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Korruptionsverdacht bei Baustellenkontrolle im Kanton Jura



Dumpinglöhne und Schwarzarbeit: Die Kantone befassen sich vor allem mit dem Baugewerbe, dem Gastgewerbe und dem Handel. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Die jurassische Staatsanwaltschaft hat wegen Korruptionsverdachts gegen mehrere Personen Ermittlungen eingeleitet. Im Zentrum des Verfahrens steht ein Mann, der im Kampf gegen Schwarzarbeit für die Kontrolle von Baustellen zuständig war.

Dieser Mann wird beschuldigt, von drei im Kanton Jura tätigen Unternehmen Geld erbeten oder erhalten zu haben. Im Gegenzug sicherte er ihnen zu, ihre Baustellen nicht zu kontrollieren oder sie vor einer Kontrolle zu informieren, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Zwei der drei Unternehmen haben ihren Sitz im Kanton Jura, ein Unternehmen ist in der Waadt ansässig.

Zwei Unternehmer gaben zu, vom Baustellenkontrolleur um Geld gebeten worden zu sein und ihm ein Darlehen gewährt zu haben. Ein weiterer Unternehmer bestreitet jegliche Zahlung, gibt aber zu, ebenfalls um Geld angegangen worden zu sein.

Dem Baustellenkontrolleur wird überdies vorgeworfen, einen Vermittler eingesetzt zu haben, um Geld vom einen Unternehmen zu erhalten. Diesem Vermittler versprach er, für die Senkung einer Busse in einem anderen Verfahren zu sorgen.

Insgesamt geht es nach Angaben der Staatsanwaltschaft um eine Deliktsumme von weniger als 10'000 Franken. Ermittelt wird auch gegen einen Angestellten der Steuerverwaltung wegen Verdachts der Amtsgeheimnisverletzung.

Beim Baustellenkontrolleur handelt es sich um einen Angestellten eines interprofessionellen paritätischen Gremiums, das vom Kanton Jura im Kampf gegen Schwarzarbeit mit der Kontrolle von Baustellen beauftragt ist. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen aktiver und passiver Bestechung betreffen den Zeitraum von Anfang 2018 bis Ende April 2019. (aeg/sda)

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