

      (Veröffentlicht auf einer für jedermann offenen Plattform: ohne Peer-Review; und ohne Angabe, wer die Studie finanziert hat.)
  • Randy Orton 07.07.2019 10:09
    Highlight Highlight Schade wird hier wieder einmal nicht recherchiert. Was ist die EMPA genau? Laut ihrer homepage haben sie Kooperationen und Förderungen mit Industrie und Privatwirtschaft? Spannend wäre es, diese Hintergründe zu kennen und auch, ob die Studienautoren gewisse Interessenskonflikte haben.
    • DemonCore 07.07.2019 12:40
      Highlight Highlight Die EMPA ist eine staatliche (eidgenössische) Forschungsanstalt. Man darf sich auch selbst etwas informieren, bevor man grosse Verschwörungen behauptet.
    • Randy Orton 07.07.2019 13:40
      Highlight Highlight DemonCore ich habe ihre Internetseite angeschaut wie ich geschrieben habe, aber dort keine weiteren Infos gefunden. Wer sind denn die Partner aus Industrie und Privatwirtschaft?
    • DemonCore 07.07.2019 14:03
      Highlight Highlight Keine Ahnung. Ich bin nicht ihr persönlicher Googler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Feihua 07.07.2019 10:07
    Highlight Highlight Und wieder kein Wort über "Suffizienz".
    Wir werden nicht darum herum kommen, alle etwas weniger zu verbrauchen, weniger zu konsumieren, weniger zu Arbeiten. Wir leben in jedem Bereich über den auf unserem Planeten möglichen Grenzen.
  • IchSageNichts 07.07.2019 10:01
    Highlight Highlight Als Ubergangslösung brauchen wir WKK. Da haben wir Wärme und Stromproduktion genau dann wenn wir beides brauchen. Wie die WKK dann betrieben wird (Syngas/Biogas/Diesel etc) spielt dann Anfangs nicht eine solch grosse Rolle.
  • Der Soziale 07.07.2019 09:57
    Highlight Highlight Ich hab’s schon immer gesagt, dass mit diesen Elektroautos und dem gleichzeitig Atomausstieg ein langer Stromausfall sehr wahrscheinlich wird.
    Ohne Strom katapultiert es die Schweiz schlagartig ins Mittelalter zurück.
    Viel Spass...
    • Sherlock_Holmes 07.07.2019 13:27
      Highlight Highlight «Schlagartig ins Mittelalter zurück... » 3, 2, 1 Zack Bumm!

      Klar doch ... 😆

      Das passt dann wenigstens zu den geschichtlichen Vorlieben gewisser Gruppierungen.

