Fussball
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epa04643719 Chelsea fans celebrate after the Capital One Cup final between Chelsea FC and Tottenham Hotspur at Wembley in London, Britain, 01 March 2015. Chelsea won 2-0.  EPA/ANDY RAIN DataCo terms and conditions apply. http://www.epa.eu/files/Terms%20and%20Conditions/DataCo_Terms_and_Conditions.pdf

Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Vom parkenden Bus bis zum selbstlosen Stürmer: 7 Gründe, weshalb wir den FC Chelsea alle lieben. Nicht!



England weint. Landauf landab sind die Fahnen auf halbmast gestellt. Ganz England hat den Champions-League-Blues: Jedermanns Liebling, der FC Chelsea, ist in der Königsklasse an Paris Saint-Germain gescheitert. 

Trotz dem schwachen Auftritt in Überzahl werden die englischen Fans dem Londoner Traditionsklub natürlich die Stange halten, denn diese allumfassende Fanliebe geht tiefer als ein x-beliebiges Ausscheiden. Die Gründe, wieso die Blues so beliebt ist, sind mannigfaltig. Eine Auswahl:

Weil sie einen selbstlosen Stürmer haben

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gif: twitter

Diego Costa, jedes Fussballfans zweitliebster Diego nach dem grossen Maradona, muss Respekt gezollt werden. Denn er seinerseits gibt sich Sonntag für Sonntag der mühseligen Arbeit hin, den boshaften, raubeinigen englischen Verteidigern Respekt einzubläuen. Er tut dies mit allen Mitteln: Händen, Füssen, Ellbögen ... und sogar mit dem Kopf, wenn es sein muss.

Totale Hingabe und Aufopferungsbereitschaft für das grössere Wohl – bemerkenswert!

Weil sie die besten Fans der Welt haben

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Ein dunkelhäutiger Mann wird in der Pariser Metro freundlich von Chelsea-Anhängern begrüsst, ins Abteil geleitet und dann mit Fangesängen gepriesen. bild: twitter/bleacher report

Zum besten Klub gehören die besten Fans. Durchs Stadion schallen regelmässig nicht banale «Chelsea, Chelsea, Chelseeeea»-Rufe, sondern Symphonie-Meisterwerke, die vor Dichtkunst und Wortwitz nur so triefen und ein wahres Feuerwerk an O(h)rgasmen zünden. Ihre Weltoffenheit ist weit über die Grenzen Londons hinaus bekannt. Und nicht zuletzt tummeln sich jeweils unzählige Sympathie-Träger auf den Rängen der Stamford Bridge.

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Auch «Bobbele» sympathisiert mit Chelsea.  bild: twitter/leafspanda

Weil sie einen attraktiven Fussball zelebrieren

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bild: twitter/Fergus Cooper

Fussball ist für diese Mannschaft nicht einfach nur Fussball, es ist Kunst. Unter Mourinho hat Chelsea den Fussball der Neuzeit revolutioniert: Gefährliche und ungefährliche Bälle reihenweise wegschwarten, die Defensive über alles stellen und in ausnahmslos jeder Partie auf ein 0:0 spielen. Auch gegen schwächere Gegner. Zu Hause. So verzücken sie ihre Jünger Sonntag für Sonntag mit Leckerbissen.

Weil sie einen sympathischen Trainer haben

LONDON, ENGLAND - MARCH 11:  Jose Mourinho the manager of Chelsea winks prior to kickoff during the UEFA Champions League Round of 16, second leg match between Chelsea and Paris Saint-Germain at Stamford Bridge on March 11, 2015 in London, England.  (Photo by Paul Gilham/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Zahlreiche Vertreter der Fussballtrainer-Gilde sind arrogante Sausäcke. Sie behandeln alle von oben herab, lassen sich nichts vorwerfen und treten mit ihrem Team nach dem Motto auf: «Wir gegen die Welt. Jeder hasst uns, aber uns ist das egal.» Das ist lahm und lenkt vom Wesentlichen, nämlich dem Fussball, ab. Zum Glück würde José Mourinho nie so tief sinken.

Weil sie Respekt für junge Fussballer haben

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video: youtube/sky news

Ohne Worte.

Weil sie sich mit harter Arbeit an die Spitze gekämpft haben

Chelsea's owner Roman Abramovich and girlfriend Dasha Zhukova attend the Champions League semi-final second leg soccer match against Atletico Madrid at Stamford Bridge stadium in London April 30, 2014. REUTERS/Toby Melville (BRITAIN  - Tags: SOCCER SPORT)

Roman Abramowitsch und seine Freundin Dasha Zhukova, die sich nach eigenen Aussagen wegen seines grossen Herzens und «einem niedlichen Muttermal über der linken Brust» in den Russen verliebt hat. Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Immer mehr Vereine lassen sich von den Öl-Millionen aus dem Nahen Osten verführen. Nicht so die Blues: Der bescheidene Klub von der Stamford Bridge hat sich mit einem russischen Kleinunternehmer zusammengetan und sich ohne fette Finanzspritze Stück für Stück nach oben gearbeitet. Ehrliche, harte Arbeit zahlt sich halt immer noch am besten aus.

Weil sie über alle Massen fair sind

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