Konsum - Detailhandel
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nestlé wächst im ersten Quartal aus eigener Kraft um 3,4 Prozent



Nestlé ist mit mehr Schwung als von Analysten erwartet ins Jahr 2019 gestartet. Aus eigener Kraft wuchs der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller im ersten Quartal um 3.4 Prozent. Im laufenden Jahr soll sich das Wachstum weiter beschleunigen.

Besonders stark wachsen konnte der Nahrungsmittelmulti in dem für ihn viertgrössten Markt Brasilien, wo es mit einer zweistelligen Rate nach oben ging. Als Wachstumstreiber erwiesen sich im Jahresauftakt vor allem das Tierfuttergeschäft sowie Milchprodukte und Säuglingsnahrung. Mit dem Erwerb der Starbucks-Lizenz und einem Zukauf konnten die Verkäufe von Geschäftsteilen mehr als ausgeglichen werden, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Nestlé publiziert Umsatzzahlen zum ersten Quartal. (Archiv)

Nestlé legt zu. Bild: KEYSTONE

Insgesamt setzte der Hersteller von Cailler-Schokolade, Nespresso-Kaffee und Purina-Tierfutter 22.2 Milliarden Franken um, das ist ein Plus von 4.3 Prozent. Diese Wachstumszahl ist für Anleger allerdings zweitrangig, da sie auch durch Wechselkurseffekte (-0.3%) sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen (+1.2%) beeinflusst wird.

Bei Nestlé richten sich deshalb immer alle Augen auf das organische Wachstum. Dieses setzte sich im ersten Quartal aus einer Steigerung der Verkaufsmenge um 2.2 Prozent und Preiserhöhungen um 1.2 Prozent zusammen. Nestlé hat im letzten Jahr nach einer Schwächephase wieder in die Wachstumsspur zurückgefunden. Bis im Schlussquartal beschleunigte sich das Wachstum auf 3.7 Prozent.

Daten der Feiertage bremsten

Allerdings fiel im diesjährigen ersten Quartal der Rückenwind durch Feiertage schwächer aus als im Vorjahr: Das chinesische Neujahr fand nämlich früher statt, so dass ein Teil der Feiertagskäufe bereits vor dem Jahreswechsel stattgefunden haben dürfte. Auf der anderen Seite findet Ostern später statt. Dazu zählte der Januar einen Arbeitstag weniger.

Die Finanzgemeinde hat denn diese Effekte auch bereits in ihren Erwartungen berücksichtigt. Diese konnte Nestlé nun deutlich überflügeln. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem organischen Plus von 2.6 Prozent gerechnet, wobei die Prognosen von 2.2 bis 3.2 Prozent reichten. Ein von Nestlé selbst berechneter Konsens kam auf 2.8 Prozent. Beim Mengenwachstum sagten die Branchenkenner gemäss AWP-Konsens 1.6 Prozent voraus und beim Umsatz 22.0 Milliarden Franken.

Für das laufende Jahr bestätigt Nestlé den Ausblick. Das organische Umsatzwachstum sowie die zugrunde liegende operative Ergebnismarge sollen sich entsprechend der Ziele für 2020 weiter verbessern. Auch wird eine Steigerung sowohl beim zugrunde liegenden Gewinn je Aktie zu konstanten Wechselkursen als auch bei der Kapitaleffizienz erwartet. (sda/awp)

Nestlé immer wieder in der Kritik. Das ist die Geschichte

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Schulreisli zum Schlachthof? Wie Aktivisten der «Fleischpropaganda» an den Kragen wollen

Für Milch sterben Kälber. Und für Plätzli leidet das Klima. Deshalb fordern nun Tier- und Klimaaktivisten Subventionen für Vegi-Produkte und Schulbesuche auf Schlachthöfen.

Immer mehr Schweizer essen weniger Fleisch. Meistens, weil ihnen die Tiere leidtun, oft wegen den negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Und spätestens mit den Klimastreiks der letzten Monate hat sich gezeigt: Es wächst einen neue, sehr umweltbewusste Generation heran.

Es habe sich in letzter Zeit viel getan, jetzt brauche es offene Ohren der Politik, sagen nun Tierrechtler und Klimaaktivisten. Sie fordern Subventionen und aktive Aufklärung über das, was auf unseren Tellern liegt. Aber schön …

Artikel lesen
Link zum Artikel