      https://nzzas.nzz.ch/wissen/warum-rechtspopulisten-das-mittelalter-lieben-ld.1490690
    • Der Soziale 07.07.2019 14:30
      Highlight Highlight @Holmes
      Auf Mittelalter habe ich ebenfalls nicht Lust.
      Stromproduktion auf ökologische Weise ist eine gute Idee aber wir müssen dafür sorgen, dass die Schweiz immer genug Strom zu hat.
      Vor allem mit dem grösseren Stromverbrauch in den nächsten Jahrzehnten.
    • Rabbi Jussuf 07.07.2019 15:21
      Highlight Highlight Sherlock
      Wir schrammen immer öfter an Blackouts vorbei, dank der deutschen Energiewende.
      Und jetzt will die Schweiz die gleichen Fehler auch noch machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 07.07.2019 09:55
    Highlight Highlight Wenn ptivate Solarzellen mehr gefördert werden würden und einem nicht so viele Steine in den Weg gelegt würden, wäre ein Grossteil der benötigten Energie bereits heute vorhanden. Ich hätte sicher 25m2 Dachfläche die auch im Winter, bei gutem Wetter von morgens um 10.00 bis Nachmittags um 16.00 (oder bis die Sonne unter geht) bescheint würde. Eine Solaranlage wäre trotzdem erst in gut 20 Jahren und das sollte sich unbedingt ändern.
  • Elke Wolke 07.07.2019 09:50
    Highlight Highlight Es könnte schon viel gemacht werden mit intelligenter, Technik armer Architektur. Gebäude ohne riesige Glasfassaden, natürliche Beschattungen z.B. durch Vordächer, geschickte Ausrichtung der Gebäude. In modernen, asiatischen Städten werden unterdessen viele Spielplätze so angelegt, dass die Häuser nebenan natürlich Schatten spenden. Hier sind viele Spielplätze im Sommer nicht mehr nutzbar da ohne Schatten...
  • FrancoL 07.07.2019 09:42
    Highlight Highlight ES ist nie dienlich, auf der einen Seite mit Werte zu operieren und auf der Seite der Energiebereitstellung nicht Ähnliches anzubieten.
    Auch das trennen in Sommerhalbjahr und in Winterhalbjahr ist heute keine zulässige Begrenzung, gerade die Pv hat im Winterhalbjahr in den 3 Randmonaten grosse Fortschritte gemacht und auch thermische Kollektoren sind da nicht so schlecht unterwegs.
    Zusammengefasst: ZU kurze und zu einseitige Zusammenfassung der zukünftigen Realität.
    Man sollte schon etwas feiner unterscheiden und zB eine etwas feinere Aufteilung erstellen, das würde den Weg aufzeigen.
  • Jacky Treehorn 07.07.2019 09:08
    Highlight Highlight Ab Herbst sind ja dann die Grünen an den Schalthebeln der macht. Dann wird ja endlich alles besser, denn die Energiewende ist ja deren Spezialgebiet.....😂😂😂😂
    • Rabbi Jussuf 07.07.2019 19:43
      Highlight Highlight Du meinst, dann hätten so Ideen, wie den Strom im Netz, oder noch besser, in der Cloud zu speichern, endlich eine Chance? Ja, da hätten dann einige KByte Strom Platz. Einfach wieder runterladen bei Bedarf...
  • nick11 07.07.2019 08:54
    Highlight Highlight wie wäre es mit etwas mehr Hintergrundinfos? Über welchen Zeitraum wird hier gesprochen? 10 Jahre, 20? Wie hat sich die Stromproduktion in den letzten 10-20 Jahren entwickelt? Kann das abgedeckt werden?
    So wie der Artikel geschrieben ist lässt er viel zu viele Feagen offen und lässt uns Leser in Polemik verfallen....
    • John H. 07.07.2019 09:33
      Highlight Highlight ich glaube, die ist gemeint.
      hier der link:
      https://www.dora.lib4ri.ch/empa/islandora/object/empa%3A19413
    • Dancing breeze 07.07.2019 10:34
      Highlight Highlight Hier der Link zur vollständigen Studie: https://www.mdpi.com/1996-1073/12/12/2399/htm
    • Ueli der Knecht 07.07.2019 14:29
      Highlight Highlight Ich befürchte, dass es nichts ändern wird, wenn du die Studie im Detail gelesen hast, nick11.

      Viele Fragen bleiben offen. Insbesondere die Frage, wer diese Studie finanziert hat. Denn die Vermutung liegt nahe, dass es die Atom-Lobby war, die selbstverständlich auch entsprechende Erwartungen an die Schlussfolgerungen einbrachte.
  • Chääschueche 07.07.2019 08:53
    Highlight Highlight Tja Herr und Frau Schweizer wollten es an der Urne so...

    Kein Strom Importieren, sondern den Privaten im Winter nur zu gewissen Zeiten ein wenig Strom zu verfügung stellen. ;)

    Ein Lehrplätz 😏
  • Matti_St 07.07.2019 08:53
    Highlight Highlight Wir haben Stauseekraftwerke, die nur noch mit halber Kapazität laufen, da sich die Produktion nicht lohnt. Die kann man wieder reaktivieren. Unsere Flüsse könnten noch mehr Strom produzieren. Und das wäre dann Bandenergie. Als Beispiel das Werk Hagneck, dass jetzt 40% mehr Strom liefert als vor der Sanierung. Zudem könnte man auf den Bergstausee gleich ein paar Windräder aufstellen, die in die bestehende Infrastruktur den Strom einspeisen. Ich sehe da weniger schwarz. Man muss nur von der Idee wegkommen, dass Energie wirtschaftlich rentabel sein muss.
    Die Preise werden weltweit steigen.
    • Rabbi Jussuf 07.07.2019 19:50
      Highlight Highlight Dumm nur, dass es, um ein AKW zu ersetzen, etwa 40 Kraftwerke wie Hagneck benötigte.

