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Privatpersonen übergeben Berner Archäologen ausserordentlichen Fund



Zwei Privatpersonen haben im Kanton Bern wohl den archäologischen Fund ihres Lebens gemacht: eine 3500 Jahre alte Bronzehand mit Goldarmband. Ihren Fund übergaben sie dem Archäologischen Dienst. Doch am Fundort waren wohl auch Grabräuber.

Neben der Hand fanden die beiden Privatpersonen auch einen Dolch und eine menschliche Rippe, die sie im Herbst 2017 dem Archäologischen Dienst abgaben, wie dieser am Dienstag mitteilte. Die Archäologen entschieden sich für eine Nachgrabung, nicht zuletzt auch, um Raubgrabungen zuvorzukommen.

Doch es gibt Hinweise, dass zwischen dem Fund und der Nachgrabung am Fundort Löcher ausgehoben und wahrscheinlich Gegenstände entnommen wurden. Unterdessen läuft ein Strafverfahren, wie Boschetti eine Meldung des Regionaljournals von Radio SRF bestätigte.

Weitere Fundstücke

Bei ihren Nachgrabungen stiessen die Berner Archäologen auf Knochen eines erwachsenen Mannes, eine bronzene Gewandnadel und Spiralen, die als Haarschmuck gedient haben dürften.

Das Alter der Bronzehand wurde mittels Radiokarbondatierung in die Zeit von 1500 bis 1400 v.Chr. datiert. Dazu wurde der pflanzliche Klebstoff analysiert, mit dem das Goldblech an der Hand befestigt wurde.

Fachleuten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich sind gemäss Archäologischem Dienst des Kantons Bern keine ähnlichen Plastiken aus der Bronzezeit aus Mitteleuropa bekannt. Die Hand von Prêles dürfte wohl die älteste menschliche Skulptur aus Bronze in dieser Grösse sein.

Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich bei dem auf dem Tessenberg über dem Bielersee bestatteten Mann um eine hochgestellte Persönlichkeit handelte. Nun arbeiten die Wissenschaftler daran, den Funden weitere Geheimnisse zu entlocken.

Die Hand von Prêles kann bis am 14. Oktober 2018 im Neuen Museum Biel besichtigt werden. (sda)

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