      Selbst als Ersatz von Mühleberg bräuchte es schon etwa 13 dieser Kraftwerke.

      Ich habe keine Ahnung, wo man die hinbauen wollte.
  • Der Tom 07.07.2019 08:47
    Highlight Highlight Es wäre technisch sehr einfach zu lösen. Aber man will an fossiler Energie festhalten. Einen Wichtigen Beitrag könnte folgendes leisten. PV anlagen auf alle Dächer, Wasserstoff produzieren mit überschüssigen Strom und den Wasserstoff speichern. Bei Bedarf wieder Strom daraus machen und ins Netz Einspeisen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten die bereits heute problemlos umsetzbar wären.
    • DemonCore 07.07.2019 09:21
      Highlight Highlight Power2Gas, schön und gut. Die Politik checkt die Idee aber noch nicht und ist tw sogar dabei sie zu sabotieren. Da Gas=böse auch Gasleitungen=böse -> Gasleitungen rausreissen oder nicht mehr unterhalten.

      Dabei ist Erdgas mit Abstand der harmloseste fossile Brennstoff. Ergänzt mit H2O entsprechend noch sauberer.
    • dmark 07.07.2019 12:13
      Highlight Highlight Wenn du alle Dächer mit Solar belegen willst, dann haben wir erst mal einen riesigen "Material und CO2 Vorlauf". Das Zeug muss ja schliesslich auch produziert (und bezahlt/investiert) werden.

      Um Wasserstoff zu erzeugen, braucht man viel Strom - der muss erst mal vorhanden sein.
      Das "denkt sich" alles viel leichter, als es dann ist.

      Vielleicht sollte man damit anfangen, die ganze Energie ab zu fangen, welche in den Mucki-Buden sinnlos verpuffen - ein Generator an jeden Hometrainer?
    • Doctor Unrath 07.07.2019 12:57
      Highlight Highlight Oder Methanol, in diese Richtung wird auch geforscht (http://econimo-drive.com/)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 07.07.2019 08:37
    Highlight Highlight Wer die Umwelt retten will, sollte für Atomstrom sein!
    • DemonCore 07.07.2019 13:15
      Highlight Highlight Willst du denn die Umwelt retten?
    • Der Tom 07.07.2019 14:21
      Highlight Highlight Die Umwelt muss man nicht retten. Die Natur geht nicht kaputt. Sie verändert sich einfach und der Mensch kann evt. nicht mehr existieren. Kernspaltung könnte uns noch schneller vernichten. Besonderst nachfolgende Zivilisationen die ebenfalls verstrahlt werden könnten.
    • DemonCore 07.07.2019 14:33
      Highlight Highlight Ja klar, als Nihilist muss man gar nichts. Nicht mal die Umwelt retten. Als normaler Mensch, der leben möchte, und seinen oder anderer Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen möchte sieht die Sache etwas anders aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 07.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Ja da sind sie wieder die bösen Elektroautos und Wärmepumpen. Effizienz wird halt nicht gerne gesehen, denn was der Bürger weniger bezahlt füllt einem Konzern/Staat weniger die Taschen. Seit ich auf beides setzte sind meine Kosten für Strom massiv gesunken. Würde ich jetzt noch das Dach mit Solarpanels ausstatten, wäre ich wohl Staatsfeind Nr. 1. Habe die Studie gesucht aber bis jetzt leider nicht gefunden. Könnte aber wetten die Berechnungen gehen wieder einmal davon aus dass alle E-Autos immer gleichzeitig Schnellladen würden.
    • Charlie Brown 07.07.2019 08:22
      Highlight Highlight @DerHans: Mit dem letzten Satz liegst wohl falsch. Das Defizit wird in Terrawattstunden ausgewiesen, nicht in Bezug auf den Spitzenbedarf...
    • p4trick 07.07.2019 08:38
      Highlight Highlight Naja es liegt auf der Hand, dass wenn wir 500'000 Elektroautos, 200'000 Ölheizungen durch Wärmepumpe ersetzen wir diesen zusätzlichen Strom benötigen. Wäre dem nicht so, hätten wir ja jetzt bereits eine Überproduktion!
    • ands 07.07.2019 10:04
      Highlight Highlight @ DerHans: Du hast durch zwei neue Stromfresser (Elektroauto und Wärmepumpe) weniger Kosten für Strom? Was hast du denn vorher gemacht? Mit Elektroöfen geheizt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 07.07.2019 07:51
    Highlight Highlight Windräder will niemand, Atom und Kohlekraftwerke sowieso nicht. Staumauern erhöhen wird auch beschumpfen und Solarpänel auf den Dächern sind auch nicht so richtig passend für's Ortsbild.
    • FrancoL 07.07.2019 09:44
      Highlight Highlight So ein Quatsch, darum installieren wir am laufenden Band Pv-Anlagen und haben bei Dutzenden von Anlagen noch nie ernsthafte Einsprachen gehabt. Betrachtet man die noch nicht belegten Dächer, so ist das Potential riesen gross.
    • fools garden 07.07.2019 10:07
      Highlight Highlight Bist Du schlecht aufgewacht, ich sprech nicht vom Potenzial, sondern von den Steinen im Weg.
    • fools garden 07.07.2019 10:14
      Highlight Highlight ...und wenn wir den gesammten Individualverkehr emissionsfrei betreiben wollen, was ich als sinnvoll betrachte, muss noch ein Wenig was weiter gehn. Kohle und Atomstrom verschieben das Problem im besten Fall lösen es aber nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • na ja 07.07.2019 07:17
    Highlight Highlight Jaja, überall diese Wärmepumpen, mit ganz billigem Strom. Ja logisch, dass fast jeder Neubau oder Ersatz von Heizung, mit diesen Wärmepumpen ausgerüstet wird.
    • Ökonometriker 07.07.2019 07:39
      Highlight Highlight Wärmepumpen sind auch sinnvoll - es spricht wenig gegen den Einsatz dieser Technologie. Nur zahlen sie sich eben umwelttechnisch nur dann aus, wenn auch der Strom aus vernünftigen Quellen kommt. Selbst bei Gasstrom sind WPs noch viel sauberer als Öl - nur bei importiertem Kohlestrom sieht die Sache anders aus...
    • FrancoL 07.07.2019 09:51
      Highlight Highlight Eine WP macht heute und in Zukunft einen Sinn wenn sie zB mit einer Pv und thermischen Kollektoren gespeist wird. da reduziert sich der Fremdstrombedarf massiv.
      Das ist ein möglicher Weg um den Fremdstrombedarf nicht übremässig ansteigen zu lassen, ja für Heizungen gar zu minimieren.
      Eine mehr als interessante Anlage pro Wohneinheit wäre der Einsatz von Was mit Pv und Thermischen Kollektoren und eine über die Pv gespiesene Ladestation für E-Mobile. Wichtig wären natürlich grosse Wärmespeicher (Standschichtenspeicher), die durch Speicherung genügend Nutzstrom ermöglichen.
  • Nurmalso 07.07.2019 06:05
    Highlight Highlight Das ist halt Bullshit überproduzierter Strom exportieren um ihn dann später wieder zu importieren.

    Aber ja, macht ihr mal...
    • Rabbi Jussuf 07.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Das ginge ja noch. Das Problem wird sein, dass wenn wir Strom exportieren müssen, will den keiner und wenn wir importieren müssen, hat den keiner.
      Das Problem kann man heute schon fast live in DE beobachten. Preisschwankungen von 60€ auf Import bis zu -60€ auf Export. Pro MWh!
      Damit keine Missverständnisse aufkommen: DE BEZAHLT manchmal bis zu 60€/MWh, damit sie den Strom exportieren dürfen.
  • p4trick 07.07.2019 05:50
    Highlight Highlight Wieviele Elektrospeicher Heizungen haben wir noch? Ich heize mit ca. 15'000kWh pro Jahr inkl. Warmwasser. Mit einer Wärmepumpe würde ich 10'000kWh einsparen. Mit 30m2 Photovoltaik könnte ich im Winter 2-3'000kWh Strom einspeisen und selber verbrauchen. Mit diesen Einsparungen ermögliche ich es 2-3 anderen eine Öl Heizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen. Auch wäre bei Öl evtl. auch eine Pelletheizung besser da Kamin etc. Bereits vorhanden
    Der Bund soll mal alle EHeizungen ersetzen lassen mit Förderungs Gelder und PV subventionieren. Da gibt's noch viele Möglichkeiten!
    • Adi M. 07.07.2019 09:28
      Highlight Highlight Bitte mit richtigen Zahlen rechnen:
      Eine PV-Anlage auf dem unbenutzten Dach zu installieren ist zweifellos richtig, jedoch muss einem auch bewusst sein, dass so im Winter der Strombedarf schwer zu decken ist. Mit ihren 30m2 wären Sie im Winter weit weg von Ihren genannten 3’000kWh.
      Für das Verständnis die konkreten Daten eines Mehrfamilienhauses (2016) mit 10 Wohnungen:
      - Wärmepumpe (Erdsonden), 35.2 kW: verbraucht im Winter pro Monat ca. 2’500kWh, im Sommer etwa die Hälfte.
      - Die PV-Anlage auf dem Dach:
      Modulfläche 87m2, 17kWp, produziert im Winter ca. 500kWh, im Sommer das 5-6-fache.
      Benutzer Bild
    • p4trick 07.07.2019 12:49
      Highlight Highlight @Adi die Werte habe ich von hier:
      http://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/solarrechner?nossl=true
      berechnet für eine 35m2 6kWh Peak Anlage welche pro Jahr 6'000kWh produziert und in den Monaten Oktober-März ca. 2'000.
      Laut dieser Webseite generiert deine 87m2, 15kW Peak ca. 5200kWh in den selben 6 Winter Monaten
    • Adi M. 07.07.2019 14:24
      Highlight Highlight @P4trick Die 500 kWh waren pro Wintermonat bezogen, so sind die 5'200 kWh in 6 Monaten (Herbst/Winter/Frühling) durch den Solarrechner optimistisch, aber realistisch.
      Jedoch wird der monatliche Strombedarf der Wärmepumpe bei Höchstauslastung nur gering gedeckt.
      Aber da bin ich mit dir einig, lieber auf die erneuerbare Energie auf privaten Flächen setzten/subventionieren, als auf den Öl- und Elektroheizungen zu verharren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 07.07.2019 05:39
    Highlight Highlight Ich spreche seit Jahren davon, dass der Atomkraftausstieg der Schweiz ein doofer und nicht ins Detail geplanter Schritt ist. Halten wir an doch an der Atomkraft fest, bis wir tatsächlich bessere Stromherstellungs-Alternative haben, fern von jeden Ideologievorstellungen.
    • Fairness 07.07.2019 07:35
      Highlight Highlight Und wohin mit dem gefährlchen Abfall für hunderte von Jahren? Davon wird erschreckend wenig gesprochen. Den kann man nicht einfach unter den Teppich kehren.
    • R. Peter 07.07.2019 07:57
      Highlight Highlight Lass der Forschung zeit. Die Brennstäbe sind nur zu wenigen Prozenten verbraucht und können zukünftig wahrscheinlich weiterverwendet werden, was auch deren Strahlungszeit erheblich verkürzen wird.
    • Laborchef Dr. Klenk 07.07.2019 08:09
      Highlight Highlight Es gibt eine Theorie des Flüssigsalzreaktors, eines abgeschlossenen Systems, das seine Temperatur selber reguliert. Im Grunde besteht die Idee darin, dass sich sogar bestehende radioaktive Abfälle noch zu Energie machen lassen. Man wäre dieses Problem also los und hätte dabei noch gewonnen. Sehr interessanter Artikel dazu, der die unglaublichen Vorteile, jedoch auch die Nachteile und den heutigen Stand der Dinge beleuchtet.
      https://www.sueddeutsche.de/wissen/atomkraft-klimawandel-erderwaermung-energie-1.4233713
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 07.07.2019 05:26
    Highlight Highlight Wir stellen einfach ein paar Windredli auf, verlosen eine handvoll E-Bikes, geben der Atomlobby™ die Schuld, und falls das nicht reicht der SVP und der FDP.

    Oder wir setzen uns mit unserer irrationalen Nuklearpanik auseinander, lernen dass es neue, effiziente, sichere und umweltfreundliche Reaktoren gibt und planen neue KKWs, die günstig, sicher und umweltschonend jahrzehntelang zuverlässig jede Menge Strom liefern.
    • _kokolorix 07.07.2019 08:57
      Highlight Highlight Schon mal die Desaster der neuesten KKW Projekte studiert? Von günstig, sicher und umweltfreundlich sind auch die modernsten Anlagen Lichtjahre entfernt. Aber solange die externen Kosten von Öl, Kohle und Kernenergie unseren Urenkeln aufgebürdet werden, während sich die realisierten Profite in den Taschen des reichsten Perzentils kumulieren wird sich nichts ändern. Bis jetzt hat die schweizer Politik nur fromme Sprüche und heisse Luft produziert. Von den Zuständen als wir mit einem gigantischen Effort von Holz und Kohle zu Strom gewechselt haben, könnten wir kaum weiter weg sein
    • DemonCore 07.07.2019 09:29
      Highlight Highlight Neue Reaktoren
      - nutzen Kernbrennstoffe um Grössenordnungen besser
      - sind so konstruiert dass sie sich im Störfall selbst abschalten, auch ohne Strom
      - sind sicher, da sie nicht von Druckwasser gekühlt werden
      - können bestehende Abfälle verwerten
      - erzeugen Abfälle die noch wenige hundert Jahre strahlen anstatt tausende
      - können nicht zur Kernwaffenproduktion missbraucht werden

      Google: 4th generation nuclear reactor
    • Quecksalber 07.07.2019 10:43
      Highlight Highlight AKW liefern doch „Flatterstrom“ wie die Altenergielobbyisten gerne über die Erneuerbaren frötzeln. Eine Schnellabschaltung eines Reaktors kann jederzeit geschehen und muss sofort durch andere Kapazitäten im Stromnetz aufgefangen werden können. Wo ist der Vorteil?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 07.07.2019 04:21
    Highlight Highlight Doch wie können wir diese Energielücke stopfen? Kohlestrom zu importieren würde bedeuten, dass die ganzen Umweltschutzmassnahmen für die Katz sind. Wer eine Wärmepumpe mit Kohlestrom betreibt, kann genau so gut mit Öl heizen.
    • DemonCore 07.07.2019 05:28
      Highlight Highlight Nicht genauso gut. Der Wirkungsgrad nimmt mit jedem Zwischenschritt ab Eine reine Ölheizung wäre dann sogar effizienter und somit umweltfreundlicher.
    • Ovolover 07.07.2019 07:58
      Highlight Highlight Eine Ölheizung bleibt ihr Leben lang auf dem gleichen Niveau. Eine Wärmepumpe hat das Potential, sich abhängig vom Strommix zu verbessern.
    • p4trick 07.07.2019 08:34
      Highlight Highlight @DemonCare: Eine Wärmepumpe macht aus 1kWh Strom 3kWh Heizleistung. Eine Ölheizung generiert mit 1l Öl 10kWh Heizleistung.
      Du könntest eine Wärmepumpe mit einem Dieselgenerator betreiben dann hättest du mit Verlust ca. 20kWh-30kWh Heizleistung aus 1l Öl.
      Was genau soll an einer Ölheizung effizienter sein??
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 07.07.2019 03:10
    Highlight Highlight Ach ne wirklich es geht nicht auf?
    Ist jedem logisch vernetzt denkenden Menschen schon lange aufgefallen aber schön gibts für den rest jetzt auch noch eine Studie :)

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